DE480321C - Brennkraftmaschine mit frei fliegendem Kolben - Google Patents

Brennkraftmaschine mit frei fliegendem Kolben

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DE480321C
DE480321C DEP50717D DEP0050717D DE480321C DE 480321 C DE480321 C DE 480321C DE P50717 D DEP50717 D DE P50717D DE P0050717 D DEP0050717 D DE P0050717D DE 480321 C DE480321 C DE 480321C
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piston
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/16Coating processes; Apparatus therefor
    • G03F7/162Coating on a rotating support, e.g. using a whirler or a spinner
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B71/00Free-piston engines; Engines without rotary main shaft

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Description

  • Srennkraftmaschine mit frei fliegendem Kolben Es sind Brennkraftmaschinen mit frei fliegenden Kolben und in einem Führungszylinder axial beweglichem Arbeitszylinder bekannt, dessen Bewegung zur Steuerung der Verteilungsorgane verwendet wird.
  • Vorliegende Erfindung betrifft besondere Mittel zur Steuerung der Ein- und Auslaßventile und des Magnetzünders während des Kompressionshubes.
  • Auf der Zeichnung zeigt Abb. i einen Längsschnitt einer Kompressionsmaschine entsprechend der Erfindung.
  • Die Abb. 2 und 3 sind Schnitte in vergrößertem Maßstabe zur Erläuterung der Vorrichtung zum Steuern der Ventile für die Verbrennungsluft des Kompressors.
  • Die Abb. q. und 5 zeigen im Längsschnitt eine andere Steuervorrichtung zur Verteilung der Verbrennungsluft mit Hilfe von Muffen. Bei einer Kompressionsmaschine nach Abb. i, :4 und 3 lagert in einem feststehenden Hohlzylinder io mit glatter Bohrung ein Zylinder i i, welcher in ersterem unter leichter Reibung hin und her beweglich ist. Der Zylinder i i ist an beiden Enden durch dicht aufsitzende Bodenstücke 12 und 13 äbgeschlossen. Im Innern desselben gleitet dicht der Kolben 14. Die dem Bodenstück 12 zugekehrte Seite des Kolbens nimmt den motorischen Impuls auf; seine dem Bodenstück 13 zugekehrte Seite bewirkt die Verdichtung. Zu diesem Zwecke ist das Bodenstück 12 mit zwei Kanälen 15 und 16 ausgestattet mit entsprechenden Ventilen 17 und 18. Der Kanal 15 steht durch das Schieberohr i9 in Verbindung mit dem Vergaser 2o; der Kanal 16 mündet frei nach außen. Die Ventile 17 und 18 stehen unter dem Einfluß von Federn 21, 22, die sie ständig auf ihren Sitz pressen. Deren Öffnung wird durch Kipphebel 23, 24 veranlaßt, die durch Rollen 25, 26 und Daumen 27,:28 bewegt werden. Die Kipphebel 23 und 24 sind unter sich verschieden. Der Hebel 2q. veranlaßt den Eintritt der frischen Luft und ist ein gewöhnlicher Winkelhebel; dagegen ist der Kipphebel z3 von besonderer Gestaltung, wie Abb. 2 und 3 zeigen. An dem Hebel 23 ist eine Klinke 29 um eine Achse 30 drehbar angebracht. An der Klinke sitzt auf dem Zapfen 3 1 die Rolle 25 auf. Die Klinke 29 endet in eine Nase 32, die ständig durch die Feder 72 auf die Daumenschiene 27 aufgepreßt wird.
  • An den Kipphebel. 23 setzt sich eine rohrförmige Verlängerung 33 an, die durch einen Gewindedeckel 34 verschlossen ist. Innerhalb der zylindrischen Bohrung liegt ein kurzer Kolben 35, der außerhalb der Bohrung in eine dünnere Stange 36 endet, um welche eine Feder 37 herumgelegt ist. Auf dem festen Gestell 41 der Maschine und in Verlängerung der Achse des Kolbens 35 lagert eine Anschlagstange 38, welche durch die Feder 39 nach außen gedrückt wird. Die Stärke der Feder ist so bemessen, daß der Druck, welchen sie auf die Stange 38 ausübt, stets größer ist als derjenige der Feder. 37 auf die Verlängerung 36 des Kolbens 35. Die Feder 39 stützt sich gegen den Verschlußdeckel4o der Bohrung des Gestelles 41.
  • Der Zylinder z i ist auf seinem Umfange mit Öffnungen 42 versehen zum Auspuff der verbrannten Gase, die sich entsprechenden Öffnungen 43 des unbeweglichen Zylinders io gegenüberstellen können. Diese letzteren Öffnungen münden in einen Ringkanal, auf welchen das Auspuffrohr @[. aufgesetzt ist.
  • Die Entzündung der Ladung erfolgt durch eine Zündkerze 45 im Boden 12 des beweglichen Zylinders, die durch einen Draht 46 mit dem Magnetzünder d.7 verbunden ist. Der Magnetzünder 47 ist fest auf dem Gestell der Maschine angebracht und wird durch eine Klinke 48, die am Zylinder i i aufsitzt und mit diesem bewegt wird, geschaltet.
  • Auf der Kompressionsseite ist der Boden 13 mit Kanälen 49 versehen, welche einerseits nach außen führen und andererseits mit dem Zylinderinnern in Verbindung stehen. Selbsttätige Saugventile 5o gestatten den freien Eintritt der Luft in den Zylinder, sobald auf der entsprechenden Seite durch die Bewegung de's Kolbens eine Luftverdünnung entsteht. Der feststehende Lagerzylinder io trägt einen Aufsatz 5i mit mehrfachen öffnungen 52, die durch selbsttätige Druckventile 53 verschlossen gehalten werden, die unter dem Einfluß. von Federn 54 stehen. Der Aufsatz 51 ist mit einem Druckbehälter 55 verbunden. Der Zylinder i i besitzt außerdem eine Reihe von Öffnungen 56, welche mit den Öffnungen 52 des feststehenden Zylinders io in Verbindung treten können.
  • Um den Zylinder in seiner Mittelstellung, die der in Abb. i angegebenen entspricht, festzuhalten, werden zwei Reihen von Federn 70, 71 verwendet, welche sich gegen den feststehenden Zylinder io stützen. Falls aus irgendeiner zufälligen Ursache der Zylinder i i eine anormale Bewegung ausführen oder sich aus der Mittelstellung nach der einen oder anderen Seite herausbewegen sollte, so führen die Federn 70 und 7 1 ihn in diese selbsttätig zurück. In der Abb. i ist lediglich eine Feder 70 und eine Feder 71 ' sichtbar, obschon jede Reihe drei derartiger Federn besitzt. Die beiden anderen Federreihen werden durch den Schnitt entsprechend Abb. i nicht getroffen und sind infolgedessen nicht sichtbar.
  • Die Maschine arbeitet in nachstehender Weise: Der Behälter 55 wird mit Druckluft gefüllt, hierauf wird der Kolben 14 so eingestellt, daß eine rechte Stirnfläche mit den Öffnungen 56 abschneidet, indem man beispielsweise eine Stange durch die Öffnung des Bodenstückes r2, in welche die Zündkerze 55 eingesetzt -ist, einführt. Der Zylinder wird so eingestellt, daß seine Öffnungen 56 die Öffnungen des feststehenden Zylinders 53 überdecken. Nunmehr wird die Zündkerze 45 in den Boden 12 eingesetzt, nachdem vorher flüssiger Brennstoff (Benzin) in das Zylinderinnere eingespritzt worden ist. Durch eines der Ventile 53 läßt man dann Kompressionsluft aus dem Behälter 55 durch die Öffnungen 52 des unbeweglichen Zylinders auf die Hinterseite (Kompressionsseite) des Kolbens übertreten. Infolgedessen wird dieser heftig in Richtung des Bodenstückes x2 zurückgeschleudert (Pfeilrichtung'57). Nachdem derselbe die Auspufföffnungen 42 überschritten hat, verdichtet er kräftig die vor ihm befindliche, mit Brennstoff geschwängerte Luft. Der bewegliche Zylinder i i hat durch die Druckluft auch seinerseits einen Impuls erfahren, der ihn in Richtung des Pfeiles 58 bewegt. Wenn der Kolben 14 an das Ende seines Hubes gelangt, so schaltet die Klinke 48 den Magnetzünder 47. Es bildet sich ein Funke an der Kerze 45 und entzündet die Ladung. Von diesem Augenblicke an arbeitet die Maschine in normalem Gang, und zum klareren Verständnis seiner Arbeitsweise werden nachstehend die Vorgänge geschildert, die zu beiden Seiten des Kolbens (der motorischen und der verdichtenden Seite) auftreten: Betrachtet man die linke, die motorische Seite, so wird der Zylinder in Richtung des Pfeiles 57 und der Kolben in Richtung des Pfeiles 58 bewegt. Bei dieser Bewegung bringt der bewegliche Zylinder die Rollen 25 und 26 in das Bereich der Daumen 27 und 28. Der Daumen 27 v eranlaßt keine Ventilöffnung, weil der Kolbenkopf 35 die in Abb. 2 dargestellte Stellung einnimmt, derzufolge die Klinke 29 mit dem Kipphebe123 nicht in Eingriff kommt. Dagegen legt sich die verlängerte Stange 36 des Kolbens 35 gegen die Anschlagstangef 38, und die Rolle steht dem Daumen z7 gegenüber. Da die Feder 39 kräftiger wirkt als die Feder 37, so strebt der verstärkte Kopf 35 sich unter die Nase 32 der Klinke 31 zu schieben. Dies kann erst geschehen, wenn die Rolle 25 den Daumen Passiert hat und sich dem flachen Teil der Schiene 27 gegenüber befindet, wie dies in Abb. 3 dargestellt ist. Die Anschlagstange 38 beteiligt sich von nun an an der Bewegung der verlängerten Kolbenstange 36 und hält ständig den Kopf 35 unter dem Zahn 32 fest.
  • Der Daunen 28 bewirkt die Öffnung des Ventils 18, sobald der Zylinderkolben 14 mit seiner dem Boden 12, entsprechenden Stirnseite die Austrittsöffnungen 42 erreicht bzw. dieselben um ein. geringes überschritten hat. In diesem Augenblicke sind infolge der Bewegung des Zylinders diese Öffnungen in ;" erbindung mit den Öffnungen 43 des feststehenden Zylinders getreten.
  • Der Auspuff findet somit in diesem Zeitpunkt durch den Stutzen 44 statt. An diesen ist ein mehrere Meter langes Rohr angesetzt, in welchem die Auspuffgase expandieren und eine größere Geschwindigkeit annehmen. Deren Beharrungsvermögen erzeugt im Innern des Zylinders in bekannter Weise ein genügendes Vakuum, um durch die Leitung 16 eine große Menge Frischluft einzusaugen, welche das Innere des Zylinders ausspült und die verbrannten Gase austreibt. Die Austrittsöffnungen 43 sind so bemessen, daß sie während des ganzen Hin- und Herwegs, des Kolbens zwischen den Öffnungen 42 und dem Ende des Kolbenhubes offenbleiben. Der Daumen 28 bewirkt das Abheben des Ventils 18 unter den gleichen Bedingungen, jedoch mit einer kleinen Verzögerung in bezug auf die Freigabe der Öffnungen 42.
  • Auf der Kompressionsseite ist der Vorgang folgender: Die sich entgegenbewegenden Kolben und Zylinder bewirken zunächst die Verdichtung der Luft zwischen dem Kolben und dem Bodenstück 13. Da diese Luft durch die Öffnungen 42 nicht austreten kann. die erst nach Durchgang des Kolbens nach außen mit den Öffnungen 43 in Verbindung treten, so wird sie in den Behälter 55 durch die Öffnungen 56 und 52 übergepreßt, sobald der Druck stark genug geworden ist, um die Ventile 53 von ihrem Sitze abzuheben. Gegen Ende seines Hubes wird die Bewegung des Kolbens gegen den Zylinder durch die Luft gebremst, welche zwischen beiden eingeschlossen ist und so hoch verdichtet wird, daß sie schließlich den Kolben an das andere Ende zurückschleudert.
  • Nunmehr spielen sich folgende Vorgänge auf der linken motorischen Seite des Kolbens ab: Der Kolben und der Zylinder werden durch die eingeschlossene hochverdichtete Luft in entgegengesetzte Richtung (Pfeile 57 und 58) geschleudert. Der Kolben drängt' den Rest der verbrannten Gase vor sich her; dabei werden sie von dem durch das Ventil 18 eintretenden Strom frischer Luft durch die öffnungen 42 nach. außen gerissen.
  • Kurz bevor der Kolben die Öffnungen 42 erreicht, schließt sich das Ventil 18, wie bereits erwähnt wurde. Die Rolle 25 bewegt sich über den Daumen 27, wobei der Kolbenhopf 35 durch die Anschlagstange in der in Abb.3 dargestellten Stellung festgehalten wird. Das Ventil 17 hebt sich, und da ein bestimmtes Vakuum im Motor infolge des Beharrungsvermögens der durch das Auspuffrohr austretenden Gase bestehenbleibt, so tritt eine bestimmte, stark angereicherte Menge Luft in den Zylinder durch den Vergaser 2o, das Schieberohr i9 und den Kanal 15.
  • Diese stark vergaste Luft vermischt sich mit der durch den `Kanal 16 eingetretenen reinen Spülluft. Währenddessen überschreitet der Kolben die Öffnungen 42, die infolge der entgegengesetzten Bewegung des Zylinders nicht mehr mit Außen in Verbindung stehen. Das Ventil 17 fällt sofort auf seinen Sitz zurück, und der durch die Feder i7 beeinflußte Kolbenkopf 35, der von der Anschlagstange frei geworden ist, tritt in die Stellung Abb. 2 zurück. Kolben 14 und Zylinder ii setzen ihre Bewegung fort, verdichten die zwischen ihnen eingeschlossene Verbrennungsluft, bis die Klinke 48 den Magnetzünder 47 schaltet und die Zündung der Explosionsmischung v eranlaßt.
  • Inzwischen spielen sich folgende Vorgänge auf der Kompressionsseite des Zylinderkolbens ab: Zunächst expandiert die zwischen dem Kolben 14 und Zylinder i i auf der dem Zylinderboden 13 zugekehrten Seite eingeschlossene Luft. Die gegenseitige Entfernung beider Teile erzeugt ein schwaches--Vakuum; welches das selbsttätige Öffnen der Ventile 50 bewirkt.
  • Es tritt durch die Kanäle 49 Luft von außen in den Zylinder und füllt diesen, bis im Augenblicke der Explosion die Bewegung aufhört. Die Anordnung der- Ventile 5o in dem Zylinderboden 13 bietet, wie hier hervorzuheben ist, bestimmte Vorteile. So erfolgt deren öffnen infolge ihrer Massenwirkung leicht bei der Beschleunigung des Zylinders unter Einwirkung des Luftkissens. Dagegen fällt ihr Schluß mit dem verhält-nismäßig plötzlichen Stillstand des Zylinders zusammen und mit seiner heftigen Umkehr infolge der Explosion. Die plötzliche Beschleunigung bei Rückkehr des Zylinders hat ein festes Aufpressen der Saugventile auf ihren Sitz zufolge und damit einen äußerst raschen Abschluß der Kanäle 49.
  • Die in den Abb. 4 und 5 dargestellte Ausführungsform der Verteilung betrifft eine Vorrichtung, die sich für alle Verteilungsöffnungen eignet, die während eines ganzen oder teilweisen Kolbenhubes geöffnet, aber während der Umkehr des Kolbens verschlossen bleiben müssen.
  • Entsprechend vorliegender Erfindung kommt die Steuerung der Verteilungsvorrichtung durch die Bewegung des Zylinders zustande. Zur Erläuterung dieser Vorrichtungen ist angenommen, daß sie ebenfalls an einer Kompressionsmaschine der soeben beschriebenen Art - angebracht und für die Steuerung der Einlässe für die mit Brennstoff angereicherten Luft bestimmt sind.
  • Es erübrigt sich demnach, auf den Bau und die Arbeitsweise der Maschine in ihrer Gesamtheit einzugehen; es genfigt eine Beschreibung der Teile, die eine Änderung erfahren haben.
  • In der Vorrichtung zum Einlaß der stark angereicherten Luft ist die Anordnung der Spülventile 18 geändert worden, indem diese selbsttätig gemacht wurden, da das Spülen stets durch den den Auspuff begleitenden, Sog geschieht. Der feststehende Zylinder ist baulich der Einrichtung angepaßt und der Vergaser 2o an anderer Stelle angebracht worden.
  • Zwischen dem Zylinder i i und seinem Lagerzylinder io ist eine Muffe 6o eingesetzt, die einerseits auf dem Zylinder i i und andererseits im Zylinder io unter leichter Reibung verschiebbar ist. Die Muffe besitzt Öffnungen 61, die abwechselnd mit Öffnungen 62 des beweglichen Zylinders i i und mit Öffnungen 63 des unbeweglichen Zylinders io in Verbindung treten können. Durch letztere münden sie in einen umlaufenden Kanal 64, der an den Vergaser 20 angeschlossen ist. Auf dem beweglichen Zylinder sind zwei Anschlagsringe 65 und 66 angebracht zur Begrenzung der Muffe 6o in bezug auf den Zylinder i i.
  • Die Vorrichtung arbeitet in nachstehender Weise: Bei Beginn der Bewegung des Zylinders in 'Richtung der Pfeile 58 (Abb. q.) wird die Muffe 6o gegen den Anschlag 65 gepreßt und festgehalten. In dieser Lage stehen die Öffnungen 61 und 62 in gegenseitiger Verbindung.
  • Die Stellung dieser Öffnungen ist.in bezug auf die Öffnungen 63 so gewählt, daß, wenn der Kolben i q. in die Nähe der Auspuffäffnungen 4.2 kommt, die drei Öffnungen 61, 62, 63 sich überdecken. Die stark mit Brennstoff angereicherte Luft wird eingesaugt. Bei der weiteren Bewegung des Zylinders wird die Verbindung der Öffnungen 61 und 63 unterbrochen und der Zylinderraum geschlossen.
  • Am Ende der Bewegung des Kolbens und des Zylinders bewirkt das Beharrungsvermögen wiederum die Verschiebung der bluffe 6o auf dem Innenzylinder, bis sie gegen den Ring 66 stößt und die Stellung der Abb. 5 einnimmt, in der die Öffnungen 61 und 62 auch ihrerseits sich zu überdecken aufhören.
  • Wenn der Zylinder nach stattgefundener Explosion wieder in Richtung der Pfeile 57 (Abb. 5) geschleudert wird, so legt sich zunächst die :Muffe 6o wieder fest gegen den Ring 66, so daß der Vorbeigang der öffnungen 61 und 62 vor der Öffnung 63 unter -einer gewissen Verstellung stattfindet und während dieses Hubes keine Verbindung zwischen dem Zylinderinnern i i und dem Vergaser 20 stattfinden kann.
  • Gegen Ende des Hubes des Zylinders erfolgt wiederum Bremsung und Stillstand; worauf die Muffe von neuem von dem Anschlag 66 bis zum Anschlag 65 gleitet (Stellung Abb. q.).
  • Dieselben Vorgänge wiederholen sich ohne Unterbrechung, so daß der Eintritt der Verbrennungsluft während des einen Weges des Zylinders und des Kolbens aufrechterhalten und jede Verbindung mit dem Vergaser auf dem Rückweg unterbrochen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Brennkraftmaschine mit frei fliegendem Kolben und in einen feststehenden Führungszylinder axial beweglichem Arbeitszylinder, dessen Bewegung für Steuerung der Verteilerorgane der Maschine verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß Rollen von an dem Arbeitszylinder angeordneten Kipphebeln (23, 2q.) auf fest angeordnete Daumen (2,7,:28) auflaufen und die Einlaßventile (17, 18) für Luft und Brennstoff betätigen. z. Brennkraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle des einen Kipphebels (23) auf einer Klinke (29) aufsitzt und, wenn der Zylinder nach der einen Richtung sich belegt, von dem Daumen (27) unbeeinflußt bleibt, dagegen bei Bewegung des Zylinders nach der anderen Richtung durch einen als Keil wirkenden Kolben (35) in den Weg des Daumens geschoben wird und die Brennstoffleitung (15) öffnet. 3. Brennkraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem beweglichen Kolbenzylinder und dem feststehenden Führungszylinder eine in ersterem und auf letzterem unter leichter Reibung verschiebbare Muffe (6o) eingesetzt ist mit Öffnungen (61), die mit Öffnungen des Innen- und Außenzylinders (18, 63) in Verbindung treten können, wobei die Bewegung der Muffe auf dem Innenzylinder durch Anschläge (65, 66) begrenzt wird, deren einer (65) derjenigen Stellung der Muffe entspricht, bei der die Öffnungen letzterer mit denen des Innenzylinders sich decken und die Verbindung des Zylinderinnern nach außen durch die Hubbewegung des Zylinders nach der einen Richtung herstellen, indem dieser die Muffe in die Lage der sich überdeckenden Öffnungen mitnimmt, während am Ende des Hubes die Öffnungen zueinander verstellt werden, da die Muffe infolge des Beharrungsvermögens gegen den zweiten Anschlag (66) des Zylinders geworfen wird, sobald der Zylinder in die Nähe seines Totpunktes -anlangt; ferner gekennzeichnet dadurch, daß während der Umkehr des Hubes das Zylinderinnere nach außen nicht in Verbindung steht, da die Öffnungen des Kolbenzylinders und der Muffe infolge der gegenseitigen Verstellung beim Passieren der Öffnungen des Außenzylinders sich nicht decken, daß sie dagegen am Ende der Zylinderbevvegung wieder in gegenseitige Deckung kommen infolge des in umgekehrter Richtung sich äußernden Beharrungsvermögens der Muffe, wodurch diese gegen den gegenständigen Anschlag des Zylinders geworfen wird. ¢. Brennkraftmaschine nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Zylinder eine Klinke (q.8) ansitzt, welche am Ende des Kompressionshubes einen Magnetzünder (q.7) schaltet und während der Expansionsperiode den Zünder unbeeinflußt läßt.
DEP50717D 1924-06-11 1925-06-11 Brennkraftmaschine mit frei fliegendem Kolben Expired DE480321C (de)

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