DE479669C - Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Dialkyl- und Arylalkylbarbitursaeuren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Dialkyl- und Arylalkylbarbitursaeuren

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DE479669C
DE479669C DEH101962D DEH0101962D DE479669C DE 479669 C DE479669 C DE 479669C DE H101962 D DEH101962 D DE H101962D DE H0101962 D DEH0101962 D DE H0101962D DE 479669 C DE479669 C DE 479669C
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  • Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Dialkyl- und Arylalkylbarbitursäuren Es wurde gefunden, daß die Dialkyl- und Arylalkylbarbitursäuren mit i-Phenyl-2, 3-dimethyl-5-pyrazolon gut kristallisierte Verbindungen von besonderen therapeutischen Eigenschaften bilden. Zur Herstellung dieser Verbindungen läßt man Dialkyl- und Arylalkylbarbitursäuren mit i-Phenyl-2, 3- dimethyl-5-pyrazolon, gegebenenfalls unter Verwendung eines Überschusses des einen Ausgangsstoffes, aus geeigneten Lösungsmitteln auskristallisieren oder schmilzt die beiden Ausgangsstoffe in molekularem Verhältnis zusammen.
  • Die neuen Verbindungen bilden aus Lösungsmitteln abgeschieden schöne Kristalle von andersartigem Aussehen als die Ausgangsstoffe. Ihre Löslichkeit ist größer als diejenige der Komponenten. Sie sollen in der Therapie Verwendung finden, da sie wesentlich stärker antipyretisch und analgetisch wirken als i-Phenyl-2, 3-dimethyl-5-pyrazolon. Wie sich ferner herausgestellt hat, zeichnen sich die Verbindungen der Dialkyl- und - Aiylalkylbarbitursäuren mit i-Phenyl-2, 3-dimethyl-5-pyrazolon dadurch aus, da.ß sie den Hustenreiz in günstigem Sinne beeinflussen. Beispiel i 37 Gewichtsteile - i-Phenyl-2, 3-dimethyl-5-pyrazolon und 25 Gewichtsteile Phenyläthylbarbitursäure werden unter Erwärmen in 29,5 Teilen Alkohol von -92 °/o gelöst. Beim Abkühlen entstehen wohl ausgebildete prismatische Kristalle, deren-Schmelzpunkt bei 112 ' liegt. Die Verbindung enthält i-Phenyl-2, 3-dimethyl-5-pyrazolon und Phenyläthylbarbitursäure in molekularem Verhältnis. Ihre Zusammensetzung läßt sich wie folgt bestimmen Man übergießt die Kristalle mit überschüssiger verdünnter Salzsäure, wodurch die Verbindung gespalten wird. Durch Ausschütteln mit Äther kann man darauf die Phenyläthylbarbitursäure vom i-Phenyl-2, 3-dimethyl-5-pyrazolon trennen. Beim Ausschütteln mit Äther bis zur Erschöpfung wurden so 55,5 °/o Phenyläthylbarbitursäure gefunden, während sich für eine Verbindung in molekularem Verhältnis 55,2 °/o berechnet. Beispiel 2 59 Gewichtsteile i-Phenyl-2, 3-dimethyl-5-pyrazolon und 34 Gewichtsteile Isopropylallylbarbitursäure werden in 4o Gewichtsteilen Alkohol von 92 °; , unter Erwärmen gelöst. Beim Abkühlen bilden sich Kristalle, die nach einigen Tagen vom Lösungsmittel getrennt und getrocknet werden. Die Verbindung kristallisiert in farblosen Nadeln vom Schmelzpunkt 94'. Sie ist zusammengesetzt aus i Mol. Isopropylallylbarbitursäure und i Mol. i-Phenyl-2, 3-dimethyl-5-pyrazolon. ` Beispiel 3 21o Gewichtsteile Isopropylallylbarbitursäure und 188 Gewichtsteile i-Phenyl-2, 3-dimethyl-5-pyrazolon werden in einem doppelwandigen Kessel mit gespanntem Dampf erhitzt und verrührt, bis eine homogene Schmelze entstanden ist. Dann läßt man auf etwa 6o1 erkalten und impft, wenn möglich, an und rührt, bis alles zu einem Kuchen erstarrt ist, der aus feinen Kristallnadeln besteht. Die entstandene feste Masse kann ebenfalls leicht zerschlagen und gepulvert werden. Die entstandene Verbindung stimmt in ihren Eigenschaften völlig mit der nach Beispiel 2 erhaltenen Verbindung überein. Beispiel ¢ 31 Gewichtsteile i-Phenyl-2, 3-dimethyl-5-pyrazolon und 14,5 Gewichtsteile Diäthylbarbitursäure werden in 3o Gewichtsteilen Alkohol unter Erwärmen gelöst. Nach einigen Tagen scheiden sich monokline prismatische Kristalle ab, die sich von der Diäthylbarbitursäure ebenso wie vom i-Phenyl-2, 3-dimethyl-5-pyrazolon durch ihre Kristallform deutlich unterscheiden und sich bei der Analyse, wie in Beispiel i näher beschrieben, als aus i Mol. i-Phenyl-2, 3-dimethyl-5-pyrazolon und 1 Mol. Diäthylbarbitursäure zusammengesetzt erweisen. Beispiel 5 184 Gewichtsteile Diäthylbarbitursäure und 188 Gewichtsteile i-Phenyl-2, 3-dimethyl-5 -pyrazolon werden vermischt und im Ölbad von 13o bis 14o ° erwärmt. Es entsteht allmählich eine klare Schmelze, die man durch Umrühren homogenisiert und darauf etwas erkalten läßt. Ist die Temperatur auf zoo° oder etwas darunter gefallen, so erstarrt die Masse unter Umrühren, gegebenenfalls nach zuvorigem Animpfen, allmählich zu einem festen Kuchen. Durch Zerkleinern erhält man ein weißes kristallinisches Pulver, das bei 1181 schmilzt. Darin, wie auch in den übrigen Löslichkeitseigenschaften, entspricht das Produkt durchaus der nach Beispiel .¢ erhaltenen Verbindung.
  • Beispiel 6 33 Gewichtsteile i-Phenyl-2, 3-dimethyl-5 pyrazolonund i6Gewichtsteüe Diallylbarbitursäure werden in 28 Gewichtsteilen Alkohol unter Erwärmen gelöst. Beim Abkühlen scheiden sich aus der Lösung nadelförmige Kristalle aus, die bei 97' schmelzen. Auch hier entsteht trotz der Anwendung von überschüssigem i-Phenyl-2, 3-dimethyl-5-pyrazolon eine Verbindung, die durch Säure in i Mol. Diallylbarbitursäure und i Mol. i-Phenyl-2, 3-dimethyl-5-pyrazolon gespalten wird.
  • Beispiel 7 188 Gewichtsteile i-Phenyl-z, 3-dimethyl-5 -pyrazolon und 232 Gewichtsteile Phenyläthylbarbitursäure werden in einer Mischung von 248o Gewichtsteilen Benzol und 172o Gewichtsteilen Äther durch Kochen am Rückflußkühler gelöst. Beim langsamen Abkühlen bilden sich große durchsichtige Kristalle der Verbindung, welche bei 112' schmelzen und die Ausgangsstoffe im molekularen Verhältnis enthalten. Die Ausbeute beträgt 32o Teile oder 76 °/o der verwendeten Ausgangsstoffe. Die Mutterlauge, die noch Zoo g der Verbindung enthält, kann beim nächsten Ansatz Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Dialkyl- und Arylalkylbarbitursäuren, dadurch gekennzeichnet, daß man Dialkyl- -und Arylalkylbarbitursäuren mit i-Phenyl-2, 3-dimethyl-5-pyrazolon, gegebenenfalls unter Verwendung eines Überschusses des einen Ausgangsstoffes, aus geeigneten Lösungsmitteln auskristallisieren läßt oder in molekularem Verhältnis zusammenschmilzt.
DEH101962D 1925-05-09 1925-05-23 Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Dialkyl- und Arylalkylbarbitursaeuren Expired DE479669C (de)

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