DE47393C - Holzschleifmaschine - Google Patents

Holzschleifmaschine

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DE47393C
DE47393C DENDAT47393D DE47393DA DE47393C DE 47393 C DE47393 C DE 47393C DE NDAT47393 D DENDAT47393 D DE NDAT47393D DE 47393D A DE47393D A DE 47393DA DE 47393 C DE47393 C DE 47393C
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DE
Germany
Prior art keywords
lever
chain
wheel
suspended
push rod
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT47393D
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English (en)
Original Assignee
C.KÖRNER in Görlitz, Jauernjckerstrafse 1802
Publication of DE47393C publication Critical patent/DE47393C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21BFIBROUS RAW MATERIALS OR THEIR MECHANICAL TREATMENT
    • D21B1/00Fibrous raw materials or their mechanical treatment
    • D21B1/04Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres
    • D21B1/06Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by dry methods
    • D21B1/063Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by dry methods using grinding devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE SB: Papierfabrikation."
CARL KÖRNER in GÖRLITZ. Holzschleifmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. December 1888 ab.
Bei vorliegender Erfindung wird zum Antrieb der Pressen einer Holzschleifmaschine eine endlose Kette verwendet. Letztere wird durch eine auf dem Hebel / (s. beiliegende Zeichnung) in verschiedenen Abständen vom Drehpunkt r aufzuhängende veränderliche Belastung G je nach der zur Verfügung stehenden Kraft gespannt erhalten und überträgt den Druck gleichmäfsig auf die einzelnen Pressen der Maschine.
Auf der Welle A sitzt ein Stirnrad a, welches in dasjenige b mit innerer Verzahnung eingreift. Auf der Nabe von b sitzt ein Excenter c mit Schubstange d, die an dem Rahmen e tf aufgehängt ist. Die Schubstange setzt ein Klemmgesperre g mq in Bewegung und dieses das Räderpaar h i. Stirnrad i sowie Kettenrad k und Kettenführungsrolle ρ sind auf in dem Hebel / gelagerten Achsen befestigt, die beiden ersteren auf einer gemeinschaftlichen. Der Drehpunkt des Hebels / fällt mit demjenigen des Rades h, sowie des Klemmgesperres g m q zusammen. Spindel η und Handrad ο ermöglichen die Einstellung des Belastungsgewichtes G. Die Schubstange d hängt an der Zugstange e, der Führungsrahmen selbst ist an dem Gelenk s des Hebels / aufgehängt und setzt sich zusammen aus der Zugstange f dem Hebel t und der Zugstange e.
Durch Umdrehung der Schleiferwelle A wird mittelst des Räderpaares α b und des Excenters c dem Klemmgesperre g mq eine Bewegung ertheilt, welche durch die Stirnräder hi auf das Kettenrad k übertragen wird. Bei gewöhnlichem Arbeitsgange wickelt das Rad k so viel der Kette auf, als diese sich abwärts bewegt, so dafs der Hebel I in seiner Lage verbleibt. Werden Pressen ausgelöst, so wird im Augenblick der bis dahin auf dieselben mittelst der Kette ausgeübte Druck auf die noch arbeitenden Pressen übertragen. Diese Pressen schleifen das Holz wegen ' des nun höheren Druckes schneller ab, die Kette nimmt eine gröfsere Geschwindigkeit an und der belastete Hebel / erhält das Bestreben, sich zu senken. Durch das Senken des belasteten Hebels / wird der Führungsrahmen e tf gehoben und die Gleithülsen u der Mitte des Sperrrades näher gebracht. Die Schubstange d ertheilt in diesem Falle dem Klemmgesperrrad m einen gröfseren Hub, was ein schnelleres Aufwickeln der Kette mittelst des Kettenrades k zur Folge hat; der Hebel / ist sonach bestrebt, nahe seiner Mittellage zu verharren.
Wird die Geschwindigkeit der Kette eine kleinere, so sucht das Kettenrad k mehr Kette aufzuwickeln, als sich abwärts bewegt, während der belastete Hebel / das Bestreben zeigt, sich über seine Mittellage zu erheben. Die Folge hiervon ist, dafs die Gleithülsen u mittelst der Coulisse f t e von der Mitte des Gesperrrades weiter entfernt werden und die Schubstange d nunmehr dem Gesperrrade einen kleineren Hub ertheilt. Der kleinere Hub des Gesperrrades m hat eine kleinere Umdrehungsgeschwindigkeit des Kettenrades k zur Folge, wodurch ein Beharrungszustand des Hebels / bedingt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    An Holzschleifapparaten:
    ι. Die Anordnung eines für die Pressen gemeinschaftlichen Belastungshebels /, auf
    welchem das Belastungsgewicht G einstellbar ist und in welchem Kettenrad k und Zahnrad i gelagert sind, wobei der Drehpunkt des Hebels Z mit demjenigen des antreibenden Zahnrades h zusammenfällt.
    2. Die Anordnung einer an dem Belastungshebel I aufgehängten Coulisse e tf, an welcher die Schubstange d aufgehängt ist, um den Abstand der Gleithülsen u von der Mitte des Gesperrrades m und hiermit den Hub des letzteren sowie die Lage des Belastungshebels / zu reguliren.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT47393D Holzschleifmaschine Expired - Lifetime DE47393C (de)

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