DE466757C - Verfahren zur Herstellung eines Asphaltbelags - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Asphaltbelags

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DE466757C
DE466757C DESCH74676D DESC074676D DE466757C DE 466757 C DE466757 C DE 466757C DE SCH74676 D DESCH74676 D DE SCH74676D DE SC074676 D DESC074676 D DE SC074676D DE 466757 C DE466757 C DE 466757C
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asphalt
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slabs
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C7/00Coherent pavings made in situ
    • E01C7/08Coherent pavings made in situ made of road-metal and binders
    • E01C7/18Coherent pavings made in situ made of road-metal and binders of road-metal and bituminous binders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)
  • Road Repair (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Asphaltbelags Bisher wurde bei der Herstellung des Asphaltbelags im Straßenbau meist in der Weise verfahren, daß nacheinander zwei Schichten von breiflüssigem Asphalt auf den aus Beton o. dgl. bestehenden Unterbau aufgebracht wurden; dabei konnte die zweite Schicht erst verlegt werden, nachdem die erste erkaltet und erstarrt war.
  • Soweit schon fertige Platten zusammen mit einer darüber verlegten Asphaltschicht in Anwendung kamen, bestanden diese Platten aus einem starren Material, so d'aß durch eine später daraufgebrachte Lage einer= heißen, breiflüssigen Asphaltschicht eine innige Verbi:ncLung bzw. Verschmelzung von Platten und Asphalt ebensowenig erreicht werden konnte wie ein. Anpassen der harten Platten an den Unterbau aus Beton o. dgl.
  • Es war nun die Aufgabe zu lösen, eine gleichmäßige Asphaltschicht von bestimmter Gesamtstärke in nur einmaligem heißem Aufbringen in entsprechend kürzerer Zeit zu verlegen.
  • Die Erfindung löst diese Aufgäbe dadurch, daß zunächst eine -Unterschicht von etwa der halben Stärke der bisherigen in Form von kalten bzw. die Außentemperatur aufweisenden festen Asphaltplatten verlegt und darüber eine weitere Schicht von etwa ebenfalls der halben Stärke der bisherigen Gesamtschicht im heißen Zustande als flüssiger Asphaltbrei aufgetragen wird, wobei sich die kalte Unterschicht so erwärmt, daß Ober- und Unterschicht eine einzige gleichartige Masse bildet, so daß die Gesamtschicht nach dem Erkalten von einer nach der früheren Arbeitsweise mit zwei heißen Arbeitsgängen gebildeten Decke nicht mehr zu unterscheiden ist.
  • Das Auflegen des heißen Asphaltbreies auf die kalten Asphaltplatten hat auch die Wirkung, daß zunächst letztere beim Erweichen sich selbsttätig dem Unterbau dicht anschmiegen und sodann beide Schichten zu einer einheitlichen und daher bis auf den Grund abnutzbaren Asphaltschicht verschmelzen.
  • Die Arbeitsweise gestaltet sich nach der Erfindung etwa folgendermaßen: Für die untere Lage werden fabrikmäßig Platten von 2,5 bis 3 cm Stärke hergestellt und diese in beliebiger Größe, z. B. 40 X 40 oder 50 X 50 oder 40 X 50 cm, auf den vorbereiteten Straßenboden aus Beton oder auch Chaussierung senkrecht oder auch diagonal zur Straßenlängsachse, eine dicht neben die andere, verlegt, was leicht und sehr rasch vor sich geht. Da die Straßenbauten in. der Regel in der warmen Jahreszeit zur Ausführung kommen, so ist die Platte infolge ihres Bitumengehalts und ihrer geringen Stärke sehr biegsam, schmiegt sich teilweise schon unter der Einwirkung der Sonnenwärme dem Unterbau dicht an und kann so auch leicht durch das Gewicht des Arbeiters aufgetreten werden. Auf den 2,5 bis 3 cm starken Hartasphaltplattenb.elag wird nun der etwa i 8o' C heiße Hartasphaltbrei aufgeschüttet und in einer Stärke von a bis 2,5 cm mittels Handspachteln verstrichen. Dabei werden zwei eigenartige Wirkungen erzielt. Jede Hartasphaltplatte erwärmt sich unter dem i 8o' C heißen Hartasphaltbrei so, daß sie einerseits biegsam wie Papier wird, sich infolgedessen durch ihre eigene und die Breischwere darüber vollkommen dicht auf die Unterlage auflegt, an ihr auch zum Ankleben kommt, und d'aß andererseits Platte und Brei zu einer einzigen Hartasphaltplatte von rund 5 cm Stärke verschmelzen.
  • Die Herstellung solcher Hartasphaltplatten kann im Winter auf Vorrat erfolgen, so daß auch in .dieser Zeit die Kochmaschinen ausgenutzt wenden können und infolgedessen in der warmen Jahreszeit, als der eigentlichen Bauzeit, zur Bereitung nur der oberen Lage nur halb solange auf der einzelnen Baustelle gebraucht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Asphaltbelags aus einer Unterschicht von Asphaltplatten und einer zusaminexihäxigenden Oberschicht von Asphalt, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst die vorbereiteten Hartasphaltplatten von etwa der halben Stärke des zu bildenden Belags kalt verlegt werden und auf sie .ein Brei aus Hartasphalt in derselben Stärke heiß aufgetragen wird, so daß durch die Wärmeeinwirkung der oberen Schicht die Platten sowohl untereinander als auch mit der Oberschicht zu einer in sich gleichartigen. Schicht verschmelzen, die sich dem Unterbau dicht anschmiegt.
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