DE444538C - In ein Ruhebett umwandelbares Bett - Google Patents
In ein Ruhebett umwandelbares BettInfo
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- A47C17/04—Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
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-
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Description
Die Erfindung betrifft ein in ein Ruhebett umwandelbares Bett mit klappbarer Kopf- und
Fußwand und besteht in der Hauptsache darin, daß die Kopf- und Fußwand in ihre Einzelteile,
nämlich Pfosten und Wandung, zerlegbar ist, und daß beide Teile für sich im Sofagestell eingeschoben
oder an das Gestell angeklappt werden, wobei eine biegsame Wand, insbesondere eine Rollwand, in den in der Querrichtung des
Bettes klappbaren Pfosten ihre Führung erhält.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung schaubildlich dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι das Bettsofa für die Verwendung bei Nacht,
Abb. 2 das Bett für den Gebrauch bei Tag als
Ruhebett,
Abb. 3 schaubildlich ein Ausführungsbeispiel für den oberen Teil eines Eckpfostens des Bettes,
Abb. 4 die Ausführungsform nach Abb. 3 in anderer Stellung, in welcher der bewegliche
Seitenpfosten halb aufgeklappt ist und
Abb. 5 schließlich den Eckpfosten mit seinem aufklappbaren Teil in der Lage, in welcher das
Bettsofa bei Tage benutzt wird.
Die Matratze α wird an ihren beiden Enden
von je zwei Beinen getragen, welche durch Querstücke mit der Unterseite der Matratze verbunden
sind. Unter den Seitenträgern des Matratzenrahmens oder Gestells sind Führungsschienen
b angebracht und an beiden Enden aufwärts gebogen, um Ansatzstücke für die Bettpfosten
zu bilden. Die Pfosten bestehen aus klappbaren Teilen δ1, die durch Gelenke d, Zapfen
o. dgl. mit den Pfostenteilen b verbunden sind. Die Pfostenteile b, b1 sind zum Zwecke der
Führung vorteilhaft U-förmig ausgebildet, und
zwar erstrecken sich die Führungen im Teil δ von der Kopfseite des Bettes über die Längsseite
der Matratze bis nach hinten zu der Fußseite. Eine biegsame Wand, die beispielsweise nach
Art von Rolladen ausgebildet sein kann, etwa wie sie für sogenannte Zylinderschreibtische
Verwendung finden, kann in den Führungen gleiten, die durch die Teile δ gebildet werden.
Zum Aufschlagen des Bettes werden die ίο Pfostenteile b1 um Gelenkbänder o. dgl. d in die
lotrechte Stellung aufgeklappt, die Roll- oder Schirmwand c wird bis zu einer beliebigen Höhe
aufwärts gezogen und durch Anschläge, Rasten o. dgl. festgehalten. Zum Zusammenlegen wird
dieser Vorgang in umgekehrter Weise vorgenommen. Die Gelenkbänder 0. dgl. d können mit
flachen und abgeschrägten Flächen ausgeführt werden, so daß sich die Stützflächen der Teile b
und b1 leicht aufeinanderlegen. Gemäß Abb. 3 und 4 hat der Pfostenteil b oben einen Ansatz e,
der durch Niete o. dgl. mit ihm fest verbunden ist. Dieser Teil e hat außen eine Öffnung f,
ferner einen Zapfen g, welcher zwischen der oberen und der unteren Kante der öffnung f
liegt, und im Innern eine schräge Stützfläche h. Der Pfostenteil δ1, welcher unten eine entsprechende
Schrägfläche j hat, wird in seiner lotrechten Stellung durch die Berührung der Anschlagflächen
/ und h sowie durch die obere Außenfläche k des Teiles e sicher gehalten, während
ihn die Rollwand c gegen Umklappen sichert. Bei dieser Ausführungsform kann sich
der obere Pfostenteil b1 nicht über seine lotrechte
Lage hinaus schräg nach außen ein-stellen.
Die biegsamen Rollwände c werden in der Regel aus schmalen, dünnen Holzlatten hergestellt,
die durch Verleimen oder in anderer Weise mit einer Stoffbahn verbunden sind. Bei Rollwänden dieser Art können die Oberflächen
der Holzteile durch Kehlung oder in beliebiger anderer Weise künstlerisch verziert
werden. Auch die Stoffbahn kann ein geeignetes Ziermuster haben. - . .
Zum Schutz der Stoffbahn der Rollwand können dünne.Stahlbänder von etwa 1 bis 2 cm
Breite und etwa V2 mm Dicke an den Längsrändern
des Stoffes durch Schrauben befestigt sein, welche in die Holzverkleidung geschraubt
sind. Diese Schutzstreifen können so angeordnet sein, daß sie unsichtbar in den Führungen der
Teile b, b1 gleiten.
Falls es erwünscht erscheint, kann die Rollwand aus Holzlatten bestehen, die durch Zwischenräuma
voneinander getrennt sind, oder es kann auch einfach durchbrochener Stoff verwendet
werden. Wände mit mehr oder weniger großen Öffnungen haben den Vorzug, daß sich auf ihnen nicht so leicht Staub oder Schmutz
sammelt. Die bewegliche Wand kann auch aus Wellblech hergestellt sein, das voll oder durchbrochen
ist.
Selbstverständlich können gemäß der Erfin-'dung auch besondere Bettformen, z. B. für
Kinder oder Halberwachsene, hergestellt werden, die nicht nur eine zusammenlegbare Kopf-
und Fußwand, sondern auch verschiebbare Seitenwände haben, um ein Herausfallen der
Kinder aus den Betten zu verhindern. Diese Wände erhöhen zugleich die Absteifung der
Bettpfosten.
Claims (6)
1. In ein Ruhebett umwandelbares Bett mit klappbarer Kopf- und Fußwand, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kopf- und Fuß wand in ihre Einzelteile, nämlich Pfosten
und Wandung, zerlegbar ist, und daß beide Teile für sich im Sofagestell untergebracht
werden.
2. Bett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung der Betthäupter
biegsam, insbesondere als Rollwand, ausgebildet ist und unter die Ruhefläche geschoben
werden kann.
3. Bett nach Anspruch 1, dadurch gekenn-. zeichnet, daß-die: Pfosteir einzeln um in der
Längsrichtung des Bettes hegende Achsen klappbar sind, so daß sie, und zwar zweckmäßig"
übereinander, in der Querrichtung des Bettes umgelegt werden können.
4. Bett nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die biegsamen, insbeson-
■ dere Rollwände in den klappbaren Bettpfosten Führung haben, so daß sie die Pfosten
im aufgeklappten Zustand versteifen.
5. Bett nach Anspruch 1 bis, 4, dadurch
gekennzeichnet, daß jede, zweckmäßig U-förmige Führungsschiene für die Rollwände
aus zwei.Teilen (.& und δ1),besteht,, von denen
der obere, als Pfosten dienende Teil (δ1) mit schrägem Stoß (h, j) in einer am unteren
Teil (δ) sitzenden Hübe klappbar ist und beim Aufziehen der Rollwand von selbst
. mit dem unteren. Schienenteil. (δ) in aufrechter
Stellung, gehalten wird.
6. Bett nach Anspruch I bis .5, dadurch gekennzeichnet, daß, neben .den Rollwänden
oder Rollvorhängen (c) für die Kopf- und .Fußwand, noch verschiebbare Rollwände
. oder -vorhänge zum Abschluß der Längsseiten
vorgesehen sind, die gegebenenfalls die Absteifung der Bettpfosten erhöhen. .
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
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