DE47900C - Sicherheits-Kleideraufhänger - Google Patents

Sicherheits-Kleideraufhänger

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DE47900C
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DE
Germany
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disk
housing
pin
hanger
lock
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT47900D
Other languages
English (en)
Original Assignee
M. HEIDEN in München, Rochusstr. 4, und J. WILD in München, Perusastr. 4
Publication of DE47900C publication Critical patent/DE47900C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B69/00Devices for locking clothing; Lockable clothing holders or hangers

Landscapes

  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
KLASSE 68: Schlosserei.
Vorrichtungen, welche beim Aufhängen der Kleider ein unberechtigtes Wegnehmen vom Haken verhindern sollen, sind bekannt. Es fehlt dabei aber die erforderliche Sicherheit entweder, oder es mufs der Inhaber einen Schlüssel nachtragen, das aufser der Unbequemlichkeit noch den Nachtheil hat, dafs der Schlüssel leicht zu verlieren und dann ein Oeffnen ohne Gewaltanwendung überhaupt nicht möglich ist. Diese Nachtheile sollen bei vorliegender Construction durch Anwendung von Zahlencombination etc. für die Schliefsvorrichtung vermieden werden.
Der Mechanismus des vorliegenden Kleideraufhängers wird auf den beiden Platten ρ und p1 angebracht. Dieselben liegen unter dem Kragen, und zwar so, dafs der innere Theil des Kragenstoffes zwischen denselben eingeschlossen ist. Die Stifte s, welche an der einen Platte befestigt, durch den Stoff durchgestochen und auf der inneren Seite, wie die Fig. 4 und 5 zeigen, umgebogen sind, verbinden die Platten bezw. den Mechanismus vollständig fest mit dem Stoff.
Fig. ι zeigt innere Ansichten des Aufhängers, wenn er nicht zum Aufhängen benutzt wird, Fig. 2 und 3 bei Benutzung, Fig. 4 einen Horizontalschnitt desselben in geöffnetem, Fig. 5 in geschlossenem Zustande.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist der Aufhänger α bei α1 scharnierartig mit der Platte p1 verbunden und hat einen Ausschnitt α2, mittels dessen der Rock, Ueberzieher etc. aufgehängt werden kann. Wenn man einen Sicherheitsverschlufs anwenden will, so wird in der aufgeklappten Stellung (Fig. 2) die an demselben befestigte Kette e über den Aufhä'nghaken gelegt (der einen Kopf haben mufs) und mit der gezahnten Schliefsstange b durch die Oese a3 des Aufhängers und dann durch den Kanal c der Platte p1 gesteckt (Fig. 2). In den Kanal c greift der Riegel f' ein, dessen Kopf eine Feder f1 hat, welche die Schliefsstange feststellt. Der Riegel f, welcher auf der Platte p1 entsprechend geführt ist, wird durch folgende Einrichtung zurückgezogen. Eine Scheibe g, Fig. 4, wird von zwei um ihre Peripherie herumgehenden Bügeln h und h1 getragen in der Weise, dafs ihre Enden bei g1 drehbar mit der Scheibe verbunden sind, h ist bei /2 drehbar mit dem Riegel / verbunden, während /ϊ1 bei h? auf der Platte ρl drehbar ist, so dafs man durch das abgekröpfte, auf der Seite der Platte ρ vorstehende Ende hs die Scheibe g heben und senken kann, wodurch zunächst der Riegel f vor- und zurückgeschoben wird. Diese Einrichtung hat aber auch noch folgenden Zweck: Wäre nur der Riegel mit dieser Einrichtung allein vorhanden, so könnte von jedem Unberufenen der Aufhänger geöffnet werden. Nun befindet sich aber in der Scheibe g mit dem Zapfen i1 drehbar die Scheibe i, durch welche bewirkt wird, dafs nur bei einer bestimmten Einstellung das Schlofs geöffnet werden kann. Der Zapfen i1 hat eine konische Rinne i2 und der sich daran schliefsende Kopf einen senkrecht auf dieser stehenden Einschnitt i3. Auf der äufseren Platte ρ ist das Gehäuse oder die
Trommel I drehbar. Ferner ist auf derselben ein Sperrrad r befestigt und mit so vielen Zähnen, versehen, als die später noch näher beschriebene Scheibe i Zahlen Oder Buchstaben erhält zum Einstellen einer bestimmten Combination, bei welcher allein das Oeffnen des Schlosses möglich ist. In dem Fall, wie er durch die Zeichnung dargestellt ist, sind acht Zahlen angenommen (Fig. ι bis 3), daher hat auch das Sperrrad acht Zähne. Auf dem Gehäuse Z ist innen ein federnder Sperrkegel ρ2 befestigt, welcher in einen Zahn des Sperrrades eingreift und dadurch das Gehäuse in einer bestimmten Stellung feststellt. Ferner ist an dem Gehäuse I eine Klinke k befestigt (Fig. 4 und 6), und zwar gegen das Centrum des Gehäuses gerichtet und so lang, dafs ihr abgeschrägter Kopf in die Rinne f2 des Zapfens eintreten kann und in dieser läuft, wenn derselbe mit der Scheibe i ganz in das Gehäuse eingedrückt ist (Fig. 5). Ein Oeffnen des Verschlusses ist dann nur möglich, wenn die Kerbe z3 mit der Klinke correspondirt. Die Einrichtung, die Einstellung des Verschlusses zu bewerkstelligen, ist folgende:
Die Scheibe ζ hat, der Anzahl der gewählten Zahlen entsprechend, die gleiche Anzahl Ausschnitte z'4, Fig. ι bis 3, und ferner zur Bezeichnung der Stellung des Einschnittes z"2 auf seiner oberen Seite eine Buchstabenbezeichnung, eventuell auch Zahlen. Auf der Zeichnung sind vier Buchstaben OSWN gewählt. Natürlich bezeichnet nur einer davon die Richtung des Einschnittes, die übrigen sind nur zur Irreführung des Uneingeweihten angebracht. Stellt man nun z. B. den Buchstaben N, der mit dem Einschnitt correspondirt, auf die Zahl 5, so kann ein Oeffnen nur bei Einstellung JV'5 stattfinden. Wenn nämlich aus der geöffneten Stellung (Fig. 4) der Verschlufs geschlossen wird, indem man die Scheiben ig mit dem Zapfen gegen das Gehäuse drückt, so wird dabei der Kopf der Klinke k dem Kopf des Zapfens ζ federnd ausweichen und in die Rinne P einfallen, gleichviel wie das Gehäuse / eingestellt ist. In dieser geschlossenen Stellung ist ein Drehen der oberen Scheibe i unmöglich, weil ein auf dem Bügel Z?1 angebrachter Knopf 0 in eine Einkerbung oder einen Ausschnitt 2* eingetreten ist. Beim Eindrücken des hinteren Schlofstheiles ist vermöge der Bügelanordnung auch der Riegel/vorgegangen und die Feder/"1 in einen Zahn der Schliefsstange b eingeschoben. Ein Oeffnen des Aufhängers ist jetzt nicht mehr möglich. Erst dann, wenn man das Gehäuse / mit derselben Ziffer, auf welche man die hintere Scheibe i eingestellt hat, so dreht, dafs diese Ziffer nach oben steht, ist dies wieder möglich, indem dann der Einschnitt i3 in dem Zapfenkopf i mit dem Klinkenkopf k correspondirt. Drückt man alsdann den Hebel hs nach aufsen (Stellung von Fig. 4), so gehen die Bügel nach aufwärts und dabei der Riegel / zurück, wor,auf man dann die Schliefsstange herausziehen kann.
Eine weitere Sicherheitsvorrichtung ist die, dafs man aufsen auf der Platte ρ einen Schieber q anordnet, der für den Unberufenen immer hin- und hergeschoben werden mufs, wenn derselbe das Oeffnen versuchen wollte. Hat man nämlich den Aufhänger geschlossen, so schiebt man den Schieber q in die entsprechende Kerbe ll des Gehäuses k hinein (Fig. 7), so dafs dieses nicht gedreht werden kann. Wer also öffnen will, mufs den Schieber zurückschieben. Hierbei bewegt derselbe einen an ihm befestigten Stift q1. Derselbe reicht mit seinem Kopf durch die Platte p1 und die Bügelplatte h1. Letztere besitzt einen Schlitz /?4 mit einer Erweiterung. Ist der Schieber zurückgezogen, so liegt der Kopf über dem engen Theile dieses Schlitzes, so dafs der Verschlufs, wenn er auch richtig eingestellt ist, nicht geöffnet werden kann. Soll dies geschehen, so mufs der Schieber wieder in die Kerbe I1 eingedrückt werden. Da der Unberufene die Zahlen-Combination nicht kennt, so mufs er daher bei einem Versuch immer den Riegel hin- und herschieben, so dafs seine Manipulationen durch die Länge des Versuches auffallen müssen und seine Absicht erkannt wird. Die Einstellung der richtigen Zahl ist auch möglich, ohne die Ziffern auf dem Gehäuse ablesen zu müssen. Beim Drehen des letzteren findet nämlich jedesmal ein gut vernehmliches Knacken oder Einschnappen des Sperrkegels statt. Man giebt nun dem achten oder letzten Zahn des Sperrrades zwei kleinere Kerben, so dafs man beim Drehen ein zweifaches Knacken hört. Man wird also zur Einstellung ohne Ablesen zunächst das Gehäuse / so oft drehen, bis man das doppelte Einschnappen hört, und dann die betreffende Anzahl Zähne, die der eingestellten Zahl entspricht, weiter drehen.

Claims (2)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Sicherheits-Kleiderauf hänger:
    ι. bei welchem ein Verschlufs an dem Aufhänghaken durch die Kette e des Aufhängers α mittels der Zahnstange b durch den Riegel / bewirkt wird, dessen Bügel h ebenso wie der Bügel des um Κ2· drehbaren Hebels h1 bei g1 drehbar mit der Scheibe g verbunden ist, so dafs durch Heben oder Senken der letzteren der Riegel/vor- oder zurückgeschoben wird;
  2. 2. bei welchem das Oeffnen von unbefugter Seite dadurch ausgeschlossen wird, dafs in der Scheibe g des Patent-Anspruches 1. eine Combinationsscheibe i mit Zapfen z'1 und auf der äufseren Platte ρ des Aufhängers eine durch eine Sperrklinke und Zahn-
    scheibe, welche dieselbe Anzahl Zähne hat, als die Zahl der auf der Scheibe i gewählten Combinationen, in seiner Stellung gehaltenes Gehäuse / drehbar angebracht wird, in der Weise, dafs der Zapfen i1, in dessen Rinne i2 in geschlossener Stellung die Klinke k des Gehäuses eingreift, nur dann gehoben bezw. das Schlofs geöffnet werden kann, wenn der Einschnitt j3 des Zapfenkopfes' mit der Klinke k correspondirt. Hierbei zur weiteren Sicherung die Anordnung des Schiebers q, der zugeschoben eine Drehung des Gehäuses verhindert und geöffnet mit seinem hinteren Kopf den Hebel hl und somit auch den Verschlufs vor dem Oeffnen sichert.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT47900D Sicherheits-Kleideraufhänger Expired - Lifetime DE47900C (de)

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