DE338152C - Foerderwagen - Google Patents

Foerderwagen

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Publication number
DE338152C
DE338152C DE1919338152D DE338152DD DE338152C DE 338152 C DE338152 C DE 338152C DE 1919338152 D DE1919338152 D DE 1919338152D DE 338152D D DE338152D D DE 338152DD DE 338152 C DE338152 C DE 338152C
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DE
Germany
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trolley
car body
pressed
car
stiffened
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Expired
Application number
DE1919338152D
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CLAUSEN B
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CLAUSEN B
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Publication date
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Publication of DE338152C publication Critical patent/DE338152C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D11/00Mine cars
    • B61D11/02Body construction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

Die Grubenförderwagen besitzen in allgemein üblicher Ausführung einen genieteten Wagenkasten, welcher bekanntermaßen sowohl hinsichtlich der Dauerhaftigkeit gegenüber Abnutzung- wie hinsichtlich der Stabilität sehr zu wünschen übrig lassen, denn wenn auch das Bodenblecih des Kastens stärker gewählt werden kann als die Wangenbleche, so tritt doch die Abnutzung durch
to die einstürzende Kohle nicht nur am Boden, sondern auch an den Wölbungen der Seitenwände auf, so daß diese zumeist sehr rasch durchgescheuert werden, zudem sind die Wände durch das Gewicht der Ladung wie durch Stoß gerade in der Wölbung stark beansprucht. Der Förderwagen 'gemäß der Erfindung kennzeichnet sich demgegenüber dadurch;, daß der Wagenkasten in genau den bisher üblichen und dem Bergmann gewohn-
ao ten Formen aus einem einheitlichen Blechpreßstück besteht,, welches zur Verstärkung gegen Abnutzung und zur Versteifung* mit einem auswechselbaren, bis zu einer beliebigen Höhe der Seitenwände reichenden und genau passenden Bodeneinsatz versehen ist. Es hat sich nämlich ergeben, daß die Herstellung eines- derartigen Wagenkastens als ein einheitliches Blechpreßstück möglich ist. Die Verfertigung des Kastens als Blecihpreßstück ermögilidM n.u© eine wesentlich billigere und raschere" Herstellung, sie ermöglicht ferner, die beiden Bestandteile des Kastens in solch gleichmäßig genauen Abmessungen zu fertigen, daß- das Einsatzstück, wie erforderlich, dicht schließend in den Außenmantel paßt und lediglich mit Rücksicht auf das Stürzen der Wagen noch durch einige Heftnieten gehalten werden braucht. Audh ist die innen wie außen vollkommen glatte, d. h. von allen -vorspringenden Bestandteilen freie Form von größtem Vorteil.
Eine weitere Versteifung erhält der Wagenkasten durch Längsträger, welche gleichfalls als Preßlinge ausgebildet, aber auch mit dem Kasten aus einem Stück gepreßt sein können, und zugleich als Träger der Puffer sowie der Radsätze dienen, so· daß sämtliche Stöße vom Wagenkasten selbst ferngehalten werden. Eine zusätzliche Versteifung kann der Wagen gemäß einem weiteren Merkmal noch durch die Radaehsen selbst erhalten, indem diese hohl ausgebildet und feststehend angeordnet werden; die Rad1-adhsen können in diesem Fall zugleich dem Zweck einer zentralen Lagerschmierung nutzbar gemacht werden, beispielsweise derart, daß ein starkwandiger Vorratsbehälter zwischen den Radachsen angeordnet und mit . diesen starr verspannt wird, wodurch zugleich die Festigkeit des Untergestells erhöht wird; damit nun bei dieser Lage des Schmiermittelbehälters das Schmiermaterial zu den Achslagern dringt, sind gemäß einem weiteren Merkmal irr dem Behälter nach beiden Seiten fördernde Vorschubmittel angeordnet; welche entweder von Zeit zu Zeit von Hand oder auch gleichmäßig selbsttätig vorgeschoben werden können.
Es zeigt sioh somit, daß es auf Grund einer zweckmäßigen Ausbildung möglich ist, den ganzen Wagen aus Preßstücken zusammenzustellen und ihm zugleich eine weit
größere Steifigkeit und Widerstandsfähigkeit zu verleihen, als dem bisher üblichen Wagen 'eigen ist.
Die Zeichnung veranschaulicht den neuen Förderwagen als ein Ausführungsbeispiel in Fig. ι und 2 im Läügs- und Querschnitt.
Fig. 3 zeigt die Radachse und Fig. 4 die Schmiervorrichtung, beides gleichfalls als Ausführungsbeispiel in einem größeren Maßstab. Fig. 5 zeigt eine zweite Ausführungsform der Versteifungsträger 4:
Der Kasten 1 eines Grubenf or der wagen s (Fig. ι und 2) ist beispielsweie in der flarihbodigen üblichen Form "mit Boden und Seitenwänden als ein einheitlidhes Blechpreßstück hergestellt, welches keinerlei Nietung mehr erfordert. Dieser Kasten, welcher gegebenenfalls noch mit einer gleichfalls angepreßten Randuimbördelung 2 versehen sein kann, die aber auch fehlen kann, weist einen genau passenden Bodeneinsatz 3 auf, dessen Seitenwände sich zweckmäßig bis oberhalb der Wölbung der Wagenkastenwände, wie dargestellt, erstrecken. Infolge der genauen Preßform braudht der Einsatz nur mit einigen "Heffcieten oder Schrauben befestigt zu sein, um auch beim Stürzen des Wagens sicher zu haften. Der Einsatz kann infolgedessen bei Verschleiß rasch! und leicht und insbesondere unter Tage und fast ohne Betriebsunterbrechung ausgewechselt werden, und- -da im wesentlichen mir der Einsatz einem Verschleiß ausgesetzt ist, bleibt der Wagenkasten erheblich langer als bisher erhalten. Gleichzeitig verleite der Einsatz dem Kasten eine erhebliche Steifigkeit unter Fortfall der bisher üblichen quer- und sonstigen Versteifungen. Um dem Wasser, welches trotz des. dichten Passens etwaig noch zwischen die : beiden Wände- eindringt, den Abfluß zu ermöglichen, kann der äußere Boden mit einigen kleinen Abzugsö'ffnungen versehen sein. Statt der flachbodigen Form kann der Wagenkasten nebst Einsatz auch die in Fig. 4 strichpunktiert angedeutete, gleichfalls übliche halbrunde oder ähnliche Bodenform besitzen. Der Wagenkasten 1 ist unten durch Längsträger 4 versteift, welche gleichfalls als Blechpreßslück ausgebildet sind und mit einer äußeren Ho Seitenwange 5 sich wider die Seitenwand des Wagenkastens legen; statt dessen können die' Versteifungsträger aber auch mit dem Kasten aus einem Stück gepreßt sein (Fig. 5). Die Längsträger 4 dienen im vorliegenden Fall zur Aufnahme der Pufferbleche 6, j welche, wie Fig. 1 ersichtlich macht, die Seitenwand und die beiden Längswände des Wagenkastens U-förmig umgreifen; auf diese Weise werden die Pufferstöße' von dem eigentlichen' Wagenkasten ferngehalten und auf die-Längsträger abgelenkt; diese tragenj ferner die beiden Wagenachsen 7, als welche ! im vorliegenden Fall hohlgezogene Achsen verwendet sind und welche mittels Schlitz- ! blechen 8 gegen Drehung gesichert in den Längsträgern 4 gelagert sind (s. insbes. ί Fig. 3); die Längsträger mit den Achsen erj geben auf diese Weise gleichsam ein Untergestell. Die Räder können nun gleichfalls als Blec'hpreßstücke hergestellt sein; ihre Arme können 'beispielsweise aus einer oder auch, wie dargestellt (Fig. 3), aus zwei gegeneinander oder auch aus zwei voneinander abgekehrten Vollblechscheiben 9 mit eingepreßten Rippen 10 bestehen. Die erforderliche Steifigkeit soll das Rad nun dadurch erhalten, daß die Nabe -in Form einer Büchse 11 eingepreßt ist; gegebenenfalls kann auch die Bandage 12 aufgepreßt sein, was ermöglicht, sie nach Abnutzung allein auszu- So wechseln, sie kann statt dessen aber auch mit den Blechscheiben 9 aus einem Stück gepreßt sein. Die Büchse 11 enthält die Lager 12, beispielsweise Kugel- oder Rollenlager. Ihre Schmierung erhalten die Lager durch die hohle Achse 7 hindurch mittels einer zentralen Schmiervorrichtung besonderer Art, welche insbesondere in Fig. 4 veranschaulicht ist. Sie besteht aus einem kräftigen Blechzylinder 13, in dessen Innerem sich "zwei KoI-ben 14 oder statt dessen auch· Transportschnecken o. dgl.' mittels einer Spindel 15 und Handrad 16 gegenläufig bewegen; durch ein zweckmäßig seitlich versetzt (Fig. 2) angeordnetes Mundstück 17 hindurch kann das übliche Schmiermittel, konsistentes Fett oder zähflüssiges öl, ohne daß der Wagen zu diesem Zweck gekippt zu werden braucht, in die beiden Zylinderseiten gepreßt werden. Die Schmiervorrichtung ist zwischen die beiden Achsen 7 eingesetzt, und zwar in der Weise, daß sie auf der einen Seite mit einem festen Ansatz 18 in die Radachse eingreift und auf der anderen Seite mit einem ähnlichen Ansatz 19, welcher jedoch mitsamt der Spindel 15 so weit hachi innen verschoben werden kann, daß das Handrad 16 aufgesetzt und auf den Ansatz 19 aufgeschraubt werden kann, wobei, gleichzeitig die Spindel 15 an der Querwand 20 der Schmierbüchse festgeklemmt wird. Durch Drehung des Handrades 16 wird das Schmiermittel gleichzeitig auf beiden Zylinderseiten unter Druck gesetzt und zu den beiden hohlen Radachsen hin gedrückt. Der Zylinder 13 bildet einen großen Vorratsbehälter und' es ist zur Wartung des Wagens lediglich erforderlich, das Handrad von Zeit zu Zeit nachzustellen; es erübrigt sich also die bisher erforderliche häufige Füllung und Außerbetriebsetzung des'Wagens zu diesem Zweck. Die Vorrichtung -bietet den weiteren Vorteil, -daß das.
Schmiermittel ständig unter Druck gesetzt werden kann, während dieser Druck bisher nur zu Anfang vorhanden ist. AuA kann im vorliegenden Fall mittels dieser Vorrichtung ein solch kräftiger Druck ausgeübt werden, daß dieser sich, mit Sicherheit bis zu den Lagern überträgt. Gegebenenfalls kann diese Nachstellung sogar selbsttätig von den Radachsen oder einem anderen. Wagenbestandteil aus oder durch! Federdruck o. dgl. erfolgen. Sie ist wie für den vorliegenden Anwendungsfall erforderlich', baulich einfach und infolge des dickwandigen Behältermantels unempfindlich gegen Stöße. Zur Aufnahme der Büchse kann auch ein entsprechender Hohlraum im den Wagenboden eingepreßt sein.
Wie ersichtlich, besteht der vorliegende Wagen aus weniger Einzelteilen nebst deren
ao Verbindungselementen (Niete, Schrauben oder Verschweißungen) als die bisherigen Wragen und ist auch aus diesem Grunde stabiler und widerstandsfähiger als die bisherigen Wagen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Förderwagen, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagenkasten aus einem einheitlichen und durch: einen Bodeneinsatz gleicher Form verstärkten Bleöhpreßstück besteht.
2. Förderwagen nadhf Anspruch 1, daidurch gekennzeichnet, daß der Boden durch Längsträger versteift ist, welche ■mit ihm aus einem Stück gepreßt sind oder sich als besondere Preßlinge mit'35 einer Seitenwange wider die Wagenkastenlängswand legen und zugleich die Pufferbleche tragen.
3. Förderwagen nadh Anspruch· 1 und
2, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsträger durdh hohle und mit ihnen· starr verbundene Radachsen querversteift sind.
4. Förderwagen nach Anspruch! 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die beiden starren Radachsen zur Versteifung des Waigengestells ein aus einem starkwandigen Rohrstück bestehender Schmiermittelbehälter (13) eingespannt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
6erUN. gedruckt In der reiCHsdrUokereU
DE1919338152D 1919-01-19 1919-01-19 Foerderwagen Expired DE338152C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE338152T 1919-01-19

Publications (1)

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DE338152C true DE338152C (de) 1921-06-13

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ID=6222243

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919338152D Expired DE338152C (de) 1919-01-19 1919-01-19 Foerderwagen

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DE (1) DE338152C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2460291A (en) * 1944-09-02 1949-02-01 Du Pont Process for preparation of terpene alcohols
DE975183C (de) * 1945-12-03 1961-09-21 Albert Hames Grubenwagen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2460291A (en) * 1944-09-02 1949-02-01 Du Pont Process for preparation of terpene alcohols
DE975183C (de) * 1945-12-03 1961-09-21 Albert Hames Grubenwagen

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