DE418690C - Sicherheitsschloss - Google Patents
SicherheitsschlossInfo
- Publication number
- DE418690C DE418690C DEK81492D DEK0081492D DE418690C DE 418690 C DE418690 C DE 418690C DE K81492 D DEK81492 D DE K81492D DE K0081492 D DEK0081492 D DE K0081492D DE 418690 C DE418690 C DE 418690C
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- key
- lock
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- protector
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- Expired
Links
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- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 3
- 235000013929 Psidium pyriferum Nutrition 0.000 description 1
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B35/00—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
- E05B35/003—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor for keys with movable bits
- E05B35/005—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor for keys with movable bits pivoting about an axis parallel to the main key axis
Landscapes
- Supports Or Holders For Household Use (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Sicherheitsschloß mit zwei verschiedenen Zuhaltungssystemen,
welche durch einen Schlüssel mit zwei in seiner Längsachse hintereinander angeordneten
beweglichen Barten bewegt werden. Bei dem insbesondere für Mietfächer
bestimmten Schloß gemäß der Erfindung sind die auf je ein Zuhaltungssystem wirkenden
.Schlüsselteile für zwei Personen bestimmt, müssen aber zum Gebrauch erst zusammengesetzt
werden und können nur in zusammengesetztem Zustande nach Herstellung der Verschlußstellung
abgezogen werden. Als Zuhaltungssysteme kommen hier eine Chubb- und eine Protektorsicherung zur Anwendung,
die eine Zusammenwirkung mit Schließzwang ergeben und die Verwendung von drei Sicherungsstiften
für den Schloßriegel ermöglichen.
ao Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform
des Erfindungsgegenstandes. Abb. ι zeigt den Grundriß des Schlosses mit
abgenommener Deckplatte, Abb. 2 ebenfalls im Grundriß die Ansicht des Schlosses nach Abas
nähme der Chubbsicherung. Abb. 3 zeigt das Schloß nach Entfernung des Riegels mit eingesetztem
und um 900 gedrehtem Teilschlüssel. Abb. 4 ist ein Querschnitt nach A-B der Abb. i, mit aufgelegter Deckplatte
und mit Bezug auf Abb. 1 von rechts nach links gesehen. Abb. 5 veranschaulicht bei
aufgelegter Deckplatte einen Querschnitt nach C-D der Abb. 1, mit Bezug auf letztere von
links nach rechts gesehen, mit eingesetztem Schlüssel und den Zuhaltungen in der Auslösestellung.
Abb. 6 und 7 veranschaulichen je eine Protektorzuhaltung. Abb. 8 zeigt den Schlüssel in Seitenansicht, und Abb. 9 bis 11
zeigen die Einzelteile des auseinandergenommenen Schlüssels.
In der Zeichnung ist α der Schloßkasten, der Verstärkungen b, c, d und c besitzt. Die
Verstärkungen b und c, die zugleich Führungen für die Zuhaltungen der Protektorsicherung
sind, besitzen Ausnehmungen /, in die die Decke g eingreift, die im übrigen auf
zwei ebenfalls zur Führung der erwähnten Zuhaltungen dienenden Blöcken h und i ruht
und auf diesen mittels Schrauben k befestigt wird. Die Verstärkung c dient zugleich dazu,
einem Kopf m einer der Zuhaltungen als Widerlager zu dienen, so daß dieser bei etwaiger
gewaltsamer Einwirkung auf den Schloßriegel nicht abgebrochen werden kann.
Der ungefähr in der Mitte des Schlosses liegende, mit einer entsprechend gestalteten
Ausnehmung 10 für den Schlüsselangriff und seine eigene Bewegungsfreiheit versehene Riegel
ρ wird dreifach gesperrt, und zwar durch den erwähnten Kopf m der obersten der Prolektprzuhaltungen,
und die an seiner Vorder- und Rückseite angeordneten Bolzen r und q
Unterhalb des Riegels p liegen die unter Wirkung von Federn 9 und 19 stehenden Protektorzuhaltungen
η und 0. Es gelangen drei der Zuhaltungen η (Abb. 6) und
zwei der Zuhaltungen 0 (Abb. 7) zur Verwendung, deren Ausschnitte 14 für den
Schlüsselangriff jedoch sämtlich verschieden gestaltet sein können, und von denen
die dem Riegel am nächsten liegende den erwähnten Sperrkopf m trägt. Diese Zuhaltungen
werden gemeinsam durch den Schlüsselteil jr (Abb. 3 und 5) des weiter
unten eingehender beschriebenen Schlüssels bewegt, und zwar die ersteren (n) nach oben
und die beiden anderen (0) nach unten. Der Schlüsselteil ί wird mit in wagerechter Richtung
liegenden Barten durch die Schlüsselführung t (Abb. 4 und 5) in das Schloß eingeführt
und dann um 90 ° gedreht, wobei er die Protektorzuhaltungen auslöst, indem er deren
einzelne Lamellen in die in Abb. 3 und 5 gezeichnete Lage bringt, in der die Zuhaltungsausschnitte
u miteinander zur Deckung kommen und der Kopf m außer Eingriff mit den
Ausschnitten ν des Riegels p steht.
Der Riegel ρ ist bei dieser Schloßstellung noch mittels seines Bolzens r durch die auf
.seiner anderen Seite liegende Chubbsicherung gesperrt. Diese besteht in an sich bekannter
Weise aus einer Anzahl unter Wirkung von Federn 11 stehender mit Fenstern 12 versehener
Zuhaltungen 5, die auf einem Bolzen 6 drehbar gelagert sind. Der Bolzen 6 dient zugleich
mit zur Führung des Riegels ρ, indem er in einen Ausschnitt 7 desselben eingreift.
Erst nachdem der Schlüsselteil w (Abb. 5, 8 und 10) die Chubbzuhaltungen ausgelöst hat,
wobei der Schlüsselteil jr in der dargestellten Lage im Schloß verbleiben muß, kann er den
Riegel ρ bewegen.
Der Schlüssel besteht, wie aus Abb. S bis 10
ersichtlich, aus den beiden erwähnten Hauptteilen ί und w. Der Teil w besitzt zwei gleichartig
ausgebildete Barte, so daß er bei jeder halben Drehung den Riegel p um eine Tour
bewegt. Beide Barte sind an einem Rohr y befestigt, so daß in Verbindung mit dem
Griff 4 ein Rohrschlüssel entsteht, dessen Bohrung.-r
jedoch durch das ganzeRohrhindurchgeht. Der mit zwei verschiedenen Barten versehene
Schlüsselteil s besitzt einen Schaft 2, der in Bohrung χ des Rohres y eingeführt
wird, um beide Schlüsselteile zu einem Schlüssel zu vereinigen. Auf das aus dem Rohr y herausragende mit einem Vierkant
o. dgl. versehene Ende des Schaftes ζ wird eine, eine entsprechende Ausnehmung 2 besitzende
Scheibe 1 aufgesetzt. Ein am Schaft s angeordneter Schnäpper 3 sichert
alsdann die Scheibe 1, indem er sich mit seiner Nase vor diese legt. Der in der aus Abb. 8
ersichtlichen Weise zusammengesetzte Schlüssel wird in das Schlüsselloch bei wagerechter
Lage der Barte eingeführt. Alsdann wird mittels der Scheibe 1 der Schlüsselteil s um
90° rechts herum in die aus Abb. 3 und 5 ersichtliche Lage gedreht und dadurch die Protektorsicherung
ausgelöst. Nunmehr wird der Schlüsselteil zv mittels seines Griffes 4 links oder rechts herumgedreht, je nachdem,
ob es sich um das Schließen oder öffnen des Schlosses handelt, und dadurch unter Auslösung
der Chubbsicherung der Riegel p verschoben. Erst wenn dieser in einer seiner Ruhelagen
durch, die Chubbsicherung wieder gesperrt ist, kann der Schlüsselteil s zurückgedreht,
und, nachdem alle Protektorzuhaltungen wieder in dieSperrlagegelangtsind, der ganze
Schlüssel aus dem Schlosse herausgezogen werden. Sollen die Einzelteile des Schlüssels
von verschiedenen Personen \rerwahrt werden,
so wird dieser auseinander genommen. Zu diesem Zweck wird der Schnäpper 3 niedergedrückt,
die Platte 1 abgenommen und der Schaft s aus dem Rohr y herausgezogen.
Alsdann kann auf den Schaft s des Teils s eine andere Scheibe 1 aufgesetzt werden, die
YS ie in Abb. 8 punktiert angedeutet, einen Bügel S trägt, so daß es möglich ist, den
Schlüsselteil s an einem Haken aufzuhängen oder ihn an einem Schlüsselbunde zu befestigen.
Claims (2)
1. Sicherheitsschloß mit zwei verschiedenen Zuhaltungssystemen, welche durch
einen Schlüssel mit zwei in seiner Längsachse hintereinander angeordneten beweglichen
Barten bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Gebrauch zusammenzusetzenden,
auf eine Protektor- und eine Chubbsicherung wirkenden Schlüsselteile nur in zusammengesetztem
Zustande nach Herstellung der Verschlußstellung des Schlosses abgezogen werden können.
2. Sicherheitsschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel
durch drei Bolzen (m, r, q) gesperrt wird, deren ersterer (m) an der obersten der
Protektorzuhaltungen angeordnet ist und an einer Rippe (c) des Schloßkastens ein
Widerlager findet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK81492D DE418690C (de) | 1922-04-08 | 1922-04-08 | Sicherheitsschloss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK81492D DE418690C (de) | 1922-04-08 | 1922-04-08 | Sicherheitsschloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE418690C true DE418690C (de) | 1925-09-12 |
Family
ID=7234194
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK81492D Expired DE418690C (de) | 1922-04-08 | 1922-04-08 | Sicherheitsschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE418690C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2412899A3 (de) * | 2010-07-16 | 2015-10-07 | ABUS August Bremicker Söhne KG | Schlüssel sowie Schloss- und Schlüsselsystem |
-
1922
- 1922-04-08 DE DEK81492D patent/DE418690C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2412899A3 (de) * | 2010-07-16 | 2015-10-07 | ABUS August Bremicker Söhne KG | Schlüssel sowie Schloss- und Schlüsselsystem |
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