DE638474C - Maschine zum Schleifen der Zahnflanken von Schraubenraedern nach dem Abwaelzverfahren mittels tellerfoermiger Schleifscheiben - Google Patents
Maschine zum Schleifen der Zahnflanken von Schraubenraedern nach dem Abwaelzverfahren mittels tellerfoermiger SchleifscheibenInfo
- Publication number
- DE638474C DE638474C DE1930638474D DE638474DD DE638474C DE 638474 C DE638474 C DE 638474C DE 1930638474 D DE1930638474 D DE 1930638474D DE 638474D D DE638474D D DE 638474DD DE 638474 C DE638474 C DE 638474C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- grinding
- movement
- feed
- workpiece
- rolling
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 title claims description 42
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 6
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 3
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 2
- 206010011878 Deafness Diseases 0.000 description 1
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F5/00—Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made
- B23F5/02—Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by grinding
- B23F5/06—Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by grinding the tool being a grinding disc with a plane front surface
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Schleifen der Zahnflanken von Schraubenrädern
nach dem Abwälzverfahren mittels zweier tellerförmiger Schleifscheiben.
Bei einer bekannten Maschine dieser Art sind sowohl die Schleifscheiben als auch die Vorschubrichtung zur Werkstücksachse entsprechend der Steigung der schraubenförmig verlaufenden Zähne schräg gestellt, um den Zahn des Schraubenrades entsprechend seiner Steigung an den Schleifscheiben vorbeizuführen. Die Vorschubbewegung erfolgt also in Richtung einer Tangente, die an die Schraubenlinie auf dem Abwälzzylinder gelegt ist. Diese An-Ordnung bietet den Nachteil, daß der Abwälzweg erheblich länger bemessen werden muß, als es für das Schleifen eines gewöhnlichen Stirnradprofils erforderlich wäre. Denn infolge der Schrägstellung der Vorschubrichtung zur Werkstücksachse verbleiben die Schleifscheiben nicht mehr stets in der Mitte der Abwälzstrecke, sondern nähern sich in, Abhängigkeit von der Vorschubbewegung dem einen oder dem anderen Ende der Abwälzstrecke. Wenn das Werkstück sich in der Mitte seiner Abwälzstrecke befindet, stehen daher nicht mehr die Schleifscheiben jedesmal symmetrisch zu den jeweils mit ihnen in Berührung stehenden Teilen der Zahnflanken.
Bei einer bekannten Maschine dieser Art sind sowohl die Schleifscheiben als auch die Vorschubrichtung zur Werkstücksachse entsprechend der Steigung der schraubenförmig verlaufenden Zähne schräg gestellt, um den Zahn des Schraubenrades entsprechend seiner Steigung an den Schleifscheiben vorbeizuführen. Die Vorschubbewegung erfolgt also in Richtung einer Tangente, die an die Schraubenlinie auf dem Abwälzzylinder gelegt ist. Diese An-Ordnung bietet den Nachteil, daß der Abwälzweg erheblich länger bemessen werden muß, als es für das Schleifen eines gewöhnlichen Stirnradprofils erforderlich wäre. Denn infolge der Schrägstellung der Vorschubrichtung zur Werkstücksachse verbleiben die Schleifscheiben nicht mehr stets in der Mitte der Abwälzstrecke, sondern nähern sich in, Abhängigkeit von der Vorschubbewegung dem einen oder dem anderen Ende der Abwälzstrecke. Wenn das Werkstück sich in der Mitte seiner Abwälzstrecke befindet, stehen daher nicht mehr die Schleifscheiben jedesmal symmetrisch zu den jeweils mit ihnen in Berührung stehenden Teilen der Zahnflanken.
Die Vorliegende Erfindung beruht auf der
Erkenntnis, daß man diesen Nachteil vermeiden kann. Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß
ein Überlagerungsgetriebe vorgesehen, das der Abwälzbewegung des Werkstücks in
Abhängigkeit von der Vorschubbewegung eine derart bemessene zusätzliche Drehung bzw.
Wälzbewegung überlagert, daß die Schleifwerkzeuge stets ihre Symmetrielage gegenüber
den jeweils mit ihnen in Berührung stehenden Teilen der Zahnflanken erreichen, wenn das 4»
Werkstück die Mitte seiner Abwälzstrecke durchläuft. —
Die Länge des Wälzweges wird hierdurch auf den Mindestbetrag vermindert, wie er für
das Schleifen eines gewöhnlichen Stirnradprofils erforderlich wäre, so daß sich der eigentliche
Schleifvorgang auf etwa 9/10 des Wälzweges
erstrecken kann und nur das restliche Zehntel für den vollkommenen Auslauf der Zahnköpfe gegenüber den Schleifscheiben in
Anspruch genommen zu werden braucht.
Zur baulichen Durchbildung des Überlagerungsgetriebes stehen an sich zahlreiche Wege
zur Verfügung. Eine besonders einfache Ausbildung des Überlagerungsgetriebes ergibt sich
jedoch erfindungsgemäß dadurch, daß dieses · aus einer dem Steigungswinkel der Schraubenzähne
entsprechend zur Richtung des Vorschubes geneigt einstellbaren Gleitbahn und aus einem in dieser geführten Gleitzapfen 6c
besteht, der mit einer der die Wälzbewegung erzeugenden Einrichtungen verbunden ist und
ihr in Abhängigkeit vom Vorschub eine zusätzliche
Bewegung- »quer zur Bewegung dei Vorschubschlittens erteilt.
Wenn das Werkstück, wie an sich bekanni,
mit seiner Achse um den Steigungswinkel φ Schraubenlinie zum Vorschubschlitten geneigt
angeordnet ist, wird das Antriebsorgan des auf dem Vorschubschlitten verschiebbaren Wälzschlittens
in der Längsrichtung der Rollbänder ίο verschiebbar gelagert und mit dem Gleitzapfen
verbunden. Infolge^des Vorschubes wird daher der Wälzschlitten so bewegt, daß dadurch eine
Bewegung des Werkstücks gegenüber den Schleifscheiben entlang der Schraubenlinie auf
dem Wälzzylinder entsteht.
Erfindungsgemäß kann aber die Werkstücksachse auch parallel, zum Vorschubschlitten
gelagert werden, während die Schleifscheiben um den Steigungswinkel der Schraubenlinie
geneigt sind. In diesem Falle wird der Rollbandträger in der Längsrichtung der RoIlbänder
verschiebbar angeordnet und mit dem Gleitzapfen der Gleitbahn verbunden, so daß
er über die Rollbänder dem Rollzylinder und damit dem Werkstück eine zusätzliche Drehbewegung
erteilt, die im Verein mit dem Vorschub wiederum eine Bewegung des Werkstücks
gegenüber den Schleifscheiben entlang der Schraubenlinie auf dem Wälzzylinder ergibt.
Diese beiden Ausführungsformen sind in den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht, und
zwar zeigen die Figuren 1 bis 5 eine Schleifmaschine, bei der die Werkstücksachse parallel
zum Vorschubschlitten' gelagert ist, und die Figuren 6 bis 9 eine Maschine, bei der das
Werkstück mit seiner Achse um den Schraubensteigungswinkel zum Vorschubschlitten geneigt
angeordnet ist.
Im einzelnen zeigt Fig. 1 die Maschine im Aufriß ;
Fig. 2 ist ein Grundriß, -
Fig. 3 eine Seitenansicht derselben Maschine; Fig. 4 zeigt einen teilweisen Grundriß dieser
Maschine, jedoch mit geänderter Schleifscheiben-♦5 lage;
Fig. 5 ist eine schematische Darstellung der Vorschubbewegung des Werkstückes gegenüber
dem Werkzeug;
Fig. 6 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel, und zwar einen Aufriß der Maschine,
Fig. 7 einen Grundriß,
Fig. 8 eine Seitenansicht und Fig. 9 eine schematische Darstellung der Vorschubbewegung des Werkstückes gegenüber dem Werkzeug.
Fig. 8 eine Seitenansicht und Fig. 9 eine schematische Darstellung der Vorschubbewegung des Werkstückes gegenüber dem Werkzeug.
In. Fig. ι bis 3 ist 1 das Maschinenbett, auf
welchem der Ständer 2 schwenkbar angeordnet ist. Oben am Ständer 2 befindet sich eine
Gleitbahn mit einem vertikal verschiebbaren Schlitten 3. Dieser enthält eine horizontale
Gleitbahn mit zwei Schlitten 4, auf denen je ein weiterer Schlitten 5 drehbar und feststellbar
sitzt. Auf dem Schlitten 5 sind die Antriebs-. motoren 6 und die tellerförmigen Schleif-■;
scheiben 7 angeordnet. Die Achse a, um welche %..deaf" Ständer 2 schwenkbar ist, fällt zusammen
fänit der vertikalen Symmetrieachse δ der beiden
w Schleifscheiben 7.
Auf einer horizontalen Gleitbahn des Maschinenständers 1 bewegt sich der Vorschubschlitten
8. Er enthält eine zu seiner Vorschubrichtung senkrecht liegende ebenfalls horizontale Gleitbahn, die den Wälzschlitten 9
trägt. In dem Teilgehäuse 10 des Wälzschlittens befindet sich eine (nicht gezeichnete)
Teilvorrichtung. Mit der die Teilscheibe enthaltenden, drehbar gelagerten Welle ist der
Schleifdorn 11 fest verbunden. Auf diesem, im Bereich der Schleifscheiben 7, sitzt das zu
schleifende Rad 12. Die (nicht gezeichnete) Welle mit der in die Teilscheibe eingreifenden
Klinke trägt auf ihrem aus dem Teilgehäuse herausragenden freien Ende den Rollbogen 13,
an dem zwei Paar Rollbänder 14 befestigt sind. Ihre äußeren Enden sind über Spannvorrichtungen
15 mit dem Rollbandständer 16 verbunden, der auf dem Vorschubschlitten 8 rechtwinklig
zu dessen Vorschubrichtung, d. h. in Richtung der Rollbänder 14, gleitet. Die Verschiebung
des Rollbandständers 16 erfolgt mittels des Armes 17, dessen äußeres Ende
in eine Führung 18 eingreift, die auf dem Schlitten 19 drehbar und feststellbar gelagert
ist. Dieser Schlitten läßt sich in der Längsachse der Maschine auf einem festen Arm
des Maschinenständers 1 verstellen.
Der Antrieb erfolgt durch die Stufenscheibe 20, die über ein Schneckengetriebe 21 die Welle 22
dreht. Von hier aus wird über ein Wechselgetriebe 23 die Schraubenspindel 24 gedreht,
welche die Bewegung des Vorschubschlittens 8 bewirkt. Am anderen Ende der Welle 22 ist
eine Riemenscheibe 24 befestigt, die die im Vorschubschlitten 8 gelagerte Eurbelscheibe 25
antreibt. Der verstellbare Kurbelzapfen 26 greift ein in den am Wälzschlitten 9 festsitzenden
Mitnehmer 27 und erzeugt so auf einem bestimmten Weg eine wechselnde Querbewegung
des Wälzschlittens 9.
Das Einrichten der Maschine zum Schleifen geht in ähnlicher Weise vor sich -wie bei den
bekannten Zahnradschleifmaschinen für Stirnräder. Neu ist dabei das Einstellen der· Schleifscheiben
auf die Zahnschräge. Dies geschieht durch Schwenken .des Ständers 2, wobei an
einer Skala der errechnete Steigungswinkel α der Schraubenlinie an dem ideellen Wälzzylinder
abgelesen werden kann. Die Neigung der wirksamen Schleifscheibenebene zur Normalen
entspricht dem Eingriffswinkel, den das Zahnprofil im Normalschnitt der Verzahnung
auf dem Wälzzylinder aufweist. Der Durch-
messer des Rollbogens 13 ist gleich dem Wälzzylinderdurchmesser,
vermindert um die Dicke eines Rollbandes 14. Die Führung 18 "wird auf
den gleichen Winkel α eingestellt wie der Ständer 2.
Es wurde bereits erwähnt, daß Vorschub und Wälzgeschwindigkeit des zu bearbeitenden Rades
nicht beliebig groß gewählt werden können, sondern voneinander abhängen. Infolge des
schmalen wirksamen Schleifrandes der beiden Schleifscheiben ist stets eine der beiden Bewegungen
so langsam zu wählen, daß das angeschliffene Zahnprofil praktisch hinreichend
genau mit der theoretisch gegebenen Zahnform übereinstimmt. Somit sind zwei voneinander
abweichende Schleifverfahren möglich. Im ersten Falle wird die Wälzbewegung, d. h. die
sie erzeugende wechselnde Querbewegung des Wälzschlittens 9, so rasch ausgeführt im Vergleich
zu der langsamen Vorschubbewegung des Schlittens 8, daß jede während einer halben
Umdrehung der Kurbelscheibe 25 entstehende Schleifspur sich lückenlos an die vorhergehende
anreiht. Nach dem zweiten Verfahren wird die Vorschubgeschwindigkeit derart groß im Verhältnis
zur Wälzgeschwindigkeit bemessen, daß auf eine einmalige Durchwälzung eines Zahnprofils
eine Anzahl Längsvorschübe von wechselnder Richtung kommen. Dabei erzeugt die Schleifscheibe jeweils eine Tangentialfläche -an
die Schraubenlinie, und die Wälzbewegung ist langsam genug auszuführen, damit sich die
sich aneinanderreihenden Tangentialflächen mit hinreichender Genauigkeit an die theoretisch
richtige Zahnform anschmiegen.
Bei dem in Fig. 1 bis 5 dargestellten Ausführungsbeispiel
erfolgt der Längsvorschub durch Verschieben des zu schleifenden Rades, während das Werkzeug seine Lage beibehält.
Die Verzahnung muß also entlang der Schraubenlinie auf dem Wälzzylinder an den wirksamen
Rändern der Schleifscheiben vorbeigeführt werden. Hierbei hat diese Vorschubbewegung
zwei Komponenten, nämlich eine geradlinige Bewegung in Richtung der Radachse und eine
Drehbewegung. Die letztere ergibt sich durch die Verschiebung des Rollbandständers 16 in
Richtung der mit diesem und dem Rollbogen 13 verbundenen gestreckten Rollbändern 14. Die
Größe dieser Verschiebung im Verhältnis zum Vorschub des den Rollbandständer 16 tragenden
Vorschubschlittens 8 ist durch die Schrägstellung der Führung 18 bedingt. Da der Rollbogen 13
mit den aufgelegten Rollbändern genau der ideellen Wälzzylinderfläche des Rades entspricht,
so muß auch der Winkel a, den die Führung 18 mit der Längsachse der Maschine
bildet, gleich dem Steigungswinkel der Schraubenlinie auf dem Wälzzylinder sein. In der
Fig. 5 ist das Verhältnis zwischen der Führung 18 und dem zu schleifenden Zahnrad genauer dargestellt.
Durch den Längsvorschub ν des Schlittens 8 wird dem Rad die Drehung w\ gemessen
am Wälzzylinder z, erteilt, und es ist;
dw * 6s
Da die Drehung w natürlich gleich der geradlinigen Querverschiebung des Rollbandständers
16 ist, so muß auch der Winkel der Führung 18 mit der Längsachse gleich α sein. Je nach der
Lage des Rades 12 auf dem Schleifdorn 11 würde sich der Gleitzapfen des Armes 17 an
einer anderen Stelle der Führung 18 befinden. Damit wäre der vorhandene Gleitweg dieser
Führung sowie der zur Verfügung stehende Wälzweg in der öffnung des Rollbandständers 16
schlecht ausgenützt. Um dies zu vermeiden, wird der Schlitten 19 jeweils so nachgestellt, daß
immer der mittlere Teil der Führung 18 wirksam ist.
Beim Schleifen des Schraubenrades 12 beginnt
infolge der Schrägstellung der beiden Schleifscheiben (Fig. 2) vorerst nur eine Scheibe
ihre Schleifarbeit, während die andere Scheibe gegen Ende des Längsvorschubes des Schlittens 8
zuletzt zu schleifen aufhört. Dadurch entsteht ein Zeitverlust. Um diesen zu vermeiden, wird
die Maschine gemäß Fig. 4 ausgeführt. Es bedeuten wieder 11 den Schleifdorn mit dem zu
schleifenden Schraubenrad 12 und 7a und % die
beiden Schleifscheiben. Es sind ferner zwei senkrecht verstellbare Schlitten 3 vorhanden, die,
abweichend vom ersten Ausführungsbeispiel, an auf dem Ständer 2 horizontal verschiebbaren
Schlitten 28 angeordnet sind. Dadurch ist es möglich, die Schleifscheibe 76 so weit vorzuschieben,
daß sie gleichzeitig mit der Scheibe Ja
ihre Arbeit beginnt und beendet.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel zeigen die Fig. 6 bis 8. Hier behalten die beiden Schleifscheiben
7 ihre zur Längsachse der Maschine parallele Lage unverändert bei, während das zu
schleifende Rad 12 entsprechend dem Steigungswinkel seiner Verzahnung schräg gestellt wird.
Zu diesem Zwecke ist auf dem Vorschubschlitten 8 ein verstellbarer und feststellbarer
Drehteil 29 · angeordnet, dessen obere Seite Gleitflächen enthält, auf welchen wieder der
Wälzschlitten 9 seine Querbewegungen ausführt. Außerdem ist auf dem Drehteil 29 der Rollbandständer
16 befestigt. Im übrigen ist der Wälzschlitten 9 gleich gebaut wie im ersten Ausführungsbeispiel,
er hat also wieder einen Schleifdorn 11 mit dem zu schleifenden Rad 12.
Die Einstellung des Drehteiles 29 hat natürlich so zu erfolgen, daß die Achse c des Schleifdornes
11 mit der Längsachse d der Maschine den Steigungswinkel α der Schraubenlinie auf
dem Wälzzylinder bildet. Wenn nun während des Schlesiens der Schlitten 8 und damit das
Rad 12 vorgeschoben wird, so beginnt der
688474
äußerste Rand einer Schleifscheibe die Schleifarbeit z. B. am Kopf eines Zahnes, nähert sich
dann allmählich dem Fuße, bis er den Fußkreiszylinder berührt, und entfernt sich hierauf wieder
von diesem. Wird nun nach dem ersten der beiden vorstehend erwähnten Verfahren geschliffen,
d. h. mit rascher Wälzbewegung bei verhältnismäßig langsamem Vorschub, so muß der äußerste Rand der Schleifscheiben während
ι ο jedem Durchschreiten des Wälzweges des Schlittens
9 einmal den Fußkreis berühren, und es sollen dies beide Schleifscheiben in gleicher Entfernung
von der Mittellage des Wälzschlittens 9 tun. Zu diesem Zwecke muß die Querbewegung
des Wälzschlittens 9 in Abhängigkeit vom Längsvorschub des Schlittens 8 stetig versetzt werden.
Aus Fig. 9 geht hervor, daß sich in jedem Augenblick die Versetzung w zum Vorschub ν verhält
" wie sin a, wenn α der Steigungswinkel der Schraubenünie ist. Diese Versetzung wird im
Ausführungsbeispiel durch eine Verschiebung des senkrecht zur Radachse verstellbaren Hubscheibenträgers
30 bewirkt. Auf dem Maschinenbett ι ist ein drehbarer Tisch 32 angebracht,
auf welchem ein Schlitten 33 sich verstellen läßt. Dieser enthält eine Gleitbahn zur Führung des
mit dem Hubscheibenträger 30 verbundenen Zapfens 31. Die Hubscheibe 25 greift mit ihrem
Zapfen 26 in dem am Wälzschlitten 9 befestigten Mitnehmer 27 ein. Angetrieben wird sie durch
den Motor 34 über ein Vorgelege 35.
Der Tisch 32 wird jetzt so gedreht, daß die Gleitbahn des Schlittens 33 parallel steht zur
Radachse, d. h. ebenfalls einen Winkel α mit der Maschinenachse bildet. Damit ist erreicht,
daß die Versetzung deseHubscheibenträgers3O
senkrecht zur Radachse sich zum Längsvorschub des Schlittens 8 verhält wie sin a. Beim Schwenken
des Drehteils 29 würde auch der Zapfen 31 aus der Gleitbahn ,des Schlittens 33 ausgeschwenkt.
Um dies zu verhindern, wird der letztere auf der Führung des Tisches 32 um einen entsprechenden Betrag zurückgeschoben.
Die beiden Ausführungsbeispiele betreffen vorwiegend Maschinen zur Bearbeitung kleinerer
Räder. Sollen große und schwere Schraubenräder geschliffen werden, so würde zweckmäßig
die Anordnung so getroffen, daß das Rad nur eine Dreh- bzw. Wälzbewegung ausführt, während
der Längsvorschub sowie alle anderen Bewegungen durch die Schleifscheiben gemacht
werden. Ferner kann die Wälzbewegung auch durch andere Mittel als Rollbogen und Rollbänder
bewirkt werden, beispielsweise mittels Zahnrads und Zahnstange oder Schneckenrads
und Schnecke.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Maschine zum Schleifen der Zahnflanken von Schraubenrädern nach dem Abwälzverfahren mittels zweier tellerförmiger Schleifscheiben, gekennzeichnet durch ein Überlagerungsgetriebe, das der Abwälzbewegung des Werkstückes (12) in Abhängigkeit von der Vorschubbewegung eine derart bemessene zusätzliche Drehung bzw. Wälzbewegung überlagert, daß die Schleifwerkzeuge stets ihre Symmetrielage gegenüber den jeweils mit ihnen in Berührung stehenden Teilen der Zahnflanken erreichen, wenn das Werkstück die Mitte seiner Abwälzstrecke durchläuft.
- 2. Schleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Überlagerungsgetriebe aus einer dem Steigungswinkel (α) der Schraubenzähne entsprechend zur Richtung (v) des Vorschubes geneigt einstellbaren Gleitbahn (18, 33) und aus einem in dieser geführten Gleitzapfen besteht, der mit einer der die Wälzbewegung erzeugenden Einrichtungen (16, 30) verbunden ist und ihr in Abhängigkeit vom Vorschub eine zusätzliche Bewegung quer zur Bewegung des Vorschubschlittens (8) erteilt.
- 3. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch'2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Lagerung der Werkstücksachse parallel zum Vorschubschlitten (8, Fig. 1 bis 5) der Rollbandträger (16) in der Längsrichtung der Rollbänder verschiebbar-und mit dem Gleit- go zapfen der Gleitbahn (18) verbunden ist, so daß er über die Rollbänder dem Rollzylinder und damit dem Werkstück eine zusätzliche Drehbewegung erteilt, die im Verein mit dem Vorschub eine Bewegung des Werkstückes gegenüber den Schleifscheiben entlang der Schraubenlinie auf dem Wälzzylinder ergibt.
- 4. Abgeänderte Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück mit seiner Achse um den Winkel (α) zum Vorschubschlitten (8) schwenkbar angeordnet ist (Fig. 7 bis 9) und das Antriebsorgan (30) des auf dem Vorschubschlitten verschiebbaren Wälzschlittens(9) in der Längsrichtung der Rpllbänder verschiebbar gelagert und mit dem Gleitzapfen (31) verbunden ist und daher den Wälzschlitten (9) infolge des Vorschubes so bewegt, daß dadurch eine Bewegung des Werkstückes gegenüber den Schleifscheiben entlang der Schraubenlinie auf dem Wälzzylinder entsteht.Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1870764X | 1930-03-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE638474C true DE638474C (de) | 1936-11-23 |
Family
ID=7746946
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930638474D Expired DE638474C (de) | 1930-03-08 | 1930-03-09 | Maschine zum Schleifen der Zahnflanken von Schraubenraedern nach dem Abwaelzverfahren mittels tellerfoermiger Schleifscheiben |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE377198A (de) |
| DE (1) | DE638474C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE843649C (de) * | 1939-07-29 | 1952-07-10 | Hermann Pfauter Werkzeugmaschi | Vorrichtung zum Waelzfraesen von Schraegverzahnungen mit kraftschluessigem Antrieb |
| DE1086111B (de) * | 1954-09-07 | 1960-07-28 | Gleason Works | Schleifmaschine fuer verzahnte Maschinenelemente mit Abrichtvorrichtung der kegelfoermigen Schleifscheibe |
-
1930
- 1930-03-09 DE DE1930638474D patent/DE638474C/de not_active Expired
-
1931
- 1931-02-10 BE BE377198A patent/BE377198A/fr unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE843649C (de) * | 1939-07-29 | 1952-07-10 | Hermann Pfauter Werkzeugmaschi | Vorrichtung zum Waelzfraesen von Schraegverzahnungen mit kraftschluessigem Antrieb |
| DE1086111B (de) * | 1954-09-07 | 1960-07-28 | Gleason Works | Schleifmaschine fuer verzahnte Maschinenelemente mit Abrichtvorrichtung der kegelfoermigen Schleifscheibe |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE377198A (fr) | 1931-03-31 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE638474C (de) | Maschine zum Schleifen der Zahnflanken von Schraubenraedern nach dem Abwaelzverfahren mittels tellerfoermiger Schleifscheiben | |
| DE882796C (de) | Verfahren und Maschine zum Schleifen von Zahnraedern mit teilweise von der Evolventenform abweichendem Zahnprofil nach dem Abwaelzverfahren | |
| DE1034951B (de) | Nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Kegelrad-Verzahnungsmaschine zur Herstellung profilkorrigierter Verzahnungen | |
| DE1552776A1 (de) | Schleifscheibenabrichter fuer Zahnradschleifmaschinen | |
| DE1527157A1 (de) | Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Waelzfraesern und Duplexschnecken | |
| DE1939919B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen des wirksamen zykloidenförmigen Profils an den ebenen Seitenflächen (Stirnflächen) eines scheibenförmigen Schleifkörpers | |
| DE715738C (de) | Maschine zum Schleifen der Zahnflanken von Stirn- und Schraubenraedern im Abwaelzverfahren mittels einer Schleifscheibe, die das Profil eines Zahnstangenzahnes hat | |
| DE692390C (de) | Waelzgetriebe, insbesondere fuer Maschinen zum Schleifen oder Polieren von Evolventenverzahnungen | |
| CH161113A (de) | Verfahren und Schleifmaschine zum Schleifen der evolventenförmigen Zahnflanken von Schraubenrädern. | |
| CH658418A5 (en) | Machine for generating the teeth of spiral bevel gears with or without axial offset | |
| DE660751C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Abrichten einer Schleifscheibe bei Maschinen zum Schleifen von Stirnraedern mit geraden oder schraegen Zaehnen nach dem Abwaelzverfahren | |
| DE2235026C3 (de) | Zahnradschleifmaschine für Schräg verzahnungen | |
| DE738563C (de) | Einrichtung zur Erzielung einer von der genauen Evolvente abweichenden Zahnflankenform beim Abwaelzschleifen von Zahnraedern | |
| DE354747C (de) | Vorrichtung zur Herstellung der Teilungen auf Teilscheiben o. dgl. durch umlaufende Schleif- oder Fraesscheiben | |
| DE3713806C1 (en) | Generating drive of a gear grinding machine | |
| CH416272A (de) | Maschine zur Herstellung von Evolentenzahnrädern mittels des Abwälzverfahrens | |
| DE2027038C (de) | Wälzeinrichtung an einer Zahnflankenschleifmaschine | |
| DE629561C (de) | Maschine zur Herstellung evolventenfoermig gekruemmter Zaehne an Kegelraedern mittels eines Schneidrades | |
| DE750102C (de) | Maschine zum Bearbeiten von Schraubenzahnraedern, bei welcher das Werkstueck bei seinem axialen Vorschub gedreht wird | |
| DE411911C (de) | Nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Zahnradschleifmaschine | |
| DE1527086C3 (de) | Maschine zum Verzahnen eines Kegel- oder Hypoidzahnrades | |
| DE1221531B (de) | Zahnflankenschleifmaschine | |
| DE1527092C (de) | Einrichtung zum axialen Verschieben der Messerkopfspindel an einer Maschine zum Verzahnen von Zahnradern | |
| DE1627378A1 (de) | Maschine zum Bearbeiten der Stirnflaechen von Zahnradzaehnen | |
| DE1300786B (de) | Waelzeinrichtung fuer eine Verzahnungsmaschine |