DE1454526C - Luftkhmatisierungsgerat - Google Patents

Luftkhmatisierungsgerat

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Publication number
DE1454526C
DE1454526C DE19621454526 DE1454526A DE1454526C DE 1454526 C DE1454526 C DE 1454526C DE 19621454526 DE19621454526 DE 19621454526 DE 1454526 A DE1454526 A DE 1454526A DE 1454526 C DE1454526 C DE 1454526C
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DE
Germany
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frame
control flap
air conditioning
air
sealing
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Expired
Application number
DE19621454526
Other languages
English (en)
Other versions
DE1454526A1 (de
DE1454526B2 (de
Inventor
Dale L Rock Island 111 Seihost (V St A)
Original Assignee
American Air Filter Co , Inc , Louisville, Ky (V St A )
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to US9474461 priority Critical
Priority to US94744A priority patent/US3158083A/en
Application filed by American Air Filter Co , Inc , Louisville, Ky (V St A ) filed Critical American Air Filter Co , Inc , Louisville, Ky (V St A )
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Publication of DE1454526B2 publication Critical patent/DE1454526B2/de
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Publication of DE1454526C publication Critical patent/DE1454526C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft ein Luftklimatisierungsgerät mit einem Wärmetauscher und einer zwischen zwei Stellungen verstellbaren Regelklappe zum Führen der Luft durch den Wärmetauscher oder durch einen Umgehungskanal.
Das geregelte Führen der Luft durch den Wärmetauscher oder durch einen Umgehungskanal hat den Vorteil, daß der Wärmetauscher mit konstantem Durchfluß des Wärme- bzw. Kühlmittels betrieben werden kann. Da sich die Regelklappe über die ganze Länge des Luftklimatisierungsgerätes erstrecken muß, ist es bei bekannten Konstruktionen schwierig, an die Regelklappe zwecks Einstellung, Reparaturen, Reinigungsarbeiten usw. an allen Stellen heranzukommen.
Die Aufgabe der Erfindung liegt demgemäß darin, ein Luftklimatisierungsgerät zu schaffen, bei dem die Regelklappe mit ihrer Lagerung, Abdichtung usw. leicht zugänglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Regelklappe in einem eigenen Rahmen gelagert ist, der aus dem Luftklimatisierungsgerät herausnehmbar ist und Längsstreben aufweist, die, mit Dichtflächen für die Regelklappe versehen, die Luftauslässe zum Wärmetauscher bzw. zum Umgehungskanal bilden.
Bei dieser Ausführung kann der Rahmen mit der in ihm gelagerten Regelklappe nach Art einer Schublade aus dem Klimatisierungsgerät herausgezogen werden. Im herausgezogenen Zustand des Rahmens ist die Regelklappe mit ihren zugehörigen Teilen bequem zugänglich.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung lieg! darin, daß die Dichtflächen durch einen Schenkel der winkelprofilartig geformten Längsstreben gebildet sind und daß wenigstens eine Dichtfläche einstellbar ist. Dies ergibt einen einfachen Aufbau des Rahmens für die Regelklappe.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es zeigt
F i g. 1 ein Klimatisierungsgerät in Vorderansicht mit abgenommener Vorderwand,
ίο Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch das Klimatisierungsgerät nach F i g. 1 (schematisch dargestellt), F i g. 3 eine perspektivische Ansicht eines Teils einer Trennwand des Klimatisierungsgerätes mit anschließenden Teilen (von innen gesehen),
F i g. 4 eine perspektivische Ansicht des einen Endes des Rahmens für die Regelklappe des Klimatisierungsgerätes,
F i g. 5 eine perspektivische Ansicht des anderen Endes des Rahmens,
F i g. 6 eine Seitenansicht des Rahmens,
F i g. 7 eine perspektivische Ansicht des einen Endes des Rahmens,
Fig. 8 eine Einzelheit des Rahmens in perspektivischer Darstellung.
Das Klimatisierungsgerät nach F i g. 1 und 2 steht auf dem Fußboden des zu klimatisierenden Raumes. Seine Rückwand ist in die Außenwand 2 des Raumes eingelassen. Außenluft wird durch einen Einlaß 4 und Raumluft durch einen Einlaß 8 angesaugt. Mittels einer Regelklappe 6 kann entweder nur Außenluft, wie in voll ausgezogenen Linien in Fig. 2 dargestellt ist, oder nur Raumluft angesaugt werden, wie gestrichelt dargestellt ist. In bekannter Weise kann auch ein bestimmtes Mischungsverhältnis von Außenluft und Raumluft eingestellt werden.
Die Luft strömt durch ein Filter 10 nach oben. Oberhalb des Filters 10 ist eine Regelklappe 12 zum Einstellen der Wärme- bzw. Kühlwirkung vorgesehen, ferner ist hier im hinteren Teil des Klimatisierungsgerätes ein Wärmetauscher 14 angeordnet. Bei der in F i g. 2 ausgezogen dargestellten Lage der Regelklappe 12 strömt die ganze Luft an der Vorderseite des Wärmetauschers 14 vorbei zum Sauglüfter 16 und wird durch dessen Austrittsschlitze 18 in den zu klimatisierenden Raum geleitet. Wird die Regelklappe 12 in die gestrichelt dargestellte Lage verschwenkt, so strömt die ganze Luft durch den Wärmetauscher 14. Bei mittleren Stellungen der Regelklappe 12 kann mehr oder weniger Luft durch den Wärmetauscher 14 oder an diesem vorbei geleitet werden, um die gewünschte Wärme- bzw. Kühlwirkung zu erhalten.
Das Gehäuse der Klimatisierungseinrichtung ist mit Trennwänden 20, 22 versehen, wodurch an den Enden des Gehäuses kleinere Räume gebildet werden, die Rohranschlüsse, einen Thermostaten, einen Motor für den Sauglüfter usw. aufnehmen. Im Raum zwischen diesen Trennwänden 20, 22 erstreckt sich der Wärmetauscher 14 mit der vor ihm angeordneten Regelklappe 12.
Die Regelklappe 12 ist in einem eigenen Rahmen gelagert, der aus zwei Stirnwänden 36 sowie einer Vorderwand 44 besteht und hinten offen ist, vgl. F i g. 4,5 und 6. Dieser kastenförmige Rahmen 36, 44 ist in die Vorderseite des Klimatisierungsgerätes zwi-
sehen den Trennwänden 20, 22 schubladenartig einschiebbar. Zu diesem Zweck sind die Trennwände 20, 22 auf ihrer Innenseite mit je einer Schiene 24 versehen, vgl. Fig. 3, die sich bis dicht zum Wärmetau-
scher 14 erstreckt. Unterhalb dieser Schienen 24 ist an den Trennwänden 20, 22 je ein U-Eisen 26 angebracht. Zwischen diesen U-Eisen 26 und den Schienen 24 ist das Filter 10 einschiebbar. An der Vorderkante jeder Trennwand 20, 22 ist je eine Lasche 28 von geringer Höhe vorgesehen. Gegen diese Laschen 28 legt sich die Vorderwand 44 der Rahmen 36,44, wenn dieser ganz eingeschoben ist. Bohrungen 30 in den Laschen und 46 in der Vorderwand 44 dienen zum Eindrehen von zwei Schrauben, um den eingeschobenen Rahmen 36, 44 festzulegen. Zwischen den Trennwänden 20, 22 verläuft ein Anschlagplatte 32, deren unterer Teil aus F i g. 3 und 5 ersichtlich ist. Durch eine Bohrung der Trennwand 20 ragt das geschlitzte Ende 34 einer Antriebswelle in den Raum zwischen den Trennwänden 20, 22 hinein, vgl. Fig. 3, die durch eine Betätigungsvorrichtung verschwenkbar ist und damit die Regelklappe 12 verstellt, wenn der Rahmen 36, 44 in das Klimatisierungsgerät eingeschoben ist. Hierzu tritt die Schwenkwelle 48 der Regelklappe 12 durch die linke Stirnwand 36 des Rahmens 36,44 hindurch und wird beim Einschieben des Rahmens 36,44 mit dem Ende 34 der Antriebswelle gekuppelt.
Die Stirnwände 36 weisen unten und oben je einen auswärts gerichteten Flansch 38 bzw. 40 und vorn einen ebenfalls auswärts gerichteten, jedoch schmaleren Flansch 42 auf. Beim Einschieben gleitet der untere Flansch 38 auf der Schiene 24 (F i g. 3), während der obere Flansch 40 über der oberen Kante der Lasche 28 und unter der unteren Kante der Anschlagplatte 32 entlanggeht.
Die Regelklappe 12 ist doppelwandig ausgebildet und aus zwei Blechen 50, 54 zusammengesetzt, die an ihren abgekanteten Längsrändern 52 und 56 miteinander verbunden sind. Das Blech 50 ist flach gehalten, während das Blech 54 im Querschnitt trogartig gestaltet ist, so daß die Bleche 50, 54 in ihren mittleren Teilen in Abstand voneinander liegen. An den Längsrändern 52, 56 sind Dichtungsstreifen 58 bzw. 60 vorgesehen, die beispielsweise aus mit Silikongummi imprägniertem Glasgewebe bestehen können und im Querschnitt herzförmig geformt sind. Diese Dichtungsstreifen 58, 60 werden beim Verbinden der Längsränder 52, 56 zwischen diesen eingelegt.
Der Rahmen 36, 44 weist zwei untere Längsstreben 62 und 70 und eine obere Längsstrebe 66 auf, vgl. F i g. 6. Die Längsstreben 62 und 70 haben waagerecht liegende Dichtflächen 64, 72, die durch einen Schenkel der winkelprofilartig geformten Längsstreben 62, 70 gebildet sind. Die obere Längsstrebe 66 ist aus mehreren Profilen zusammengesetzt und enthält ein Profil 74, das sich in eingeschobenem Zustand des Rahmens 36, 44 gegen die Anschlagplatte 32 legt. Femer enthält die Längsstrebe 66 ein Winkeleisen, dessen untenliegender Schenkel eine senkrechte Dichtfläche 68 bildet. Diese Dichtfläche 68 ist einstellbar, indem der andere Schenkel des Winkeleisens mit querlaufenden Längsschlitzen versehen ist. In der richtigen Dichtlage, bei der gemäß F i g. 6 die Dichtungen 58 und 60 genau an den Dichtflächen 64 und 68 anliegen, wird das Winkeleisen mittels Schrauben 76 festgelegt. Diese Einstellung der Dichtungsfläche 68 kann am herausgezogenen Rahmen 36, 44 bequem vorgenommen werden.
Aus F i g. 6 und 7 ist die Verbindung der Regelklappe 12 mit ihrer Schwenkwelle 48 ersichtlich. An jedem Ende der Regelklappe 12 ist ein Winkelstück 78 angeordnet, das sowohl mit der Regelklappe 12 als auch mit der Schwenkwelle 48 bzw. mit einem Schwenkzapfen am anderen Ende der Regelklappe 12 verbunden ist. Die beiden Winkelstücke 78 an den beiden Enden sind gleich, jedoch spiegelbildlich ausgeführt.
Das aus F i g. 7 ersichtliche Winkelstück 78 besteht entsprechend der hier veranschaulichten Stellung der Regelklappe 12, bei der der Durchlauf durch den Wärmetauscher 14 gesperrt ist, aus einer waagerechten Platte 80 mit Stirnflansch 82 und einer senkrecht liegenden Platte 84 mit Stirnflansch 86. Diese Stirnflansche 82 bzw. 84 legen sich bei der veranschaulichten Stellung der Regelklappe 12 gegen entsprechende Flansche 88 bzw. 90 an der Innenseite der Stirnwände 36 des Rahmens 36, 44 und dichten die Regelklappe 12 gegenüber den Stirnwänden 36 ab. Gegebenenfalls können die Flansche 88, 90 mit Dichtungsstreifen belegt sein.
Wie F i g. 4 zeigt, erstreckt sich die Vorderwand 44 des Rahmens 36, 44 von unten her nur etwa bis zur halben Höhe des Rahmens 36, 44. Zum völligen Abschluß der Vorderseite des Rahmens ist eine abnehmbare obere Vorderwand 94 (F i g. 6) vorgesehen. Bei abgenommener oberer Vorderwand 94 ist die Regelklappe 12 auch von der Vorderseite des Rahmens 36, 44 zugänglich.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Luftklimatisierungsgerät mit einem Wärmetauscher und einer zwischen zwei Stellungen verstellbaren Regelklappe zum Führen der Luft durch den Wärmetauscher oder durch einen Umgehungskanal, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelklappe (12) in einem eigenen Rahmen (36, 44) gelagert ist, der aus dem Luftklimatisierungsgerät herausnehmbar ist und Längsstreben (62,66,70) aufweist, die, mit Dichtflächen (64,68,72) für die Regelklappe (12) versehen, die Luftauslässe zum Wärmetauscher (14) bzw. zum Umgehungskanal bilden.
2. Luftklimatisierungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtflächen (64, 68, 72) durch den einen Schenkel der winkelprofilartig geformten Längsstreben (62, 66, 70) gebildet sind und daß wenigstens eine Dichtfläche (68) einstellbar ist.
3. Luftklimatisierungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelklappe (12) doppelwandig (50, 54) ausgebildet ist und daß die Längskanten der Regelklappe (12) mit federnden Dichtungsstreifen (58, 60) versehen sind.
4. Luftklimatisierungsgerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwände (36) des Rahmens (36,44) nach außen gerichtete Flansche (38) aufweisen, mit denen der Rahmen schubladenartig auf Innenflansche (24) des Gerätgehäuses gelagert ist.
DE19621454526 1961-03-10 1962-03-08 Luftkhmatisierungsgerat Expired DE1454526C (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US9474461 1961-03-10
US94744A US3158083A (en) 1961-03-10 1961-03-10 Bypass damper construction
DEA0039658 1962-03-08

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1454526A1 DE1454526A1 (de) 1969-01-16
DE1454526B2 DE1454526B2 (de) 1973-02-01
DE1454526C true DE1454526C (de) 1973-08-16

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