DE177C - Verbesserung an Spulmaschinen - Google Patents

Verbesserung an Spulmaschinen

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DE177C
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Germany
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shaft
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/70Other constructional features of yarn-winding machines
    • B65H54/74Driving arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Winding Filamentary Materials (AREA)

Description

1877.
Klasse 76.
C. W. HUNOLD in CHEMNITZ. Verbesserung an Spulmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Juli 1877 ab. Längste Dauer: 15. März 1892.
a) An dieser Spulmaschine erfolgt der Betrieb des Fadenführerwagens von der Betriebswelle aus durch eine Kurbel, bezw. Kurbelscheibe, Zugstange und Hebel an der Wagenwelle.
b) Die vorige Betriebswelle fallt weg und die Spindelbetriebswelle wird zur Antriebwelle. Von dieser aus erfolgt der Betrieb der Wagenwelle durch Kurbelscheibe, Kurbelstange und Hebel.
c) Der Zahnbetrieb zwischen Wagenwelle und Wagenstelzen ist ein directer Hebelbetrieb geworden und die Bogenbewegung des Hebelendes in der Wagenstelze unschädlich gemacht durch ein Charnier in der Stelze.
d) Die Fadenführerrolle (Reibungsrolle) hat, wie gewöhnlich, eine gerade Gewindespindel und gerade Führungsstange, die Spindel des Kötzers aber ist schwach konisch, an zwei Seiten abgeflacht und unten (für den Anfang der Spulung) in einen steilen Konus auslaufend. Eine unter den Kötzer vor dem Spulen desselben gesteckte Scheibe dient zum Abziehen des „cop".
Die Spulmaschinen, auf welche sich obige . Verbesserungen beziehen, sind solche mit Reibungsrollen und stehenden Spindeln. Sobald der auf- und niedergehende Fadenführer an die dicke Stelle der Spule oder Spindel kommt, ertheilt die Spule oder Spindel der sich daran reibenden Fadenführerrolle eine kleine Drehung. Diese Drehung führt ein Aufsteigen des Fadenführers dadurch herbei, dafs eine mit der Fadenführerrolle verbundene Feder in einen Schraubengang, der am Wagen befestigt ist, eingreift.
An den vom Erfinder seit Jahren ausgeführten Spulmaschinen erfolgte die Fadenführerwagen-Bewegung durch Excenter. Zumeist waren diese herzförmig. Sie arbeiteten gegen eine Rolle, die mit einem Schlitten in Verbindung stand, der durch zahnstangenförmige Verzahnung auf das Getriebe der Wagenbetriebswelle einwirkte, dieser eine oscillirende Bewegung ertheilte und dadurch die verzahnten Stelzen der Wagen hob und senkte.
Diese Bewegung vereinfachte er später dahin, dafs er den Schlitten durch einen Tritthebel ersetzte, der am einen Arme die gegen den Excenter sich legende Rolle trug und am anderen sectorartig geformt und verzahnt war. Da dieser Zahnsector direct in das Getriebe der Wagenbewegungswelle eingriff, erfolgte auch hierdurch bei Hebung der .Trittrolle Hochgang des Fadenführerwagens und bei Senkung der Rolle Tiefgang des Wagens. Alles dies, also Excenter, Excenterwelle, Rolle und zugehörige Räderübersetzimg _u. a. sind beseitigt; die Betriebswelle wirkt durch eine Kurbel oder Kurbelscheibe und Zugstange direct auf einen an der Wagenbetriebswelle befestigten Hebel ein.
Diese Wagenbewegung erzielt einen sehr . schnellen Auf- und Niedergang der Fadenführer, bewirkt also, dafs nur wenig Fadenwindungen auf eine Konusschicht des zu spulenden Kötzers kommen. Es ist dies nöthig, wenn man Garn ohne Verwendung einer Spule spulen will, wenn man es auf die blanke Spulmaschinenspindel aufwindet. Man kann es alsdann als sogenannten „cop" im Webschützen ohne Spindel von innen heraus sich abziehend vorarbeiten.
Fig. ι zeigt bei α die Antriebwelle; b ist die Kurbelscheibe (oder Kurbel) am Ende derselben, c die Schubstange, d der Hebel, welcher fest an der Wagenwelle e sitzt und / ist das Zahnrad zum Betrieb der verzahnten Fadenführer-Wagenstelze g,
Fig. 2 zeigt bei h die Spindelbetriebswelle, welche durch Reibungsscheiben, die rechtwinklig zu ihr stehenden Spindeln treibt. Sie trägt die Antriebscheibe und am anderen Ende die Kurbelscheibe /1; c ist die Schubstange, d der an der Wagenwelle e festsitzende Hebel und f ist das Zahnrad zum Betrieb der verzahnten Wagenstelze g. (In beiden vorigen Fällen können auch die Rinnenscheiben, als Kurbelscheiben dienen).
Fig. 3 giebt bei m den Wagen; g ist die Wagenstelze, welche durch das Lager / geradlinig geführt und bei k mit einem Charnier versehen ist; i ist ein an der Wagenwelle e festsitzender Hebel, der mit g verbolzt ist; d ist wieder der durch Kurbelmechanismus betriebene Wagenwellenhebel.
Fig. 4 zeigt bei a die bekannte Fadenführerrolle (Reibungsrolle); b ist die gerade Schraubenspindel, c die gerade Führung, e ist der Wagen, / die schwach konische Spindel, h ist der mit/ festverbundene Konus und g die aufgesteckte Scheibe zum Abziehen des fertigen Kötzers. An zweireihigen (zweiseitigen) Maschinen finden sich die Apparate zweimal vor.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE1877177D 1877-07-31 1877-07-31 Verbesserung an Spulmaschinen Expired - Lifetime DE177C (de)

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