DE2328186C2 - Induktionsgerät - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein zur deckenseitigen Anordnung bestimmtes Induktionsgerät gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
Bei einem bekannten Induktionsgerät dieser Art (DE-GM 18 62 961) befindet sich zu beiden Längsseiten
seines länglichen Lufteia'asses je ein länglicher Luftauslaß,
welche Luftein- und -auslasse sich quer zur Längsrichtung des Gehäuses dieses Induktionsgerätes
erstrecken, so daß dieses Gehäuse eine große Breite hat
Auch besteht die Gefahr von Luftkurzschlüssen von den beiden Luftauslässen zum Lufteinlaß, und um diese Gefahr
zu reduzieren, müssen eng begrenzte Ausblasrichtungen der Zuluft eingehalten werden.
Es ist auch ein Kompakt-KIimagerät bekannt (DE-OS 21 65 638), das ebenfalls zur deckenseitigen Anordnung
bestimmt ist, jedoch kein Induktionsgerät, sondern ein
Ventilatorkonvektor ist Es hat ein längliches Gehäuse, an dessen Unterseite neben den schmalen Stirnenden
sich quer zur Längsrichtung des Gehäuses erstreckende längliche Luftauslässe vorgesehen sind, zwischen denen
sich, angrenzend an sie, Lufteinlasse befinden. Es besteht ebenfalls die Gefahr erheblicher Kurzschlüsse der ausgeblasenen
Luft zu den Lufteinlässen. Auch ist die Gehäusebreite dieses Klimagerätes wegen den querstehenden
Luftauslässen relativ groß.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, ein Induktionsgerät der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten
Art zu schaffen, bei welchem unter gleichzeitiger Vermeidung der Gefahr störenden Luftkurzschlusses zwischen
Luftauslaß und Lufteinlaß keine engen Beschränkungen der zulässigen Luftausblasrichtungen bestehen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgetnaß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 angegebenen
Maßnahmen gelöst
Indem Lufteinlaß und Luftauslaß des erfindungsgemäßen Induktionsgerätes in ihren Längsrichtungen in Längsrichtung dieses Induktionsgerätes hintereinander angeordnet sind, besteht die Gefahr von Luftkurzschlüssen nicht mehr bzw. ist stark reduziert, so daß keine engen Beschränkungen der zulässigen Luftausblasrichtungen mehr bestehen. Insbesondere kann die aus dem Luftauslaß ausströmende Zuluft in beliebigen Richtungen quer zur Längsrichtung des Luftauslasses ausgeblasen werden, so daß man beispielsweise ein 180'-Strömungsfeld über die Gesamtlänge des Luftauslasses vorsehen kann, oder die Zuluft nach entgegengesetzten Richtungen quer zur Längsrichtung des Luftauslasses entlang der Decke ausblasen kann, usw.
Indem Lufteinlaß und Luftauslaß des erfindungsgemäßen Induktionsgerätes in ihren Längsrichtungen in Längsrichtung dieses Induktionsgerätes hintereinander angeordnet sind, besteht die Gefahr von Luftkurzschlüssen nicht mehr bzw. ist stark reduziert, so daß keine engen Beschränkungen der zulässigen Luftausblasrichtungen mehr bestehen. Insbesondere kann die aus dem Luftauslaß ausströmende Zuluft in beliebigen Richtungen quer zur Längsrichtung des Luftauslasses ausgeblasen werden, so daß man beispielsweise ein 180'-Strömungsfeld über die Gesamtlänge des Luftauslasses vorsehen kann, oder die Zuluft nach entgegengesetzten Richtungen quer zur Längsrichtung des Luftauslasses entlang der Decke ausblasen kann, usw.
Einige vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Baulich besonders einfach und platzsparend ist es, wenn der Lufteinlaß und Luftauslaß durch eine gemeinsame
Querwand voneinander getrennt sind
Die Erfindung ermöglicht auch neue Einbaumöglichkeiten des Induktionsgerätes in Decken, insbesondere
auch in Zwischendecken. Insbesondere ist es gemäß einer Weiterbildung der Erfindung möglich, daß Lufteinlaß
und Luftauslaß in ein Rasterband einer Zwischendecke integrierbar ausgebildet sind.
In der Zeichnung sind Ausföhrungsbeispiele der Erfindung
dargestellt
Es zeigen
Fig. 1 eine Oberansicht eines Induktionsgerätes gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei
ein Teil des Gehäuses aufgeschnitten ist,
F i g. 2 einen Teilschnitt durch F i g. 1 gesehen entlmg
der Schnittlinie 2-2,
F i g. 3 einen Schnitt durch F i g. 1 gesehen entlang der Schnittlinie 3-3 in vergrößerter Darstellung,
F i g. 4 einen Schnitt durch F i g. I gesehen entlang der
Schnittlinie 4-4 in vergrößerter Darstellung,
Fig.5 eine Unteraraicht der Zwischendecke eines
Gebäuderaumes, welche Rasterbänder aufweist, wobei in einem dieser Rasterbänder die Ein- und Auslässe
mehrerer nebeneinander angeordneter Induktionsgeräte nach den F i g. 1 —4 angeordnet sind,
Fig.6 einen Teillängsschnitt durch den Luftauslaß
des Induktionsgerätes nach den F i g. 1 —4, wobei jedoch dem Luftauslaß schwenkbare Luftlenkflächen zum Ablenken
der aus ihm ausströmenden Luft zugeordnet sind
Das in den Fig.! —4 dargestellte Induktionsgerät 10
ist an einer im Abstand unterhalb einer Massivdecke 9 angeordneten Zwischendecke 11 in der Weise angeordnet,
daß sein länglicher Lufteinlaß 12 und der mit diesem Lufteinlaß 12 in Reihe angeordnete, ebenfalls längliche
Luftauslaß 13 in ein Rasterband 14 der Zwischendecke 11 integriert sein können, wie es Fi g. 5 zeigt, so
daß also der Lufteinlaß 12 und der Luftauslaß 13 in ihren Längsrichtungen in Längsrichtung des Induktionsgerätes 10 in geringem Abstand in Reihe hintereinander
angeordnet sind. Und zwar ist die Zwischendecke 11 mittels sich rechtwinklig kreuzender Rasterbänder 14
in Deckenquadrate unterteilt, wobei jedes Deckenquadrat eine quadratische Deckenplatte 15 aufweist, die auf
Flanschen der Rasterbänder 14 aufliegt An den Schnittpunkten der Rasterbänder sind Verbindungsglieder 16
vorgesehen, die an der Massivdecke 9 aufgehängt sind und die Zwischendecke 11 tragen. Da zumindest größeren
Gebäuderäumen eine Mehrzahl von Induktionsgeräten 10 zuz .ordnen ist, können diese in Reihe hintereinander
angeordnet sein, wobei die Gehäusemaße so getroffen sein können, daß zwischen je zwei Verbindungsgliedern
16 des betreffenden Rasterbandes 14 ein Induktionsgerät 10 über der Zwischendecke 11 angeordnet
ist, vorzugsweise an der Zwischendecke 11 befestigt ist
Man kann das Induktionsgerät jedoch ggf. auch an der
oberhalb von ihm befindlichen Massivdecke 9 aufhängen. Auf diese Weise fügen sich alle Lufteinlässe und
Luftauslässe der Induktionsgeräte 10 organisch und in ästhetisch ansprechendem Weise in das Erscheinungsbild
der Zwischendecke 11 ein.
Das Gehäuse 17 des Induktionsgerätes 10 ist, damit es keinen Schall in den Zwischenraum 16' zwischen Massivdecke
9 und Zwischendecke 11 überträgt bzw. aus diesem Zwischenraum keinen Schall in den unter der
Zwischendecke befindlichen Gebäuderaum 22 überträgt, mit Ausnahme des unterseitigen Luftauslasses 13
und Lufteinlasses 12 allseitig geschlossen. Es weist einen Luftkasten 19 für Primärluft auf, welcher an eine nicht
dargestellte Primärluftzuleitung anschließbar ist und weicher eine Vielzahl von abwärtsgerichteten Düsen 20
zum Ausblasen von Primärluftstrahlen aufweist, die durch Induktion Raumluft (Sekundärluft) aus dem unterhalb
der Zwischendecke 11 befindlichen Raum 22 in
das Gehäuse 17 durch den LufteinlaD 12 hindurch einsaugen und zusammen mit der Primärluft durch den
LuftauslaD 13 ausblasen Lufteinlaß 12 und Luftauslaß 13 sind jeweils rechteckfönnig, haben gleiche Breite (die
hier etwas kleiner als die z. B. 10 cm betragende Breite
des Rasterbandes ist) und sind nur durch eine dönnc ZwiscL-tiT??and 21 getrennt, so daß der Gesamtumnß
der unterjeitigen Mündungen von Luftein- und -auslaß
ebenfalls rechteckförmig ist
Ehe Länge des Luftauslasses 13 ist etwas größer als die Länge des Lufteinlasses 12, da der Luftauslaß 13
wegen der Primärluftmenge mehr Luft als der Lufteinlaß 12 zu führen hat und auch deswegen, weil die
Strömungsgeschwindigkeit der aus ihm austretenden Zuluft bestimmte Werte nicht überschreiten solL
Im Abstand unterhalb des Luftauslasses 13 ist eine Lenkfläche 23 angeordnet, die strichpunktiert in die
F i g. 3 und 4 eingezeichnet ist, welche die Zuluft quer zur Längsrichtung des Luftauslasses 13 in zwei zueinander
entgegengesetzte Richtungen umlenkt, so daß die Zuluft in zwei entgegengesetzten Strömungsrichtungen
entlang der Zwischendecke 11 in den Raum 22 ausströmt,
wie es die strichpunktierten Strömungspfeile in F i g. 3 zeigen. Insbesondere aus Grinden des Raumbildes
ist diese Luftlenkfläche 23 auch entlang dem Lufteinlaß
12 angebracht, so daß in ihn Luft gemäß den strichpunktierten Pfeilen der F i g. 4 einströmt
Anstelle einer solchen Luftlenkfläche 23 können auch
die in F i g. 6 dargestellten Luftlenkflächen 23' oder andere Luftlenkflächen vorgesehen sein. Die in Fig.6
dargestellten Luftlenkflächen sind zueinander symmetrisch und an Schwenkarmen 24 befestigt, die schwenk-
bar an Zapfen innerhalb des Luftausiasses 13 bzw. Lufteinlasses
12 angelenkt sind, so daß man sie in Richtung der eingezeichneten Pfeile stufenlos in unterschiedliche
Schwenkstellungen einstellen kann, um auch die Möglichkeit zu eröffnen, einen Teil der Zuluft oder alle Zuluft
senkrecht nach unten in den Raum 22 auszublasen.
In manchen Anwendungsfällen kann auf die Lenkflächen 23 auch verzichtet werden.
Die Primärluftdüsen 20 sind oberhalb des Luftauslasses 13 in relativ geringem Abstand von der Oberseite
des Gehäuses 17 angeordnet, indem der größere Teil des Querschnittes des Luftkastens IS sich seitlich des die
DC-en 20 tragenden Luftkastenbereiches befindet
Die Längsseitenwände des Lufteinlasses 12 und Luftauslasses 13 sind mit durch U-Profilstäbe 25 gebildet,
die durch nicht dargestellte dünne Stege miteinander
verbunden sind und deren untere Flansche als Auflageflächen für die angrenzenden Deckenplatten 15 dienen.
Auf die oberen Flansche der Profilstäbe 25 ist der kastenförmige Hauptteil des Gehäuses 17 aufgesetzt und
festgeschraubt Die Profilstäbe 25 können bereits bei der Anlieferung an dem Gehäusehauptteil angeordnet
sein oder erst bei Einbau dieses Induktionsgerätes mit dem Gehäusehauptteil verbunden werden.
siäbe 25 wegzulassen und das Gehäuse 17 direkt auf die
Zwischendecke 11 flüchtend mit der für den Eintritt und
Austritt der Luft vorgesehenen Deckenöffnung aufzusetzen oder sonstige Anordnungen vorzusehen. Oberhalb
des Lufteinlasses 12 ist ein Wärmeübertrager 26 schräg zur Vertikf !en geneigt angeordnet, dessen Oberseite
luftdicht an der Oberseite des Gehäuses 17 anliegt Entlang der Unterseite des Wärmeübertragers 26 erstreckt
sich eine durch eine Stirnwand der. Gehäuses 17 nach außen herausgeführte horizontale Welle 27, die
durch eine Kolbenzylindereinheit 29 verschwenkt werden kann. An diesel Welle ist eine Klappe 30 befestigt,
die zwischen den in Fi g. 4 strichpunktiert dargestellten beiden Endstelluneen 31. 32 zur Reeeluns der Raum-
temperatur verstellt werden kann. Wenn sie sich in der Endstellung 31 befindet, ist die Zufuhr von Raumluft (Sekundärluft)
zur Eintrittsseite des Wärmeübertragers 26 abgesperrt und die gesamte eingesaugte Sekundärluft
strömt durch eine am Wärmeübertrager 26 vorbeiführende Bypassöffnung 33, so daß diese Luft durch den
Wärmeübertrager 26 nicht gekühlt oder erwärmt wird: Wenn sich die Klappe 30 in der anderen Endstellung 32
befindet, ist der Bypass 33 abgesperrt und die gesamte eingesaugte Sekundärluft durchströmt den Wärmeübertrager
26 und wird entsprechend maximal gekühlt oder erwärmt, je nachdem, ob der Wärmeübertrager von
warmem oder kaltem Medium durchströmt wird. In den Zwischenstellungen der Klappe 30 strömt je nach Stellung
ein mehr oder weniger großer Teil der Sekundärluft durch den Wärmeübertrager 26 und der restliche
Luftanieil durch den Bypass 33.
Der Wärmeübertrager 26 ist ständig von Wärmeträgermedium durchströmt Es kann vorgesehen sein,
daß man wahlweise warmes oder kaltes Wärmeträgermedium durch ihn hindurchleiten kann oder es ist in vielen
Fällen auch ausreichend, daß man lediglich die Durchströmung mit kaltem oder mit warmem Wärmeträgermedium
vorsieht Besonders dann, wenn sich der betreffende Gebäuderaum in einer Innenseite eines Bürogebäudes
befindet, braucht man diesen Raum auch im Winter nicht zu heizen, so daß es in diesem Falle ausreichend
ist, wenn der Wärmeübertrager lediglich ein Luftkühler ist
Die beiden über dem Lufteinlaß 12 und Luftauslaß 13 befindlichen Innenbereiche des Gehäuses sind durch
eine dünne vsrtikale Querwand 34' abgeteilt, die eine Überströmöffnung 35 aufweist, deren unterer Rand sich
etwas oberhalb der Unterseite des Wärmeübertragers 26 befindet und deren, bezogen auf F i g. 4, rechtsseitiger
Rand sich neben der Rückseite des Wärmeübertragers 26 bis zur Oberseite des Gehäuses erstreckt und oberseitig
und linksseitig (bezogen auf F i g. 4) durch das Gehäuse begrenzt ist
Die Primärluftstrahlen saugen durch Induktion Sekundärluft durch diese Oberströmöffnung 35 hindurch
an und bewirken so eine Zwangsförderung der Sekundärluft durch den Innenraum des Induktionsgerätes 10
hindurch, wobei diese Sekundärluft durch den Lufteinlaß 12 hindurch einströmt und zusammen mit der Primärluft
durch den Luftauslaß 13 hindurch in den Raum 22 zurückgeblasen wird.
Das Induktionsgerät 10 kann auch al:·. 3- oder 4-Leiter-Gerät
mit wasser- oder lufiseitiger Regelung ausgebildet sein. Wenn man lufUeitige Regelung der Wärmes
und Kälteleistung wünscht, kann man vorsehen, daß zu beiden Schmalseiten des Luftauslasses und des über
ihm befindlichen innenbereiches Seitenbereiche mit je
einem Wärmeübertrager anschließen, die im Prinzip gleich ausgebildet sein können, wie der einlaßseitige Bereicn
des Gerätes 10 nach Fig. 1 —4, so daß zu beiden
Schmalseiten des Luftauslasses sich in Reihe mit ihm Lufteinlässe befinden, wobei ir. dem einen Seitenbereich
der Wärmeübertrager für Kühlung und in den anderen Seitenbereich der Wärmeübertrager für Heizung
angeordnet ist. Man muß dann lediglich vorsehen, daß beim Kühlen bzw. Erwärmen der jeweils andere Seitenbereich
luftmäßig abgesperrt ist, beispielsweise durch eine in dem betreffenden Lufteinlaß befindliche Absperrklappe.
Bei Ausbildung als 2-Leiter-Gerät kann man ebenfalls zwei solche Seitenbereiche mit je einem
Wärmeübertrager vorsehen, die dann stets gleichzeitig von Luft durchströmt sind und parallel arbeiten.
Im allgemeinen ist es üblich, stromaufwärts vor dent Wärmeübertrager ein Luftfilter 34 anzuordnen. Dieses
Luftfilter muß von Zeit zu Zeit gereinigt oder ausgewechselt werden. Es ist deshalb wichtig., daß das Luftfilter
leicht 2ugängiich angeordnet ist Dies ist bei dem beschriebenen Induktionsgerät 10 der Fall, da der Lufteinlaß
von unten zugänglich ist und man durch ihn hindurch das Filter herausnehmen und einsetzen kana
Anstelle der rechteckförmigen Querschnitte der Luftaus- und -einlasse, wie sie in den Zeichnungen dargestellt
sind, können auch andere Querschnittsformen treten oder der einzelne Lufteinlaß und/oder Luftauslaß
kann anstelle jeweils aus einer einzigen öffnung aus mehreren öffnungen bestehen. So ist es z. B. möglich,
besonders wenn die Mündung des Lufteinlasses oder -auslasses von unten her sichtbar ist, ihn durch ein einen
geringen Strömungswiderstand aufweisendes Gitter zu verblenden oder Lochbleche oder dergleichen anzuordnen,
die die auszublasende oder einzusaugende Luftströmung in mehrere oder eine Vieizahi von Teilströmungen
unterteilen oder der Luftauslaß kann z. R eine Mehrzahl von unabhängig voneinander winkelverstellbaren
Blasdüsen aufweisen usw.
Claims (8)
1. Zur deckenseitigen Anordnung bestimmtes Induktionsgerät
mit einem Primärluftkasten, welcher Düsen zum Ausblasen von Primirfcft aufweist, ferner
mit mindestens einem Wärmeübertrager zum Kühlen und/oder Erwärmen von ihn durchströmender
Luft, mit einem en seiner Unterseite angeordneten länglichen Lufteiolaß für dte· anzusaugende
Raumluft und mit einem ebenfalls an seiner Unterseite angeordneten länglichen Luftauslaß für die auszublasende Zuluft, dadurch gekennzeichnet.
daß der Lufteinlaß (12) und der Luftauslaß (13) in ihren Längsrichtungen in Längsrichtung des Induktionsgerätes
in geringem Abstand in Reihe hintereinander angeordnet sind,
daß der Innenraum des Gehäuses (17) des Induktionsgerätes durch eine Querwand (34*) in zwei
Längsabschpine unterteilt ist, wobei der Lufteinlaß
(12) dem einen Längsabschnitt und der Luftauslaß
(13) dem anderen Längsabschnitt zugeordnet ist,
daß in diesem einen Längsabschnitt mindestens einer der Wärmeübertrager (26) und in dem anderen Längsabschnitt der Primärluftkasten (19) angeordnet sind, und
daß in diesem einen Längsabschnitt mindestens einer der Wärmeübertrager (26) und in dem anderen Längsabschnitt der Primärluftkasten (19) angeordnet sind, und
daß in der Querwand (340 eine Überströmöffnung (35) für durch den Lufteinlaß (12) hindurch von den
Primärluftstrahlen eingesaugte Raumluft angeordnet ist
2. Induktionsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
uaß der Lufteinlaß (12) und der Luftauslaß (13) nur durch eine gemeinsame Querwand
(21) voneinander getrennt sind.
3. Induktionsgerät nach Ansp ach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lufteinlaß (12) auch
zu einem am Wärmeübertrager vorbeiführenden Bypass (33) führt
4. induktionsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bypass (33) in dem Zwischenraum zwischen dem Lufteinlaß (13) und dem Wärmeübertrager (26)
vorgesehen ist, und
daß mindestens eine Klappe (30) vorgesehen ist, die zwischen einer ersten Endstellung, in welcher sie
den Bypass absperrt und den vom Lufteinlaß zum Wärmeübertrager führenden Strömungsweg maximal
freigibt und einer zweiten Endstellung, in welcher sie den zum Bypass führenden Strömungsweg
maximal freigibt und den zum Wärmeübertrager führenden Strömungsweg absperrt, verstellbar ist
5. Induktionsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
dem Luftauslaß (13) mindestens eine Luftlenkfläche (23) zugeordnet ist, die im Abstand unterhslb
ihm angeordnet ist
6. Induktionsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Düsen des Primärluftkastens in geringem Abstand unterhalb der Oberseite seines Gehäuses (17) angeordnet
sind.
7. Induktionsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Lufteinlaß
und Luftauslaß in ein Rasterband (14) einer Zwischendecke (Ii) integrierbar ausgebildet sind.
8. Induktionsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Längsseitenwände des Lufteinlasses (12) und Luftauslasses (13) zumindest teilweise durch U-Profilstäbe
gebildet sind, die Flansche haben, die als Auflage für Deckenplatten (15) einer Zwischendecke
dienen.
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