DE466056C - Bandschelle mit selbsttaetiger Sperrung - Google Patents

Bandschelle mit selbsttaetiger Sperrung

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DE466056C
DE466056C DEG67310D DEG0067310D DE466056C DE 466056 C DE466056 C DE 466056C DE G67310 D DEG67310 D DE G67310D DE G0067310 D DEG0067310 D DE G0067310D DE 466056 C DE466056 C DE 466056C
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Germany
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L33/00Arrangements for connecting hoses to rigid members; Rigid hose-connectors, i.e. single members engaging both hoses
    • F16L33/02Hose-clips
    • F16L33/14Hose-clips with a taping-bolt, i.e. winding up the end of the hose-encircling member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Verschluß für die Befestigung von Schellenbändern mit selbsttätiger Sperrung. Gemäß der Erfindung wird das metallische Schellenband unter starker Spannung durch eine nach oben gekrümmte Öffnung eines durch das Band selbst festgeklemmten Verschlußstückes hindurchgezogen und gleich hinter der Öffnung zu einer Rolle geformt, so daß die durch die Krümmung der oberen Durchlaßkante gestreckten beiden Seitenränder des Metallbandes hinter dieser Kante infolge der Streckung eine konkave Rolle bilden, deren Ränder durch eingekerbte Schultern die selbsttätige Sperrung an der gekrümmten Kante bewirken.
Entgegen der Wirkungsweise verschiedener bekannter Sperrvorrichtungen für Schellenbänder beruht die Sperrung im vorliegenden Falle nicht auf Reibungswiderstand. Vielmehr ist eine positive Art der Verriegelung durch die eingekerbten Schultern der Ränder vorgesehen, welche selbsttätig beim Festspannen des Bandes entstehen, so daß bei Erreichung der erforderlichen Spannung die selbsttätige Sperrung vorhanden ist. Hierin liegt ein wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung. In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, als Beispiele dargestellt.
Abb. ι zeigt die Klammer bzw. das Schloß in schaubildlicher Darstellung, Abb. 2 eine Draufsicht zu derselben, Abb. 3 die um einen Schlauch gelegte Schelle und Abb. 4 eine Endansicht der Schelle nach Abb. 3. Abb. 5 ist eine Draufsicht einer anderen Ausführungsform des Verschlusses, Abb. 6 eine Seitenansicht hierzu, Abb. 7 eine Endansicht, von der linken Seite der Abb. 6 gesehen. Die Abb. 8, 9 und 10 zeigen Skizzen, durch welche die Art der Anlegung und Befestigung des Schellenbandes veranschaulicht werden soll. Die Abb. 8 ist nach der Schnittlinie 8-8 und die Abb. 9 nach der Schnittlinie 9-9 der Abb. 3 entnommen.
Zweckmäßig besteht die den Verschluß der Schelle bildende Klammer aus gebogenem Blech, wie die Abb. 1 und 2 erkennen lassen. Die Klammer hat dreieckige Form, bei welcher die Grundfläche 1 an dem kurzen Sehenkel 2 angebogen ist, während der längere Schenkel 3 in der Längsrichtung leicht gekrümmt ist und mit seinem äußeren Ende ein Stück über die Grundseite 3 hinausragt (Abb. ι und 2). An der Grundfläche 1 ist eine aus der Seite 2 herausgestanzte Zunge 4 angebogen, wodurch eine Durchlaßöffhung 5 gebildet ist, durch die das Band für die Schelle hindurchgezogen werden kann. In der Seite 3 ist gegenüber der Öffnung 5 eine
Öffnung 6 vorgesehen, die indes etwas höher gehalten ist. Der Obere Rand 7 der Öffnung 6 ist bogenförmig nach oben gekrümmt, und außerdem laufen die Seitenlinien der Öffnung 6 nach oben etwas verjüngt gegeneinander, die die Abb. 1 und 2 erkennen lassen. Zur Befestigung der Schelle wird das eine Ende eines Metallbandes 8 durch die Öffnung 6 der Kammer von der Außenseite hindurchgeführt und unter dem freien Ende der Seite 3 um eine ganz gewisse Entfernung etwa bis zum Punkt 9 (Abb. 4) zurückgebogen. Das Band wird darauf einmal oder mehrere Male um den festzuspannenden Gegenstand 10 umgelegt. In Abb. 4 sind zwei Lagen des Bandes veranschaulicht, und beide Lagen sind durch die beiden Öffhungien 5 und 6 hindurchgeführt. Zum Spannen wird an das freie Ende des Bandes ein geeigneter Spannschlüssel angesetzt und das Band um den Schlüssel herum aufgewickelt, wie Abb. 4 zeigt. In Abb. 3 ist ein Splint 11 als Schlüssel dar;· gestellt, obwohl auch ein viereckiger oder anders geformter Schlüssel zur Anwendung gelangen kann. (Abb. 6 zeigt beispielsweise einen viereckigen Schlüssel.) Wenn ein Splint verwendet wird, so wird das freie Ende des Metallbandes zwischen die Schenkel des Splints eingeschoben und der Splint gedreht, um das Band zusammenzurollen, wie Abb. 4 zeigt, wobei sich die Rolle 12 gegen den äußeren Rand des Schenkels 3 legt. Das Band wird kräftig gespannt, wobei das Objekt 10 immer fester umschlossen wird. Je höher die Spannung des Bandes steigt, um so mehr kommt die selbsttätige Sperrung gemäß vorliegender Erfindung in Wirkung. Das Band ist in seiner natürlichen Form flach; aber wenn es in die Form der Rolle 12 gewickelt wird, wird es dicht gegen den bogenförmigen Rand 7 der Öffnung 6 geklemmt. Die verhältnismäßig große Spannung beim Festklemmen des Bandes wirkt lauf die Form desselben ein, wenn es durch die Öffnung 6 hindurchgezogen wird, indem jeder Teil des Bandes gezwungen ist, in der Querrichtung sich der Krümmung des oberen Randes 7 anzupassen. Die Rolle 12 ist beiiBeginn der Anspannung im wesentlichen zylindrisch geformt, indes ergibt sich beim Durchgang des Bandes durch den Schlitz 6 eine leichte Streckung der Ränder. Die Zusammenrollung bewirkt nun, daß die anfängliche konkave Form des Bandes umgekehrt wird, so daß es nach außen hohl wird, wenn es über die Ränder 7 hinaus ist. Das Band wird somit zu einer Rolle gewickelt, die außen schwach konkav ist, wie dies aus Abb. 3 ersichtlich ist.
Durch das Hindurchziehen des Bandes durch die nach oben gekrümmte Öffnung erfolgt eine Umkehrung in der Formbildung des Bandes, sobald dasselbe den Rand 7 verlassen hat, und durch eine -Reaktion der gestreckten Ränder wird die Rolle dicht gegen den Rand 7 herangezogen, wobei die Kante 7 stark in das Band eindringt, während an den Rändern des Bandes Schultern entstehen.
Dieser Vorgang wird klar aus den Abb. 8 und 9. Der Schnitt (Abb. 8) liegt nahe am Rande des Metallbandes. Die Linie 8° zeigt den Umriß des Bandes in der mittleren Längslinie und hieraus ergibt sich, daß das Band in seiner Querrichtung ausgebuchtet ist, um sich der gekrümmten Kante 7 anzupassen. Die eindrückende Wirkung des gekrümmten Randes 7 auf die Ränder des Bandes wird hierdurch deutlich, und es entsteht eine Einknickung 14, und zwar auf beiden Seitenrändern des Bandes. Abb. 9 zeigt nun einen Schnitt durch die mittlere Längsrichtung des Bandes, und die Linie 8* zeigt den Verlauf des äußeren Randes des Bandes. In ider Mitte wird das Band, wenn überhaupt, nur sehr schwach gestreckt; aber die Streckwirkung in diesem Punkte ist bedeutungslos, obwohl eine kräftige Schulter 14" an diesem Punkte entsteht.
Abb. 10 zeigt die beiden schulterartigen Eindrücke 14, die in dem Bande durch Defor- go mation infolge der bogenförmigen Krümmung der Kante gebildet werden. Das Band ist durch die' so gebildeten Schultern im wesentlichen verriegelt gegen ein selbsttätiges Lösen oder Aufgehen, auch wenn die Spannung des Bandes" durch den Schlüssel aufhört, so daß es in der Praxis fest genug geklemmt ist, wenn es seine Spannung hat, um dann den Schlüssel herausziehen zu können. Es können natürlich auch die beiden Enden der Schenkel des Schlüssels umgebogen werden, wie in Abb. 3 punktiert angedeutet ist, und der Schlüssel in der BandroEe verbleiben,. Indes ist diese zusätzliche Sperrung nicht notwendig, da die selbsttätige Sperrung ausreicht.
Wenn der Schenkel 3 gegen die freie Kante 16 der Grundfläche gezogen wird (Abb. ι bis 4), so klemmt diese Kante auch das gebogene Metallband - zusammen, wie bei 23 in Abb. 4 gezeigt ist, und durch diese Klemmung wird das Metallband gleichfalls festgehalten. Das verankerte Ende des Bandes ist somit gleichfalls gegen eine ungewollte Lockerung gesichert.
Bei der in Abb. 1 bis 4 dargestellten Form der Bandschelle besteht die Klammer aus Metallblech. In Abb. 5 bis 7 der Zeichnung ist ieine abgeänderte Ausführungsform der Verschlußklammer dargestellt, die in Guß ausgeführt sein kann. Der Verschluß hat eine Grundfläche 17, die in der Mitte, zwischen den beiden Enden quer hindurch, eine Leiste
18 hat, in der sich ein Schlitz 19 befindet. Die vordere Fläche 20 der Leiste ist konkav entsprechend der Form der Rolle 12«, und der .Schlitz 19 ist nach oben hin in der Richtung der Vorderfläche 20 gekrümmt, um mit derselben eine bogenförmige Kante 21 zu bilden, wie Abb. 7 erkennen läßt. Diese Kante 21 entspricht in ihrer Wirkung der Kante 7 der in iVbb. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform und wirkt auch in derselben bereits beschriebenen Weise. Die Grundplatte kann mit einem Schlitz 22 für die Befestigung des einen Bandendes versehen werden, obwohl gegebenenfalls das Band auch so eingelegt werden kann, daß die ganze Grundfläche von demselben umschlossen wird, anstatt daß es durch den Schlitz 22 hindurchgeführt wird. Die Ausführung in Guß ergibt keine Federung, so daß die besondere Art der Wirkung, wie in Abb. ι und 3 beschrieben wurde, bei der Klammer in Guß nicht vorhanden ist. Im übrigen aber sind die beiden Ausführungsformen in ihrer Wirkung ziemlich gleich, und beide bewirken eine ausreichende Sperrung, wie sie bereits erwähnt wurde.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    ι. Bandschelle mit selbsttätiger Sperrung, dadurch gekennzeichnet, daß das metallische Schellenband (8) unter starker Spannung durch eine nach oben gekrümmte Öffnung (6) eines durch das Band (8) festgepreßten Verschlußstückes hindurchgezogen und zugleich hinter der Öffnung (6) zu einer Rolle geformt wird, derart, daß die durch die Krümmung der oberen Durchlaßkante (7) gestreckten beiden Seitenränder des Bandes hinter der gekrümmten Durchlaßkante (7) infolge der Spannung eine konkave Rolle (12) bilden, deren Ränder durch eingekerbte Schultern (14) die selbsttätige Sperrung bewirken.
  2. 2. Bandschelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (6) des Verschlußstückes, durch welche das zusammenzurollende Ende des Bandes hindurchgeführt ist, eine nach oben gekrümmte Kante (7) besitzt, welche bei dem unter Spannung erfolgenden Durchzug des Schellenbandes (8) durch Zerrung der Seitenränder desselben eine Streckung herbeiführt, wodurch eine selbsttätige Sperrung an der reibenden Kante (7) erzielt wird.
  3. 3. Bandschelle nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Schlüssel (11) zum Zusammenrollen des Endes des Bandes (8) in Verbindung mit dem Verschlüßstück zur Bildung einer Rolle (12), deren Ränder sich gegen die gekrümmte Kante (7) der Durchstecköffnung (6) pressen.
  4. 4. Bandschelle nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußstück aus einem in Form eines Dreiecks gebogenen Blech besteht, bei welchem die Schenkel mit Durchlaßöffnungen (5, 6) für das hindurchzuführende Band (8) versehen sind, und die eine Durchlaßöffnung (6) mit geneigten Seitenrändern und einer nach oben gekrümmten oberen Kante (7) versehen ist, welche das hindurchzuziehende Metallband (8) unter Spannung an seinen Rändern streckt und durch Rollenbildung die selbsttätige Sperrung herbeiführt.
  5. 5. Bandschelle nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Schenkel (3) des dreieckigen Verschlußstückes langer ist als der andere (2j und unterhalb der Durchlaßöffnung (6) für das Band (8) derart gekrümmt ist, daß die Krümmung eine Fortsetzung der Grundfläche (1) bildet, während an dem anderen kürzeren Schenkel (2) eine aus der Durchlaßöffnung (5) herausgestanzte Zunge (4) nach außen angebogen ist.
  6. 6. Bandschelle nach Anspruch 2 bis S, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußstück aus einer Grundplatte (17) mit aufgesetzter Querleiste (18) besteht, in der die Durchlaßöffnung (19) mit der nach oben gekrümmten Kante (21) vorgesehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG67310D 1925-05-19 1926-05-19 Bandschelle mit selbsttaetiger Sperrung Expired DE466056C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US466056XA 1925-05-19 1925-05-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE466056C true DE466056C (de) 1928-09-29

Family

ID=21944358

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG67310D Expired DE466056C (de) 1925-05-19 1926-05-19 Bandschelle mit selbsttaetiger Sperrung

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DE (1) DE466056C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2751236A (en) * 1952-06-20 1956-06-19 De Witt H Wyatt External joint sealing strip

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2751236A (en) * 1952-06-20 1956-06-19 De Witt H Wyatt External joint sealing strip

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