DE474238C - Arbeitszange zur Herstellung kleiner, als Traeger kuenstlicher Zaehne dienender Metallblaettchen - Google Patents

Arbeitszange zur Herstellung kleiner, als Traeger kuenstlicher Zaehne dienender Metallblaettchen

Info

Publication number
DE474238C
DE474238C DEC40682D DEC0040682D DE474238C DE 474238 C DE474238 C DE 474238C DE C40682 D DEC40682 D DE C40682D DE C0040682 D DEC0040682 D DE C0040682D DE 474238 C DE474238 C DE 474238C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
leg
pliers
leaflet
slide
edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC40682D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE474238C publication Critical patent/DE474238C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/12Tools for fastening artificial teeth; Holders, clamps, or stands for artificial teeth

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Prostheses (AREA)

Description

  • Arbeitszange zur Herstellung kleiner, als Träger künstlicher Zähne dienender 1Ketallblättchen Die Erfindung betrifft eine Arbeitszange zur Herstellung kleiner, als Träger künstlicher Zähne dienender Metallblättchen, die-mittels geeigneter Rippen in entsprechende Längsrinnen des Zahnes eingreifen können.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der eine winkelartige Schenkel der Zange einen Schieber besitzt, welcher mit dem zugehörigen Zangenschenkel einen Meßzahn trägt, dem gegenüber auf dem anderen Schenkel eine Schneidkante vorgesehen ist, so daß nach Einstellung des Schiebers in eine Lage, bei der die Meßzähne den Rinnen des künstlichen Zahnes entsprechen, das gegen den eingestellten Schieber gehaltene Blättchen auf die dem Zahn entsprechende Breite sich schneiden läßt.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in einer Ausführungsform beispielsweise auf der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i und 2 stellen die Arbeitszange nach der Erfindung in zwei entgegengesetzten Ansichten dar.
  • Abb. 3 ist ein Grundriß derselben und Abb. q. eine Ansicht von unten.
  • Abb. 5 ist eine vordere Ansicht der Arbeitszange mit geschlossenen Schenkeln.
  • Abb. 6 ist ein Grundriß des den Schlitten tragenden Schenkels der Arbeitszange.
  • Abb. 7 bis 16 zeigen verschiedene Einzelheiten der Arbeitszange sowie die Metallblättchen in den verschiedenen Bearbeitungsgängen. Abb. 17 zeigt einen mit dem Blättchen versehenen künstlichen Zahn, der vorbereitet ist, um an eine an den gesunden Zähnen zu befestigende Platte angelötet zu werden.
  • Abb. 18 stellt einen künstlichen Zahn mit einem Metallblättchen dar, das nach innen gerichtete Zacken besitzt, die zur Befestigung des Blättchens in plastischem Material dienen.
  • In den Abbildungen ist der Schenkel a der Zange winkelförmig, und auf seiner oberen Fläch e läuft der Schlitten 2, der auf dem Schenkel durch eine mit einem Kopf q. versehene Schraube 3 verstellt werden kann. 5 ist ein auf dem Schlitten 2 ruhender Deckel, der an dem einen Ende einer Schraube 6 befestigt ist, die sich durch den Schlitten sowie den Schenkel erstreckt und am freien Ende eine Flügelmutter 7 trägt, durch die= der Deckel 5 am Schlitten a festgestellt werden kann. 8 ist ein Zapfen, der auf dem Schiebere angeordnet und von einer nicht dargestellten Schraubenfeder umgeben ist, um den Deckel 5 vom Schieber 2 entfernt zu halten. 9 ist eine am Schieber 2 befestigte Platte, die verstellbar auf der unteren Fläche des Schenkels a angeordnet ist und mit dem Schieber zusammen verstellt wird, wenn der Knopf q. gedreht wird. io ist ein am Schieber angebrachter Meßzahn und ii ein auf dem Schenkel a angebrachter fester Meßzahn. 12 ist eine Rinne auf dem Schenkel a und 13 eine geeignete Rinne auf dem Schieber 2. 1q. ist eine geneigte Kante längs des äußeren Randes des Schenkels a. b ist der andere Schenkel der Zange. Auf diesem ist in derEbene, die der Rinne 12 auf dem Schenkel z entspricht, eine Patrize =5 mittels Schrauben 16 auswechselbar und einstellbar befestigt. Der Schenkel b trägt auf seiner Seitenfläche eine Platte 17, die bei 18 eine Schneide aufweist und bei zg durch eine Kante mit einem entsprechenden Schlitz 2o des Schenkels b im Eingriff steht. Eine Schraube 21, die mit einem Ende auf dem Schenkel b befestigt ist, durchdringt die Platte r7 und trägt am freien Ende eine Flügelmutter 22, durch welche die Platte 17 an dem Schenkel b festgestellt wird.
  • 23 ist eine Stütze, die durch eine Rippe 24 (Abb. 2) mit dem Schenkel a verbunden ist, so daß eine Öffnung 25 zwischen der Stütze und dem Schenkel a entsteht, die zur Einführung des Metallblättchens dient, um dieses auf die gewünschte Breite zuzuschneiden. Die Stütze 23 hat einen Einschnitt 26, in den das auf die gewünschte Breite zugeschnittene Metallblättchen eingeführt wird, um es mit zwei einander gegenüberliegenden Schnitten 27' zu versehen, bevor die Formgebung erfolgt. Die beiden Schnitte 27' teilen das Metallblättchen in zwei Teile; der obere Teil von rechteckiger Gestalt kommt auf der ganzen Breite des Zahnes an der oberen Rückwand zur Anlage, und der untere mit Rippen versehene Teil kommt an dem unteren Teil des Zahnes zur Anlage, der die Rinnen trägt. Zwei ebene Flächen 27 der Schenkel kommen beim Schließen der Zange aufeinander zur Anlage und dienen dazu, das Blättchen während den verschiedenen Arbeitsgängen, falls nötig, zu richten.
  • Die Herstellung des Metallblättchens geschieht in folgender Weise: Der künstliche Zahn, für den das Blättchen bestimmt ist, wird mit seinen Rinnen gegen die Meßzähne xo und rz gehalten, die sich auf dem Schieber oder auf dem Schenkel befinden, und hierauf wird der Schieber verstellt, bis diese Zähne mit den Rinnen des künstlichen Zahnes übereinstimmen. Ein Metallstreifen von der Höhe des in Frage kommenden Zahnes wird in die Öffnung 25 eingeführt und gegen die eingestellte Platte zo gehalten, wodurch die Breite des Blättchens bestimmt wird. Die Schneide 18 schneidet beim Schließen der Zange ein Blättchen von der erforderlichen Breite von dem Metallstreifen ab.
  • Das Blättchen hat die Gestalt gemäß Abb. 7. Es wird in den Einschnitt 26 eingeschoben und zweimal der Schneide 18 ausgesetzt, um auf ihm die beiden gegenüberliegenden Schnitte 27' zu erzeugen, wie aus Abb. 8 hervorgeht. Das Blättchen wird so auf den Schenkel a gestützt (Abb, g), daß die Schlitze 27' in der Richtung des Schiebers liegen und ein äußerer Rand des Blättchens an dem seitlichen Anschlag =4 zur Anlage kommt. Hierauf wird die Flügelmutter 7 angezogen und der äußere Rand 28 des Blättchens zwischen dem Schieber 2 und dem Deckel 5 befestigt. Die Zange wird geschlossen, so daß die Patrize =5 im Blättchen eine Rippe 29 prägt, während das Blättchen die Gestalt nach Abb. ro annimmt. Diese Rippe ist zur Ebene des Blättchens sowie zur benachbarten Kante des Blättchens leicht geneigt.
  • Das Blättchen wird hierauf der Zange entnommen und gegen die Seitenfläche des Schenkels b gelegt, so daß die Rippe 29 auf der Kante 14 zur Anlage kommt, während das Blättchen beim Schließen der Zange zwischen der Platte 17 und dem Schenkel b geführt wird. Durch diesen Vorgang, der durch die Stellung der Schenkel der Zange nach Abb. zz bewirkt wird, wird die Rippe 29 zusammengedrückt, so daß ein Blättchen gemäß Abb. 12 entsteht, das eine Rippe 29 aufweist, die zum Blättchen sowie auch zum äußeren benachbarten Rande des Blättchens leicht geneigt ist. Das Blättchen wird wiederum auf den Schenkel a gelegt, jedoch in umgekehrter Richtung zur frühere Lage, und zwar so, daß die Rippe 29 mit der Rinne 13 des Schiebers in Eingriff kommt. Nachdem das Blättchen an dieser Stelle befestigt ist, wird die Flügelmutter 7 angezogen, hierauf die Zange geschlossen, so daß auf dem Blättchen die zweite Rippe geprägt wird, die zur ersten leicht geneigt ist. Das Blättchen hat jetzt die in Abb. 14 dargestellte Form und wird wiederum gegen die Seitenwand des Schenkels b gelegt, so daß die Rippe 3o auf der Kante 14 zur Anlage kommt, während die Rippe 29 in die Ausnehmung 31 unter der Kante =4 des Schenkels gelangt und das Blättchen beim Schließen der Zange zwischen der Platte 17 und dem Schenkel b (Abb. 15) geführt wird. So wird auch die zweite Rippe zusammengedrückt, und das Blättchen erhält die Gestalt nach Abb. 16, d. h. es besitzt zwei Rippen 2g und 3o, die zum Blättchen geneigt sind und dieleicht auseinanderlaufen.
  • Das so erzeugte Blättchen wird auf den Zahn aufgeschoben und der Blättchenrand des oberen rechteckigen Teiles zugeschnitten, so daß er einen Umriß erhält, wie ihn die Zahnkrone hat. Das Blättchen wird mit Zement befestigt und hierauf durch Löten mit einer Metallplatte verbunden, die ihrerseits an den gesunden Zähnen befestigt ist. Sollen die Blättchen auf plastischem Material zur Befestigung gelangen, so werden die seitlichen Ränder der Blättchen 37 nach innen gebogen, wie Abb. 18 zeigt; durch diese Ränder erhält das Blättchen einen festen Halt im plastischen Material.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Arbeitszange zur Herstellung kleiner, als Träger künstlicher Zähne dienender Metallblättchen, die mittels geeigneter Rippen in entsprechende Längsrinnen des Zahnes eingreifen können, dadurch gekennzeichnet, daß der eine winkelartige Schenkel der Zange einen Schieber besitzt, welcher mit dem zugehörigen Zangenschenkel einen Meßzahn trägt, dem gegenüber auf dem anderen Schenkel eine Schneidkante vorgesehen ist, so daß nach Einstellung des- Schiebers in eine Lage, bei der die Meßzähne den Rinnen des künstlichen Zahnes entsprechen, das gegen den eingestellten Schieber gehaltene Blättchen auf die dem Zahn entsprechende Breite sich schneiden läßt.
  2. 2. Arbeitszange nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der winkelförmige Schenkel der Zange eine zur Auflage des Blättchens dienende und mit der oberen Fläche des Schiebers gleichgerichtete und mit hochstehendem Begrenzungsrand ausgestattete Stützfläche besitzt, in welcher eine Rinne als Matrize entsprechend einer auf dem anderen Zangenschenkel angeordneten Patrize vorgesehen _ ist, so daß durch Auflegen des Blättchens auf diese Stützfläche unter Anlehnung einer Seitenkante gegen den seitlichen Begrenzungsrand der Fläche und unter Befestigung des gegenüberliegenden Bandes zwischen einem auf dem Schieber vorgesehenen einstellbaren Deckel und dem Schieber selbst und beim Schließen der Zange das Prägen einer ersten Rippe erfolgen kann.
  3. 3. Arbeitszange nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber eine Rinne trägt, in welche sich die erste Rippe des Blättchens einführen läßt, wenn unter Schließen der Zange die Formgebung der zweiten Rippe erfolgt.
  4. 4. Arbeitszange nach Anspruch r, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenfläche (Endfläche) des einen Schenkels eine nach innen geneigte Formkante aufweist, der gegenüber eine entsprechend gestaltete Formkante auf dem anderen Schenkel und eine gegen die Seitenfläche des ersten Schenkels einstellbare Platte vorgesehen sind, die das Zusammendrücken und die endgültige Gestaltung der Rippen ermöglichen, indem diese nach der ersten Formgebung zwischen diese Formkanten gebracht werden und das Blättchen beim Schließen der Zange zwischen dem Schenkel und der seitlichen einstellbaren Platte geführt wird. Arbeitszange nach Anspruch i, 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlich an dem einen Schenkel einstellbar befestigte Platte eine Schneidkante trägt, welche, wenn sie fest an dem Schenkel angepreßt ist, dicht an der Endfläche (Seitenfläche) des anderen Schenkels entlangzugleiten und das Zuschneiden des in dem zweiten Schenkel gehaltenen Blättchens zu bewirken vermag.
DEC40682D 1927-05-14 1927-11-22 Arbeitszange zur Herstellung kleiner, als Traeger kuenstlicher Zaehne dienender Metallblaettchen Expired DE474238C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT474238X 1927-05-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE474238C true DE474238C (de) 1929-03-30

Family

ID=11260721

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC40682D Expired DE474238C (de) 1927-05-14 1927-11-22 Arbeitszange zur Herstellung kleiner, als Traeger kuenstlicher Zaehne dienender Metallblaettchen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE474238C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1752151C3 (de) Einmesserreibahle mit auswechselbarem Messer
DE3151964A1 (de) Vorrichtung zur loesbaren befestigung
DE1168289B (de) Schneidkopf fuer ein oder in einem Enthaarungsgeraet
DE474238C (de) Arbeitszange zur Herstellung kleiner, als Traeger kuenstlicher Zaehne dienender Metallblaettchen
DE630053C (de) Rasierapparat
DE2336244C3 (de) Anklemmbares Kontaktplättchen für flache elektrische Schaltkreise
DE610644C (de) Drahtzange
DE582902C (de) Nagelzange
DE19703807C1 (de) Vorrichtung zum manuellen Schärfen von Schneidkanten von Schneidwerkzeugen
DE586122C (de) Schaerfvorrichtung fuer Saegen
DE6606649U (de) Schneidgeraet fuer haare und felle.
DE597657C (de) Kabelmesser
DE463619C (de) Taschenmesser, insbesondere zum Spitzen von Bleistiften
DE428198C (de) Maschine zum Querbeschneiden und Lochen von Riemen
DE607881C (de) Kammschneidemaschine
DE648536C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Bandeisenumreifungen
DE452540C (de) Absatzhalter
DE1564855C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Kontaktierungsstreifen für Halbleiterbauelemente
DE394607C (de) Vorrichtung zum Schleifen der Zahnruecken von Kreissaegen
DE460921C (de) Vorrichtung zum Abziehen von Rasierhobelklingen
DE321603C (de) Handschneidewerkzeug zum Entfernen des Abfalls von Vorspinnspulen
DE461340C (de) Drehtischpresse o. dgl. zum Formen von Schachtelteilen, insbesondere Kappenschachteln
DE426655C (de) Schraubensicherung
DE612360C (de) Schleifvorrichtung fuer Scheren
AT238064B (de) Vorrichtung zum Schneiden von Fußbodenbelägen od. dgl.