DE452540C - Absatzhalter - Google Patents

Absatzhalter

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DE452540C
DE452540C DER67991D DER0067991D DE452540C DE 452540 C DE452540 C DE 452540C DE R67991 D DER67991 D DE R67991D DE R0067991 D DER0067991 D DE R0067991D DE 452540 C DE452540 C DE 452540C
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DE
Germany
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jaw
base plate
heel holder
hand
teeth
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Expired
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DER67991D
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RAFFLENBEUL GUST FA
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RAFFLENBEUL GUST FA
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D79/00Combined heel-pressing and nailing machines

Landscapes

  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

  • Absatzhalter. Die Erfindung bezieht sich auf eine Einspannvorrichtung für Absätze, welche dazu dient, die Absätze während ihrer Anbringung am Schuh festzuhalten. Die bekannten Vorrichtungen dieser Art besitzen eine feststehende Klemmbacke und eine gegenüber der letzteren mittels einer Anzugsvorrichtung verschiebbare Klemmbacke. Dabei ist eine Anpassung der Vorrichtung an Absätze verschiedener Größen nur in den durch den Hub der Anzugsvorrichtung gegebenen engen Grenzen möglich.
  • Demgegenüber besteht das Neue an der den Erfindungsgegenstand bildenden Einspannvorrichtung für Absätze im wesentlichen darin, daß die beiden zum Festhalten des Absatzes dienenden Klemmbacken unabhängig von der Anzugsvorrichtung auf verschiedene Backenweite einstellbar sind. Zweckmäßig geschieht dies in der Weise, daß die sonst feststehende Klemmbacke an der Grundplatte des Absatzhalters ebenfalls verschiebbar geführt ist und durch Eingriff von an ihr vorgesehenen Sperrzähnen in eine Zahnstangenverzahnung der Grundplatte in der jeweiligen Stellung festgehalten wird. Die das endgültige Festklemmen eines Absatzes bewirkende Anzugsvorrichtung für die andere Backe besteht dabei vorteilhaft aus einer an der Grundplatte gelagerten, mit einem Handhebel versehenen Unrundscheibe, deren Kammfläche spiralförmig verläuft.
  • Durch diese neue Ausbildung ist der Absatzhalter zum Festhalten von Absätzen geeignet, deren Größe in weiten Grenzen voneinander abweicht. Dabei ist die Einstellung der Vorrichtung auf die Größe des jeweils festzuhaltenden Absatzes leicht und einfach.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Draufsicht, Abb. 2 einen Längsschnitt nach der Linie A-A der Abb. 1.
  • 1 ist die Grundplatte des Absatzhalters, die mittels mehrerer durch die Löcher 2 hingezogener Schrauben o. dgl. am Arbeitstisch befestigt werden kann. Auf der Platte 1 sind zwei zum Festhalten der Schuhabßätze dienende Klemmbacken 3, leerschiebbar geführt. Zu diesem Zweck besitzt jede Backe an der Unterseite einen Zapfen 5 bzw. 6, der in einenf_Längsschlitz 7 bzw. 8 der Platte 1 gleitet und unterhalb der letzteren einen länglichen, quer zum Schlitz 7 bzw. 8 stehenden Kopf besitzt.
  • Die eine Klemmbacke q. ist der rückwärtigen Rundung der Absätze angepaßt und auf der Innenwand mit einem aus einem Lederstreifen bestehenden Schutzbezug g zur Schonung des einzuspannenden Werkstückes versehen. Sie hat dabei von oben gesehen die Gestalt eines etwa halbkreisförmigen Bügels. An den Schenkelenden dieses Bügels sind zwei seitliche Führungsstangen 11 befestigt, die in Bohrungen der anderen Backe 3 gleiten und so den Bügel 4 gegen Drehung um den Zapfen 6 sichern. Auf den Stangen 11 sitzen schraubenförmige Druckfedern 12, welche die beiden Backen 3, 4 auseinanderzudrücken suchen. Die Backe 4 kann zwecks Einklemmens eines Absatzes mittels einer Anzugsvorrichtung gegen die andere Backe 3 bewegt werden. Diese Anzugsvorrichtung besteht aus einer mit einem Handhebel 14 versehenen bzw. damit aus einem Stück gebildeten Unrundscheibe 15. Letztere ist mittels eines an ihr vorgesehenen Zapfens 16, der in ein Loch der Grundplatte 1 eingreift und durch einen Splint 17 mit Unterlegsscheibe 18 gesichert ist, an der Grundplatte in wagerechter Ebene drehbar gelagert. Die Unrundscheibe 15 greift mit ihrem vorteilhaft gewölbten Rand i11 eine entsprechend gestaltete Nut 1g am Rücken der Klemmbacke ein. Die vom Scheibenrand gebildete Kammfläche besitzt, wie aus Abb. i ersichtlich, einen im wesentlichen spiralförmigen Verlauf, wodurch bei der Drehung des Hebels in Richtung des Pfeiles x die Backe 4 vorgeschoben wird.
  • Die zweite Backe 3 besteht aus einem als Anlagefläche für die Vorderseite des Absatzes geeigneten mittleren Nocken 2o und zwei daran vorgesehenen seitlichen Armen 21, die von oben gesehen im wesentlichen v-förmig gestaltet sind. Die Enden dieser Arme 21 enthalten die bereits erwähnten Führungsbohrungen für die_.-Stängen 11. Gleichzeitig s in d die ExxIen- di le ser Arme an ihrer Unterseite-al-ä-Sperrzähne:2:2 ausgebildet. Mit diesen Sperrzähnen wirken zwei an der Grundplatte 1 zu beiden Seiten der Mittellinie vorgesehene Längsreihen von sägeartigen Zähnen 23 zusammen, derart, daß die Backe 3 in der Längsrichtung der Grundplatte verstellt und in jeder Stellung durch Eingriff ihrer Zähne 21 in die Zahnlücken an der Grundplatte festgestellt werden kann. Um diese Verstellung zti ermöglichen, ist zwischen den Köpfen der Ffihrungsbolzen 5 bzw. 6 und der Grundplatte i ein solches Spiel gelassen, daß die Backe 3 so weit angehoben werden kann, um die Zähne außer Eingriff mit den Verzahnungen 23 an der Grundplatte zu bringen. Damit durch den Druck der Federn keine selbsttätige Verstellung der Backe stattfinden kann, sind die Zähne der Grundplatte mit ihren senkrechten Flanken der Backe 4 zugekehrt.
  • Beim Gebrauch des Absatzhalters wird zunächst die Klemmbacke 3 der Größe des zu befestigenden Absatzes 24 entsprechend an der Grundplatte i verstellt und damit die je-Weils erforderliche Backenweite eingestellt. Nachdem dann der Absatz zwischen den Backen auf der Grundplatte aufgestellt ist, wird die Backe :4 durch Drehen des Hebels 14 und der Unrundscheibe 15 vorgeschoben und damit der Absatz festgeklemmt. Um den Absatz nach seiner Befestigung am Schuh aus der Vorrichtung herausnehmen zu können, brauchen nur Hebel und Unrundscheibe im entgegengesetzten Sinne wie vorher gedreht zu werden, worauf die Backe 4 durch den Druck der Feder 12 sich vom Absatz entfernt. Solange Absätze der gleichen Größe verarbeitet werden, bleibt die -Backe in der ihr gegebenen Stellung. Eine Verstellung dieser Backe findet immer nur dann statt, wenn die Größe der zu befestigenden Absätze wechselt.
  • Natürlich sind mancherlei Abänderungen des gezeichneten Beispiels sowie auch andere Ausführungen des Erfindungsgegenstandes möglich. So könnte die Verzahnung an der Grundplatte statt durch nach oben vorstehende Zähne auch durch in der Grundplatte aus-gesparte Rasten gebildet sein. Ferner könnten die Sperrzähne statt an der Backe fest auch nach Art von Klinken beweglich angeordnet sein, in welchem Falle die Backe an der Grundplatte schließend geführt sein kann. Die dargestellte feste Anordnung der Sperrzähne, bei welcher die Backe behufs Verstellung als Ganzes von der Grundplatte etwas abgehoben wird, ist jedoch einfacher.

Claims (6)

  1. PATENT AN SPRÜCHE: i. Absatzhalter mit zwei gegeneinander beweglichen Backen und einer durch .ein Exzenter gebildeten Spannvorrichtung für das Werksdick, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Backen (3, 4) unabhängig von der Anspannbewegung des Exzenters auf verschiedene Backenweiten einstellbar sind.
  2. 2. Absatzhalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gewöhnlich feststehende Backe (3) an der Grundplatte (i) in Richtung auf die durch die Anzugsvorrichtung bewegliche Backe ebenfalls verschiebbar geführt ist und in der jeweiligen Stellung durch den Eingriff von an ihr vorgesehenen Sperrzähnen, Rasten oder Verzahnungen der Grundplatte festgestellt wird.
  3. 3. Absatzhalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Backen (3, 4) einerseits je durch einen in einem Längsschlitz (7, 8) der Grundplatte (i) eingreifenden Zapfen (5, 6) an der Grundplatte, anderseits mittels zweier seitlicher Längsstangen (ii), die an der einen Backe (4) befestigt sind und in Löchern der anderen Backe (3) gleiten, aneinander geführt sind.
  4. 4. Absatzhalter nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Backe (4) aus einem etwa halbkreisförmigen Bügel besteht, an deren Schenkelenden die Führungsstangen (i i) befestigt sind, während die andere Backe (3) aus einem mittleren Nocken (2o) und zwei daran vorgesehenen seitlichen, im wesentlichen V-förmigen Armen (2i) besteht, deren Enden einerseits die Bohrungen für die Führungsstangen (i i) enthalten, anderseits an ihrer Unterseite als in die Verzahnungen der Grundplatte (i) eingreifende Sperrzähne (22) ausgebildet sind.
  5. 5. Absatzhalter nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Grundplatte (i) und den auf deren Unterseite liegenden Köpfen der Zapfen (5, 6) ein solches Spiel vorgesehen ist, daß die Backe (3) behufs Verstellung um den zur Lösung ihrer Zähne (22) aus der Verzahnung (23) der Grundplatte (i) erforderlichen Betrag angehoben werden kann.
  6. 6. Absatzhalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, däß die Anzugsvorrichtung für die Backe aus einer an der Grundplatte (i) gelagerten, mit einem Handhebel (i4) versehenen Unrundscheibe (i5) mit im wesentlichen spiralförmig verlaufender Klemmfläche besteht, wobei die Backe (4) durch auf den Führungsstangen (i i) angeordnete Federn (i2) an die Unrundscheibe (i5) angedrückt wird.
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