DE467689C - Foerderwagen, insonderheit fuer Bergwerksfoerderung - Google Patents

Foerderwagen, insonderheit fuer Bergwerksfoerderung

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DE467689C
DE467689C DEV22184D DEV0022184D DE467689C DE 467689 C DE467689 C DE 467689C DE V22184 D DEV22184 D DE V22184D DE V0022184 D DEV0022184 D DE V0022184D DE 467689 C DE467689 C DE 467689C
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Germany
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bearings
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conveyor wagons
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Vereinigte Stahlwerke AG
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Vereinigte Stahlwerke AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D11/00Mine cars
    • B61D11/02Body construction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Förderwagen, insonderheit für Bergwerksförderung. Die bislang üblichen Förderwagen; weisen dadurch, daß sie in der Hauptsache aus dünnwandigen genieteten Blechen hergestellt werden, große Nachteile auf. Der Kasten ist mit dem Untergestell, das im allgemeinen die angenieteten Pufferbohlen und die Zugvorrichtungen aufnehmen muß, durchweg durch ίο Niete verbunden, die sich nach einiger Zeit lockern. Außerdem bringt es die Art der Herstellung mit sich, daß die hoch beanspruchten Teile nicht mit der Genauigkeit hergestellt werden können, wie es die Beanspruchung durch den rauhen Betrieb nötig macht. Auch ist es keine Seltenheit, daß die Achsen der Räder nicht genau parallel zueinander liegen, ■ was zur Folge hat, daß die Belastung der Räder und der Lagerverschleiß ungleichmäßig ist und dadurch zu Störungen Veranlassung gegeben wird. Ungünstig für die Reinigung der Wagen sind auch die vorstehenden Nietköpfe des unteren Teiles des Wagenkastens (der Mulde) sowie die unvermeidlichen scharfen Ecken und Winkel. Die Nietköpfe und toten Ecken halten häufig beträchtliche Mengen des Inhalts fest, der allmählich erhärtet und die Reinigung immer mehr erschwert.
Alle diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß der Förderwagen ganz oder teilweise aus einer genügend elastischen Eisen- oder Metallegierung durch Gießen hergestellt wird. Im allgemeinen genügt es, die Mulde aus gegossenem Material, vorzugsweise aus Stahlguß oder einer geeigneten Leichtmetallegierung, herzustellen. Die Lager für die Aufnahme der Achsbüchsen, Pufferbohlen und Zugvorrichtungslagerstellen bilden mit dem Kasten bzw. der Mulde ein einheitliches Ganzes. Die genau parallele Ausbohrung der Lagerstellen bietet keinerlei Schwierigkeiten. Bei Anlagen, bei denen starke Angriffe des Wagenmaterials zu erwarten sind, können Förderwagen Verwendung finden, deren Material aus einer der bekannten korrosionsbeständigen oder verschleißfesten Legierungen besteht. Bei großen Fördertiefen ist die Gewichtsersparnis durch Anwendung geeigneter Leichtmetallegierungen von Bedeutung. Dabei sind die Herstellungskosten ganz oder teilweise gegossener Förderwagen bei Berücksichtigung der erzielten Vorteile im Betrieb und in der Wartung vergleichsweise gering.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des neuen Förderwagens, und zwar in Abb. ι in Seitenansicht (teilweise geschnitten) und in Abb. 2 in Stirnansicht, zur Hälfte geschnitten.
Die im Querschnitt halbkreisförmige ΐο Mulde« aus Stahlguß ist an den Stirnseiten und in den Ecken gut ausgerundet. Durch je zwei Schrauben sind die bei Förderwagen üblichen Achsbüchsen b in den mit der Mulde aus einem Stück bestehenden Lagern c befestigt, während das andere Ende der Achsbüchsen in Lagern d ruht. An den Stirnseiten angegossen befinden sich die Puffer e und die Lagerstellen f für die Zugvorrichtungen g\ Der aus Blech bestehende Oberkasten h mit dem Versteifungsbügel i ist unmittelbar mittels versenkt geschlagener Niete an der Mulde befestigt. Die Anwendung versenkter Niete bietet keine Schwierigkeiten, da die Mulde genügend Wandstärke an der Verbindungsstelle aufweist. Es bereitet ferner keine Schwierigkeiten, die Achsbüchsen mit dem Unterkasten gleichfalls aus einem Stück herzustellen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Förderwagen, insonderheit für Bergwerksförderung, dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten ganz oder in seinem unteren Teile mit den Pufferbohlen und den Lagerstellen für die Zugvorrichtungen und für die Achsbüchsen ein einheitliches Gußstück aus einer elastischen Eisen- oder Metallegierung bildet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEV22184D Foerderwagen, insonderheit fuer Bergwerksfoerderung Expired DE467689C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE877158C (de) * 1951-07-21 1953-05-21 Ver Leichtmetallwerke Gmbh Foerderwagen, insbesondere aus Leichtmetall

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE877158C (de) * 1951-07-21 1953-05-21 Ver Leichtmetallwerke Gmbh Foerderwagen, insbesondere aus Leichtmetall

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