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Photographische Kamera für perforierten Rolfilm
Gegenstand der Erfindung ist eine photographische Kamera für perforierten Rollfilm nach Patent
Nr. 217844 mit einer Vorrichtung zum selbsttätigen Einführen des Films in die Aufwickelspule, wobei ein
Filmführungskanal vorgesehen ist, der aus der Filmbühne und der Filmandruckplatte einerseits und einer sich an die Filmbühne unter einem Winkel, der kleiner als 450 ist, anschliessenden Führungsfläche sowie einer dieser Führungsfläche gegenüberliegenden Klammer anderseits besteht. Der Erfindung liegt die Auf- gabe zugrunde, das Einführen des Films und das Aufspulen auf die Aufwickelspule noch sicherer zu gestalten.
Erfindungsgemäss wird daher vorgeschlagen, dass die Führungsfläche um die Achse der Filmaufwickelspule schwenkbar angeordnet ist und die Klammer durch eine um die Filmtransportwalze gelagerte Feder gebil- det wird. Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung sind beweglich gelagerte, federnde Klappen so um die mit an sich bekannten Haken versehene Filmaufwickelspule angeordnet, dass der Filmanfang sicher an einem der Haken der Filmaufwickelspule eingehängt bzw. der Film auf der Filmaufwickelspule aufgespult wird. Dabei kann es vorteilhaft sein, wenn eine der Klappen an der schwenkbaren Führung- fläche angelenkt ist. Ausserdem ist es zweckmässig, für die schwenkbare Führungsfläche eine Rastung vorzusehen, die vorzugsweise als Federraste ausgebildet ist. Gemäss einer andern Ausführungsform der Erfindung können auch mehrere Klappen federnd aneinander angelenkt sein.
Erfindungsgemäss können die Klappen entlang der Achse der Filmaufwickelspule profiliert und gerundet sein.
Die erfindungsgemässe Anordnung weist alle Vorteile des Gegenstandes des Stammpatentes auf. Sie hat noch den zusätzlichen Vorteil, dass durch die Klappen das sichere Einhängen des Filmanfangs und ein ordnungsgemässes Aufspulen des Films auf die Aufwickelspule noch besser gewährleistet werden.
Die Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden an Hand einer Zeichnung, die eine mögliche Ausführungsform zeigt, näher erläutert.
In der einzigen Figur ist das Kameragehäuse mit 101, die Kamerarückwand mit 102, die Filmandruckplatte mit 103, der Film mit 104, das Bildfenster mit 105 und das Filmtransportrad mit 106 bezeichnet. Die Filmaufwickelspule 107 ist um die Achse 108 drehbar und weist in bereits vorgeschlagener Weise über den ganzen Umfang verteilte Haken 109 zum Einhängen eines Filmperforationsloches auf.
Gemäss der Erfindung wird der Filmführungskanal, durch welchen der Film 104 bzw. sein Anfang an die Haken 109 der Filmspule 107 herangeführt wird, durch eine um die Achse des Filmtransportrades 106 gelagerte Feder 110 und eine Führungsfläche 111 gebildet. Die Führungsfläche 111 ist an einem Träger 112 angeordnet, welcher um die Achse 108 der Filmaufwickelspule 107 drehbar gelagert ist. Bei betriebsbereiter Kamera ist der Träger 112 durch eine Rastung gegen Verschwenken gesichert. Gemäss der gezeigten Ausführungsform besteht die Rastung aus einer am Kameragehäuse 101 befestigten Federraste 113, welche je nach der gewünschten Stellung in eine der Kerben 114,115 des Trägers 112 einspringt. Die in der Figur gezeigte Stellung, bei welcher die Federraste 113 in der Kerbe 114 liegt, ist die normale Stellung.
Will man dagegen aus irgendeinem Grunde an die Aufwickelspule 107 gelangen können, so wird der Träger 112 geschwenkt und in der geschwenkten Stellung durch Einrasten der Federraste 113 in die Kerbe 115 gesichert.
Zum Andrücken des Films 104 gegen die Filmaufwickelspule 107 und zum Verhaken eines der ersten Perforationslöcher des Films 104 in einem der Haken 109 dienen die Klappen 116, 117, 118. Die Klappen 117,118 sind im Gehäuse 101 gelagert und federnd ausgebildet, so dass sie immer gegen die Filmauf-
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