DE488389C - Vorrichtung zur Filmfuehrung an kinematographischen Apparaten - Google Patents

Vorrichtung zur Filmfuehrung an kinematographischen Apparaten

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DE488389C
DE488389C DEC42005D DEC0042005D DE488389C DE 488389 C DE488389 C DE 488389C DE C42005 D DEC42005 D DE C42005D DE C0042005 D DEC0042005 D DE C0042005D DE 488389 C DE488389 C DE 488389C
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pressure roller
roller
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spool
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DEC42005D
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MAURICE BAPTISTE COMBES
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MAURICE BAPTISTE COMBES
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/42Guiding, framing, or constraining film in desired position relative to lens system

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zur Filmführung an kinematographischen Apparaten Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen, welche dazu dienen, die kinematographischen Filme nach der Vorführung beim Aufwickeln zu führen. Die Erfindung betrifft insbesondere solche Vorrichtungen, bei welchen eine Druckrolle, die sich in Berührung mit der sich bildenden Filmspule befindet, das Anziehen der aufeinanderfolgenden Spiralen des Films sichert.. Diese Druckrolle ist gewöhnlich mit seitlichen Wangen versehen, um den Film in der Querrichtung zu führen, zum Zwecke, eine ganz ebene Rolle zu erhalten, ohne daß es nötig ist, das Aufwickeln zwischen zwei seitlichen Anschlägen zu bewirken.
  • Die Druckrolle kann durch die Filmspule mitgenommen werden, die ihrerseits unter Vermittlung einer Reibungsvorrichtung mitgenommen wird, die auf ihrer Aufwicklungsachse angebracht ist, oder aber die Druckrolle kann die Filmspule antreiben, die sich dann unabhängig von ihrer Aufwicklungsachse dreht. Auf alle Fälle drehen sich die Druckrolle und die Filmspule in entgegengesetztem Sinne, und der aufzuwickelnde Film geht zwischen ihnen hindurch.
  • Unter diesen Umständen macht sich die Spannung, die auf den Film ausgeübt wird, um das Anziehen der Filmspiralen zu sichern, bemerkbar bis zur gezahnten Trommel des Apparates, und die gelochten Ränder des Films werden infolgedessen stark beansprucht.
  • Gemäß der Erfindung soll diese Unzuträglichkeit in einfacher Weise dadurch vermieden werden, daß man den aufzuwickelnden Film über die Druckrolle an einer Stelle laufen läßt, die derjenigen Stelle, wo die Druckrolle mit der Filmspule in Berührung kommt, gegenüberliegt. Der aufzuwickelnde Film umfaßt hierbei einen gewissen Bogen des Umfanges der Druckrolle an einer Stelle, wo sich dieser Umfang im umgekehrten Sinne zum Film verschiebt. Hieraus ergibt sich zwischen der Druckrolle und dem Film eine Reibung, wodurch erzielt wird, daß sich der Film zwischen der Auslaßrolle und der Druckrolle entspannt, während er zwischen der Druckrolle und der Filmspule stark angespannt bleibt.
  • In Anwendung auf einen -Kinematographen mit ununterbrochener Bewegung des Filmes ermöglicht die den Gegenstand der Erfindung bildende Führungsvorrichtung die an sich bekannte Verwendung nur einer Zahnrolle, ohne daß der Genauigkeit der Vorführung geschadet wird.
  • Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes -beispielsweise dar, und zwar ist Abb. r eine Seitenansicht. Abb. 2 ist die entsprechende Vorderansicht, teilweise im Schnitt. Abb.3 veranschaulicht schematisch die Anordnungen eines gewöhnlichen Kinematographen mit ununterbrochener Bewegung des Films.
  • Abb. q. veranschaulicht denselben Apparat, der aber mit einer Aufwickelvorrichtung gemäß der Erfindung und einer einzigen Auslaßrolle versehen ist.
  • In Abb. z und 2 bezeichnet a den Spulenkern, auf den sich der vorgeführte Film aufwickelt. Dieser Kern a ist fest mit der Welle b verbunden, die in bekannter Weise durch eine Reibungsvorrichtung mitgenommen wird. Die Druckrolle c sitzt lose auf einer Achse c', die an einem Ende eines Armes d angebracht ist, der mit dem anderen Ende bei d' an das Gestell des Apparates angelenkt ist. Zwischen den beiden Punkten besitzt der Arm d einen Queransatz d", der eine Achse trägt, auf welcher lose eine kleine Rolle e sitzt, die parallel zur Rolle c angeordnet ist. Evtl. kann die Achse der Rolle e beispielsweise in einer Öffnung des Armes d in der Querrichtung zu diesem Arme d verschiebbar angeordnet werden. Sie ist alsdann mit Vorrichtungen versehen, um sie in der gewünschten Stellung unbeweglich festzuhalten.
  • Die Druckrolle c besitzt seitliche Wangen c", gegen welche sich in bekannter Weise Gummiringe o. dgl. f legen, die auf den Körper der Rolle aufgezogen sind.
  • Der von der Zahnrolle h des Kinematographen kommende Film g läuft über die kleine Rolle e und dann auf die Druckrolle c an einer Stelle, die dem Berührungspunkte der Druckrolle mit der Filmspule gegenüberliegt. Die Rolle e hat den Zweck, den Bogen A zu verlängern, der von dem Film von dem Umfang der Druckrolle c umfaßt wird.
  • Wie bereits erwähnt wurde, entspannt die Rolle e den Film zwischen h und c und spannt ihn dagegen zwischen c und der Filmspule. Der Film ist mit der Druckrolle c nur an seinen Kanten und unter Vermittlung der Gummiringe f in Berührung.
  • Die kinematographischen Apparate, bei welchen der Film sich ununterbrochen bewegt, besitzen im allgemeinen die in Abb. 3 veranschaulichte schematische Anordnung. Der vorzuführende Film g wickelt sich von der Spule i ab, läuft über eine nicht gezahnte lose Rolle i und geht dann so an dem Vorführungsfenster vorbei. Er wird durch eine gezahnte Hauptschaltrolle k mitgenommen, auf welche eine zweite ähnliche Rolle l folgt. Zwischen diesen beiden Rollen bildet der Film eine Schleife und wickelt sich dann bei m auf. Es sind jedoch auch Apparate ohne die zweite Rolle l bekannt. Einen solchen Apparat mit einer Vorrichtung gemäß der Erfindung zeigt Abb. q..

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Filmführung an kinematographischen Apparaten mit einer Druckrolle, welche mit der Aufwickelspule in Berührung steht, dadurch, gekennzeichnet, daß die Bahn des aufzuwickelnden Films über die Druckrolle (c) an einer Stelle hinweggeht, die der Berührungsstelle der Druckrolle (c) mit der Filmspule gegenüberliegt.
DEC42005D 1928-09-22 1928-09-22 Vorrichtung zur Filmfuehrung an kinematographischen Apparaten Expired DE488389C (de)

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