DE22161C - Neuerungen an Sicherheitsschlössern - Google Patents

Neuerungen an Sicherheitsschlössern

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DE22161C
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DE
Germany
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ratchet wheel
lock
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security locks
pin
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DENDAT22161D
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English (en)
Original Assignee
H. THISQUEN in Brüssel
Publication of DE22161C publication Critical patent/DE22161C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/20Puzzle locks, e.g. of labyrinth type; Fasteners with hidden or secret actuating mechanisms

Landscapes

  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
HIACYNTH THISQUEN in BRÜSSEL. Neuerungen an Sicherheitsschlössern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Juli 1882 ab.
Auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht Fig. ι den Grundrifs, Fig. 2 den nach rechts gesehenen Längenschnitt, Fig. 3 den nach links gesehenen Längenschnitt ohne das Sperrrad und Fig. 4 den Schlüssel des betreffenden Schlosses.
Die Hauptcombination des Schlosses besteht in der gleichzeitigen Wirkimg von Sperrrad R auf die beiden Riegel Q und Q'. Sperrrad R ist, wie Fig. 2 zeigt, an seiner unteren Seite in den Gehäuseboden S und mit seinem oberen Theil in die Thürplatte P so justirt, dafs es sich frei zwischen diesen dreht, was durch den am unteren Ende des Schlüssels, Fig. 4, angebrachten Schlitz, der auf den Querbölzen x' oder x" im Schlüsselloch χ greift, bewerkstelligt wird. Auf der an Sperrrad R angegossenen Hülse A gleitet die Kapsel A', und es wird diese durch Schrauben v, die durch in die Wandungen der Kapsel angebrachte verticale Schlitze gehen, an Hülse A festgeschraubt. Es ist ersichtlich, dafs das Schlofs vermöge dieser Anordnung an Thüren von verschiedener Dicke gebraucht werden kann.
• Riegel Q ist wie bei gewöhnlichen Schlössern durch eine Spiralfeder b, deren Anordnung aus den Fig. 1 und 2 deutlich wird, stets verschlossen gehalten. Eine an seinem inneren Ende befestigte federnde Sperrklinke h greift in Sperrrad R.
Riegel Q' ist im Gegentheil durch Rollspringfeder H, die sich gegen den Zapfen / legt, stets in offener Stellung, und eine an seinem inneren Ende i angelenkte, ebenfalls federnde Sperrklinke hf von besonderer Anordnung greift an der anderen Seite in Sperrrad R. Es ist nun aus Fig. 1 leicht ersichtlich, dafs, so lange h und h' eingeklinkt sind und das Sperrrad R nach rechts gedreht wird, Riegel Q aufgezogen oder geöffnet wird. Riegel Q' dagegen wird zugedrückt oder geschlossen und durch einen Daumen w, der durch die seitlich gelegene Springfeder K in den im Riegel befindlichen Einschnitt w' gedrückt wird, in dieser Stellung gehalten, bis der Daumen 10 durch irgend eine mit Auge / in Verbindung gebrachte Alarmoder sonstige geheime Vorrichtung zurückgezogen wird und Riegel Q' durch Rollfeder H wieder in seine frühere Stellung kommt. Statt also das Schlofs zu öffnen, schliefst man es nur um so fester, und mufs daher der Sperrzahn h' ausgeklinkt sein, um es öffnen zu können. Zu diesem Behufe ist auf h' ein Plättchen M von passender Form geschraubt, gegen das der in einen der Zähne von Sperrrad R geschraubte Stift c' gleitet und durch diesen in die mit punktirten Linien bezeichnete Stellung gebracht wird und folglich den Sperrzahn h' ausklinkt. Der Riegel Q wird dann ohne Hindernifs aufgezogen.
Das Schlofs öffnet sich also nur so lange, wie Zapfen oder Stift c' sich vor Platte M befindet und h' ausgeklinkt bleibt. Dies findet in diesem Fall statt, wenn Ziffer 1 der auf beiden Seiten von Sperrrad R angeordneten Nummern oder Buchstaben sich vor der im Gehäuseboden 5 oder in der Thürplatte P angebrachten Oeffhung 0 zeigt. Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, kann Stift c' durch eine Oeffnung 0' in der Bodenplatte S in einen be-

Claims (1)

  1. liebigen Zahn geschraubt werden, und zu jedem Zahn correspondirt eine Nummer. Ist die Thür nun geschlossen und will man dieselbe öffnen, so dreht man Sperrrad R nach links (was immer thunlich, indem seine Zähne an den Köpfen der Sperrklinken abgleiten), bis sich Stift c' vor M befindet und h ausgeklinkt wird. Dann wird R wieder nach links gedreht, um eine andere Nummer vor die Oeffnung ο zu bringen. Es kann also nur der das Schlofs öffnen, der die zum Stift c' correspondirende Nummer kennt.
    ■ Patent-Ansprüche:
    Bei Sicherheitsschlössern die Anordnung des Sperrrades R mit Hülse A und verstellbarer Kapsel A' behufs Anbringung des Schlosses an Thüren von verschiedener Dicke.
    Bei Sicherheitsschlössern die Combination des Sperrrades R mit den Riegeln Q und Q' und an letzterem die angelenkte Klinke h' mit Plättchen M in Combination mit dem in einem der Zähne von Sperrrad R eingeschraubten Stift c' behufs Ausklinkung des Sperrzahnes h1 und Oeifnung des Schlosses.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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