DE482560C - Verfahren zur Herstellung eines stickstoffhaltigen Kondensationsproduktes der Benzanthronreihe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines stickstoffhaltigen Kondensationsproduktes der Benzanthronreihe

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DE482560C
DE482560C DEJ29671D DEJ0029671D DE482560C DE 482560 C DE482560 C DE 482560C DE J29671 D DEJ29671 D DE J29671D DE J0029671 D DEJ0029671 D DE J0029671D DE 482560 C DE482560 C DE 482560C
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DE
Germany
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condensation product
nitrogen
preparation
product
containing condensation
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Expired
Application number
DEJ29671D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Georg Kalischer
Dr Emil Krauch
Dr Paul Nawiasky
Dr Heinz Scheyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B3/00Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more carbocyclic rings
    • C09B3/02Benzathrones
    • C09B3/06Preparation from starting materials already containing the benzanthrone nucleus
    • C09B3/10Amino derivatives

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines stickstoffhaltigen Kondensationsproduktes der Benzanthronreihe Es wurde gefunden, daß beider Einwirkung von rauchender Schwefelsäure oder anderen sauren Mitteln auf Bz-i-Nitro-2-methylbenzanthron außer dem in Patent 465 5o6, IG. 22b, beschriebenen grauen Küpenfarbstoff ein weiteres, in Wasser schwer lösliches, stickstoffhaltiges Kondensationsprodukt entsteht, das man von dem Küpenfarbstoff in einfacher Weise trennen kann.
  • Zu diesem Zwecke kann man beispielsweise so verfahren; daß man das Iden grauen Küpenfarbstoff enthaltende Rohprodukt mit Lösungsmitteln erhitzt. Hierbei geht eine Verbindung in Lösung, welche ihren Eigenschaften nach ein inneres Anhydrid der Bz-i-Aminobenzanthron-2-carbonsäure ist. Unter der Einwirkung alkalischer Mittel geht diese Verbindung in eine Säure über, die nach ihren Eigenschaften und ihrem Stickstoffgehalt die Bz- i-Aminobenzanthron-2-carbonsäureist. Man kann :daher auch das Rohprodukt so lange mit verdünnten wäßrigen Lösungen von Alkalien kochen, bis nahezu nichts mehr in Lösung geht, und von dem grauen Farbstoff abfiltrieren. Beim Ansäuern erhält man dann unmittelbar die freie Carbonsäure, die noch weiter gereinigt werden kann. Die in der beschriebenen Weise,erhältlichen Verbindungen haben als Zwischenprodukte für die Herstellung von Farbstoffen Bedeutung. Das Verhältnis, in dem ,die neue Verbindung neben dem grauen Farbstoff entsteht, hängt von den Arbeitsbedingungen ab.
  • Beispiel i i Teil des gemäß Beispiel i des Patents 475574, IZI. 22b, erhaltenen getrockneten rohen Farbstoffs wird mit viel Eisessig ausgekocht, solange noch nennenswerte Mengen in Lösung gehen. Sodann konzentriert man die Eisessiglösung durch Abdestillieren auf 2o bis 3o Teile. Beim Erkalten scheidet sich das gelöste Produkt zum Teil als brauner Niederschlag ab; zur vollständigen Abscheidung wird mit Wasser gefällt. Die Verbindung läßt sich durch Umkristallisieren aus Nitrobenzol in kleinen Kriställchen vom F. 320°, die sich in konzentrierter Schwefelsäure mit grüner- Farbe lösen, erhalten. In kalter Natronlauge -löst sie sich sehr wenig mit grüner, bei Anwesenheit von wenig Pyridin- mit blauer Farbe.
  • Erhitzt man dieses Produktmit 5prozentiger Natronlauge zum Sieden, so geht ges allmäh- ]ich unter Verseifung in Lösung. Man filtriert erforderlichenfalls und fällt das Filtrat mit verdünnter. Mineralsäure: . Der braunrote Niederschlag liefert beim Umkristallisieren aus Nitrobenzol braune --Mikroskopische Kriställchen vom F. 278°. Die Lösung in Schwefelsäure ist grün; Natronlauge löst die Säure kalt mit rotvioletter, warm mit rotbrauner Farbe. Der von dem Anhydrid der Aminobenzanthroncarbonsäure befreite graue Küp@enfarbstoff unterscheidet sich von dem rohen Farbstoff wesentlich dadurch, daß ,er in organischen Lösungsmitteln nahezu unlöslich ist. Beispiel .2 Der gemäß Beispiel e des Patents 475 574, K1. -2b, erhaltene rohe Farbstoff wird entweder, wie in Beispiel i beschrieben, weiter verarbeitet oder mit verdünnten wäßrigen Lösungen von Alkalien .erwärmt, wobei man im letzteren Falle unmittelbar die als Arninobenzanthroncarbonsäure anzusehende Verbindung in Farm ihrer Alkalisalze erhält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung seines stickstoffhaltigen Kondensationsproduktes der Benzanthronreihe, dadurch gekennzeichnet, daß man aus dem .durch Behandlung von Bz-i-Nitro-,2-methylbenzanthron mit rauchender Schwefelsäure oder anderen sauren Mitteln erhältlichen rohen Reaktionsprodukt entweder die entstandene anhydri;dartige Verbindung von dem gleichzeitig g ebildeten Küpenfarbstoff durch Behandeln mit organischen Lösungsmitteln in der Wärme abtrennt und sie gegebenenfalls nachträglich zu einer in Alkalien. leicht löslichen Carbonsäure verseift oder Glas Rohprodukt unmittelbar mit verdünnten, wäßrigen Al'kalilösungen auskocht.
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