DE47251C - Mechanischer Kulirwirkstuhl mit lothrechten Nadeln und doppelt geführten Kulirplatinen - Google Patents
Mechanischer Kulirwirkstuhl mit lothrechten Nadeln und doppelt geführten KulirplatinenInfo
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- DE47251C DE47251C DENDAT47251D DE47251DA DE47251C DE 47251 C DE47251 C DE 47251C DE NDAT47251 D DENDAT47251 D DE NDAT47251D DE 47251D A DE47251D A DE 47251DA DE 47251 C DE47251 C DE 47251C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B11/00—Straight-bar knitting machines with fixed needles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 25: Flecht- und Strickmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. August 1888 ab.
Der Cottonwirkstuhl enthält zweierlei Platinen: fallende a, Fig. 2, 3 und 9, und stehende d;
die fallenden α werden während des Kulirens, d. b. Schleifenbildens, mittelst Schwingen b
von dem Röfschenkeil c zwischen die Nadeln η geschoben und bilden, da je eine fallende
Platine α mit einer stehenden wechselt, Schleifen über zwei Nadeln, wie Fig. 9 zeigt. Durch
die nachfolgende Arbeit des Vertheilens, d. h. durch Zurückgehen von α und Vorgehen von
d werden endlich diese Schleifen, wie Fig. 10
zeigt, auf alle Nadeln vertheilt.
Bei der ungleichmäfsigen Biegungselasticität des Fadens kommt es vor, dafs die Schleifen
nach dem Kuliren sich wieder gerade strecken wollen und einzelne fallende Platinen α nach
hinten zurückschieben, so dafs ungleich lange Schleifen entstehen (Fig. 9 bei x); das wird
ermöglicht durch die kurzen leichten Platinen a, welche in ihrer Führung nicht viel Reibung
haben und auch von ihren Schwingen b nicht nach vorn gehalten werden, da diese Schwingen
auf sie nicht mehr drücken, wenn das Röfschen c vorübergegangen ist. Das Vertheilen
gleicht zwar die unregelrnäfsigen Schleifen nachträglich ein wenig, aber nicht vollständig aus,
nnd es entstehen dadurch Streifen in der Waare.
Zur Vermeidung dieser Längsstreiferi sind bei vorliegendem Wirkstuhl nun zunächst die
Schwingen b weggelassen, die stehenden Platinen s, Fig. 4 bis 7, beibehalten und den
fallenden Platinen die Form,/, Fig. 1 und 4 bis 8, gegeben. Diese fallenden Platinen sind
ein Stück nach rückwärts verlängert und an dieser Verlängerung beschlagen worden, d. h.
es sind die Plättchen 2 an sie angenietet, aber in solcher Weise, dafs sie, bis auf die kleine
Aussparung 3, das ganze Platinenende von der Angriffsnase \ ab bedecken. Die stehenden
Platinen s führen sich wie bisher zwischen den Schienen S1 S2, Fig. 1, 4,6 und 7, die
fallenden f aber sowohl zwischen denselben Schienen S1 S2, als auch noch besonders zwischen
den Schienen _/j _/2, Fig. 1, 4, 6 und 8, und
in den Nuthen der letzteren laufen sie mit ihrer Verstärkung 2. Das Röfschen r drückt
direct auf die verstärkten Enden von f und reicht zwischen fY und f2 hinein, Fig. 1, 4
und 6.
Da nun diese Platinen / lang und verstärkt, also auch schwer sind, und ferner doppelt geführt
werden, so können sie von dem elastischen Garn nicht so leicht zurückgedrängt werden, wie die bisher verwendeten a, es entstehen
also nur gleich lange Schleifen und gleichmäfsig vertheilt liegende Maschen, also
regelmäfsig aussehende Waaren. Die neuen Platinen f wirken also durch ihre Länge, ihr
Gewicht und ihre Führungsweise viel günstiger in dem Stuhl, als die alten Platinen α mit den
Schwingen b. -
Der Stuhl enthält (Fig. 1) bei k seine Antriebwelle,
welche durch die Räder U1 Ar2 die Trieboder
Excenterwelle / umdreht. Die Hubscheiben der letzteren bewegen durch Hebel die arbeitenden
Theile, als Nadelbarre o, Röfschen r, Platinenpresse e, Mindermaschine m u. s. w. in
Claims (1)
- sonst schon bekannter Weise. Die Waare w wird auf die Rolle t aufgewunden.Patεnt-Anspruch:Ein mechanischer Kulirwirkstuhl mit lothrechten Nadeln, welcher aus dem Cottonstuhl dadurch hervorgegangen ist, dafs — zur Vermeidung von Längsstreifen in der Waare —-die bisher zwischen Röfschen und Platinen gebräuchlichen Schwingen (bb, Fig. 2) gänzlich vermieden und die nun unmittelbar vom Röfschen bethätigten Kulirplatinen (nicht die Vertheilungsplatinen) hinter den Angriffsnasen (f^f^) besonders geführt und besonders belastet werden, daher weniger leicht eine ungleiche Verschiebung durch verschieden grofse Biegungselasticität des kulirten Fadens erleiden können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE47251C true DE47251C (de) |
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ID=322301
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT47251D Expired - Lifetime DE47251C (de) | Mechanischer Kulirwirkstuhl mit lothrechten Nadeln und doppelt geführten Kulirplatinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE47251C (de) |
-
0
- DE DENDAT47251D patent/DE47251C/de not_active Expired - Lifetime
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