DE474000C - Knetmaschine, insbesondere fuer Margarine, mit vorzugsweise planetarisch bewegtem Knetglied - Google Patents
Knetmaschine, insbesondere fuer Margarine, mit vorzugsweise planetarisch bewegtem KnetgliedInfo
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- A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
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- A21C1/00—Mixing or kneading machines for the preparation of dough
- A21C1/02—Mixing or kneading machines for the preparation of dough with vertically-mounted tools; Machines for whipping or beating
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- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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- B01F27/80—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis
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Description
- Knetmaschine, insbesondere für Margarine, mit vorzugsweise planetarisch bewegtem Knetglied Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Kneten von Margarine o. dgl., bei welcher die planetarisch mit veränderlicher Geschwindigkeit bewegte Knetvorrichtung eingekapselt ist und sämtliche Schmierstellen unter Vermeidung eines Ölübertritts in die Knetvorrichtung selbsttätig mit Öl versorgt werden. Das Neue besteht darin, daß das die Maschine antreibende Glied unter Einschaltung einer Kupplung derart lose auf seiner Welle angebracht ist, daß es beim Geschwindigkeitswechseln selbsttätig entkuppelt wird und mithin die Bewegungsübertragung auf das Räderwechselwerk und die Knetvorrichtung so lange aufhört, bis die neue Geschwindigkeit erreicht ist, wobei die den Schmierölkreislauf bewirkende Vorrichtung derart mit der Bewegungsübertragungsvorrichtung verbunden ist, daß auch der Schmierölkreislauf dann aufhört und während der Knetarbeit entsprechend der jeweiligen Arbeitsgeschwindigkeit schneller oder langsamer erfolgt.
- Eine weitere Ausbildung der Erfindung besteht darin, daß das den Räderwechsel bewirkende Steuerglied mit einem besonders profilierten Segment o. dgl. versehen ist, so daß das Entkupplungsglied der Kupplung in-den verschiedenen Geschwindigkeitsstufen in entsprechende Kerben o. dgl. des Segments eingreift, aber beim Drehen des Segments die Kupplung sofort auslöst und die Bewegungsübertragung unterbricht.-Die Erfindung ist schematisch in einem Ausführungsbeispiel in Abb. i und 2 in senkrechtem Schnitt und im Querschnitt veranschaulicht.
- Das hohle Maschinengestell 3 umfaßt eine Reihe von Kammern, in welchen die verschiedenen Bewegungsübertragungsglieder im Ölbade angeordnet sind, so daß nur das Treibglied der Maschine, z. B. eine Riemenscheibe 4, das Steuerglied, z. B. ein Arm 5, oder das Knetglied o. dgl., z. B. ein oder mehrere an einem Kopfstück 7 angebrachte Arme 6, sich außerhalb des Gestells befinden.
- Die Riemenscheibe q. sitzt lose auf ihrer Welle 8 und kann mit dieser durch eine mit Kupplungsfeder io ausgestattete Lamellenkupplung g (der Deutlichkeit halber sind die Lamellen nicht dargestellt) gekuppelt werden. Von der Welle 8 wird die Bewegung durch Zahnräder i i auf eine Zwischenwelle i2 und von dieser auf eine Getriebewelle 13 übertragen, und zwar entweder unmittelbar durch Klauen 14 für größte Geschwindigkeit oder durch Wechselräder 15 und 16 (Abb. 2) für mittlere bzw. geringste Geschwindigkeit. Die Entkupplung der Riemenscheibe ¢ und die Räderwechslung erfolgen mittels des Steuerarms 5 in unten näher angegebener Weise. Damit die Steuerglieder in Abb. t sichtbar werden, sind die davorliegenden Zahnräder usw. fortgelassen.
- Von der Getriebewelle 13 wird die Bewegung durch Kegelräder 17 o. dgl. auf eine z. B. senkrechte Welle 18 übertragen, an deren unterem Ende ein exzentrisches Lager ig für die Welle 2o des Knetgliedes 6, 7 angeordnet ist. Die Welle 2o trägt oben ein Zahnrad 21, das in einen zur Welle i8 konaxialen, festen Zahnkranz 22 eingreift, so daß das Rad 2i während der Arbeit der Maschine auf den Zahnkranz abgerollt und mithin das Knetglied in eine planetarische Bewegung versetzt wird.
- lm dargestellten Beispiel befinden sich die Zahnräder i i in einer Kammer 23, das Räderwechselwerk 15, 16 in einer Kammer 24 (Abb. 2), die Kegelräder 17 in einer Kammer 25 und der Zahnkranz 22 usw. in einer Kammer 26. Unterhalb der Kammer 24 befindet sich ein Ölraum 27, von dem aus das Öl einen Kreislauf durch die Kammern macht, so daß die arbeitenden Glieder stets geschmiert werden.
- Das exzentrische Knetwellenlager ig ist mit einer Scheibe oder flachen Schale 28 verbunden, die als Boden der Kammer 26 dient, und die sich mit der Knetvorrichtung dreht. Ein Kragen 2g dieses sich drehenden Kammerbodens greift über eine unten in der Kammer 26 vorgesehene kreisförmige Rinne 3o o. dgl., in die das der Kammer 26 oder der Schale 28 zugeführte Öl geschleudert wird, wo es sich außerhalb der Bewegungsbahn befindet. Der ülkreislauf wird beispielsweise durch eine mit der Getriebewelle 13 verbundene Zahnräderpumpe 3 i o. dgl. herbeigeführt, deren Saugrohr 32 in den b1-raum 27 mündet und die das 01 in die Kammer 25 hineinpumpt. Durch einen entsprechend angeordneten überlauf 33 fließt das C51 weiter zur Kammer 26, und aus der Rinne 30 läuft es durch eine öffnung 34 zum Ü1-raum 27 zurück. In der Kammer 2q., die durch nicht dargestellte Seitenöffnungen mit der Kammer 25 verbunden ist, befindet sich ein überlauf 35, der im geeigneten Verhältnis kleiner als der überlauf 33 ist. Ferner hat die Kammer 2q. noch einen in Abb. 2 veranschaulichten überlauf 35a für die 01-zufuhr zur Kammer 23.
- Da der durch die Pumpe 31 oder eine andere beliebige Vorrichtung in Verbindung mit dem rotierenden Kammerboden 28 bewirkte ölkreislauf von der Geschwindigkeit der Getriebewelle abhängt, erfolgt er mit einer der jeweiligen Knetarbeit entsprechenden Geschwindigkeit. Wird die Knetarbeit unterbrochen, so hört auch der Ölkreislauf auf, und dieses Aufhören läßt sich in jeder Geschwindigkeitsstufe bewirken und stellt sich auch bei jedem Geschwindigkeitswechsel selbsttätig ein.
- Die in die Kammer 24 hineingeführte Welle 36 des Steuerarms 5 ist nicht nur mit einem zur Bewegung des Wechselgliedes 38 des Räderwerkes dienenden Gestänge 37, sondern auch mit einem besonders profilierten Segment 39 versehen, das durch einen Stift 4.o und einen z. B. etwa unter dem Ölüberlauf "5 gelegenen Winkel- oder Gabelarm 41 die vveile 8 gegen die Wirkung der Kupplungsfeder io bewegen kann. Das Segment 39 hat z. B. drei Kerben, entsprechend den drei Geschwindigkeitsstufen. -Wenn der Stift 4o sich in einer der Kerben befindet, ist die liupplung g eingerückt; sobald aber das Segment gedreht und hierdurch der Stift aus der Kerbe gebracht wird, wird die Kupplungsfeder io entgegen die Kupplung ausgelöst, und die Riemenscheibe q. oder ein anderes beliebiges Triebglied läuft dann leer, so daß die Bewegung sämtlicher Räder wie auch der Ölkreislauf aufhören. Ihre Tätigkeit beginnt erst wieder, wenn bei Weiter- oder Rückdrehung des Segments eine neue Kerbe oder die ursprüngliche Kerbe dem Stift 40 entgegengestellt wird. Bei allen Geschwindigkeitswechseln, die während eines jeden Knetvorganges mehrmals stattfinden, treten auf diese Weise Ruhepausen ein, während deren das Öl sich unter den Kammern nach dem Gesetz der verbundenen Gefäße von selbst verteilen- kann. Ferner wird eine Uberbeanspruchung der Räder infolge nicht maschinenmäßiger Bedienung der Steuerglieder vermieden.
- Das in Abb. i veranschaulichte Knetgefäß 4.2 kann an einer oder mehreren Stellen mit dem hohlen Gestell 3 fest verbunden sein. Das Füllen kann durch eine Offnung q.3 und das Entleeren durch den Boden erfolgen, zu welchem Zweck der Boden als Klappe 44 mit durch Gestänge 46 und Hebel 47 bewegbaren Armen 45 ausgebildet sein kann.
- Die verschiedenen Wellen 8, 12, 13 usw. können mit geeigneten Schmierrillen 48 versehen sein.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Knetmaschine, insbesondere für Margarine, mit vorzugsweise planetarisch bewegtem Knetglied, das durch ein in einem Schmierölkreislauf eingeschaltetes Räderwechselwerk getrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Treibglied (q.) der Maschine unter Einschaltung einer Kupplung (g) derart lose auf seiner Welle (8) angebracht ist, daß es beim Geschwindigkeitswechseln selbständig entkuppelt wird und mithin die Bewegungsübertragung auf das Räderwechselwerk und die Knetvorrichtung so lange aufhört, bis die neue Geschwindigkeit erreicht ist, wobei die den Schmieröikreislauf bewirkende Vorrichtung (31) derart mit der Bewegungsübertragungsvorrichtung verbunden ist, daB auch der Schmierölkreislauf dann aufhört und während der Knetarbeit entsprechend der jeweiligen Geschwindigkeit schneller oder langsamer erfolgt.
- 2. Maschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das die Räderwechshtng bewirkende Steuerglied (5) der Maschine mit einem besonders profiliertem Segment (39) versehen ist, so daB das Entkupplungsglied (4o) der Kupplung (9) in den verschiedenen Geschwindigkeitsstufen in entsprechende Kerben des Segments eingreift, aber beim Drehen des Segments die Kupplung (9) sofort auslöst und die Bewegungsübertragung unterbricht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ28584D DE474000C (de) | 1926-07-20 | 1926-07-20 | Knetmaschine, insbesondere fuer Margarine, mit vorzugsweise planetarisch bewegtem Knetglied |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEJ28584D DE474000C (de) | 1926-07-20 | 1926-07-20 | Knetmaschine, insbesondere fuer Margarine, mit vorzugsweise planetarisch bewegtem Knetglied |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE474000C true DE474000C (de) | 1929-03-25 |
Family
ID=7203330
Family Applications (1)
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| DEJ28584D Expired DE474000C (de) | 1926-07-20 | 1926-07-20 | Knetmaschine, insbesondere fuer Margarine, mit vorzugsweise planetarisch bewegtem Knetglied |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE474000C (de) |
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1926
- 1926-07-20 DE DEJ28584D patent/DE474000C/de not_active Expired
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