DE480042C - Ab- und Aufwicklungsvorrichtung fuer den Papierstreifen an Selbstschreibern mit Schreibtrommel - Google Patents

Ab- und Aufwicklungsvorrichtung fuer den Papierstreifen an Selbstschreibern mit Schreibtrommel

Info

Publication number
DE480042C
DE480042C DEP57482D DEP0057482D DE480042C DE 480042 C DE480042 C DE 480042C DE P57482 D DEP57482 D DE P57482D DE P0057482 D DEP0057482 D DE P0057482D DE 480042 C DE480042 C DE 480042C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
paper
writing
self
paper strip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP57482D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
G PEISELER DR ING
Original Assignee
G PEISELER DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by G PEISELER DR ING filed Critical G PEISELER DR ING
Priority to DEP57482D priority Critical patent/DE480042C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE480042C publication Critical patent/DE480042C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L15/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving dot-and-dash codes, e.g. Morse code
    • H04L15/24Apparatus or circuits at the receiving end
    • H04L15/28Code reproducing apparatus
    • H04L15/30Writing recorders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)

Description

  • Ab- und Aufwicklungsvorrichtung für den Papierstreifen an Selbstschreibern mit Schreibtrommel Ein wichtiges Glied eines Selbstschreibers ist eine zuverlässige Ab- und Aufwicklung des Papierstreifens. Man erzielt bisher zuverlässige Papiervorschübe entweder durch Festklemmen des Papierstreifens auf der Schreibtrommel oder durch Vorschubstifte bei gelochtem Papierband. Die erste Ausführung läßt selbst bei großem Trommeldurchmesser nur geringe Papierlängen zu und bedingt außerdem ein beiderseitiges Anklemmen und Straffziehen des Papierstreifens. Das Aufziehen des nur kurzen Streifens war also außerdem umständlich. Die zweite Ausführung bedingt die Anwendung vorgelochter Papierstreifen und gibt nur bei ganz genauer Lochung und bei gleichmäßiger Spannung des Papierstreifens zufriedenstellende Ergebnisse.
  • Die Erfindung sieht eine Lösung vor, bei welcher ein ungelochter Streifen nur mit einem Ende derart an der Schreibtrommel befestigt wird, daß dieses Streifenende durch einen Schlitz, der nicht weiter zu sein braucht, als daß er den Papierstreifen gut durchläßt, nach dem Trommelinnern geführt wird und dort etwa durch eine Klemmfeder gehalten wind. Der freie Teil des Streifens hängt lose oder befindet sich zwecks -Raumersparnis in einem Papierbehälter mit federnder Bremsklappe, aus dem er bei der Trommeldrehung herausgezogen wird. Der Streifen wird dadurch trotz -der nur einseitigen Befestigung auf der Trommel straff gehalten, so daß er beim Auslaufen aus dem Papierbehälter dicht beim Schreibstift von einer Bremsklappe auf die Trommel angedrückt wird.
  • Das Befestigen des Papierstreifens geht also sehr schnell und einfach, und das Straffziehen über die Trommel erfolgt selbsttätig. Dazu kommt der große Vorteil, daß man bei dieser Einrichtung nicht nur eine Papierlage auf der Schreibtrommel beschreiben kann, sondern auch mehrere übereinander. Zwar wird jede folgende Lage etwas länger als die vorhergehende, aber bei zwei bis drei Lagen und auch bei noch einigen mehr spielt das praktisch kaum eine Rolle, da diese Fehler sich innerhalb der allgemeinen Beobachtungsfehler halten. Bei einem Trommeldurchmesser von 8o mm und einer Stärke des Papierstreifens von o,o6 mm wird die erste Lage 8o # w und die zweite Lage (8o z # o,o6) #7r. Während also die erste Lage etwa 25o mm lang ist, wird die zweite Lage 2 5 0 -j- o,38 mm lang. Der Längenfehler macht demnach nur 0,15 °/o aus. Ein solcher Fehler ist also in zwei Lagen praktisch belanglos. Bei der dritten Lage wird er doppelt so groß und bei einer vierten Lage dreimal so groß. Auch diese Fehler können je nach dem Aufnahmezweck zulässig sein. Man kann bei der Auswertung gegebenenfalls sogar diese Fehler vollkommen ausschalten, wenn man mit einem Maßstab mißt, der diesem Teilungszuwachs Rechnung trägt. Man erhält -so bei einem Trommeldurchmesser von 8o mm Durchmesser bei zwei Lagen schon 500 mm Papierlänge, was bei einfacher Lage einen Trommeldurchmesser von 16o mm bedingen würde.
  • Der kleinere Trommeldurchmesser hat wichtige Vorteile. Einmal ist der Raumbedarf des Selbstschreibers dadurch kleiner zu halten, vor allem wird aber der Antrieb durch Uhrwerk vorteilhafter, weil die zu beschleunigenden Massen viel geringer ausfallen.
  • Der enge Schlitz in der Trommel stört nicht, da er von dem Papierband selbst bereits überdeckt wird, wenn er unter den Schreibstift gelangt.
  • Die Erfindung ist im folgenden beispielsweise beschrieben und dargestellt. Es zeigen Abb. i eine Ansicht von vorn mit eigezogenem Papierstreifen, Abb. 2 Draufsicht ohne eingezogenen Papierstreifen.
  • In den Abbildungen sind die Teile weggelassen, die zum Verständnis der Erfindung nicht erforderlich sind.
  • Vom Uhrwerk wird die Schreibtrommel i in Richtung des eingezeichneten Pfeiles in bekannter Weise gedreht. Ein Schreibstift :2 am Schreibstifthalter 3 wird gleichfalls in bekannter Weise bewegt und schreibt dabei auf den Papierstreifen q., der mit der Schreibtrommel i bewegt wird, die entsprechenden Schaubilder auf. Die Schreibtrommel i ist mit einem Schlitz 5 versehen, der so weit ist, daß das Papierband leicht hindurchgeht. In den Abbildungen ist der Schlitz weiter gezeichnet, um ihn genügend sichtbar zu machen. In Wirklichkeit genügt eine Schlitzweite von 21"o mm. Das Papierband reicht von außen her durch den Schlitz 5 in das Trommelinnere hinein, ist im Innern zurückgebogen und wird durch eine Feder 6 gegen das Trommelinnere angedrückt und dadurch festgehalten. Bei der Bewegung der Trommel i vom Uhrwerk wird also der Papierstreifen q. sicher mitgezogen.
  • Der Papierstreifen könnte lose herunterhängen; es ist aber wegen Raumersparnis und sicherer Führung des Papierstreifens besser, wenn man ihn in einem Papierbehälter 7 aufgewickelt unterbringt. Von dem Papierbehälter 7 aus geht eine Klappe 8, welche um den Befestigungsbolzen 9 des Papierbehälters drehbar gelagert ist. Eine Feder 1o zieht die Klappe 8 in Richtung auf die Schreibtrommel, so daß das Papierband q. von der Klappe 8 gegen die Schreibtrommel i angedrückt wird. Auf die Weise ist es nicht notwendig, das Papierband bei seinem zweiten Ende an der Papiertrommel festzumachen. Der Papierstreifen wird trotzdem immer straff anliegen. Die Klappe 8 hat eine nach vorn und unten gehende Verlängerung i i, welche . verhindert, daß der Papierstreifen seitlich von der Trommel abläuft.
  • Der Papierbehälter kann beliebig ausgeführt werden. Wichtig ist nur, daß vom Papierbehälter aus der Papierstreifen frei vorgezogen werden kann, wobei die Bremsklappe 6 das Papier straff hält.
  • Bei dieser Einrichtung ist es möglich, das Papier in zwei oder mehreren Lagern auf die Schreibtrommel aufzuwickeln. Wählt man das Papier dünn genug, so spielt praktisch die Vergrößerung des Durchmessers und damit die Veränderung der Längenteilungen in der Zeiteinheit keine Rolle. Der Schreibstift wird beim Schreiben über den Schlitz hinweg nicht gestört, weil der Papierstreifen den Schlitz 5 überdeckt, sobald der Schlitz unter den Schreibstift :2 gelangt.
  • In der Vorderwand der Trommel i befindet sich eine Öffnung, so daß man bequem an das nach innen ragende Stück des Papierbandes und an die Feder 6 herankommen kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ab- und Aufwicklungsvorrichtung für den Papierstreifen an Selbstschreibern mit Schreibtrommel, dadurch gekennzeichnet, daß der Papierstreifen mit einem Ende durch einen engen Schlitz des Schreibtrommelmantels hindurch nach dem Trommelinnern geführt, dort festgehalten und in mehreren. -Lagen auf die Schreibtrommel aufgewickelt wird.
  2. 2. Vorrichtungen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Papierstreifen aus einem nach der Schreibtrommel hin offenen Behälter unter einer federnden Klappe hinweg, die das Papierband an die Trommel andrückt, gegen einen gewissen Widerstand herausgezogen wird, so daß trotz der nur einseitigen Befestigung des Papierstreifens dieser doch straff an der Trommel anliegt.
DEP57482D 1928-04-01 1928-04-01 Ab- und Aufwicklungsvorrichtung fuer den Papierstreifen an Selbstschreibern mit Schreibtrommel Expired DE480042C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP57482D DE480042C (de) 1928-04-01 1928-04-01 Ab- und Aufwicklungsvorrichtung fuer den Papierstreifen an Selbstschreibern mit Schreibtrommel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP57482D DE480042C (de) 1928-04-01 1928-04-01 Ab- und Aufwicklungsvorrichtung fuer den Papierstreifen an Selbstschreibern mit Schreibtrommel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE480042C true DE480042C (de) 1929-07-31

Family

ID=7388742

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP57482D Expired DE480042C (de) 1928-04-01 1928-04-01 Ab- und Aufwicklungsvorrichtung fuer den Papierstreifen an Selbstschreibern mit Schreibtrommel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE480042C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE480042C (de) Ab- und Aufwicklungsvorrichtung fuer den Papierstreifen an Selbstschreibern mit Schreibtrommel
DE1182058B (de) Photographischer Rollfilm
DE1623282C3 (de) Bandmaß mit automatischer Meßbandaufspulung
DE737857C (de) Abnehmbare Farbbandspule fuer Schreibmaschinen
DE202011050754U1 (de) Haltevorrichtung für Noten und Notenständer
DE826513C (de) Tuellenartige Ausgabevorrichtung fuer Kontrollkarten, die in Form von rollenfoermig aufgewickelten Streifen zusammenhaengen
DE725191C (de) Vorrichtung zum Einspulen von Filmen in Tageslichtentwicklungsdosen
DE724969C (de) Vorrichtung zum Einschieben von Filmbaendern in den Spiraleinsatz von Entwicklungsgeraeten
DE2722057A1 (de) Markierungsvorrichtung
DE473176C (de) Vorrichtung zum Aufwickeln des Schreibbandes bei Registriervorrichtungen
AT225021B (de) Photographische Kamera für perforierten Rollfilm
DE861504C (de) Filmspule
DE489999C (de) Vorrichtung bei Rollfilmen zum Befestigen der auf den Spulen aufgerollten Filmstreifen
DE926663C (de) Als Kassette ausgebildeter Halterahmen fuer Kalenderbloecke
DE402886C (de) Vorrichtung zum Verhindern des Abfaerbens der Tinte bei schreibenden Messgeraeten mit Aufwickelwalzen
DE159839C (de)
DE666617C (de) Wechselvorrichtung fuer geschnittene Filme
AT117166B (de) Reklame-Briefumschlag.
DE817397C (de) Vorrichtung an Filmvorschubmechanismen bei Rollfilmkameras
DE943040C (de) Rollenverpackung
DE147924C (de)
DE147948C (de)
DE732592C (de) Spule fuer Streifen oder Baender, insbesondere fuer Filmbaender
DE862550C (de) Rollfilmspule und Kassette, insbesondere fuer perforierten Kleinbildfilm
DE488389C (de) Vorrichtung zur Filmfuehrung an kinematographischen Apparaten