DE469856C - Durch einen Werkzeug-Taster betaetigte Nachstellvorrichtung fuer das Schleifwerkzeugan Schleifmaschinen - Google Patents
Durch einen Werkzeug-Taster betaetigte Nachstellvorrichtung fuer das Schleifwerkzeugan SchleifmaschinenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F23/00—Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
- B23F23/12—Other devices, e.g. tool holders; Checking devices for controlling workpieces in machines for manufacturing gear teeth
- B23F23/1237—Tool holders
- B23F23/1262—Grinding disc holders; Disc-type milling-cutter holders
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
22. DEZEMBER 1928
22. DEZEMBER 1928
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 469 KLASSE 67a GRUPPE
Maag-Zahnräder & Maschinen A. G. in Zürich
an Schleifmaschinen
Beim Bau von Schleifmaschinen ist bekanntlich darauf Bedacht zu nehmen, daß die
Schleifscheibe jeweils um den Betrag der im Betriebe unvermeidlichen Abnutzung, durch
Ausbrechen von Schleifkörnern oder durch Schärfen der Scheibe mit dem Abdrehdiamanten,
relativ zum Werkstück nachgestellt werden kann. Die Maschine arbeitet aber nur dann richtig, wenn der Schleifspindelträger
spielfrei gelagert ist und sich dennoch äußerst leicht verschieben läßt, so daß Nachstellungen
von ein paar Tausendstel Millimetern noch mit Sicherheit möglich sind.
Gegenstand der Erfindung..ist eine Nach-Stellvorrichtung
für das Schleifwerkzeug, bei der durch entsprechende Lagerung der Schleifspindel
ein äußerst genaues Arbeiten erreicht ist. Der Spindelträger ist nämlich praktisch spiellos federnd aufgehängt.
Abb. ι zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine Zahnradschleifmaschine, Abb. 2 die Anordnung
für eine Flächen- oder Rundschleifmaschine.
Die Schleifscheibe 1 sitzt auf der Spindel 2,
die in bekannter Weise in einer Büchse 3 gelagert ist. Die letztere läßt sich von Hand
durch die Griffe 4 und ein Gewinde 5 in einer zweiten Büchse 6 verschieben. Eine Feder 7
nimmt das Spiel des Gewindes 5 auf. An der Büchse 6 sind zwei biegsame Stahlbänder 8
befestigt, deren oberes Ende mit einem Schlitten 9 verschraubt ist.
Die elastische Durchbiegung dieser Bänder ermöglicht eine Verschiebung der Schleifspindel
in Richtung ihrer Achse. Mit der Büchse 6 ist der um einen auf dem Schlitten 9 festen Drehpunkt schwenkbare Zeiger 10 gelenkig
verbunden. Das freie Ende des Zeigers ι ο schwingt über einer am Schlitten 9
befestigten Skala und zeigt somit die Größe der Verschiebung der Büchse 6 bzw. der
Schleifscheibe 1 an.
Die Nachstellung um den Betrag der Abnutzung erfolgt durch Organe 11 bis 1S, deren
Antrieb selbsttätig in bekannter Weise, z. B. durch Vermittlung eines hier nicht gezeichneten
Fühldiamanten nach Patentschrift 303014, geschieht. Dieser berührt den arbeitenden
Schleifscheibenrand, und nach eingetretener Abnutzung schließt der den Diamanten
tragende Hebel einen elektrischen Stromkreis, wodurch mit bekannten Mitteln eine
Drehung der in einem festen Support 17 gelagerten Welle 11 ausgelöst wird. Das mit
dieser verkeilte Zahnrad 12 dreht das Zahnrad 13 und damit auch die in letzterem in
der Längsrichtung verschiebbare Büchse 14. Diese besitzt am einen Ende Griffe 15, am
anderen ein Innen- und ein Außengewinde verschiedener Steigung, so daß beim Drehen
der Büchse 14 der Zapfen 16 gegenüber dem
Support 17 nur mit der Steigungsdifferenz der beiden Gewinde bewegt wird. Hierbei verhindert
ein Anschlag 18 die Drehung des
Zapfens 16. Die Grobeinstellung der Schleifscheibe in bezug auf die zu bearbeitende
Fläche erfolgt durch Verschiebung des Schlittens 19 auf der Gleitbahn 20 mittels der
Spindel 21.
Die Wirkungsweise ist folgende: Nach erfolgter Abnutzung der Schleifscheibe 1 bewirkt
die (nicht gezeichnete) selbsttätige Tast- und Nachstellvorrichtung eine Drehung des Getriebes
12, 13. Dadurch schraubt die Büchse 14 den Zapfen 16 vor, dieser stößt gegen das
Stahlband 8 und schiebt dieses und damit den Schleifscheibenträger oder die Schleifscheibe
gegen die zu bearbeitende Fläche hin. Diese Verschiebung kann, entsprechend der jeweiligen
Abnutzung, so lange wiederholt werden, als die Stahlbänder 8 abgebogen werden können. Der Höchstwert ist an der Skala
des Zeigers 10 markiert. Sobald dieser Höchstwert erreicht ist, schraubt man mittels der
Handgriffe 15 die Büchse 14 und somit auch
den Zapfen 16 in die Anfangslage zurück, bis der Zeiger 10 wieder über dem Nullpunkt
der Skala steht, und schiebt die abgenutzte Scheibe von Hand durch Drehen der Griffe 4
bis zum Ansprechen der selbsttätigen Nachstellvorrichtung vor, wobei sich die Büchse 3
aus der Hülse 6 hinausschraubt.
Beim Einsetzen einer neuen Schleifscheibe wird jedesmal auch die Büchse 3 wieder in
ihre Anfangslage zurückgedreht. Die grobe Einstellunggeschieht erforderlichenfalls durch
Verstellen des Schlittens 19.
Die Anwendung der Erfindung bleibt nicht auf Zahnradschleifmaschinen beschränkt, es
können vielmehr alle Arten von Schleifscheiben auf diese Weise gelagert werden. Je nach der Richtung der erforderlichen
Scheibennachstellung sind dann die Stahlbänder 8, von denen zwei oder mehr verwendet
werden können, mit ihrer Breitseite entweder senkrecht zur Schleifspindelachse, wie in
Abb. ι, oder parallel dazu, wie in Abb. 2,
anzuordnen. In letzterem FaUe sind die Organe 4 bis 7 entbehrlich, und die grobe Nach- 45
stellung der Schleifscheibe geschieht von Hand durch entsprechende Versteüung des Schlittens
9.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Durch einen Werkzeug-Taster betätigte NachsteUvorrichtung für das Schleifwerkzeug an Schleifmaschinen zum Ausgleich der Schleifscheibenabnutzung, dadurch gekennzeichnet, daß der zu versteUende Schleif spindelträger (6) in Richtung der Abnutzungsbeistellung federnd, und zwar zweckmäßig an Blattfedern (8) angeordnet ist und an einem durch ein bekanntes Tasterstellwerk betätigten Anschlag (16) anliegt, so daß bei einfachster Verstellbarkeit jedes schädliche Spiel im Verstellmechanismus vermieden ist.
- 2. Nachstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Schleif spindelträger (6) die Schleifspindel (2) noch selbst verstellbar angeordnet ist und die die Verstellung bewirkenden Anlageflächen des Versteümechanismus unter Federdruck (7) spielfrei aneinander anliegen.
- 3. Nachstellvorrichtung nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Schleif spindelträger (6, 8) mit einem 'Zeiger (10) verbunden ist, der die Lage des Trägers im Räume bzw. zu einer ortsfesten Skala anzeigt und■ durch Rückbewegung des Trägers (6) durch Verdrehen des Anschlags (16) wieder auf NullsteUung gebracht werden kann, während die Berichtigung der Schleifscheibenstellung selbst durch VersteUung der Schleifspindel (2) im Schleifspindelträger (6) erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM101206D DE469856C (de) | 1927-09-14 | 1927-09-14 | Durch einen Werkzeug-Taster betaetigte Nachstellvorrichtung fuer das Schleifwerkzeugan Schleifmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM101206D DE469856C (de) | 1927-09-14 | 1927-09-14 | Durch einen Werkzeug-Taster betaetigte Nachstellvorrichtung fuer das Schleifwerkzeugan Schleifmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE469856C true DE469856C (de) | 1928-12-22 |
Family
ID=7324527
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM101206D Expired DE469856C (de) | 1927-09-14 | 1927-09-14 | Durch einen Werkzeug-Taster betaetigte Nachstellvorrichtung fuer das Schleifwerkzeugan Schleifmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE469856C (de) |
-
1927
- 1927-09-14 DE DEM101206D patent/DE469856C/de not_active Expired
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