DE46935C - Selbstthätige Wägemaschine für kleinkörnige Stoffe - Google Patents

Selbstthätige Wägemaschine für kleinkörnige Stoffe

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DE46935C
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Germany
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weight
flap
weighing
small
balance
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT46935D
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English (en)
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Firma L. A. riedinger in Augsburg
Publication of DE46935C publication Critical patent/DE46935C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G13/00Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
in AUGSBURG.
Selbstthätige Wägemaschine für kleinkörnige Stoffe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Mai 1888 ab.
Das selbstthätige Verwiegen kleinkörniger Materialien (Getreide u. dergl.) erfolgt mit dieser Maschine in bestimmten gleichen Gewichtsmengen ; die Anzahl der Wä'gungen und damit das Ergebnifs der Wä'gung wird durch ein Zählwerk angegeben.
Das Material rinnt aus einer Gosse A in das an einer Balkenwaage W hängende Wägegefäfs G zunächst in .vollem Strahl, dann vermöge der drosselnden Wirkung einer Regulirklappe R immer langsamer, bis die Füllung des Wägegefäfses dem am anderen Ende der Waage angehängten Einheitsgewicht Q entspricht, worauf der Zulauf durch die Klappe Z abgesperrt wird und die Bodenklappe E des Wägegefäfses sich öffnet; hat sich das letztere entleert und seine Bodenklappe wieder geschlossen, so wird auch die Zulauf klappe wieder geöffnet und dadurch eine neue Wägung eingeleitet.. Die Bewegung der einzelnen Klappen wird durch das Spiel der Waage herbeigeführt.
An der letzteren halten sich zunächst das leere Gefäfs G und die Gewichtsschale S das Gleichgewicht. ' Durch Aufsetzen des Einheitsgewichtes Q auf die letztere wird das Wägegefäfs G gehoben, die Regulirklappe R und die Zulauf klappe Z werden offen, die Gefäfsklappe υ" wird geschlossen gehalten; hierbei stützt sich die Regulirklappe R mit dem . Arm T1 gegen den Waagebalken, . denselben auf der Gewichtsseite etwas entlastend. Das Wägegefäfs beginnt deshalb, zu sinken, bevor seine Füllung dem Einheitsgewicht gleichkommt, und die Regulirklappe folgt, den Zulauf verengend, dieser Bewegung, bis sich ihr Arm r2 gegen das Maschinengestell legt, wodurch die theilweise Entlastung der Waage auf der Gewichtsseite wieder aufgehoben wird. Durch den verengten Zulauf rieselt nun langsam Material zur weiteren Füllung des Wägegefäfses nach und letzteres sinkt immer, weiter, wodurch der Waagebalken an die Auslöseklinke α gelangt, auf welche sich der Arm ^ der Zulauf klappe stützt. Sowie dann ^ diese Klinke angezogen wird, fällt die Klappe Z, den Zulauf absperrend, zu, wobei sie mit dem Anschlag χ die Klinke k vom Hebel h abzieht; dieser schwingt nun nach abwärts und zieht seinerseits mit dem Anschlag j' die Sperrklinke s vom Arm e der Gefäfsklappe E ab. Die ihrer Stütze beraubte Gefäfsklappe wird aufgedrückt und die Füllung entströmt dem Wägegefäfs und ergiefst sich in den vom Hebel H getragenen Staukasten K, welcher durch das Gewicht q theilweise 'vausbalancirt ist. Da auf der Achse des Hebels H auch der Hebel h befestigt ist, so hatte sich schon bei Auslösung des letzteren der Staukasten K so weit gesenkt, bis sich das Gewicht q gegen die ■Gewichtsschale s der Waage gelegt hat (Fig. 3). Sobald also der Staukasten die Füllung des Wägegefäfses aufgenommen hat, kann die Waage, welche schon bei theilweiser Entleerung des Wägegefäfses zurückzugehen bestrebt ist, diesem Bestreben nicht folgen, sondern es mufs das Wägegefäfs so lange in der tiefsten Lage verharren, bis ein erheblicher Theil der Füllung aus dem Staukasten K durch den Spalt u ausgeflossen ist. Dieser Spalt wird so bemessen,
dafs sich das Wägegefä'fs vollkommen entleert hat und seine Bodenklappe durch ihr Gegengewicht wieder geschlossen worden ist, ehe das Gefäfs wieder durch das Uebergewicht auf der anderen Seite der Waage gehoben werden. kann. Die sinkende Gewichtsschale S bringt nun, immer auf dem Gegengewicht q aufsitzend und dadurch zugleich am Pendeln verhindert, den Staukasten und den auf dessen Hebelachse befestigten Hebel h in seine ursprüngliche Lage zurück, weshalb sich die Sperrklinke s wieder vor den Arm e der Gefäfsklappe E legen kann, während auch die am Wägegefäfs befestigte Stütze t die Klappe Z hebt und den Zulauf öffnet, nachdem sich die freigewordene Klinke k wieder vor den Hebel h gelegt hat. Die geöffnete Zulauf klappe wird durch die Auslöseklinke α festgehalten. Schliefslich öffnet der Waagebalken auch die sich gegen ihn stützende Regulirklappe R, wodurch dem zu wägenden Material der Weg zum Wägegefäfs wieder vollständig freigemacht wird.
Um den Widerstand, den das Ausheben der Auslöseklinke λ verursacht, ohne Beeinträchtigung der Genauigkeit der Wägung zu überwinden, ist an dem Waagebalken ein Gewichtshebelchen»' um einen Bolzen drehbar angebracht. Ist dieses Hebelchen gegen die Gewichtsseite der Waage hin zurückgeklappt, so befindet sich die leere Waage im Gleichgewichtszustande und die Zunge i mufs einspielen; in der gezeichneten Lage dagegen giebt dieses Gewichtshebelchen der Waage auf der Seite des Wägegefäfses gerade so viel Uebergewicht, als zum Ausheben der Klinke α nothwendig ist.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    An selbsttätigen Wägemaschinen für kleinkörnige Stoffe:
    ι. Die Anwendung des von den Hebeln H getragenen Staukastens K in Verbindung mit dem Gegengewicht q zu dem Zweck, zu verhindern, dafs das Wägegefäfs G durch die Gewichtsschale 5 und das Gewicht Q gehoben werden und folglich durch die Stütze t die Klappe Z, sowie durch den Waagebalken Wund den Arm T1 die Klappe R geöffnet werden kann, bevor das Wägegefäfs "genügend Zeit zu seiner vollständigen Entleerung gefunden hat.
  2. 2. Bei der unter i. bezeichneten Einrichtung die Anbringung des umlegbaren, hebeiförmigen Vorgewichtes n> am Waagebalken W zu dem Zweck, den Widerstand gegen das Auslösen der die offene Klappe Z stützen-■ den Klinke α beim Einspielen der Waage ohne Ueberschreitung des richtigen Gewichtes der Wägegefäfsfüllung zu überwinden."
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT46935D Selbstthätige Wägemaschine für kleinkörnige Stoffe Expired - Lifetime DE46935C (de)

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