DE469300C - Fallschirm, welcher durch Aufblaehen von Schlaeuchen mittels Pressgases entfaltet wird - Google Patents

Fallschirm, welcher durch Aufblaehen von Schlaeuchen mittels Pressgases entfaltet wird

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DE469300C
DE469300C DEF60429D DEF0060429D DE469300C DE 469300 C DE469300 C DE 469300C DE F60429 D DEF60429 D DE F60429D DE F0060429 D DEF0060429 D DE F0060429D DE 469300 C DE469300 C DE 469300C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D17/00Parachutes
    • B64D17/62Deployment
    • B64D17/72Deployment by explosive or inflatable means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

  • Fallschirm, welcher durch Aufblähen von Schläuchen mittels Preßgases entfaltet wird Es sind bereits Fallschirme bekannt, welche durch :Aufblähen von Schläuchen mittels Preßgases entfaltet werden.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Schläuche die den Schirm mit dem Träger verbindenden Streben bilden, welche im Ruhezustande balgartig zusammengefaltetwerden. Durch diese Anordnung wird der Vorteil erzielt, daß der Fallschirm sehr geringes Gewicht und in zusammengelegtem Zustande kleine Abmessungen erhält und in zweckmäßiger Weise auf einer Kopfbedeckung (z. B. Fliegerhelm) des Trägers befagtigt sein kann.
  • Die Abbildungen zeigen Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Fallschirmes, und zwar Abb. i einen zusammengefalteten Fallschirm im Längsschnitt, Abb.2 einen Schnitt nach Linie A-B in Abb. i und Abb. 3 einen Fliegerhelm mit Fallschirm.
  • Eine vom Insassen des Luftfahrzeuges mitzutragende Preßluftkammera ist durch eine Schlauchleistung b mit seiner Verteilungskammer c eines Faltschirmes d verbunden. An die Verteilungskammer c sind die zusammengefalteten, in :entsprechender Anzahl und Verteilung angeordneten Schläuche e preßluftdicht in entsprechendem Winkel gemäß der Spreizstellung angesetzt. Die oberen, ge- schlossenen Enden der Schläuche e sind an dem im Ruhezustande zusammengelegten Überzug f befestigt. Mittels Karabinerhakens kann der Fallschirm d am Leibriemen o. dgl. des Fliegers leicht lösbar befestigt werden.
  • Abb.3 zeigt seinen mit Fallschirm ausgerüsteten Fliegerhelm h, der selbstverständlich am Kopf festsitzen muß. Die Preßluftkammer a kann auch in seiner Kamin@er k des Fliegerhelms h untergebracht .sein.
  • Die Vorrichtung besitzt den Vorteil, daß der Flieger, !ohne durch Befestigen des Fallschixmes u. dgl. am Körper viel Zeit zu verlieren, jederzeit durch Sprung das Flugzeug verlassen kann, wobei er nur durch Öffnen des Hahnes i die Preßluft in die Schläuche eintreten läßt, wodurch sich der Fallschirm öffnet.
  • Es sei noch bemerkt, daß mit der Preßluftkammer a durch eine weitere Leitung mit Abschlußorgan auch noch ein Rettungsgürtel verbunden sein kann, den der Flieger um den Körper trägt. Gerät er beim Abspringen auf ,eine Wasserfläche (Fluß, See, Meer o. dgl.), so kann er durch. öffnen, des Abschlußorgans der genannten Leitung das Einströmen von Preßluft aus dem Preßluftbehälter a in den Rettungsgürtel bewirken. Dadurch wird die Gefahr des Ertrinkens beseitigt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fallschirm, welcher durch Aufblähen von Schläuchen mittels Preßgases entfaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schläuche (e) die den Schirm mit dem Träger verbindenden Streben bilden.
  2. 2. Fallschirm nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schläuche (e) im Ruhezustande balgartig zusaminwngefaltet sind.
  3. 3. Fallschirm nach Anspruch i sind 2, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Schläuche (e) an einer Kopfbedeckung (z. B. Fliegerhehn) des Trägers befestigt sind..
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