DE660751C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Abrichten einer Schleifscheibe bei Maschinen zum Schleifen von Stirnraedern mit geraden oder schraegen Zaehnen nach dem Abwaelzverfahren - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttaetigen Abrichten einer Schleifscheibe bei Maschinen zum Schleifen von Stirnraedern mit geraden oder schraegen Zaehnen nach dem AbwaelzverfahrenInfo
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- DE660751C DE660751C DED70333D DED0070333D DE660751C DE 660751 C DE660751 C DE 660751C DE D70333 D DED70333 D DE D70333D DE D0070333 D DED0070333 D DE D0070333D DE 660751 C DE660751 C DE 660751C
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbsttätigen Abrichten einer Schleifscheibe
bei Maschinen zum Schleifen von Stirnrädern mit geraden oder schrägen Zähnen nach dem Abwälzverfahren, bei denen die
Dicke der Schleifscheibe, im Teilkreis des Rades gemessen, geringer ist als die Weite
der Zahnlücke und das Bezugsprofil demjenigen eines Zahnstangenzahnes entspricht.
Es ist bekannt, Schleifscheiben, die das Profil eines Zahnstangenzahnes als Erzeugende
haben und deren nutzbare Schleifflächen mindestens der Zahnhöhe des zu schleifenden
Rades entsprechen, vor Beginn der Schleifarbeit oder nach dem Schleifen einer oder meh-'
rerer Zahnlücken abzurichten. Da aber durch das Abrichten der Schleifscheibe das Schleifprofil
verschoben und somit aus dem Arbeitsbereich gerückt wurde, war es umständlich, die Schleifscheibe jeweils an die Abrichtwerkzeuge
heranzubringen und dann das Schleifscheibenprofil wieder in die ursprüngliche Lage zu den Zähnen des zu schleifenden
Rades zu bringen.
Es ist auch bei Tellerschleifscheiben mit nur einer wirksamen, als Planfläche ausgebildeten
Schleiffläche vorgeschlagen worden, die Schleifscheibe axial zu verschieben und hierdurch
sowohl an das Abrichtwerkzeug als auch an die Zahnflanke heranzuführen. Diese Anordnung läßt sich aber nicht bei Schleifscheiben
verwenden, die das Profil eines Zahnstangenzahnes als Erzeugende besitzen, bei denen also zwei wirksame Flanken abgerichtet
werden müssen.
Es ist ferner bei Stirnradschleifmaschinen, die mit einer der Form der Zahnlücke entsprechenden
Schleifscheibe arbeiten, bekannt, die Schleifscheibe um einen Betrag anzustellen,
welcher der Abnutzung der Schleifscheibe und dem Maße der beabsichtigten Abrichtung entspricht. Bei dieser Anordnung
wurde die Schleifscheibe während der Anstellbewegung in die Nähe von Abrichtwerkzeugen
für die beiden Flanken gebracht. Hierauf wurden diese Werkzeuge an die Schleifscheibe herangeführt und nach dem
Abrichten wieder zurückgezogen. Die Schleifscheibe wurde dann durch Verschieben des
diese tragenden Schlittens in den Bereich 5" eines Abrichtwerkzeuges für die Mantelfläche
der Scheibe gebracht. Alsdann wurde dieses Werkzeug an die Scheibe heranbewegt und nach dem Abrichten wieder zurückgezogen.
Es waren also sehr verwickelte Steuereinrichtungen für das Anstellen und
Verschieben der Schleifscheibe und für das Heranführen und Zurückbewegen der einzelnen
Abrichtwerkzeuge erforderlich. Der Abrichtvorgang nahm außerdem längere Zeit in
Anspruch und erforderte, daß die Schleifscheibe vollständig aus den Zähnen des zu
schleifenden Rades herausbewegt wurde. Der Hub des die Schleifscheibe tragenden Schlittens
mußte deshalb sehr groß gewählt werden, wodurch sich gegenüber dem kurzen Arbeitsweg sehr lange Leerwege ergaben.
Diese Nachteile sollen durch die Erfindung behoben werden. Diese besteht im wesentlichen
darin, daß die Schleifscheibe zwecks Abrichtens eine Bewegung unter 450 schräg
zur Werkstückachse ausführt und daß die an der Vorschubbewegung der Schleifscheibe
teilnehmende Abrichtvorrichtung nur eine Bewegung tangential zum Schleifscheibenumfang
ausführt, so daß durch diese eine Anstellbewegung die Schleifscheibe an die
stets über der Schleifscheibenmitte verbleibenden Abrichtwerkzeuge herangeführt und
gleichzeitig dem Werkstück um den Betrag des Abrichtens wieder genähert wird.
Die richtige Lage der Schleifscheibe ^u
den Zähnen des zu schleifenden Rades wird somit aufrechterhalten, und außerdem behalten
die Abrichtwerkzeuge stets die gleiche Lage zur Schleifscheibe, so daß ein gleichbleibendes
Arbeitsprofil der Schleifscheibe erzielt werden kann.
Zweckmäßig ist die Anordnung derart, daß auf dem in Richtung der Zahnlücke des zu
schleifenden Rades hin und her bewegten Werkzeug ein die Schleifscheibe und die Abrichtvorrichtung
tragender Schieber unter 45° zur Schlittenebene verschiebbar ist.
Die Vorrichtung nach der Erfindung ist derart einstellbar, daß das Abrichten je nach
Erfordernis nach jedem Zahn des zu schleifenden Rades oder nach Weiterteilen des
Rades um eine von vornherein bestimmte Anzahl von Zähnen selbsttätig erfolgt. Auf der Zeichnung ist die Abrichtvorrichtung
nach der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Es
zeigen <
Abb. ι die in Betracht kommenden Teile
einer Stirnradschleifmaschine in Vorderansicht, teilweise im senkrechten Schnitt,
Abb. 2 eine der Abb. 1 entsprechende Seitenansicht
bzw. einen Schnitt nach Linie I-I der Abb. 1 und
Abb. 3 einen waagerechten Schnitt nach Linie H-II der Abb. 2 im größeren Maßstabe.
In einem am Maschinengestell entsprechend
der Zahnschräge des zu schleifenden Rades einstellbaren und feststellbaren Support 1 ist
ein Schlitten 2 geführt, der einen an diesem verschiebbaren Werkzeugträger 21 hat, in dem
eine Schleifscheibe 3 gelagert ist. Diese wird mittels der auf ihrer Achse befindlichen Riemenscheibe
31 in schnelle Umdrehung versetzt, während gleichzeitig der Schlitten 2 eine 6g
schnelle Aufundabbewegung erhält, so daß die Schleifscheibe 3 bei ihrer Aufundabbewegung innerhalb einer Zahnlücke des zu
bearbeitenden Zahnrades r eine Zahnflanke in ihrer ganzen Länge bestreicht.
Das zu schleifende Zahnrad r wird bei der Bearbeitung in bekannter Weise jeweils um
einen Zahn weiter geteilt. Bei Beginn dieses Teilvorganges wird eine in einem Gehäuse 4
gelagerte Welle S um einen bestimmten Winkel gedreht und nach Beendigung des Teilvorganges um den gleichen Betrag zurückgedreht.
Auf der Welle 5 ist ein Zahnrad 6 befestigt, das in ein Zahnrad 7 eingreift.
Dieses ist auf einer im Gehäuse 4 gelagerten Welle 8 lose drehbar. Auf der Nabe des
Zahnrades 8 ist ein Schalthebel 9 befestigt, der an seinem Außenende eine Schaltklinke
10 trägt. Bei jedem Teilvorgang führt somit der Schalthebel 9 mit der Klinke 10 eine
gleich große Vorwärts- und Rückwärtsschwingbewegung aus. Bei der Vorwärtsschwingbewegung
kommt die Schaltklinke 10 mit den Zähnen eines Schaltrades 11 in Eingriff,
das auf einer auf der Welle 8 befestigten Scheibe 12 lose drehbar ist. Bei der Vorwärtsschwingbewegungwird
somit das Schaltrad 11 durch den Schalthebel 9 mitgenommen,
während bei der Rückwärtsbewegung des letzteren die Klinke 10 über die Zähne des
durch eine Sperrklinke 13 (Abb. 1) in seiner Stellung gesicherten Schaltrades 11 hinweggleitet.
Im Bereiche des Schwingweges der Schaltklinke 10 befindet sich über den Zähnen des
Schaltrades 11 eine Deckplatte 14, die mittels ■ einer Klemmschraube 15 in einem im Gehäuse
4 befindlichen .Schlitz 16 verstellt und festgestellt werden kann. Durch diese Einrichtung
ist es möglich, das Schaltrad 11 jeweils nur um so viel Zähne weiterzuschalten,
als die Deckplatte 14 auf dem Schwingwege der Schaltklinke 10 Zähne frei läßt.
An dem Schalthebel 9 ist eine Hülse 17 befestigt, in der ein federnder Mitnehmerbolzen
18 gelagert ist, dessen Kopf 181
(Abb. 3) bei der Rückwärtsschwingbewegung des Schalthebels 9 für gewöhnlich auf der
Seitenwand des Schaltrades 11 gleitet. An der Stelle, an der sich der Bolzen 18 am Ende
der Rückwärtsschwingbewegung des Schalthebels 9 befindet, ist in der Scheibe 12 ein
Loch 19 (Abb.3)) vorgesehen. In dem Schaltrade 11 befinden sich in demselben Abstand
von der Drehachse wie das Loch 19 der Scheibe 12 eine Anzahl Löcher 20, im dargestellten
Beispiel acht Löcher (Abb. 1). Sobald
nun nach einer bestimmten Anzahl von Teilschaltungen des Rades r eines dieser Löcher
20 mit dem Loch 19 der Scheibe 12 zur Deckung kommt, tritt der Mitnehmerbolzen
18 am Ende der Rückwärtsschwingbewegung des Schalthebels 9 in beide Löcher ein und
kuppelt hierdurch das Schaltrad 11 mit der Scheibe 12 (s. Abb. 2 und 3). Bei der folgenden
Vorwärtsschwingbewegung des Schalthebeis 9 wird die Scheibe 12 um den vollen
Winkelausschlag mitgenommen. Da die Scheibe 12 auf der Welle 8 fest angeordnet
ist, wird auch diese um den entsprechenden Betrag gedreht.
Bei der folgenden Rückwärtsschwingbewegung des Schalthebels 9 gleitet der am vorderen
Ende abgeschrägte Kopf 181 des Sperrbolzens 18 aus den Löchern der Scheibe 12
und des Schaltrades 11 heraus. Letzteres bleibt in seiner Stellung stehen, da es durch
die Sperrklinke 13 festgehalten wird, während die Scheibe 12 mittels eines auf der
Welle 8 befestigten Anschlaghebels 21, der an der Hülse 17 anliegt, in die Anfangsstellung
zurückgedreht wird. Eine Kupplung der Scheibe 12 mit dem Schaltrade 11 findet erst
wieder statt, wenn wieder eines der Löcher 20 des Schaltrades 11 mit dem Loch 19 der
Scheibe 12 zur Deckung kommt.
Auf der Welle 8 ist ein Zahnsegment 22 befestigt, das in eine als Zahnstange ausgebildete,
im Gehäuse 4 geführte Hülse 23 eingreift (Abb. 1). In letzterer ist das eine Ende
eines Bowdenzuges 24 befestigt, dessen anderes Ende an einem Auslösbolzen 26 angebracht
ist, der eine seitliche Nase 27 hat. Dieser Auslösbolzen 26 ist in einem Gehäuse25
geradlinig geführt, das am Support 1 angebracht ist. Durch die jedesmalige Mitnähme
bzw. Drehung der Scheibe 12 wird der Auslösbolzen 26 nach unten gezogen und
hierdurch die Abrichtvorrichtung für die Schleifscheibe 3 in der weiter unten beschriebenen
Weise ausgelöst. Durch die Wahl der Anzahl der Löcher 20 in dem Schaltrade 11
ist es möglich, die Abrichtvorrichtung nach jeder beliebigen Anzahl von Teilschaltungen
des zu schleifenden Rades auszulösen bzw. in Tätigkeit zu setzen. Wenn erforderlich,
könnte das Abrichten somit nach jeder Teilschaltung des Radkörpers r um einen Zahn
erfolgen.
Durch die Abwärtsbewegung des Auslösbolzens 26 stößt die an diesem befindliche
Nase 27 gegen den Ansatz 28 einer um den Zapfen 30 drehbaren Falle 29 und dreht diese
so weit entgegen der Wirkung einer Feder 31 zur Seite, daß die Nase einer Sperrklinke
T1Z in eine Rast der Falle 29 einspringen kann.
Hierdurch wird die Falle 29 in der ausgeschwungenen Lage gesichert, in der das
Außenende des Anschlags 28 sich in der Bahn eines an dem Schleifscheibenschlitten 2 drehbar
gelagerten Doppelhebels 33, 34 befindet. Bei der Aufwärtsbewegung des Schlittens 2
stößt der Arm 33 des genannten Hebels gegen den Anschlag 28, wodurch der Arm 33 nach
unten gedreht wird und der Arm 34 den Hebel 35 einer bekannten Drehkeilkupplung
36 freigibt. Diese erhält ihren Antrieb durch ein Schneckengetriebe 37, so daß mittels der
Zahnräder 38 und der Kurbelstangen 39 die Träger 40 für die Abrichtdiamanten eine Ab-
und Aufwärtsbewegung parallel zu den Arbeitsflächen der Schleifscheibe 3 in ihren
Führungen 41 ausführen.
Ein weiterer Abrichtdiamant, der in einem Halter 401 (Abb. 2) befestigt ist, bestreicht
gleichzeitig die äußere Umfangsfläche der Schleifscheibe 3.
Auf der Achse des zweiarmigen Hebels 33, 34 ist ein Zahnrad 42 befestigt, das in die
Verzahnung einer senkrecht geführten Stange 43 eingreift. Durch die Drehbewegung des
Doppelhebels 33, 34 bewegt das mit diesem verbundene Zahnrad 42 die Stange 43 entgegen
der Wirkung einer Feder 44 aufwärts. Am unteren Ende dieser Stange 43 befindet sich eine Sperrklinke 45, die in ein Sperrad
46 (Abb. 2) eingreift. Mit diesem Sperrad 46 ist eine Schnecke 47 verbunden, die in
ein Schneckenrad 48 eingreift. Dieses ist auf einer im Schlitten 2 gelagerten Gewindespindel
49 befestigt. Die Gewindespindel dreht sich in einer Mutter 50, die mit dem die Schleifscheibe 3 tragenden Schieber 21 verbunden
ist. Dieser ist in einer unter 450 zum Schlitten 2 liegenden Führung verschiebbar.
Sobald der Doppelhebel 33, 34 durch Auftreffen auf den Anschlag 28 gedreht wird,
wird durch die Auf wärtsbewegung der Stange
43 der Schieber 21 um einen geringen Betrag in seiner Führung nach vorn bzw. oben verstellt.
Der Hebelarm 33 hat eine Anschlagnase Si (Abb. 1), die bei der weiteren Aufwärtsbewegung
des Schlittens 2 gegen das Ende der Sperrklinke 32 stößt und diese aushebt.
Hierdurch wird die Falle 29 frei, so daß sie durch die Feder 31 zurückgezogen wird und
der Anschlag 28 aus der Bahn des Hebels 33 kommt. Dieser kann somit bis zum nächsten
Abrichtvorgang an den Anschlag 28 während der dauernden Aufundabbewegung des Schlittens
2 frei vorbeibewegt werden.
Die auf die Stange 43 einwirkende Feder
44 hat inzwischen die Stange nach unten gedrückt und hierdurch den Hebelarm 34 in die
Bahn des Hebels 35 der Drehkeilkupplung 36 geschwungen. Nach einer vollen Umdrehung
der Drehkeilkupplung stößt der Hebel 35 gegen den Hebelarm 34, wodurch die Dreh'
keilkupplung bis zur nächsten Auslösung gesperrt wird.
Der Führungsrahmen 41 für die Träger 40, 401 der Abrichtdiamanten ist durch eine seit-S
liehe Nase 52 in dem senkrechten Schlitten 2 der Höhe nach festgelegt, jedoch seitlich in
dem die Schleifscheibe 3 tragenden Schieber 21 geführt. Er kann somit bei der Verstellung
des Schiebers 21 unter 450 nur eine Bewegung nach vorn ausführen, so daß die Abrichtdiamanten
über der Schleifscheibenmitte immer in der gleichen Lage verbleiben. Hierdurch wird erreicht, daß die Seitenflächen sowie der
Umfang der Schleifscheibe bei jeder Betätigung der Abrichtvorrichtung in der richtigen
Arbeitsstellung erhalten bleiben und stets das gleiche Maß sowie die gleiche Form behalten.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung nach der Erfindung ist kurz zusammengefaßt folgende:
Durch die Anzahl der Löcher 20 in dem Schaltrad 11 und die Einstellung der Deckplatte
14 ist zunächst festgelegt worden, nach welcher Anzahl von Teilschaltungen des zu
bearbeitenden Rades r die Abrichtvorrichtung in Tätigkeit treten soll. Bei der Einrichtung
nach der Erfindung hat man es in der Hand, die Abrichtvorrichtung je nach Erfordernis
nach jedem Zahn, nach jedem zweiten, dritten usw. bis etwa nach jedem zwanzigsten Zahn
wirken zu lassen.
Bei jeder Teilschaltung des zu schleifenden Rades r wird die ,Welle 5 und dadurch der
Schalthebel 9 um einen bestimmten Betrag vor und zurück gedreht. Hierdurch wird das
Schaltrad 11 absatzweise weitergeschaltet, und zwar so lange, bis ein Loch 20 des Schaltrades
11 mit dem in der bisher stillstehenden Scheibe 12 befindlichen Loch 19 zur Deckung
kommt. Der mit dem Schalthebel 9 hin und her schwingende Mitnehmerbolzen 18 tritt
nun in beide Löcher 19, 20 ein und verbindet dadurch die Scheibe 12 mit dem Schaltrad 11
bzw. mit dem Schalthebel 9. Die Scheibe 12 nimmt somit an der vollen Schwingbewegung
des Hebels 9 teil, Hierdurch wird das auf der Welle 8 der Scheibe 12 sitzende Zahnsegment
22 gedreht, so daß der Auslösbolzen 26 mittels des Bowdenzuges 24 abwärts gezogen
wird und seine Nase 27 die Falle 29 zur Seite schwingt. Diese wird durch die Klinke 32 in
der ausgeschwungenen Stellung gesperrt, wodurch der Anschlag 28 der Falle 29 in die
Bahn des Armes 33 des zweiarmigen Hebels 33« 34 kommt, der an den Aufundabbewegungen
des Werkzeugschlittens 2 teilnimmt. Durch das Abwärtsdrehen des Armes 33 gibt der Arm 34 den Hebel 35 der Drehkeilkupplung
36 frei. Diese kommt zur Wirkung, und durch die "Bewegung der Kurbelstangen 39
werden die beiden Halter 40 für die Abrichtdiamanten an den wirksamen Schrägflächen
der Schleifscheibe 3 abwärts und dann wieder aufwärts bewegt, wobei diese Abrichtdiamanten
an diesen Schrägflächen und der am Halter 401 befindliche Abrichtdiamant am
Umfang der Schleifscheibe zur Wirkung kommen. Die Schleifscheibe 3 ist nämlich
gleichzeitig in den Bereich der drei Abrichtdiamanten gebracht worden, denn durch die
Drehbewegung des zweiarmigen Hebels 33, 34 ist die Stange 43 aufwärts bewegt worden, und
die an dieser befindliche Schaltklinke 45 hat eine Drehung der Gewindespindel 49 herbeigeführt,
wodurch der die Schleifscheibe 3 tragende Schieber 21 unter 45 ° aufwärts bzw.
in Richtung des Rades r bewegt worden ist. An dieser Vorschubbewegung des Schiebers 21
nehmen auch die Halter mit den Abrichtdiamanten bzw. das Führungsgehäuse 41 für
diese Halter teil, jedoch nur in der Richtung und der Größe der waagerechten Komponente
dieser Vorschubbewegung, so daß die Diamanten stets die gleiche Lage in bezug auf
die senkrechte Mittelebene der Schleifscheibe behalten. Die Größe der Vorschubbewegung
der Schleifscheibe bei jedem Abrichtvorgang ist so bemessen, daß die arbeitenden Flächen
der Scheibe nach dem Abrichten wieder die vor Beginn des Schleifens eingestellte Lage
in bezug auf das zu schleifende Rad einnehmen.
Auf der Achse des Zahnrades 42 bzw. des zweiarmigen Hebels 33, 34 ist ein Handhebel
53 befestigt, mittels dessen die Abrichtvorrichtung bei Bedarf von Hand zur Wirkung
gebracht werden kann.
Das Verfahren nach der Erfindung ist auch bei solchen Maschinen anwendbar, bei denen
das zu schleifende Rad nicht auf einem senkrechten, sondern auf einem waagerechten
Zapfen befestigt ist. '
Im besonderen läßt sich das Verfahren nach der Erfindung bei solchen Schleifmaschinen
verwenden, bei denen nach dem Abwälzverfahren Geradzahn- und Schrägzahnstirnräder
bearbeitet werden.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Vorrichtung zum selbsttätigen" Abrichten einer Schleifscheibe bei Maschinen zum Schleifen von Stirnrädern mit geraden oder schrägen Zähnen nach dem Abwälzverfahren, bei denen die Dicke der Schleifscheibe, im Teilkreis des Rades gemessen, geringer ist als die Weite der Zahnlücke, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifscheibe zwecks Abrichtens eine Bewegung unter 450 schräg zur Werkstückachse ausführt und daß die an der Vorschubbewegung der Schleifscheibe teilnehmende Ab-richtvorrichtung nur eine Bewegung tangential zum Schleifscheibenumfang ausführt, so daß durch diese eine Anstellbewegung die Schleifscheibe an die stets über der Schleifscheibenmitte verbleibenden Abrichtwerkzeuge herangeführt und gleichzeitig dem Werkstück um den Betrag des Abrichtens wieder genähert wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem in Richtung der Zahnlücke des zu schleifenden Rades hin und her bewegten Werkzeugschlitten (2) ein die Schleifscheibe und die Abrichtvorrichtung tragender Schieber (21) unter 45 ° zur Schlittenebene verschiebbar ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei jeder Teilschaltung des zu schleifenden Rades (r) ein mit Kupphmgslöchern (20) o. dgl. versehenes Schaltrad (11) um einen bestimmten Betrag weitergedreht und je nach der Anzahl der Löcher (20) in kürzeren oder längeren Zeitabständen mit einer Scheibe (12) gekuppelt wird, die hierdurch an der Schaltbewegung teilnimmt und durch diese das Auslösen einer selbsttätigen Abrichteinrichtung und das selbsttätige Verschieben des die Schleifscheibe (3) tragenden Schiebers (21) einleitet.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch die jeweilige Schaltbewegung der Scheibe (12) ein Anschlag (28) in die Bahn eines an den Bewegungen des Werkzeugschiittens (2) teilnehmenden Hebels (33, 34) gebracht wird, der sich beim Auftreffen auf den Anschlag (28) dreht und hierdurch einerseits eine Drehkeilkupplung (36) bekannter Art zum Bewegen der Abrichtwerkzeuge freigibt und andererseits ein Schaltgetriebe (45-50) zum Vorschieben des Schleifscheibenträgers (21) betätigt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED70333D DE660751C (de) | 1935-05-16 | 1935-05-16 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Abrichten einer Schleifscheibe bei Maschinen zum Schleifen von Stirnraedern mit geraden oder schraegen Zaehnen nach dem Abwaelzverfahren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED70333D DE660751C (de) | 1935-05-16 | 1935-05-16 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Abrichten einer Schleifscheibe bei Maschinen zum Schleifen von Stirnraedern mit geraden oder schraegen Zaehnen nach dem Abwaelzverfahren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE660751C true DE660751C (de) | 1938-06-02 |
Family
ID=7060529
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED70333D Expired DE660751C (de) | 1935-05-16 | 1935-05-16 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Abrichten einer Schleifscheibe bei Maschinen zum Schleifen von Stirnraedern mit geraden oder schraegen Zaehnen nach dem Abwaelzverfahren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE660751C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3533191A (en) * | 1966-11-18 | 1970-10-13 | Wickman Mach Tool Sales Ltd | Profile grinding machines |
| DE2934345A1 (de) * | 1979-03-17 | 1980-09-18 | Maag Zahnraeder & Maschinen Ag | Abrichtgeraet fuer eine tellerfoermige schleifscheibe an einer zahnflankenschleifmaschine |
-
1935
- 1935-05-16 DE DED70333D patent/DE660751C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3533191A (en) * | 1966-11-18 | 1970-10-13 | Wickman Mach Tool Sales Ltd | Profile grinding machines |
| DE2934345A1 (de) * | 1979-03-17 | 1980-09-18 | Maag Zahnraeder & Maschinen Ag | Abrichtgeraet fuer eine tellerfoermige schleifscheibe an einer zahnflankenschleifmaschine |
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