DE821959C - Federaufhaengung fuer Blatt- oder Schraubenfedern, insbesondere von elektrischen Lokomotiven - Google Patents
Federaufhaengung fuer Blatt- oder Schraubenfedern, insbesondere von elektrischen LokomotivenInfo
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- DE821959C DE821959C DEW3013A DEW0003013A DE821959C DE 821959 C DE821959 C DE 821959C DE W3013 A DEW3013 A DE W3013A DE W0003013 A DEW0003013 A DE W0003013A DE 821959 C DE821959 C DE 821959C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F5/00—Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
- B61F5/26—Mounting or securing axle-boxes in vehicle or bogie underframes
- B61F5/30—Axle-boxes mounted for movement under spring control in vehicle or bogie underframes
- B61F5/301—Axle-boxes mounted for movement under spring control in vehicle or bogie underframes incorporating metal springs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Die Erfindung verfolgt den Zweck, den Verschleiß an den Aufhängelagern von Blatt- oder Schraubenfedern zu vermeiden. Sie wurde gemacht auf Grund der Erfahrungen bei Ausbesserungen von elektrischen Lokomotiven und wird deswegen an Hand der Tragfederaufhängung von Lokomotiven beschrieben.
- Das Lokomotivgewicht wird, wie bekannt, über Blatt- oder/und Schraubenfedern auf die Radsätze übertragen. Die Verbindung der Blattfedern mit dem abzufedernden Lokomotivrahmen ist links und rechts vom Achslager hergestellt durch Federspanner, das sind Stahlstangen mit einem Gewinde am einen Ende und einem Auge (Bohrung) am anderen Ende. Die Stangenenden mit Gewinde liegen an den Blattfederenden, die Stangenenden mit Auge sind mittels Bolzen (Lagerwelle) und Lagerbock mit dem Rahmen oder einem Ausgleichhebel der Lokomotive verbunden. Sind an Stelle der Blattfedern Schraubenfedern verwendet, so befinden sich diese links und rechts vom Achslager und sind mit einem Hebel, in dessen Mitte sich das Achslager abstützt, verbunden. An den Enden des Hebels befinden sich die gleichen Federspanner wie oben beschrieben. Diese Lagerung der Achsfedern ist im Lokomotivbau seit jeher üblich, um die kleinen Bewegungen infolge des Springens des Radsatzes beim Fahren über Gleisunebenheiten und infolge des Spiels des Achslagergehäuses zwanglos zu ermöglichen.
- Da die nur geringen Bewegungen des Federspanners zwischen den Lagerflächen keinen tragenden Ölfilm aufkommen lassen, verschleißen die Augen, Bolzen und Lagerböcke stark. Die Folge des Verschleißes sind großer Ersatzteilbedarf und, daß die Federspanner und Federn sich schief gegen den Rahmen oder vom Rahmen weg gegen einen Anschlag legen und dort scheuern. Denn die Stellung der Blattfeder bzw. des Schraubenfederhebels ist wegen ihrer kugeligen Auflager vom Spiel des Federspannerlagers abhängig.
- Die Erfindung hat zur Aufgabe, den Verschleiß der Federaufhängung gänzlich zu vermeiden. Damit soll das bei jeder Laufwerksüberholung besonders bei elektrischen Lokomotiven nötige Erneuern aller Federspannerbolzen, aller Lagerböcke und das Ausbüchsen aller Federspanneraugen entfallen. Außerdem soll sich die Tragfeder nicht mehr schief stellen können, was sich jetzt besonders bei über dem Achslager angeordneten Federn störend bemerkbar macht. Damit soll das Ausschweißen angescheuerter Rahmen und der Ersatz der angescheuerten Anschläge sich erübrigen.
- Diese Aufgabe wird gelöst, indem an die Stelle des Federspannerlagers eine feste Verbindung, in der zwei Ausführungsbeispiele zeigenden Zeichnung a, tritt, während die erforderliche Beweglichkeit senkrecht zur Bewegungsrichtung des Spanners durch ein Stahlband b gewährleistet ist. Das Band b ist am Federende in der bei den bekannten Stahlstangen üblichen Weise abgestützt. Also ist das wesentliche Merkmal der Erfindung die Verwendung eines quer zur Bewegungsrichtung des Federspanners beweglichen Stahlbandes an Stelle der gebräuchlichen Stahlstange und einer festen Verbindung an Stelle des bisherigen Lagers. Dieses BandhatBiegungen auszuführen, die bei geeigneter Länge des Bandes so gering sind, daß keine nennenswerte Biegebeanspruchung und damit auch kein Verschleiß auftritt.
- Das Stahlband b übernimmt also als ein Bauteil die Aufgabe sowohl der bisher üblichen Zugstange als auch des bisher üblichen Gelenkes, d. h. es übernimmt die Zugkraft und die Beweglichkeit, indem die breite Bandseite senkrecht zur geforderten Beweglichkeit angeordnet wird. Das Stahlband b wird gehärtet oder ungehärtet verwendet. Die Befestigung der Enden des Stahlbandes wird auf eine übliche Weise vorgenommen. Am zweckmäßigsten ist die Herstellung des Bandes einschließlich der Befestigungsmöglichkeit der Enden aus einem Stück, derart, daß das eine Ende vom Band in einen Schraubenschaft c und das andere Ende in eine Verdickung d mit Schraubenlöchern e übergeht.
- Nach Meinung des Erfinders ist die bisherige Kpnstruktion durch Tradition so eingebürgert, daß sich jedermann mit ihren Nachteilen als selbstverständlich abfindet bzw. sie gar nicht als solche empfindet. Die Erfindung ändert damit eine alte Konstruktionsgewohnheit, verbessert die Wirkungsweise (praktisch reibungsfrei) und bringt die obengenannten wirtschaftlichen Vorteile.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Federaufhängung für Blatt- oder Schraubenfedern, insbesondere bei elektrischen Lokomotiven, dadurch gekennzeichnet, daß der Federspanner durch ein quer zu seiner Bewegungsrichtung federndes Zugglied (b) gebildet ist, dessen eines Ende fest mit dem Lokomotivrahmen oder einem entsprechenden Lagerkörper verbunden ist.
- 2. Federaufhängung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde Zugglied als Stahlband (b) mit quer zu seiner Bewegungsrichtung liegender Breitseite ausgebildet ist.
- 3. Federaufhängung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stahlband (b) an der einen Seite in einem Schraubenschaft (c), an der anderen in einer Verdikkung (d) endet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW3013A DE821959C (de) | 1950-07-19 | 1950-07-19 | Federaufhaengung fuer Blatt- oder Schraubenfedern, insbesondere von elektrischen Lokomotiven |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW3013A DE821959C (de) | 1950-07-19 | 1950-07-19 | Federaufhaengung fuer Blatt- oder Schraubenfedern, insbesondere von elektrischen Lokomotiven |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE821959C true DE821959C (de) | 1951-11-22 |
Family
ID=7591825
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW3013A Expired DE821959C (de) | 1950-07-19 | 1950-07-19 | Federaufhaengung fuer Blatt- oder Schraubenfedern, insbesondere von elektrischen Lokomotiven |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE821959C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE965786C (de) * | 1954-01-21 | 1957-06-19 | Linke Hofmann Busch | Abfederung fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer das Einachslaufwerk eines Schienenfahrzeugs |
-
1950
- 1950-07-19 DE DEW3013A patent/DE821959C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE965786C (de) * | 1954-01-21 | 1957-06-19 | Linke Hofmann Busch | Abfederung fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer das Einachslaufwerk eines Schienenfahrzeugs |
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