DE505244C - Maschine zum selbsttaetigen Schleifen gerader und gewundener Fraeserzaehne - Google Patents
Maschine zum selbsttaetigen Schleifen gerader und gewundener FraeserzaehneInfo
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- B24B3/00—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
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Description
Bekannt sind selbsttätig arbeitende Fräserschleifmaschinen, hei welchen die Schaltbewegung
für die Drehung des Fräsers periodisch mit der Bewegung des zu schal tenden
Fräsers relativ zu der Schleifscheibe abwechselt, wobei, um der Abnutzung der Schleifscheibe zu begegnen, eine selbsttätige
Beistellung des Fräsers relativ zur Schleifscheibe nach einem vollen l'mgang des
ίο ersteren erfolgt.
Bekannt sind ferner Maschinen, bei denen ein Anschlag, der die genaue Arbeitsstellung
der zu schleifenden Messer regelt, derart gesteuert wird, daß die Schleifhubbewegung
arbeitet, solange der gesteuerte Anschlag das Fräsmesser festhält, dagegen die Schaltbewegung
nur betätigt wird, wenn der gesteuerte Anschlag das nachgeschliffene Messer freigegeben hat. Diese Bauart bedingt
einen außerordentlich verwickelten Getriebemechanismus und besitzt den Xachteil, daß
sie schädliche Beschleunigungsstöße bei Ingangsetzen und Anhalten des Fräsers erzeugt.
In Erkenntnis dieser Fehler hat man cm Kurbelgetriebe in den Schaltmechanismus
eingebaut, welches mittels eines unter Federdruck stellenden Getriebeteiles den für das
Schleifen erforderlichen Anpreßdruck des Fräsmessers gegen den Anschlag erzeugt.
Hin solches (ietriebe benötigt für den Rücklauf
in die Arbeitsstellung eine halbe Umdrehutig, die jedoch nicht vor Beendigung des
Schliffes einsetzen darf. Während dieses Rücklaufes kanu weder Schalt- noch Schleifarbeit
geleistet werden, so dal.! das Arbeilsdiagramm
eine Totzeit von der Größe der Schaltzeit aufweist.
Außer diesen nach dem Anschlagverfahren arbeitenden Maschinen sind noch solche bekannt,
die nach dem Teilverfahren arbeiten, d. h. die Teilung erfolgt durch eine mechanische
Teilvorrichtung, welche jedoch zwischen den einzelnen Fräs- und Messerkopfschneiden
einen absolut gleichmäßigen Abstand voraussetzt, was in der Praxis selten der Fall ist.
Außer der richtigen Schaltung ist aber vor allem die richtige Beistellung zwischen Fräser
und Schleifscheibe von größter Bedeutung. Die bekannte Ausführung, bei welcher nach jeder vollen Umdrehung des Fräser*
eine Beistellung relativ zur Schleifscheibe erfolgt, ist nicht imstande, die gewünschte
Wirkung zu erzielen, weil dabei nicht darauf Rücksicht genommen ist, daß bereits im
Laufe einer Umdrehung eine Abnutzung der Schleifscheibe eintritt, welche besonders bei
großen Fräsern recht erheblich werden kann.
Endlich sind noch Maschinen bekannt, bei welchen nach jeder erfolgten Schaltbcwegung
eine gewisse Beistellung zwischen Schleifscheibe und Fräser erfolgt. Hierbei ändert
sich aber die Gesanitbcistellung prn I'm
drehung des Fräsers jeweils mit der zu schleifenden Messerzahl, welche ein I·'raser
besitzt. Schleifspan und Ausgleich der Schleifscheibenabnutzung müssen aber, um
dauernd die gleiche Ansielhmu zu erhallen.
auch für jeweils eine iTudrehuug jedes beliebigen
Fräsers, d. h. auch bei Fräsern verschiedener Messerzahl, konstant erhalten
werden.
Sämtliche oben angeführten N*achteile werden
durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung vermieden. Diese bezieht sich auf
eine selbsttätige Fräserschleifuiaschine, bei
welcher sich jedes der zu schleifenden Messer ίο zur Regelung der genauen Arbeitsstellung
gegen einen Anschlag legt und bei welcher die gesamte Zeit ausschließlich für Schalt-
und Schleifarbeit nutzbar gemacht ist, wobei schädliche Beschleunigungsstöße vermieden
«erden, und welche endlich so eingerichtet ist, daß die konstante Beistellung pro L'mstellutig
des zu schleifenden Fräsers selbsttätig in so \'iele unter sich gleiche Einzelbeistellungen
aufgeteilt ist, als der zu schleifende Fräser Messer besitzt. Zur Erreichung dieses Zweckes wird vorteilhaft mit dem
Fräser ein spiralig geformter Xocken gekuppelt, welcher seine Bewegung auf ein mit
der Spindel des Anstellsupportes verbundenes Klinkenschaltwerk überträgt. Die für das
Schleifen und Schalten notwendigen hin und her gehenden Bewegungen werden von demselben
umlaufenden Getriebeteil abgenommen, das auf beiden Stirnseiten zur Ableitung der
genannten Schwingbewegungen Kurbelzapfen trägt. Um die Maschine je nach Messerzahl
und Messerlänge einstellen zu können, ist die Ilubgröße beider Bewegungen derart veränderlich
eingerichtet, daß die Verstellung von ortsfest gelagerten, außerhalb des Maschinengestelles
liegenden Bedienungselemeuten während des Ganges der Maschine erfolgen
kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist schematisch auf der beiliegenden Zeichnung
in Abb. 1 dargestellt. Man erkennt hier 11 ic·
Kurbelscheibe α, welche sich im Sinne des eingezeichneten Pfeiles dreht und dabei zwei
Kurbelstangen b und η betätigt. Bei ihrer Drehung von Stellung 1 über 2 nach 3 wird
die Schaltstange b in der Richtung des PiViles m bewegt und diese Bewegung auf die
Reibscheibe d eines Reibungsgetriebes übertragen, welche durch bekannte Mittel, z. ß.
durch konische Zahutriebe und Zwischenwelle, dem Fräser e eine Drehung in der
Richtung des Pfeiles/ geben, welche etwas größer ist, als der Fräserteilung eutspricht-I-Me
genaue Einstellung des Angriffspunktes der Kurbelstange b erfolgt an dem ;:ls
Schraubenspindel ausgebildeten Kurbelarm mittels Kegelräder au der ortsfest gelagerten
Welle ίζ während des Ganges der Maschine,
durch welche der Kurbelzapfen entsprechend So verschoben werden kann. Bei der Dreh'schaltiing
iles Fräsers wird der in die licueguiigsbahu
der Fräserseimeiden ragende, unter Federdruck stehende Anschlag Λ von dem jeweils
zu schleifenden Fräsmesser beiseite geschoben. Ferner wird durch die Daumenscheibe
/ auf der Bremsscheibeuwelle über ein Klinkenschaltwerk k der Spindel des Anslell-
>upportes / eine kleine stetige Drehung gegeben, durch welche eine Beistellung des
Fräsers c gegen die Schleifscheiben zum Ausgleich
der Schleifscheibenabnutzung stattfindet.
Bei der Drehung der Kurbelscheibe α von Stellung 3 über 4 nach r wird die Kurbelstange
b in der Richtung des Pfeiles c: bewegt. Da nun bei der Drehschaltung im
Sinne des Pfeiles/ das zu schleifende Messer des Fräsers e an dem Anschlag Ii etwas vorbeibewegt
worden und dieser Anschlag /z nach dem Ausweichen wieder zurückgespruugen
ist, verhindert er jetzt den Fräser c' au der Rückwärtsdrehung, die durch die Vmkehrbewegung
des Kurbelgetriebes α eingeleitet ist und bei welcher naturgemäß die
Reibscheibe J auf ihrer Mitnehmerscheibe gleitet. Durch die Überwindung der Reibung
in der Bremse d wird der beim Schleifen erforderliche Anpreßdruck des Fräsmessers
gegen den Anschlag /z erzeugt und die richtige Lage des Messers beim Schleifen nach
der Teilung geführt. Die Schleifarbeit wird also während der Periode der Rückwärtsbewegung
des Schaltgetriebes ausgeführt, so daß dieses bei Beendigung des Schleif Vorganges
sich wieder in seiner Ausgaugsstellung befindet.
Die andere Kurbelstange η am versetzten Kurbelzapfen, welche auch von der Kurbelscheibe
α bewegt wird, betätigt den Vor- und Rücklauf der Schleifscheibe .V zur Bei- und
Abstellung gegenüber dem Werkstück. Der Kurbelarm kann ebenfalls während des
Ganges der Maschine von einer ortsfest gelagerten Welle ο aus jederzeit derart eingestellt
weiden, daß der llub den jeweiligen Verhältnissen des Arbeits- und Beistellhubes
angepal.it werden kann.
Durch die Wirkung der spiralförmigen Daumenscheibe i wird für jeden einzelnen
Zahn des Fräsers die pro l'mdrehung des Fräsers konstant zu erhaltende Größe des
Sclileifspanes, vermehrt um die für den Ausgleich der Schleifscheibenabnutzung vorgesehene
Beistellung, ohne weiteres ausgeglichen; diese Aufteilung des Gesamlvor-Schubes
des Fräsers während einer l.'ui-Irehuug
in Eiuzelanstellungcn pai.U sich also
Irr Messerzahl des jeweils zu M-liicifeude'.i
Fräsers selbsttätig an, ohne daß irgendwelche Teile der Maschine ausgewechselt
werden müssen.
!n Abb. J ist ein besonderes A
beispiel für die Ausbildung des die Arbeitsstellung der zu schleifenden Messer regelnden,
unter Federdruck stehenden Anschlages /z, welcher in Abb. 2 mit ρ bezeichnet
ist. Dieser Anschlag p bildet jetzt die Messerauflage und steht in fester Verbindung
mit dem Zapfen q, welcher in gewissen Grenzen drehbar, aber nicht längsverschiebbar,
in der Buchse r gelagert ist.
to Eine gespannte, gewundene Drehungsfeder s
ist mit ihrem einen Ende in der Welle q, mit ihrem anderen Ende an der Buchse r befestigt.
Durch die Spannung dieser Feder wird die Welle q mit der Messerauflage ρ
ständig gegen Anschlagflächen t an der Stirnseite der Buchse r gedruckt, was der Ruhestellung
der Messer ρ entspricht, welche im übrigen genau in derselben Weise funktioniert,
ausweicht und zurückspringt wie der Anschlag h in Abb. 1. Die hier beschriebene
Vorrichtung vereinigt eine für derartige Anschläge notwendige hohe Stabilität mit
dem Erfordernis des vollkommenen Schutzes aller bewegten Teile vor den schädlichen Ein-Wirkungen
des an dieser Stelle entstehenden Schlei fstaubes.
In Abb. 3 endlich ist noch eine Vorrichtung dargestellt, welche in der den Fräserdorn
aufnehmenden Spindelbohrung der beschriebenen Schleifscheibe befestigt wird, wobei dann ohne irgendwelchen weiteren
Umbau Fräser mit spiralig gewundenen Messern geschliffen werden können. In der Konushülse u ist der den Fräser aufnehmende
Dorn ν drehbar, aber nicht längsverschiebbar gelagert. Eine gewundene Feder ic·
ist mit ihrem einen Ende in dem Dorn v, mit ihrem anderen Ende in der Konushülse u befestigt.
Durch die Spannung dieser Feder wird der Dorn ν mit dem auf ihm gelagerten
Fräser χ ständig gegen die Anschlagflächen v gedrückt. Die auf der Konushülse it befestigte
gezahnte Scheibe 5 dient dem Anschlag h ("Abb. 1) bzw. der .Messerauflage/',
nach Abb. 2 an Stelle der Messer selbst, als Widerlage für die oben beschriebene Regelung
der Teilung, so daß jetzt also der Anschlag h bzw. p nicht gegen die Messer des
Fräsers, sondern gegen die Zähne dieser Scheibe Z wirken. Sobald nun die vor der
Schleifscheibe angebrachte Messerführung A die zu schleifende Schneide des Fräsers erreicht,
wird diese Führung A. den Druck der Feder w überwindend, das Messer des Fräsers
vor sich herschieben und so der Schleifscheibe Gelegenheit geben, eine vollkommene
Spirale zu schleifen.
Claims (2)
- Patentansprüche:r. Maschine zum selbsttätigen Schleifen gerader und gewundener Fräserzähne mit periodisch abwechselnder Schalt- und Schleifbewegung unter Benutzung eines Reibungsschaltgetriebes zur Schaltung des Werkstückes um die Zahnteilung und eines Zahnanschlages zur Fixierung der genauen Schleiflage, dadurch gekennzeichnet, daß von einer irgendwie in Drehung" versetzten Scheibe (a) mit zwei gegeneinander versetzten Kurbelzapfen und Kurbelstangen (b, n) aus zwei Schwingkurbeln mit im Betriebe einstellbaren Kürbeiarmen hin und her geschwungen werden, deren eine das Antriebselement (d) der Reibungskuppelung für das Werkstückschaltwerk, die andere den Arbeitsvorschub des Schleifscheibenträgers nach erfolgter Schaltung bewirkt.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle des mitgenommenen Organes der Reibungskuppelung (d) ein spiralförmig geformter Nocken (i) sitzt, der durch ein Schaltwerk während einer vollen L'mdrehung des Werkstückes eine allmähliche Beistellung zwischen Werkstück und Werkzeug um den Betrag der Schleifscheibenabnutzung veranlaßt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC42530D DE505244C (de) | 1929-01-25 | 1929-01-25 | Maschine zum selbsttaetigen Schleifen gerader und gewundener Fraeserzaehne |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC42530D DE505244C (de) | 1929-01-25 | 1929-01-25 | Maschine zum selbsttaetigen Schleifen gerader und gewundener Fraeserzaehne |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE505244C true DE505244C (de) | 1930-08-16 |
Family
ID=7024983
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC42530D Expired DE505244C (de) | 1929-01-25 | 1929-01-25 | Maschine zum selbsttaetigen Schleifen gerader und gewundener Fraeserzaehne |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE505244C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE920050C (de) * | 1952-02-03 | 1955-03-07 | Walter Richard R Walter Fa | Werkzeugschleifmaschine |
-
1929
- 1929-01-25 DE DEC42530D patent/DE505244C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE920050C (de) * | 1952-02-03 | 1955-03-07 | Walter Richard R Walter Fa | Werkzeugschleifmaschine |
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