DE46780C - Sicherheitsvorrichtung für Schlösser - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung für Schlösser

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Publication number
DE46780C
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DE
Germany
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lock
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT46780D
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English (en)
Original Assignee
V. BELOCH in Freiburg, Schlesien
Publication of DE46780C publication Critical patent/DE46780C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use

Landscapes

  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
VINCENZ BELOCH in FREIBURG (Schlesien). Sicherheitsvorrichtung für Schlösser.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. September 1888 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Sicherheitsschlofs, welches nicht nur gegen das Oeffhen des Schlosses mittelst eines Nachschlüssels, sondern auch gegen das Oeffhen mit dem dazu gehörigen Schlüssel durch einen Uneingeweihten Sicherheit bieten und zugleich das Abziehen des Schlüssels bei nicht geschlossenem Schlofs verhindern soll.
Fig. ι zeigt die bekannte innere Einrichtung des Schlosses,
Fig. 2 den Sicherheitsmechanismus bei geschlossenem,
Fig. 3 bei geöffnetem Schlosse.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht des Sicherheitsmechanismus.
Fig. 5 zeigt den zu diesem Schlosse ge-, hörigen Schlüssel.
Auf der Oberplatte des Schlofsgehäuses befindet sich hinter dem Schlüsselloch eine mittelst einer Schraube η drehbar befestigte Scheibe a, deren oberes Ende mit einer rechtwinkligen Kröpfung a1 versehen ist, welche bei vorgeschobenem Schliefsriegel jedem Schlüssel den Zugang zu dem Riegel gänzlich versperrt, indem beim Drehen eines eingesteckten Schlüssels dessen Bart gegen die Kröpfung ατ stöfst. Zwischen der Schlofsplatte und der ca. 2 mm von ihr abstehenden Scheibe α befinden sich zwei Federn b und b\ die mittelst einer Schraube befestigt und am oberen Ende bei c bezw. c1 winklig gekröpft sind. Diese Winkel der Federn halten die Scheibe α fest. Letztere erhält noch zwei Schlitze rf und rf1, deren Breite gemäfs am Schlüsselbart nach jeder Seite zwei Stifte e e1 angeordnet sind.
Um nun mittelst des genannten Schlüssels das Schlofs z. B. an der Aufsenseite zu öffnen, dreht man den eingesteckten Schlüssel zunächst so weit herum, bis man bei dem in der unteren Schlofsplatte (Fig. 1) befestigten Stifte f angelangt ist, in welcher Lage die Stifte e e1 des Schlüssels sich über den Schlitzen rf rfJ der Scheibe α befinden. Jetzt mufs man den Schlüssel kräftig zurückziehen, die Stifte e e1 treten in die Schlitze rf rf1 ein und drücken die darunter Hegenden Federn b b1 zurück, so dafs die Winkel c c1 die Scheibe α freigeben, worauf man beim gleichzeitigen Weiterdrehen des Schlüssels die Drehscheibe mitnehmen kann (Fig. 3) und der Schlüsselbart zum Schlofsriegel freie Bahn erhält. Ein Theil der Drehscheibe verdeckt in dieser Stellung (Fig. 3) den unteren Theil des Schlüsselloches, so dafs der Schlüssel nicht entfernt werden kann, bevor das Schlofs wieder abgeschlossen ist, zu welch letzterem Behufe man die der vorhin beschriebenen entgegengesetzte Bewegung ausführt, so dafs die Drehscheibe wieder in die Lage Fig. 2 kommt.
Will man das Schlofs von der Innenseite öffnen, so mufs man natürlich den eingeführten, etwas herumgedrehten Schlüssel nicht zurückziehen, sondern hineindrücken, um die Scheibe drehen zu können.
Diese Vorrichtung ist bei allen Schlössern anwendbar. Die Anzahl der Federn im Schlofs, sowie der Stifte am Schlüsselbart kann beliebig vermehrt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Sicherheitsvorrichtung für Schlösser, dadurch gekennzeichnet, dafs die Kröpfung al der unter dem Schlüsselloch angebrachten Scheibe α dem Schlüsselbart den Zutritt zu dem verschlossenen Riegel verwehrt und nur dann bei Seite gedreht werden kann, wenn die Sperrzähne c c1 der Federn b bl vermittelst der durch die Schlitze d d1 der Scheibe eingreifenden Stifte e e1 des Schlüssels niedergedrückt werden, worauf der Schlüssel durch die Scheibe α im Schlofs gefangen ist, bis es wieder verschlossen ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT46780D Sicherheitsvorrichtung für Schlösser Expired - Lifetime DE46780C (de)

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