DE485404C - Vorrichtung zur Steuerung der Bei- und Abstellvorrichtung an Schleifmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zur Steuerung der Bei- und Abstellvorrichtung an SchleifmaschinenInfo
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Description
Bei der Schleifmaschine ist es im Gegensatz zu anderen Werkzeugmaschinen, bei·«
spielsweise einer Drehbank, nicht möglich, die Arbeit des Werkzeuges in der Arbeitsrichtung
durch Anschläge genau zu begrenzen. Dies liegt daran, daß. die Schleifscheibe
während ihrer Tätigkeit einer Abnutzung und einer Lagenveränderung unterworfen ist. Die
Abnutzung besteht aus dem Verschleiß, beim Schleifen und dem Verlust beim Abrichten,
während die Lagenveränderung der Scheibe während der Arbeit durch das Abdrücken der
Schleifspindel hervorgerufen wird.
Diese Vorgänge sind in Abb. 1 und 2 der
Zeichnung veranschaulicht.
Abb. ι zeigt die Stellung der Schleifscheibe zum Werkstück vor Beginn der Schleif arbeit,
während Abb. 2 die Scheibenstellung mit der Schleifspindel angibt, wenn die Arbeit schon
beinahe beendet ist, ohne daß vorher ein Abrichten der Scheibe stattgefunden hat. In
Abb. 2 ist das zu erreichende Fertigmaß angegeben. Durch natürlichen Verschleiß und
infolge des Abbiegens der Scheibe ist das Fertigmaß / nicht erreicht, obwohl Anschläge
a, b, die vorher auf das Fertigmaß eingesteEt waren, aufeinandergetroffen
sind und damit angezeigt haben, daß das Fertigmaß eigentlich erreicht worden ist. Der
sich ergebende Unterschied ist in Abb. 3 schematisch veranschaulicht. Er besteht einmal
aus dem Material g, das infolge der natürlichen Scheibenabnutzung stehenbleibt,
und weiter aus dem Material h, das infolge der Abbiegung der Schleifspindel / nicht
erfaßt wird.
Hierin liegen die Gründe dafür, weshalb bei einer Schleifmaschine nicht Anschläge
auf ein bestimmtes Maß eingestellt werden können und beim Aufeinandertreffen dieser
Anschläge dieses Maß nicht unbedingt erreicht ist.
Nach der Erfindung ist nun ein Mittel gefunden, um die Erreichung eines bestimmten
Maßes zu gewährleisten, wenn die Schleifscheibe mit ihrer Schneidfläche eine bestimmte
Stellung erreicht hat. In Abhängigkeit von dieser Stellung sollen dann Meßeinrichtungen
oder Steuerglieder der Schleifmaschine selbsttätig so beeinflußt werden,
daß das Erreichen des bestimmten Schleifmaßes angezeigt oder zur Auslösung bestimmter
Bewegungen der Steuervorrichtungen der Maschine benutzt wird.
Nach der Erfindung wird im Gegensatz zu bekannten Einrichtungen zur Festlegung
der Lage der abgerichteten Schleiffläche des Werkzeuges durch einen für die Bemessung
des fertigen Werkstückes bzw. die dazugehörige Beistellung benutzbaren Anschlag ein
mit dem Abrichtwerkzeug starr bzw. durch Zwischenglieder verbundener Anschlag (oder
das Abrichtwerkzeug selbst) benutzt, der beim Arbeitsvorschub einen mit dem beigestellten
Schlitten mitgehenden Anschlag um das Maß der Schleifflächenverlegung durch Abrichten
in seiner Lage verändert und auch in dieser neuen Lage eine Anzeige- oder Steuervorrichtung
in Tätigkeit setzt.
Die Erkenntnis dafür, daß und aus welchen Gründen dies möglich, ist, beruht im einzelnen
auf folgenden Erwägungen:
Das· Abdrückender Scnlepifiscneibekann/durch
Maßnahmen, wie sie jedem mit dier Schleifmaschine vertrauten Arbeiter geläufig sind,
ίο beim letzten Feinschliff unschädlich gemacht
werden, indem die Schleifscheibe so stark abgezogen wird, daß sie infolge der Verringerung
ihres Durchmessers nicht mehr mit dem "Werkstück in Berührung steht, also
radial und damit auch axial entspannt ist, und daß sie ferner infolge der Aufschärfung
sehr griffig ist und infolgedessen bei erneuter Beistellung das noch stehengebliebene Material
zuverlässig wegschleift. Wenn also die Schneidfläche (oder Schneidkante, wenn von
einer solchen gesprochen werden darf) der Schleif Scheibe besonders 'beim Feinschliff hinsichtlich
ihrer Stellung zum Fertigmaß kontrolliert werden kann, so ist es möglich, hierdurch
das gewollte Fertigmaß im angegebenen Zeitpunkt zu erreichen.
Nach der Erfindung ist die Einrichtung so getroffen, daß statt der Schleifscheiben-Schneidkante
ein Anschlag benutzt wird, der genau dieselbe Querbewegung wie die Schleifscheibe
macht und außerdem den Veränderungen der Schleifscheibe hinsichtlich der Verringerung
des Durchmessers in gleicher Weise wie die Scheibe selbst unterworfen ist. Die natürliche Verkörperung dieses Anschlags
wäre der Diamant.
Die natürliche Abnutzung der Schleifscheibe ist unkontrollierbar. Infolgedessen
muß die Scheibe von Zeit zu Zeit abgezogen werden, womit 'die Stellung ihrer Schneidkante
genau festgelegt ist. Dementsprechend können auch die Berührungsflächen oder -punkte des erwähnten Anschlages genau in
gleichem Maße verändert werden. Wenn beispielsweise das Schleifen 'eines Werkstückes
beginnt, die Schleifscheibe aber vorher mit dem Diamanten abgezogen war und der Diamant
nach dem Abziehen nicht in der Querrichtung von der Scheibe entfernt wurde,
so liegen die Schneidkante der Scheibe und die Spitze des Diamanten genau in einer
Linie. Hat nun der Halter des Diamanten einen Anschlag, so- wird dieser Anschlag
in einer bestimmten Entfernung von der wirksamen Seite der Schleifscheibe stehen.
Beginnt jetzt das Schleifen, wobei eine Maschine mit Beistellung der Schleifscheibe angenommen
sei, so vollführt die Schleifscheibe zur Bewältigung des abzuschleifenden Materials
eine Querbewegung, welche der Diamant mit seinem Anschlag in genau demselben Maße mitmacht, weil er mit dem Querschlitten
verbunden ist. Eine solche Einrichtung ist beispielsweise in Abb. 9 der Zeichnung schematisch
veranschaulicht. In dieser Abbildung bedeutet η die Schleifscheibe und k den Diamanten
mit seinem Halter m.
Würden nun die obenerwähnten Vorgänge der Scheibenäbnutzung und des Abdrückens
der Scheibe nicht eintreten, so würde der Anschlag oder 'die Spitze des Diamanten k
beim Auftreffen auf einen Gegenanschlag., der dem Fertigmaß entsprich^ dieses genau
anzeigen. Die in Abb. 1 bis 3 niedergelegten Vorgänge verhindern dies aber; außerdem
muß in vielen Fällen die Scheibe während eines Arbeitsvorganges mehrfach geschärft werden,
damit sie das abzuschleifende Material bewältigen kann.
Zum Abrichten der Scheibe η wird der
Diamant mit seinem Halter über die Ursprungslinie, die sich zu Beginn der Schleifarbeit
mit der Schneidkante der Schleifscheibe deckte, um einen beliebigen Betrag vorgerückt, wobei der Anschlag am Diamanthalter
mitgeht. Dann wird die Scheibe durch Längsbewegen des Diamanten oder auch der Scheibe selbst abgezogen. Jetzt
bilden die Schleifscheibenschneidkante und die Diamantspitze wieder die genau fluchtende
Linie 0 wie zu Beginn der Arbeit, und der Anschlag am Diamanthalter m steht wieder
in genau demselben Abstand von der Schneidkante wie zu Anfang.
Dieses Abrichten kann periodisch so -oft wiederholt werden, wie es erforderlich ist,
und zwar so lange, bis der Anschlag am Diamanthalter den auf das Fertigmaß eingestellten
Gegenanschlag erreicht hat.
Das geschilderte Vorrräcken des Diamanten
zum Abziehen, also das Maß der Verkleinerung der Schleifscheibe, kann willkürlich gewählt
werden. Dieses Maß kann aber auch in bestimmter Weise begrenzt und von Hand
oder selbsttätig durch die Maschine eingestellt werden. Ebenso kann die Abziehbewegung,
also die Längsbewegung des Diamanten, ,an der Scheibe vorbei oder umgekehrt
von Hand und auch selbsttätig erfolgen (Abb. 9). xio
Der Erfindungsgegenstand kann auch in einfacher Weise so ausgebildet werden, daß
das ein- oder mehrmalige Abrichten der Schleifscheibe unmittelbar vor Erreichen des
Fertigmaßes selbsttätig erfolgt. Zweckmäßig wird hierzu der Diamant k und der mit ihm
in Beziehung stehende Anschlag b feststehen, also keine dem Schleifvorschub entsprechende
Querbewegung machen und auch nicht als Meßanschlag dienen, sondern immer nur zur
Feststellung und zur entsprechenden Korrektur besonderer Meßanschläge ό (Abb. 4
bis 6) benutzt werden. Wird der Diamant vorgestellt, so bewegt sich der Anschlag b
mit vor, wie Abb. 4 zeigt. Die; Schleifscheibe η
wird am Diamanten k vorbeigeführt und dabei abgezogen, so daß die Arbeitskante der
Scheibe η jetzt wieder in einer Linie mit der Diamantspitze und dem Anschlag· ö steht.
Da nun der Anschlag b mit dem Querschlitten ρ nicht mitgeht, ist an diesem Schlitten
ein Anschlag c angebracht, der in seiner Fassung zweckmäßig mit Reibungsklemmung
festsitzt. Der Anschlag c stellt den eigentlichen Meßanschlag dar und hat einen Gegenanschlag
d, der mit einer Meßeinrichtung (Meßuhr) q oder mit Kontakten 0. dgl. in
Verbindung steht, die das jeweilige Maß anzeigen oder bei Erreichung einer bestimmten
Stellung die Maschine in bestimmter Weise steuern.
Abb. 4 zeigt die Stellung der Scheibe n, des Diamanten k und der Anschläge b, c, d
in dem Augenblick, in dem die Schleifscheibe im Sinne der Abb. 2 vor der Erreichung des
Fertigmaßes / steht, dieses aber infolge natürlicher
Abnutzung und Abdrückens ihrer Spindel/ nicht ganz erreicht hat. Durch Vorbeiführen
der Schleifscheibe am Diamanten wird jetzt die Scheibe abgerichtet. Abb. 5 zeigt die
Stellung der Teile im Augenblick des erfolgten Abrichtens. Die Schleifscheibe hat
sich nach rechts am Diamanten k vorbeibewegt und ist abgezogen worden; der feste
Anschlag b hat den auf Reibungsklemmung am Querschlitten mitgehenden Meßanscfalag c
um das Abrichtmaß zurückgedrückt, so daß also der Anschlag c wieder in eine bestimmte
Lage zur Arbeitskante der Schleifscheibe kommt. Abb. 6 zeigt die verschiedenen Teile
nach dem Abrichten. Der Anschlag c hat nach dem Zurückdrücken durch den Anschlag
b wieder seine ursprüngliche Stellung eingenommen, so daß der Anschlag d wieder
dem Anschlag c gegenübersteht.
Die der Beistellung der Schleifscheibe entsprechende Querbewegung wird von dem Anschlag
C ebenfalls ausgeführt und ist an der Meßuhr erkenntlich. Zeigt der Zeiger dieser
Uhr das Fertigmaß an oder berühren sich bei Erreichung des Fertigmaßes Kontakte
o. dgl., so wird die Maschine in diesem Augenblick von Hand oder selbsttätig ausgeschaltet.
Es wäre nun möglich, daß das gemäß Abb. 3 im Feinschliff zu bewältigende Restmaterial
jetzt immer noch nicht vollständig abgeschliffen wurde. Dies kann beispielsweise
vorkommen, wenn es sich um verhältnismäßig lange Bohrungen handelt, bei denen die Gefahr
des Abbiegens der Schleifspindel besonders groß ist. In solchen Fällen, die mittels
einer Lehre erkennbar sind, kann der beschriebene Abrichtvorgang beliebig' oft wiederholtwerden.
EinebesondereiErnstellung irgendwelcher Anschläge, des Diamanten oder anderer
Teile ist nicht erforderlich, weil sich nach dem ersten Abrichten der Schleifscheibe
der Meßanschlag c mit der Scheibe in der BeisteEvorrichtung vorwärts bewegt hat, während
der Diamant und der mit ihm verbundene Anschlag b ihre ursprüngliche Lage
beibehalten haben. Vor dem zweiten Abrichten würde sich also die Stellung der Teile nach Abb. 4 ergeben. Der Meßanschlag
C hat das Fertigmaß / erreicht, die Schleifscheibe ist aber immer noch abgedrückt
worden, wenn sie auch das Restmaterial (Abb. 3) bedeutend verkleinert hat. Nach Wiederholung des Abrichtvorganges
gemäß Abb. 5 wird dann dieses Material von der frisch geschärften Scheibe η nochmals
angegriffen.
Abb. 4 bis 6 zeigen also eine Einrichtung, bei der ein veränderlicher, auf Reibungsklemmung
befestigter Anschlag c die gleiche Bewegung wie die Schleifscheibe macht und
in seiner Stellung einer der Durchmesserverminderung der Schleifscheibe genau entsprechenden
Änderung unterliegt, der also gewissermaßen die Schleifscheibenkante in ihrer Veränderlichkeit kontrolliert. Damit ist
die Möglichkeit gegeben, die Lage der Schleifscheibenkante in jedem Augenblick der
Schleifarbeit abzulesen und durch irgendeine Einrichtung ein Maß festzulegen, das für den
beweglichen Anschlag c die Fertigstellung der Schleif arbeit im Vor- oder Fertigmaß
angibt. Der mitgehende veränderliche Meßanschlag c ist also gewissermaßen gleichbedeutend
mit der Arbeitskante der Schleifscheibe.
Abb. 7 zeigt ein weiteres Anwendungsbeispiel von Meßanschlägen oder Meßkontakten,
die mit der Schleifscheibe ihre Stellung um genau dasselbe Maß verändern und infolgedessen
ebenso wie die Schleifscheibenkante zur unmittelbaren Bewegung oder Kontaktbildung
dienen können. Der Schleifscheibe ist in kleinem Abstand eine Metallscheibe in Form eines auf der Schleifspindel befestigten
Ringest beigegeben, dessen Durchmesser beim Abrichten der Schleifscheibe n
gleichzeitig verkleinert wird, so daß die Arbeitskante der Schleifscheibe und die
zugehörige Kante des Ringes e stets im selben Abstand zueinander liegen. Dem
Ringe e gegenüber befinden sich, wie Abb. 8 zeigt, Gegenanschläge mit Meß- und
Kontakteinrichtungen, die auf ein bestimmtes Maß eingestellt sind und bei Berührung mit
dem Ringe e das Fertigmaß anzeigen oder
selbsttätig wirksam werden lassen. Hat die Schleifscheibe infolge natürlichen Verschleißes
und Abdrückens ihrer Spindel' noch Restmaterial
stehenlassen, so wird sie erneut abgezogen, wie es im Zusammenhang mit
Abb. 5 und 6 erklärt worden ist. Die auf der Zeichnung angegebenen und
vorstehend erläuterten Ausführungsbeispiele sind sinngemäß, zu ändern, wenn es sich um
Maschinen handelt, bei denen statt der Schleifscheibe das Werkstück die Querbewegung
ίο macht. Auf der Zeichnung sind beide Ausführungsbeispiele
(Abb. 4 bis 6 einerseits und Abb. 9 anderseits) für Maschinen mit Querbewegung
der Schleifscheibe angegeben, wobei aber bei Abb. 4 bis 6 die Schleifscheibe
sich auf den Diamanten zu bewegt, während bei Abb. 9 der Diamant mit der Schleifscheibe
gleichzeitig die Querbewegungen ausführt. Die Erfindung ist sinngemäß auch für den Fall anwendbar, daß der Meßanao
schlag c feststeht und der Anschlag b sich auf den Anschlag C zu bewegt.
In Ab. 10 der Zeichnung ist das Vorrücken
der Schleifscheibe η mit dem Diamanten k
und dessen Anschlag während des Schleif-Vorganges mit dreimaligem Abrichten der
Schleifscheibe schematisch angegeben.
Die Hauptvorzjige des Erfinjdungsgegenstandes
sind folgende:
Die Vorrichtung nach der Erfindung kann entweder so ausgebildet sein, daß sie von
Hand benutzbar ist, oder auch so, daß sie selbsttätig wirkt.
Die Vorrichtung ist als selbsttätige Vorrichtung an bereits vorhandenen Maschinen
beliebiger Ausführung nachträglich anzubringen. Hierin liegt ein Vorzug von ganz besonderer
wirtschaftlicher Bedeutung.
Der Gegenstand der Erfindung ist bei Innenschleifmaschinen auch für Bohrungen
geeignet, die Nuten oder andere Unterbrechungen aufweisen. Dies ist bei bekannten
Einrichtungen, die denselben Zweck verfolgen, aber von der Innenfläche dieser Bohrung
ausgehen, nicht der Fall.
Die Einstellung der Meßanschläge und der Diamantstellung sowie das nachfolgende Abrichten
der Schleifscheibe können entweder von Hand oder selbsttätig erfolgen, so daß keine besondere Korrektur nach dem Fertig-So
schleifen erforderlich ist.
Die Schleifscheibe kann beliebig oft und in jeder Stellung zum Fertigmaßi abgezogen
werden, während bisher die Schl'eifscheibenabhutzung nur nach Beendigung eines Arbeitsvorganges ausge-
glichen werden konnte, weil sonst die Beziehungen des Diamante«, zur Meßeinrichtung
außer Einklang kamen. Mußte nun bei diesen Maschinen sehr viel Material abgenommen
werden, so entstand häufig mangelhafte, unsaubere Arbeit und eine erhebliche Leistungsverringerung, weil die Schleifscheibe die ganze Materialmenge nicht mit nur
einmaligem Abrichten bewältigen konnte. Die Beseitigung dieser Nachteile beim Gegenstände
der Erfindung bildet ebenfalls einen ganz besonders wichtigen Vorteil.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Vorrichtung zur Steuerung der Bei- und Abstellschlitten an Schleifmaschinen, dadurch gekennzeichnet, ■ daß — zur Festlegung der Lage der abgerichteten1. Schleiffläche des Werkzeuges durch einen für die Bemessung des fertigen Werkstückes bzw. die dazugehörige Beistellung benutzbaren Anschlag — ein mit dem Abrichtwerkzeug starr verbundener Anschlag (Jb) — oder das Abrichtwerkzeug selbst — beim Arbeitsvorschub einen mit dem beigestellten Schlitten mitgehenden Anschlag (c) um das Maß der Schleifflächenverlegung durch Abrichten in seiner Lage verändert und auch in dieser neuen Lage eine Anzeige- oder Steuervorrichtung (d) in Tätigkeit .setzt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des Anschlages (e) die Anzeige- oder Steuervorrichtung (d) durch das Abrichtwerkzeug oder den mit ihm verbundenen Anschlag (b) unmittelbar oder mittelbar in Tätigkeit gesetzt wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (c) auf Reibungsklemmung befestigt ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, da-. durcn gekennzeichnet, daß der in seiner Lage veränderliche Anschlag (c) auf der Schleifspindel (i) zweckmäßig in Form eines Ringes (e) angeordnet ist und durch Abdrehen gleichzeitig mit dem Abrichten des Werkzeuges (n) auf einen bestimmten Abstand zur Schleiffläche des Werkzeuges gebracht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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ID=27207247
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