DE894344C - Zustelleinheit fuer Werkzeugmaschinen - Google Patents

Zustelleinheit fuer Werkzeugmaschinen

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DE894344C
DE894344C DEP3732A DEP0003732A DE894344C DE 894344 C DE894344 C DE 894344C DE P3732 A DEP3732 A DE P3732A DE P0003732 A DEP0003732 A DE P0003732A DE 894344 C DE894344 C DE 894344C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DEP3732A
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English (en)
Inventor
Otto Dr-Ing Georg
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/22Feeding members carrying tools or work
    • B23Q5/34Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q2705/00Driving working spindles or feeding members carrying tools or work
    • B23Q2705/10Feeding members carrying tools or work
    • B23Q2705/18Feeding other members supporting tools also feeding working spindles supports
    • B23Q2705/182Feeding other members supporting tools also feeding working spindles supports in lathes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Zustelleinheit für Werkzeugmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf Baukasteneinheiten für Werkzeugmaschinen, bei denen die Werkzeugmaschinen aus einzelnen Elementen, den Einheiten, zusammengesetzt werden. Sie stellt sich die neue Aufgabe, eine Feinzustelleinheit zu schaffen, welche dazu dient, bei besonders genauen Arbeitsvorgängen daß Werkstück oder das Werkzeug um Tausendstelmillimeter zuzustellen. Zum Unterschied von in Standardmaschinen eingebauten Einrichtungen muß diese Einheit so gebaut sein, daß sie an Baukasteneinheiten, insbesondere Betten von Schlitteneinheiten, angebaut werden kann.
  • Bei Werkzeugmaschinen, insbesondere Schleifmaschinen, sind Zustellvorrichtungen für einen Werkzeug- oder- Werkstückschlitten bekannt. Diese sind mit einem Schaltrad versehen, das die von Anschlägen beim Hinundhergang des Schlittens selbsttätig eingeleitete Zustellbewegung auf die Spindel des Schlittens weiterleitet. Außerdem ist das Schaltrad, um dessen Achse ein Klinkenträger schwingend angeordnet ist, auch unmittelbar von Hand drehbar. Nach der Erfindung ist eine Zustellvorrichtung dieser Art mit einem durch die Anschläge beim Hinundhergang des Schlittens ausschlagenden Winkelhebel versehen, dessen einer Hebelarm in seiner Mittelstellung in gestreckter Lage mit einer in ihrer Achse nach beiden Seiten gefederten .Stange an dem Klinkenträger angreift. Dieser ist durch einen federnden Anschlag selbsttätig in seine Mittellage zurückführbar, außerdem greift an ihm auch der Handantrieb, z. B. in Form eines Tippers, an.
  • Gegenüber den bekannten Zustellvorrichtungen zeichnet sich die Bauart nach der Erfindung durch ihre einfache Wirkungsweise aus, da im Gegensatz zu bekannten Ausführungen nur ein Klinkenträger vorgesehen ist, auf den söwöhl die automatische Zustellung vom Schlitten her als auch die Handzustellung über den Tippen einwirkt. Auch die Hubbegrenzung greift an dem gleichen Klinkenträger an. Besonders vorteilhaft ist ferner die schleichende Bewegung der Klinke im Totpunkt, die es ermöglicht, bei relativ großen Ausschlägen relativ feine Schalthübe zu erzielen. Damit diese Schalthübe wirksam werden können, werden vier Schaltklinken angewandt, wobei die folgende Klinke von der vorhergehenden um 1/4 der Zahnbreite versetzt ist.
  • Abb. i und 2 geben ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, wobei Abb. i einen Schnitt nach der Linie C-D der Abb. 2 und Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der A'bb. i zeigen.
  • In dem Gehäuse i ist die Schaltwelle 2, welche außerdem noch durch das Lager 3 gestützt wird, gelagert. Auf ihr dreht sich die Schaltschwinge 4, während vorn ein Handrad 5 festgekeilt ist. Dieses Handrad trägt den Skalenring 6, ferner das Sperrrad 7, welche beide sich lose auf dem Handrad drehen können, andererseits aber auch durch die 'beiden Knebel 8 und 9 jedes für sich mit dem Handrad fest verbunden werden können. Die Schaltschwinge 4 enthält vier Sperrklinken io, i i, 12 und 13, die durch ein Segment 14 mit Spiel miteinander verbunden sind. Die Sperrklinken sind in ihrer Wirkung auf das Sperrad 7 jeweils um 1/4 Zahnbreite gegeneinander versetzt. Sie werden durch gefederte -Stifte 15- an das Sperrad 7 gepreßt. Durch eine kleine Kurve 16, die auf dem Skalenring 6 befestigt ist, kann die Sperrklinke 13 im Nullpunkt des Skalenringes abgehoben werden, wobei sie die drei anderen Sperrklinken durch das Segment 14 mitnimmt. Die Schaltschwinge 4 ist durch die ' Federstange 17 nach beiden Seiten elastisch mit dem Winkelhebel 18 gekuppelt, dessen freier Hebel eine Rolle i9 trägt, die durch den Anschlag 2o am Schlitten 21 in beiden Richtungen bewegt werden kann. Dabei erfährt die Schaltschwinge 4 bei kleinen Ausschlägen des Winkelhebels zunächst sehr feine, bei großen Ausschlägen relativ größere Hübe, welche sich in einer entsprechenden .Drehung des Sperrades 7 und damit des Handrades 5 und der Welle :2 äußern, vorausgesetzt, daß der Knebel 9 angezogen ist. Durch Lösen desselben kann die automatische Schaltung in ihrer Wirkung auf die Schaltwelle 2 ausgeschaltet werden. Der Hub der Schaltschwinge 4 kann außer durch den Anschlag 2o noch durch die Stellschraube 22 begrenzt werden, so daß ohne Rücksicht auf den Schlittenanschlag die Zustellung jederzeit beliebig eingestellt werden kann. In dieser Stellschraube ist ferner eine gefederte Hülse 23 eingebaut, die für eine Rückführung der Schaltschwinge 4 in die Nullage sorgt. Durch den Tippen 24 kann man auch einen unmittelbaren Enfluß von Hand auf die Zustellung ausüben, unabhängig von der Wirkungsweise der automatischen Schaltung und ohne diese zu stören. Der Daumendruck wirkt dabei gegen die Feder der Federstange 17 und der Hülse 23.
  • Die Verbindung zwischen der Feinzustelleinheit und dem zu betätigenden Mechanismus wird durch das Ritzel 25 hergestellt, das z. B. über. das gestrichelt eingezeichnete Zahnrad 26 und die Welle 27 weiterwirken kann.
  • Wie die Beschreibung zeigt, ergibt der Erfindungsgegenstand eine einfache Feinzustelleinheit, die überall, wo eine Feinzustellaufgabe zu lösen ist, mit Leichtigkeit angebaut werden kann und die es gestattet, Genauigkeiten von einigen tausendstel Millimeter zu erzielen. Bei einer Steigung der Zustellspindel von beispielsweise 6 mm und einer Übersetzung. zwischen Zustellspindel und Schaltwelle :2 von i : 3 ergibt eine Umdrehung des Handrades 5 eine Zustellung von 2 mm. Das Sperrad 7 kann mit Leichtigkeit mit beispielsweise Zoo Zähnen ausgestattet werden, so daß eine Zahnteilung 1/10o mm Zustellung ausmacht. Durch die Verwendung von vier Klinken ergibt sich eine feinste Zustellstufe von 21/2 Tausendstelmillimetern. Die Verwendung von vier Klinken hat zudem den Vorteil, daß beim Zustellen von Hand durch eine Umdrehung des Handrades 5 ein größerer Zustellweg erzielt werden kann, als wenn dieselbe Genauigkeit mit einer Klinke erzielt werden sollte. In diesem Fall müßte die Übersetzung zur Zustellspindel so gewählt werden, daß eine Umdrehung des Handrades 5 einer Zustellung von 1/2 mm entspräche. Dadurch würde der Einfluß des Handrades 5 beim schnellen Rückdrehen auf 1/4 reduziert, so daß man die vierfache Zeit brauchen würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRLICII: Zustelleinheit für Werkzeugmaschinen, insbesondere zum Zustellen eines Werkzeug- oder Werkstückschlittens, mit einem die von Anschlägen beim Hinundhergang des Schlittens selbsttätig eingeleitete Zustellbewegung auf die Spindel des Schlittens weiterleitenden, auch unmittelbar von Hand drehbaren Schaltrad, um dessen Achse ein. Klinkenträger schwingend angeordnet ist, gekennzeichnet durch einen durch die Anschläge (2o) beim Hinundhergang des Schlittens ausschlagenden Winkelhebel (18), dessen einer Hebelarm in seiner Mittelstellung in gestreckter Lage mit einer in ihrer Achse nach beiden Seiten gefederten Stange (17) an dem Klinkenträger (4) angreift, der durch einen federnden Anschlag (22,:23) in seine Mittellage selbsttätig zurückführbar ist und an dem auch der Handantrieb (Tippen 24) angreift. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 535 3o4, 643.179 Din E 69 ooo- i.
DEP3732A 1948-10-02 1948-10-02 Zustelleinheit fuer Werkzeugmaschinen Expired DE894344C (de)

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DEP3732A DE894344C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Zustelleinheit fuer Werkzeugmaschinen

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DEP3732A DE894344C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Zustelleinheit fuer Werkzeugmaschinen

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DE894344C true DE894344C (de) 1953-10-22

Family

ID=7359023

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DEP3732A Expired DE894344C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Zustelleinheit fuer Werkzeugmaschinen

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DE (1) DE894344C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1299503B (de) * 1963-05-07 1969-07-17 Michael Kaempf Kg Maschf Zustelleinheit fuer den Schlitten einer Werkzeugmaschine

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE535304C (de) * 1930-04-25 1931-10-08 Elek Sche Unternehmungen Ludw Zustellvorrichtung fuer Arbeitsschlitten an Werkzeugmaschinen, insbesondere Fassondrehbaenken
DE643179C (de) * 1936-03-07 1937-03-31 Fritz Werner Akt Ges Beistellvorrichtung fuer Schleifmaschinen

Patent Citations (2)

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