AT150957B - Schleifmaschine für Messer und Scheren. - Google Patents

Schleifmaschine für Messer und Scheren.

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AT150957B
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William Geveke
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William Geveke
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  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description


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  Schleifmaschine für Messer und Scheren. 



    Gegenstand der Erfindung ist eine beliebig angetriebene Maschine zum Schleifen von Messern und Scheren, bestehend aus zwei auf der gleichen Welle angebrachten und mit ihr umlaufenden Schleifsteinen, zwischen welchen die Messer bewegt werden, während eine der Aussenflächen dieser Steine zum Schleifen der beiden Scherenhälften dient. Maschinen zum Schleifen von Messern, welche zwischen zwei auf der gleichen Welle umlaufenden Schleifsteinen fortbewegt werden, sind an sich bekannt, jedoch haben sie noch grosse Nachteile. Vor allem, falls diese Maschinen mittels Elektromotoren angetrieben werden, haben sie den Nachteil, dass die Sehleifkanten der Messer und Scheren immer mehr oder weniger unregelmässig ausfallen. Die Ursache liegt darin, dass die Drehzahl dieser Kleinmotoren zwischen Leerlauf und voller Belastung um mehr als 100% schwankt.

   Da nun die Schleifwirkung abhängig von der Umlaufzahl zu-bzw. abnimmt, liegt es auf der Hand, dass man mit Schleifsteinen, die fest auf der Welle sitzen, stets ungleichmässige Schleifwirkung erzielen muss. Diesem Übelstand wird auch nicht mit einer bekannten Schleifmaschine abgeholfen, bei der einer der beiden Schleifsteine formschlüssig, also fest mit der Antriebsachse verbunden ist, der andere durch Reibungsschluss. Beim Gebrauch müssen nämlich die beiden Steine dieser Maschine eine unterschiedliche Drehzahl aufweisen. Durch die Erfindung werden alle diese Nachteile behoben. Dies wird dadurch erreicht, dass zwei Schleifsteine lose auf der gleichen angetriebenen Welle angebracht und durch Reibungsschluss mit ihr verbunden sind und durch Federdruck gegeneinander gedrückt werden. 



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Maschine dargestellt. 



  Fig. 1 ist ein Längsschnitt, Fig. 2 eine Seitenansicht von rechts und Fig. 3 eine Draufsicht. 



  Auf der Welle b des Elektromotors a sitzt ein Stellring c. Die Stellschraube d greift in den Schlitz der Büchse g ein, die sich frei auf der Welle b hin und her bewegen kann. Auf der Büchse g befinden sich die beiden Schleifsteine hund k, die sich frei auf der Büchse b bewegen können und nur durch die Federn l und m, die die Steine h, k gleichzeitig gegeneinander drücken, mit der Büchse - also reibungsschlüssig-verbunden sind. Die Feder m stützt sich gegen die mittels des Splintes o auf der Büchse g befestigte Scheibe n. Die Schleifsteine h und k sind an beiden Seitenflächen nach innen und nach aussen abgerundete zylindrische Ringe. Dies hat den Vorteil, dass sie nach Abnutzung gegeneinander ausgewechselt und an den entgegengesetzten Flächen von neuem verwendet werden können. 



  Die Hülse r ist auf einem exzentrischen Flansch z des Motors a z. B. mittels der Schraube p zwecks leichter Reinigung vom Schleifpulver leicht abnehmbar befestigt. Ein schräger Schlitz s in der Hülse dient als Führung für die Messer, eine schräge Führung u, die um eine Achse t verschwenkbar an der Hülse r befestigt ist, wird beim Schleifen von Scheren benutzt. Die Schräge der Führung u wird mittels des Hebels w geregelt, der durch die Schraube e fest verbunden ist mit der Exzenterscheibe v und durch die Flügelmutter i festgeklemmt werden kann. 



  Die Messer werden nach dem Einschalten des Motorstroms durch den Schlitz s schräg zwischen die beiden Schleifsteine eingeführt und bewegt, wobei die Schneide des Messers zu gleicher Zeit an beiden Seiten geschliffen wird. Bei der ersten Berührung des Messers gleiten die Schleifsteine infolge ihrer Trägheit, bis die volle Umlaufzahl des Motors erreicht ist ; dasselbe tritt ein bei jedem übermässigen oder ungleichen Druck auf die Messer, wodurch also sofort die Schleifwirkung verringert wird.

   Seitliche Bewegungen, welche beim Schleifen mit der Hand immer auftreten und somit ein einseitiges Schleifen der Messerkanten zur Folge haben, werden durch die seitliche Bewegungsmöglichkeit   

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 der Büchse g aufgehoben.   Mau   hat hiedurch die Gewähr, dass die Schneide immer an beiden Seitenzugleich gleichmässig geschliffen wird. 



   Beim Schleifen von Scheren wird zuerst mittels des Hebels w und der Teilung der Hülse r die Führung   u   eingestellt. Dann legt man eine Scherenhälfte auf die Führung   M   und bewegt die Schnittkante am Schleifstein k entlang. Genau   so : wie   beim Schleifen der Messer gleitet dieser Stein bei jedem starken oder unregelmässigen Druck, wodurch stets eine regelmässige Sehleifkante erzeugt wird. 



   Statt durch zwei Federn   I   und tn kann man die Steine h und k auch durch eine Feder   l   zusammendrücken. 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. verbunden ist, aber in axialer Richtung verschiebbar ist.
    3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifsteine (h, k) zylindrische Scheiben mit an beiden Seiten nach innen und aussen abgerundeten Kanten bilden, die leicht ausgewechselt und so nach Abnutzung umgedreht werden können.
    4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine die Schleifsteine um- EMI2.2 einer Exzenterscheibe (v) und eines damit fest verbundenen Hebels (w) mit Feststellmutter (i,) einstellbar ist.
    6. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Büchse (r) exzentrisch zur Welle (b) angeordnet und leicht abnehmbar auf einem Flansch des Antriebsmotors befestigt ist. EMI2.3
AT150957D 1935-08-20 1936-07-23 Schleifmaschine für Messer und Scheren. AT150957B (de)

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