DE467258C - Ausbildung einer Maschine zur Herstellung von Werkzeugen zum Schneiden von (profilierten) Rillen in Rotationskoerper, insonderheit Gewindeschneidwerkzeuge - Google Patents

Ausbildung einer Maschine zur Herstellung von Werkzeugen zum Schneiden von (profilierten) Rillen in Rotationskoerper, insonderheit Gewindeschneidwerkzeuge

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DE467258C
DE467258C DEV22559D DEV0022559D DE467258C DE 467258 C DE467258 C DE 467258C DE V22559 D DEV22559 D DE V22559D DE V0022559 D DEV0022559 D DE V0022559D DE 467258 C DE467258 C DE 467258C
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Germany
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cutting
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DEV22559D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/02Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding grooves, e.g. on shafts, in casings, in tubes, homokinetic joint elements
    • B24B19/022Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding grooves, e.g. on shafts, in casings, in tubes, homokinetic joint elements for helicoidal grooves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description

  • Ausbildung einer Maschine zur Herstellung von Werkzeugen zum Schneiden von (profilierten) Rillen in Rotationskörper, insonderheit Gewindeschneidwerkzeuge Zur Erzielung einer großen Schneidleistung und eines einwandfreien Gewindes werden vielfach zum Gewindeschneiden solche Werkzeuge verwendet, durch die beim Schneiden eine Spanunterteilung in der Weise stattfindet, daß z. B., wie aus der Zeichnung 3 ersichtlich, Zahn I des Schneidwerkzeugs a einen Dreieckspan fortnimmt, die Zähne 2 und 3 die linke bzw. rechte Gewindeflanke bearbeiten und Schneidzahn 4 dem Gewinde die endgültige genaue Form gibt. Dabei können die verschiedenen Schneidzähne des Werkzeugs entweder nebeneinander (Gewindestrehler) oder, wie Abb. 4 zeigt, hintereinander (Gewindebohrer) angeordnet sein.
  • Das Nachschleifen solcher Gewindeschneidwerkzeuge zur Erzielung eines sogenannten Flankenschnitts und zur Erreichung einer richtigen Spanunterteilung ist mit großen Schwierigkeiten verbunden sowie äußerst zeitraubend und teuer, da nur geübte Arbeiter unter Verwendung vorhandener Schleifmaschinen und genauer Meßwerkzeuge diese Arbeit ausführen können.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß man eine Maschine anwendet, deren charakteristisches Merkmal darin besteht, daß die Werkstückspindel sowohl einsinnig als auch wechselsinnig (unter Vermittlung von Kupplungen) drehbar in einer Schraubenvorschubpatrone gelagert ist und am freien Ende eine Teilscheibe trägt, die mit einem an der Vorschubpatrone angeordneten Arretierstiftarm gekuppelt werden kann. Bei Kupplung der Teilscheibe mit der Gewindevorschubpatrone durch den Arretierstift erhält die Werkstückspindel mit der Drehung eine Axialverschiebung. Wird dagegen die Werkstückspindel durch eine feststehende Kupplungsscheibe festgestellt, kann ihr nur eine Axialverschiebung um ein der Spanverteilung entsprechendes Maß erteilt werden durch Drehung des Arretierstiftarms von Hand, wobei das Maß der Axialverschiebung durch die Lochteilung der Teilscheibe regelbar ist.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Vorrichtung in Abb. I im Achsenschnitt und in Abb. 2 im Seitenriß dargestellt.
  • Abb. 3 und 4 zeigen zwei Ausführungsformen für Gewindeschneidwerkzeuge.
  • Auf der drehbar und axial verschiebbaren Spindel b ist das zu schleifende Werkstück a, z. B. ein Gewindebohrer, nach Abb. 4 befestigt. Die Spindel b kann für andere Zwecke von einer Riemscheibe c aus einsinnig gedreht werden. Im Beispielsfalle, Gewindebohrer a wird durch einen Stahlbandtrieb e, d, i, dessen Antriebsscheibe e durch einen einstellbaren Kurbeltrieb wechselsinnig gedreht wird, hin und her geschwungen. Zum Einschalten der verschiedenen Antriebe werden Kupplungen h und k, l zwischen den verschiedenen Antriebsteilen verwendet, wobei neben der Dreh- oder Pendelbewegung die Welle auch dadurch stillgesetzt werden kann, daß der Kupplungsteil k mit der festen Reibscheibe l in Eingriff gebracht wird. Durch eine auf der Spindel b festgekeilte Teilscheibe f, die mit dem Arretierstift m eines an der Schraubenpatrone g befestigten Armes f1 zusammenwirkt, kann die Spindel b entweder, nämlich bei Kupplung der Teile f, f1, gedreht und axial der Steigung entsprechend verschoben werden oder bei gelöster Kupplung m nach Feststellung mittels der Kupplungsteile k und l ohne Eigendrehung axial verschoben werden.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Soll beispielsweise das Gewindeschneidwerkzeug gemäß Abb. 4 bearbeitet werden, so wird mittels der Kupplung h der Stahlbandtrieb für hin und her gehende Bewegung eingeschaltet, wobei also das Werkstück mit dem jeweils der verschieden zu schleifenden Zähne pendelnd an der bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel unterhalb des Werkstücks a am Rahmen der Maschine gelagerten Schleifscheibe n vorbeigeführt wird, die von einer Scheibe o aus angetrieben wird. Bei dieser Pendelbewegung wird über den Teilapparat f, m, f1 die Patrone mitgedreht, also die Werkstückspindel auch axial hin und her geschoben, der Schraubenlinienform des Zahnes entsprechend. Während die Spindel b die pendelnde Bewegung vollführt, befindet sich der Doppelkegelkupplungsteil k natürlich in kuppelloser Mittelstellung. Dieser Kupplungskegel k wird nun, nachdem die Flanken eines Schneidzahnes bearbeitet sind und eine Drehschaltung der Spindel um die Zahnteilung (9o°) mitsamt Patrone g und Teilapparat f, f1 erfolgt ist, um den anderen Zahn vor die Schleifscheibe zu bringen, mit dem feststehenden Kupplungsteil l in Verbindung gebracht, gleichzeitig der Stahlbandantrieb entkuppelt und dadurch die Spindel b stillgesetzt. Hierauf wird der Indexstift m aus der Teilscheibe f herausgezogen und dadurch die Verbindung zwischen Spindel b und Gewindepatrone g gelöst. Durch eine kleine Teildrehung der Gewindebohrung g gegenüber der Teilscheibe am Arm f1 nach der einen oder anderen Richtung erhält die gegen Drehung gesicherte Spindel b und damit das Werkstück a einen entsprechenden Vorschub ohne Drehung nur in axialer Richtung, zu dem Zwecke, den nächsten Zahn im Vergleich zum vorangehenden seitlich, d. h. also an der einen Flanke, etwas abzuarbeiten, einen anderen an der anderen Flanke, den dritten schließlich an beide Flanken. Wird dann die Kupplung k wieder in Mittelstellung und die Kupplung h mit der Stahlbandscheibe i in Eingriff gebracht, so wiederholt sich der Schleifvorgang von neuem. Auf diese Weise können alle Schneidzähne des Werkzeugs derart bearbeitet werden, daß sie entweder das gleiche Profil besitzen wie das Gewinde, welches mit dem Werkzeug hergestellt werden soll, oder ein entsprechend verkleinertes Profil. Der kleinste Zahn (I) fängt an zu schneiden, die anderen (2, 3, 4) folgen.
  • Auf diese Weise ist es möglich, jede theoretisch ermittelte Form des Schneidwerkzeugs auf der Schleifmaschine ohne Zuhilfenahme von Meßinstrumenten nur unter Zuhilfenahme der Teilungslöcher der Teilscheibe f auch durch ungeübte Arbeiter auszuführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ausbildung einer Maschine zur Herstellung von Werkzeugen zum Schneiden von (profilierten) Rillen in Rotationskörper, insonderheit Gewindeschneidwerkzeuge der bekannten Art, daß die durch die Flankenschneiden zu leistende Gesamtspanabnahme auf verschiedene Zähne verteilt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstückspindel (b) sowohl einsinnig als auch wechselsinnig (Kupplungen k, l, m) drehbar in der bekannten Schraubenvorschubpatrone (g) gelagert ist und am freien Ende eine mit dem Arretierstiftarm (m, f1) an der Patrone (g) zusammenarbeitende Teilscheibe (f) trägt, so daß bei gegenseitiger Arretierung der Teile (f, f1) mit der Drehung eine Axialverschiebung erfolgt, andernfalls nach Feststellung der Spindel durch die feststehende Kupplungsscheibe (l) nur eine von der Lochteilung der Teilscheibe (f) regelbare Axialverschiebung von Hand durch. Schwingung des Armes (f l) ohne Eigendrehung um ein der Spanverteilung entsprechendes Maß.
DEV22559D 1927-05-19 1927-05-19 Ausbildung einer Maschine zur Herstellung von Werkzeugen zum Schneiden von (profilierten) Rillen in Rotationskoerper, insonderheit Gewindeschneidwerkzeuge Expired DE467258C (de)

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