DE533214C - Schloss mit zungenfoermigen Zuhaltungen - Google Patents
Schloss mit zungenfoermigen ZuhaltungenInfo
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- DE533214C DE533214C DE1930533214D DE533214DD DE533214C DE 533214 C DE533214 C DE 533214C DE 1930533214 D DE1930533214 D DE 1930533214D DE 533214D D DE533214D D DE 533214DD DE 533214 C DE533214 C DE 533214C
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- DE
- Germany
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- wall
- lock
- tumblers
- tongue
- locking
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- Expired
Links
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 description 4
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 2
- 238000013475 authorization Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B21/00—Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks
Landscapes
- Closures For Containers (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Schlösser, bei denen als Zuhaltungen mit dem
Schloßriegel oder -bügel verbundene Zungen vorgesehen sind, die sich gegen eine mit Durchtrittsschlitzen
von verschiedener Höhenlage versehene Wand abstützen. Entsprechend der Gruppierung dieser Durchtrittsschlitze weist
der Schlüssel verschiedene Bartabschnitte auf, durch die die Zungen vor ihre Schlitze gestellt
und durch ,den Schlüssel oder Federkraft in sie hineingeschoben werden, wobei sich das
Schloß öffnet. Gemäß der Erfindung ist die Abstützwand auswechselbar, so daß das Schloß
sehr leicht für einen anderen Schlüssel umgestellt werden kann. Von besonderem Vorteile
ist es dabei, die auswechselbare Wand so anzuordnen, daß sie nur bei geöffnetem Schlosse
zum Auswechseln frei ist. Eine solche als Beispiel anzusehende Ausführung der Erfindung
ist in der Zeichnung an einem Vorhängeschloß schematisch dargestellt.
Die Abb. ι und 2 zeigen das Vorhängeschloß
im Schnitt, geschlossen und geöffnet. Abb. 3 zeigt in Ansicht die Abstützwand mit
den Durchtrittslöchern, die für den in Abb. 4 dargestellten Schlüssel passen.
Der um einen Zapfen 14 drehbare Bügel 15
des Vorhängeschlosses 16 wird durch einen schwenkbaren Haken 17 in der Schließlage
gefangen und verriegelt. Zum Zurückziehen dieses durch eine Feder 18 in der Riegelstellung
(Abb. 1) gehaltenen Hakens 17 dient ein Schieber 19, der an der Gehäusedecke 20,
beispielsweise an Führungen 21, gleitet. Das Bewegen dieses Schiebers 19 im Sinne der Ausklinkung
des Hakens 17 wird durch die zungenförmigen Zuhaltungen verhütet, die sich an
einer Wand 3 abstützen. Die Zuhaltungen 1, beispielsweise fünf Stück, sind auf einem am
Schieber 19 befestigten Zapfen 22 drehbar, um den auch die Wand 3 gekrümmt ist. Diese
Wand besitzt, wie Abb. 3 zeigt, Löcher 5, die auf die Schwenkebenen der Zuhaltungen 1 verteilt
sind, und zwar in verschiedenen Höhenlagen, so daß ihre Enden nur dann in die Löcher
eindringen können, wenn sämtliche Zuhaltungen entsprechend angehoben sind. Hierzu
dient ein Schlüssel 6 (Abb. 4) mit den Bartstufen η'-η'"". Das Eindringen der Zungenenden
in die Wandlöcher 5 ermöglicht das Zurückziehen des Hakens Vj und damit das
Öffnen des Schloßbügels 15. Das Eindringen kann durch eine Feder oder besser noch durch
den Schlüssel 6 bewirkt werden, der beispielsweise am Ende der Einordnung der Zuhaltungen
gegen Anschläge 23 der letzteren trifft und diese entgegen der Wirkung der Hakenfeder
18 mitnimmt (Abb. 2). Diese Feder zieht nach dem Loslassen des Schlüssels Zuhaltungen
ι und Haken 17 in die Lage nach Abb. 1
zurück, in der der Haken 17 den Bügel 15 erneut
zu fangen vermag und in der die Zuhaltungsenden durch Federn 24 an eine Anschlagleiste
25, d. h. vor den undurchlochten Teil der Abstützwand 3, geschwenkt werden.
Die Zuhaltungen 1 können auch in jeder anderen Anzahl vorhanden sein und statt aus
starren Drehhebeln aus federnden Armen be-
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stehen. Auch können sie statt am Schieber 19 an dem Haken 17 selbst (oder einem ihn
ersetzenden Schubriegel) angreifen.
Nach der Erfindung ist-die Abstützwand 3
auswechselbar, so daß sie entfernt und durch eine solche mit abweichend verteilten Löchern 5
ersetzt werden kann, zu der ein anderer Schlüssel 6 mit entsprechenden Bartstufen gehört.
Eine solche Auswechselung ist beispielsweise dann von Wert, wenn ein Schlüssel verlorengegangen
oder unbefugt nachgebildet ist. In der gezeichneten Ausführung sind im Schloßgehäuse
16 Führungen 26 angeordnet, in die die Wand 3 von der Seite her (durch einen
Schlitz der einen Schloßseitenwand) eingeschoben werden kann.
Damit diese von außen her erfaßbare Wand 3 nicht bei geschlossenem Bügel 15 herausgezogen
werden kann, ist eine Sperrvorrichtung angebracht, die die Wand 3 nur bei geöffnetem
Schloß (Bügel 15 oder Riegel) freigibt. Im gezeichneten Beispiel ist mit dem Bügel
15 ein Arm 27 verbunden, der beim Schließen des Bügels in einen Einschnitt 28 der Wand 3
eindringt und diese gegen Herausziehen sperrt (Abb. 1). An Stelle dieses Sperrarmes 27 kann
natürlich auch ein geradlinig verschiebbarer .Riegel treten. Auch können die Sperrteile 27
und 28 miteinander vertauscht werden.
Die auswechselbare Wand 3 und die Sperr
vorrichtung 27/28 können natürlich auch Anwendung finden bei Schlössern, bei denen die
Zuhaltungen 1 durch federnde, aus dem Ende des Schloßriegels selbst ausgeschnittene Zungen
gebildet sind.
Claims (4)
1. Schloß mit zungenförmigen Zuhaltungen, die sich gegen eine Gehäusewand
abstutzen, in der für jede Zuhaltung ein Durchtrittsschlitz von besonderer Hubhöhe
vorgesehen ist, vor den der Schlüssel die Zuhaltung hebt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstützwand (3) auswechselbar angeordnet ist.
2. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand (3) in Führungen
(26) des Gehäuses (16) gelagert ist.
3. Schloß nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Sperrvorrichtung
(27, 28), die die Wand (3) bei geschlossenem Schloß gegen Herausziehen sperrt.
4. Schloß nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen mit dem Schloßbügel (15)
beweglich oder starr verbundenen oder an der Wand (3) angeordneten Riegel (Arm 27), der mit einem im ersten Falle an der
Wand (3), im zweiten Falle am Bügel vorgesehenen Sperreinschnitt (28) zusammenwirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE533214T | 1930-03-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE533214C true DE533214C (de) | 1931-09-10 |
Family
ID=6555917
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930533214D Expired DE533214C (de) | 1930-03-02 | 1930-03-02 | Schloss mit zungenfoermigen Zuhaltungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE533214C (de) |
-
1930
- 1930-03-02 DE DE1930533214D patent/DE533214C/de not_active Expired
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