DE48260C - Lüftungs - Schubfenster - Google Patents

Lüftungs - Schubfenster

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Publication number
DE48260C
DE48260C DENDAT48260D DE48260DA DE48260C DE 48260 C DE48260 C DE 48260C DE NDAT48260 D DENDAT48260 D DE NDAT48260D DE 48260D A DE48260D A DE 48260DA DE 48260 C DE48260 C DE 48260C
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DE
Germany
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window
roller
air
frame
curtain
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT48260D
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English (en)
Original Assignee
A. C. STEVENSON in Oakdale Station, Grfsch. Allegheny, Staat Pennsylvanien, V. St. A
Publication of DE48260C publication Critical patent/DE48260C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/02Special arrangements or measures in connection with doors or windows for providing ventilation, e.g. through double windows; Arrangement of ventilation roses
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/08Air-flow control members, e.g. louvres, grilles, flaps or guide plates
    • F24F13/18Air-flow control members, e.g. louvres, grilles, flaps or guide plates specially adapted for insertion in flat panels, e.g. in door or window-pane

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  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 27: Gebläse und Lüftungsvorrichtungen.
Lüftung s-Schubfenster.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Januar 1889 ab.
Der Gegenstand der Erfindung besteht in einer Vorrichtung, welche sowohl im Sommer als auch im Winter die Einströmung von frischer Luft durch die Fenster von Wohnräumen , hauptsächlich aber von Krankenzimmern zuläfst, ohne dafs Zugluft entsteht. Die Vorrichtung ist so beschaffen, dafs die einströmende Luft gleichzeitig gereinigt oder desiüficirt wird.
Im wesentlichen besteht diese Vorrichtung aus einer die Luft durchlassenden Scheidewand, welche auf eine federnde Walze aufgewickelt ist und beim Oeffnen des Fensters sich _selbstthätig über die Fensteröffnung spannt.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι die vordere Ansicht eines theilweise geöffneten Schubfensters,
Fig. ι a ein Aufrifs von der Seite gesehen,
Fig. 2 ein Verticalschnitt durch die Mitte des Fensters,
Fig. 3 ein Schnitt senkrecht zu Fig. 2,
Fig. 4 ein Horizontalschnitt durch einen Festerrahmen, die Führung der beweglichen Scheidewand zeigend.
In dem Fensterrahmen A ist das aus zwei Hälften bestehende Fenster verschiebbar angeordnet. Das untere Fenster B bewegt sich in der Nuth α des Rahmens, während das obere Fenster C sich in der Nuth c dieses Rahmens verschieben läfst. Die beiden Nuthen α und c sind durch die Stableiste b von einander geschieden. In dem oberen Theil der Nuth a sind die Zapfenlager einer federnden" Walze D angeordnet, an welcher eine die Luft durchlassende Scheidewand oder ein Vorhang E von starkem Tuch, z. B. Segeltuch, befestigt ist. Dieser Vorhang ist breiter wie die Walzenlänge und so lang, dafs er 25 bis 30 cm vom oberen Ende des Fensters herabreicht. An beiden Seiten nächst dem Fensterrahmen hat der Vorhang breite, über die Walzenenden vorspringende Säume /?, welche zwischen den Leisten g gl geführt werden. Letztere sind, wie Fig. 4 zeigt, in der Nuth α und an der Stableiste b befestigt. Dadurch, dafs der Vorhang auf beiden Seiten der Walze um die Breite des Saumes vorspringt, wird bewirkt, dafs derselbe sich glatt und dicht auf die Walze auflegt. An seinem unteren Ende ist der Vorhang oder die luftdurchlassende Scheidewand an einer Querleiste F befestigt, deren beide Enden in der Nuth des oberen Fensters gleiten. Diese Querleiste ist an dem oberen Fenster befestigt, so dafs, wenn letzteres, herabgezogen wird, sich die luftdurchlassende Scheidewand oder der Vorhang von der oberen Walze abwickelt und die Oeffhung über dem Fenster verdeckt, dafs ferner die in das Zimmer einströmende Luft durch die Scheidewand E hiridurchströmen mufs und dabei wie durch ein feines Sieb oder Filter vertheilt wird, und dafs keine schädliche Zugluft in dem Zimmer entsteht. Der Vorhang wird mittelst einer Feder der Walze gespannt erhalten. Wenn das untere Fenster nicht schwer genug ist, um dieser Spannkraft hinreichenden Widerstand zu leisten oder den Vorhang straff anzuziehen, so wird eine Setzschraube oder Klemmfeder an-
geordnet, um das untere Fenster im Anschlufs an seine Auflage auf dem unteren Fensterrahmen zu halten.
Die Feder zum Aufwinden der Walze und zum Spannen des Vorhanges E. kann von irgend welcher Art sein. Auf der Zeichnung ist der Zapfen oder die Achse i an dem einen Ende der Walze an einer Spiralfeder j befestigt, welche in einer vertieften, in den Fensterrahmen am oberen Ende der Nuth für das untere Fenster eingelassenen Platte k, Fig. 2, angeordnet ist. Der andere Zapfen - / der federnden Walze ist in der Platte m gelagert; dieses Ende der Walze ist mit einer Spiralfeder versehen, wodurch eine nachgebende, eine Längenverschiebung der Walze zulassende Lagerung erzielt wird.
G ist ein über die ganze Fensterbreite sich erstreckender Metallstreifen, welcher an der oberen, vorspringenden Stableiste unmittelbar hinter der Walze befestigt ist, so dafs dereine Rand genannter Platte beinahe die Aufsenfläche der luftdurchlassenden Scheidewand berührt. G1 ist ein anderer auf dem Obertheil des unteren Fensters befestigter Streifen, welcher den Zweck hat, den beim Herablassen des oberen Fensters entstehenden Raum abzuschliefsen, so dafs, wenn alle Theile richtig zusammengesetzt sind, keine Luft durch das Fenster, aufser durch die luftdurchlassende Scheidewand, in das Zimmer einströmen kann, wodurch selbst bei dem stürmischsten Winterwetter jeder schädliche Luftzug vermieden wird.
Aufser der mit dem zu öffnenden Fenster sich' selbstthätig ausspannenden, die Oeffhung überdeckenden und luftdurchlassenden Scheidewand ist eine Vorrichtung zum Reinigen und Desinficiren der einströmenden Luft verbunden. Dieselbe besteht aus einem Rahmen J zum Tragen der Desinfectionsgefäfse. Dieser Rahmen stöfst nach aufsen an die Scheidewand E, während er nach der inneren oder .Zimmerseite des Fensters von einem zweiten Vorhang oder einer luftdurchlassenden Scheidewand / ■ von leichterem Gewebe, wie z. B. Musselin, bedeckt wird. Dieser Vorhang ist an seinem oberen und unteren Rand an Walzen HH1 befestigt und aufgewickelt. Die obere Walze H ruht in Lagern w, welche am oberen Ende des Fensterrahmens sitzen, während die Zapfen ο der unteren Walze H1 in den ebenfalls an dem Fensterrahmen befestigten Trägern ρ ruhen, Fig. ia. . Die Träger ρ haben Einschnitte, in welche die viereckigen Zapfen 0 eingepafst sind, so dafs sich die Walze nicht drehen kann. Mittelst dieser beiden Walzen wird der Vorhang E straff gespannt, ohne dafs er sich aufwickelt. Durch die Stifte p1 werden die unteren Zapfen der unteren Walze in den Trägern ρ festgehalten.
Der zwischen den Scheidewänden I und E befindliche Rahmen J wird mittelst Haken an den im oberen Ende der Nuthen a des unteren Fensters befestigten Ohren ql aufgehängt. Dieser Rahmen ist etwas breiter wie der Abstand zwischen den beiden Scheidewänden / und E, so dafs sich letztere dicht an den Rahmen anlegen und den von letzterem umschlossenen Raum nach beiden Seiten luftdurchlassend abschliefsen. Die so gebildete Kammer enthält Desinfectionsstorfe in Gefäfsen mit weiten Mündungen, welche auf dem Bodenbrett des Rahmens aufruhen. Die Luft strömt von aufsen durch die dichtere Scheidewand E in die Desinfectionskammer und durch die locker gewebte Scheidewand / in das Zimmer. Auf diese Weise läfst sich Schwefelsäure zur Zerstörung von Krankheitsstoffen ohne Nachtheil für den Kranken verwenden, z. B. bei Fällen von Scharlachfieber, Diphteritis, Nervenfieber u.. s. w. Mittelst der nämlichen Vorrichtung lassen sich auch Inhalationsstoffe, wie z. B. Terpentin u. s. w., bei Fällen von chronischer Lungenkrankheit vortheilhaft verwenden.
Die Desinfectionskammer kann auch zum Aufstellen von Wasserbehältern behufs Anfeuchtung und Verbesserung der durch Gas oder heifse Luft erwärmten Wohnräume dienen. Die neue Ventilationsvorrichtung kann einem jeden Fenster angepafst werden und erfordert nur unbedeutende Abänderungen am Fenster ohne Beschädigung desselben. Auch hindert die Vorrichtung nicht die Bewegung der Schubfenster.
Eine nützliche Verwendung findet die neue Ventilationsvorrichtung auch bei den Fenstern von Eisenbahnwagen, um Staub und Asche auszuschliefsen und trotzdem frische Luft einzulassen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einem aus zwei Theilen bestehenden Sch üb fenster .die mit dem oberen Theil verbundene luftdurchlassende Scheidewand E, welche auf eine im oberen Theil des Fensterrahmens eingelassene Walze D aufgewickelt, auf beiden Seiten über diese Walze vorspringt und durch Federn straff gehalten wird, in Verbindung mit einer zweiten, aus leichterem Stoff gemachten, auf den Walzen HH1 befestigten beweglichen und luftdurchlassenden Scheidewand I und einem zwischen beiden Scheidewänden aufgehängten Rahmen / für Desinfections- und Inhalationsstoffe.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT48260D Lüftungs - Schubfenster Expired - Lifetime DE48260C (de)

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