DE476449C - Vorrichtung fuer die zeitgenaue Abgabe von Signalen - Google Patents
Vorrichtung fuer die zeitgenaue Abgabe von SignalenInfo
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- G04C23/00—Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
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- G04C23/18—Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day for operating one device at a number of different times
- G04C23/22—Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day for operating one device at a number of different times with the actuating element carried by a disc
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Description
- Vorrichtung für die zeitgenaue Abgabe von Signalen Es sind bereits Vorrichtungen zur Abgabe von Signalen bekannt, welche durch ein Uhrwerk in Tätigkeit gesetzt werden. Das Uhrwerk wirkt dabei auf ein Relais, welches seinerseits wieder .den Antrieb für .die eigentliche Signalgebevorrichtung auslöst.
- Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art besteht der Antrieb für die Signalgebevorrichtung aus einem mechanisch betriebenen Werk, z. B. Uhrwerk, welches ebenfalls mechanisch, z. B. durch eine Sperrklinke, nach der Abgabe eines oder mehrerer Signale so lange gesperrt wird, bis es durch Schließen des Relaisstromkreises und dem damit bewirkten Ausklinken der Sperrklinke wieder für den Ablauf freigegeben wird.
- Ein großer h@achteil dieser Vorrichtungen besteht darin, daß, wenn es sich um ein kräftiges und dann allein für den vorliegenden Zweck wirksames Antriebswerk handelt, zum Auslösen der Sperrklinke in dem Relaisstromkreis ein verhältnismäßig starker elektrischer Strom fließen muß, da durch denElektromagneten des Relais die zwischen der Sperrklinke und ihrem Sperrad auftretende starkeReibung überwunden werden muß. Die Verwendung eines starken Relaisstromkreises ist aber zwecks Verhinderung von Funkenbildungen an der Kontaktstelle des Relaisstromkreises unter allen Umständen zu vermeiden.
- Die Erfindung hilft den geschilderten Übelständen ab, und zwar dadurch, daß zum Antrieb der Signalgebevorrichtung oder, besser gesagt, der Tastvorrichtung für die Signalgebevorrichtung nicht eine mechanische, sondern eine elektrische Antriebsvorrichtung verwendet wird. Infolgedessen braucht der Relaisstrom auch nur so stark zu sein, daß er zur Schließung eines Kontaktes der elektrischen Antriebsvorrichtung genügt.
- Wesentlich ist ferner bei der weiteren Ausbildung dieses Erfindungsgedankens, daß parallel zu dem Relaisstromkreis ein zweiter Stromkreis mit geringem Widerstand geschaltet ist, welcher durch den Relaisstromkreis geschlossen wird und alsdann im wesentlichen die Stromführung für das Relais übernimmt.
- Als Antriebsvorrichtung für die Tastvorrichtung wird zweckmäßig ein Elektromotor verwendet, welcher ebenfalls mit zwei parallel geschalteten Stromkreisen verbunden ist, von. denen der eine die Bewegung des Motors einleitet, während der andere so lange seine Stromversorgung übernimmt, bis eine an sich bekannte Profilscheibe diesen zweiten Stromkreis unabhängig vom Relaisstrom unterbricht, deren Umlaufsdauer so geregelt ist, daß sie einen Umlauf vollendet hat, bevor die ganze Vorrichtung wieder durch die Uhrwerkkontaktscheibe eingeschaltet wird.
- Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel einer elektrischen Signalgebevorrichtung mit Uhrwerk nach der Erfindung.
- Das Uhrwerk, von dem lediglich zwei Zahnräder i und 2 angedeutet sind, trägt ein Kontaktrad 3 mit Zähnen 4, 4., die ihrerseits mit einem Arbeitskontakt 5 zusammenwirken. Die Zähne sind sehr schmal bemessen, so daß der Arbeitskontakt nur einen Augenblick eingeschaltet bleibt und das Kontaktrad kurz hinterher von dem Arbeitskontakt wieder frei kommt, damit die bremsende Rückwirkung des Arbeitskontaktes auf das Uhrwerk möglichst kurz ist. Der Arbeitskontakt liegt im Stromkreis eines Relais 6, dessen Wicklung von einer Batterie 7 gespeist wird. Parallel zu diesem Kreise liegt ein zweiter Kreis mit dem Stützkontakt 8 und einem weiteren Kontakt g, der durch eine umlaufende Profilscheibe io betätigt wird. Zum Antrieb der Profilscheibe io dient der Motor ii. Der Stromkreis des Motors ii wird ebenfalls vom Relais 6 -über -den Kontakt 12 geschlossen. 13 ist die Stromquelle für den Motor i i. Parallel zum Kontakt 12 ist auch für den Motor ein weiterer Schließungskreis gegeben, der über den Kontakt g geführt ist. Die Profilscheibe io ist zwangläufig gekuppelt mit der eigentlichen Kontaktscheibe für das Signal 14., die mit Hilfe der Kontakte 15 einen Arbeitskontakt 16 für den Signalstromkreis 17, 18 betätigt. Zur gleichzeitigen Abgabe weiterer Signale können auf derselben Achse mit 1q. weitere Kontaktscheiben, z. B.ig, angeordnet sein, die mit weiteren Arbeitskontakten, z. B. 2o, zusammen arbeiten. Im Stromkreis des Schwachstromkontaktes 5 ist ein Widerstand 2i angeordnet, und parallel zu diesem Kontakt liegt ein weiterer Widerstand 22 und ein Kondensator 23.
- Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Bei der Umdrehung der Kontaktscheibe 3 drücken nach bestimmten Zeitabständen die Zähne q. den Relaiskontakt 5 nieder. Dadurch wird in 6 ein Stromfluß erzeugt, und das Relais beginnt seine Anker anzuziehen. Dadurch wird sowohl der Kontakt 8 als der Kontakt 12 geschlossen. Der Motor ii beginnt zu laufen und bewegt die Profilscheibe io zusammen mit der Kontaktscheibe 1q.. An der Profilscheibe io läuft der untere Kontakthebel von g auf und schließt den Kontakt g. Der Widerstand 21 im Stromkreis des Kontaktes 5 bewirkt nun, daß der Hauptstrom für das Relais über den kräftig ausgeführten Kontakt g läuft. Gleichzeitig läuft auch der Arbeitsstromkreis des Motors i i über den Kontakt g. Die Kontaktscheibe 1q. drückt beim Umlauf mit ihren Nocken 15 den Hebel 16 nach oben und schließt jedesmal den Arbeitskontakt bei 16, wodurch die Signalaussendung erfolgt. Die Umdrehungszahl des Motors ist so bemessen, daß die Profilscheibe io ihre Umdrehung in einer kürzeren Zeit vollendet, als der nächste Zahn der Kontaktscheibe 3 des Uhrwerks braucht, um an den Kontakthebel von 5 heranzukommen. Wenn die Profilscheibe io eine Umdrehung vollendet hat, dann springt der untere Kontakthebel des Kontaktes g in die Einkerbung der Profilscheibe hinein, und der Kontakt g wird geöffnet. Da gleichzeitig der Kontakt 5 offen ist, wird das Relais 6 stromlos, läßt seine Anker los und auch der Motor i i wird stillgesetzt. Beim Herankommen des nächsten Zahnes des Kontaktrades 3 wird der ganze Vorgang von neuem eingeleitet.
- Die Einrichtung hat folgende Vorteile: Die Tatsache, daß der Uhrwerkkontakt 5 lediglich zur Einleitung des beschriebenen Vorgangs dient, hat den Sinn, daß der Vorgang äußerst zeitgenau eingeleitet werden kann, daß der Uhrwerkkontakt wegen der später eingeschalteten Relais äußerst schwach und für sehr schwachen Strom bemessen werden kann, und daß die Zeit der Einschaltung des Uhrwerldkontaktes und damit die Zeit der Rückbeeinflussung der Uhr durch das Kontaktwerk sehr klein gehalten werden kann. Der Widerstand 21 und der Stützkontakt 8 bewirken, daß am Uhrwerkkontakt 5, der gleichzeitig durch den Kondensator 23 überbrückt ist, kein schädlicher öffnungsfunke auftritt. Die Anordnung des besonderen Motors i i entlastet das Uhrwerk von jeder Arbeitsleistung, die es bei direktem Antrieb der Profilscheibe io und der Kontaktscheibe 14 leisten müßte.
- Statt eines Widerstandes in dem Stromkreis des Arbeitskontaktes könnte man auch als Äquivalent das Relais 6 mit zwei Wicklungen versehen, von denen die eine großen und die andere kleinen Widerstand besitzt und wobei die Wicklung mit großem Widerstand im Stromkreis des Uhrwerkkontaktes liegt, während die Wicklung kleineren Widerstandes im Stromkreis des Stützkontaktes liegen müßte (Abb. ia).
- Die EinrichtunT , kann für alle Arten der Signalgebung, und zwar für einfache und kombinierte Signale, Verwendung finden.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung für die zeitgenaue Abgabe von Signalen, bei welcher durch ein Uhrwerk mit Nockenscheibe ein Relais zur Einschaltung eines eine Tastvorrichtung für die eigentlichen Signalströme steuernden Antriebes dient, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem Relais beeinflußte Antrieb für die Tastvorrichtung als Elektromotor ausgebildet ist, welcher durch das Relais an eine Stromquelle angeschlossen wird.
- 2. Tastvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung eines parallelen Schließungskreises zu dem Schließungskreise des Relais über den Uhrwerkkontakt (eines sogenannten Stützkontaktes) mit geringerem Widerstand, der im wesentlichen die Stromführung für das Relais übernimmt.
- 3. Tastvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung einer von der Hauptkraftquelle gesteuerten Profilscheibe für den Parallelkontakt des Relais, deren Umlaufsdauer so geregelt ist, daß sie einen Umlauf vollendet hat, bevor der nächste Zahn der Uhrwerkkontaktscheibe den Uhrwerkkontakt betätigt. q..
- Einrichtung nach Anspruch i mit einem Hilfsrelais und zwei parallelen, mit Kontakten versehenen Stromkreisen für die Wicklung des Hilfsrelais, von denen der eine Stromkreis kurz durch die Uhrwerkkontaktscheibe geschlossen wird, während der andere Stromkreis für die gesamte Dauer der Signalgebung über einen zweiten Kontakt geschlossen bleibt und wobei die Schließungsdauer dieses zweiten Kontaktes kürzer ist als der Zeitraum zwischen aufeinanderfolgenden Schließungen des Uhrw erkkontaktes.
- Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu dem Relaiskontakt des Arbeitsstromkreises für den Motor ein zweiter Stromkreis für den Motor über den Kontakt der Profilscheibe geführt ist.
- 6. Einrichtung nach Anspruch i und den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand des über den Kontakt an der Profilscheibe geführten Relaiskreises kleiner ist als der Widerstand des über den Uhrwerkkontakt geführten Relaisstromkreises.
- 7. Einrichtung nach Anspruch i und den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, claß das Relais eine Wicklung hohen Widerstandes in Serie mit dem Uhrwerkkontakt und eine Wicklung geringeren Widerstandes (sogenännte Haltewicklung) in Serie mit dem von der Profilscheibe betätigten Kontakt besitzt.
Priority Applications (1)
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| DE476449C true DE476449C (de) | 1929-05-17 |
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|---|---|---|---|
| DES73962D Expired DE476449C (de) | 1926-03-31 | 1926-03-31 | Vorrichtung fuer die zeitgenaue Abgabe von Signalen |
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| Country | Link |
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1926
- 1926-03-31 DE DES73962D patent/DE476449C/de not_active Expired
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