<Desc/Clms Page number 1>
Bettschirm.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Bettschirm, der es jederzeit ermöglicht, durch einen einfachen Handgriff eine vollständige Trennung von Licht und Finsternis innerhalb zweier nebeneinander stehenden Betten zu bewirken, um den entgegengesetzten Schlafgewohnheiten und Schlafbedürfnissen von in den Betten ruhenden Personen Rechnung zu tragen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in den Fig. 1-9 bei einem selbsttätig wirkenden Bettseliiriii und in den Fig. 10-15 bei einem von Hand aus zu betätigenden Bettschirm dargestellt.
Der Bettschirm stellt bei Nichtgebrauch eine Art Wandteppichimitation oberhalb der beiden Betten vor, von dem aus im Bedarfsfalle zwischen ihnen durch blosse Umstellung eines Schiebers, dieser aus mehrern gelenkig aneinanderschhessenden Tafeln bestehende Bettsehirm nach Aufklappen der Tafeln und Herabsenken eines Vorhanges zu einer lichtundurchlässigen Scheidewand entfaltet wird.
Der Bettschirm besteht aus vier mit flachen Rahmen aus sehr leichtem Material versehenen Tafeln A,
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
Anschluss an die Drehungen der Tafeln selbsttätig mit Hilfe einer Senkvorrichtung, mittels welcher durch Rechtsdrehung der Tafel D das Herabgleiten eines Ergänzungstuches bewirkt wird.
Die Senkvorrichtung besteht aus einer auf der Innenseite der Tafeln B und C in Höhenmitte parallel zur oberen und unteren Rahmenleiste angebrachten zweiteiligen, nach auf-und abwärts verschieb-
EMI2.2
bei ? an der Zwischenleiste befestigt ist. Rollen und Schnur befinden sieh, abgesehen von dem einen oben innen an der Tafel D befestigten Endpunkt 1', teils auf der Innen, teils auf der Aussenseite der Tafel C. Die Rollen M und o sind auf der Innenseite der unteien Rahmenleiste parallel zu dieser, von den beiden Rollen auf der Rückseite der unteren bzw. oberen Rahmenleiste ist p schief, q senkrecht zur Tafel C.
Die
EMI2.3
geht dann durch eine Lücke auf die Aussenseite über und hier zunächst auf die schiefe Rolle p, dann nach aufwärts über die senkrecht zur Tafel stehende Rolle q und von dieser durch eine Lücke wieder auf die Innenseite der Tafel D bis Punkt r.. Die erwähnten zwei Lücken sind auf der Rückseite der Tafel C durch
EMI2.4
Bett verdeckt. Die Länge der Schnur ist so bemessen, dass sie bei zugeklappter Tafel D von m bis q, bei aufgeklappter Tafel D von K bis r reicht, wobei das Sehnurstück m, ? die gleiche Länge hat als q, r. In Fig. 9 ist die Schnur bei offenen Tafeln von n bis r, also länger als in Wirklichkeit gezeichnet, bloss um die ganze Strecke zu zeigen, entlang welcher sie sich beim Öffnen der Tafel D bewegt.
Das Herabfallen der Zwischenleiste wird dadurch verhindert, dass bei der Abwärtsbewegung der Widerstand zweier bei s und bei t angebrachter Hemmfedern zu überwinden ist.
Die Senkvorrichtung wirkt auf die Art, dass durch die horizontale Drehung der Tafel D um 90 die Schnur bei q herausgezogen, also um das Stück m, n nach abwärts gezogen wird, wobei sich die
EMI2.5
gezogen und mittels eines hinten am Rahmen 11 befindlichen Riemens festgeschnallt wird.
Der beschriebene Bettschirm kann in gleicher Art und Weise auch bei einem Doppelbett Verwendung finden, desgleichen bei einem, zwei oder mehr in einem Zimmer aufzustellenden Einzelbetten, wobei die Tafel A entfällt.
Für Betten, bei denen der vertikale Kopfteil höher als der Fussteil ist, erstreckt sich die Senkvorrichtung (Zwisehenleiste mit herabhängendem Tuche) auch auf die Tafel D.
Für Betten, deren vertikaler Kopfteil oben nicht geradlinig verläuft, werden die Tafeln A und B derart an der Zimmerwand befestigt, dass die unteren Rahmenleisten dieser Tafeln oberhalb des höchsten Punktes der Kopfteilornamentik zu stehen kommen. Der freibleibende Zwischenraum der Wand kann aus dekorativen Gründen mit einem rechteckigen, dem Wandteppichmuster angepassten Tuch (Stoff) verdeckt werden.
Bei der zweiten Ausführungsform des Bettschirmes (Fig. 10-15) besteht dieser aus gelenkig an- einanderscliessenden Stangen 1, B1, C1, D1 und einem längs der Stangen befestigten lichtungdurchlässigen Tuch (Stoff). Bei Nichtgebrauch können die Stangen aneinandergeklappt werden.
EMI2.6
Bettes an der Wand befestigt. Die Stange B1 bildet bei Nichtgebrauch des Bettsehirmes oberhalb des ändern Bettes die Fortsetzung der Stange A1, die beiden anderen derart umgeklappt sind, dass Ci vor B1 und D1 vor Al zu stehen kommen.
An den vier Stangen ist ein frei herabhängendes lichtundurchlässiges Tuch (Stoff) befestigt, dessen Höhenlänge so bemssen ist, dass'es, wenn die Stangen über die Betten vorgezogen sind, auf dem Bett-
EMI2.7
Oberhalb der Stangen Al und B1 kann an der Wand zur Verzierung eine Gesimsstange mit herabhängendem Tuch (Stoff) angebracht werden.
EMI2.8
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.