DE46216C - Drukminderventil mit Vorkammer und belastetem Ventilhebel - Google Patents

Drukminderventil mit Vorkammer und belastetem Ventilhebel

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Publication number
DE46216C
DE46216C DENDAT46216D DE46216DA DE46216C DE 46216 C DE46216 C DE 46216C DE NDAT46216 D DENDAT46216 D DE NDAT46216D DE 46216D A DE46216D A DE 46216DA DE 46216 C DE46216 C DE 46216C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
disk
pressure
pressure reducing
lever
Prior art date
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Expired
Application number
DENDAT46216D
Other languages
English (en)
Original Assignee
CH. L. BRAITHWAITE JR. und J. BRAITHWAITE in Kendal, Grafschaft Westmooreland, England
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE46216C publication Critical patent/DE46216C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/14Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power
    • G05D16/16Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from the controlled fluid
    • G05D16/163Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from the controlled fluid using membranes within the main valve
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/0402Control of fluid pressure without auxiliary power with two or more controllers mounted in series

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Mai 1888 ab.
Der Ventilkasten wird gebildet von den Wandungen A A, dem Boden A1 und den .zweckmäfsig gewölbten Aufsatzdeckeln A% A3. Die Flüssigkeit tritt bei B ein und fliefst bei C aus. Der Einlafskanal B ist an seinem inneren, senkrecht gerichteten Ende mit einer Erweiterung jB1 versehen, deren oberer Rand b eine Auflagefläche für das Scheidewandventil^ D bildet, welches aus biegsamem Stoff, wie Leder, Gummi u. s. w., besteht. Der Aufsenrand der Scheibe D wird durch das Uebergreifen des inneren Randes von A2 festgehalten. Durch die Mitte der Scheibe .D führt eine Oeffnung d, in welche zweckmäfsig eine Metallhülse d1 eingesetzt ist, die durch einen Flantsch ds und eine oben aufgeschraubte Mutter d2 festgehalten wird. Durch die Oeffnung d dringt die Flüssigkeit in den Hohlraum E und drückt die Ventilscheibe -D auf ihren Sitz b, wodurch ein weiterer Durchgang der Flüssigkeit verhindert wird, so lange nicht die Oeffnung eines Ausfiufsvenfils eine Verminderung des Druckes in der Kammer E herbeiführt. Auf der Ventilscheibe D liegt eine Platte D1 aus Metall oder anderem Stoff. Besteht die Scheibe D aus Gummi, so kann die Platte D1 aus Hartgummi bestehen und mit D fest verbunden sein. Die ' Platte P1 reicht. bis über den , Ventilsitz b. Damit sich die Scheibe D nicht zu weit von ihrem Sitz abhebe, wird ein Anschlag d4 entweder auf der Scheibe oder an der Decke der Kammer angebracht. An Stelle dieses Anschlages kann auch eine schwache Feder oder ein Gewicht die ,Venülscheibe belasten und gegen ihren Sitz b drücken.
Der Hohlraum E steht mit der Hauptkammer F durch einen Kanal e in Verbindung, dessen Querschnitt gröfser als derjenige der Oeffnung d ist. Das Ende dieses Kanals 0 bildet einen Ventilsitz e1, gegen welchen sich ein Regulirventil G mit einem Gummikegel g oder einem anderen elastischen Verschlufsstück legt. An Stelle dieses Ventilsitzes kann das in Fig. 3 angegebene Ventil angebracht sein, in welchem die Mündung des Kanals e mit einer biegsamen Kappe e3 umgeben ist, gegen deren Oeffnung e4 sich das Ventil G1 legt, welches zweckmäfsig halbrund oder kegelförmig gestaltet ist. Diese Form eignet sich besonders da, wo die Flüssigkeit nur geringen Druck hat. Es können auch noch beliebige andere Ventile und Ventilsitze an dieser Stelle Verwendung finden.
Das Ventil G oder G1 befindet sich an einem Hebel G2, dessen eines Ende um ein'en Drehzapfen g1 schwingt. Das andere Ende dieses Hebels ist durch eine Stange oder einen Draht g 2 mit einer zweiten biegsamen Platte H und einer darüber liegenden festen Metallplatte H1 in Verbindung gebracht. Die Stange g2 erhält zweckmäfsig eine Unterlegscheibe g 3, auf welcher die Scheibe H ruht. Die Stange g·2 geht durch eine Oeffnung α in der Decke A des Gehäuses. Diese Oeffnung gestattet den Durchgang der Flüssigkeit aus dem Raum -F in den Raum unter der Scheibe H. Es ist zweckmäfsiger, wenn dieser Durchgang nur durch eine kleine' Oeffnung, wie a, stattfindet, als wenn die Scheibe H gegen den Raum F ganz freiliegt, weil sonst die durchströmende
Flüssigkeit zu viel Schwingungen der Platte H verursachen würde. Ueber der biegsamen Scheibe H ist zweckmäfsig der gewölbte Deckel A3 befestigt, der die Scheibe festhält und gegen Beschädigung von aufsen schützt; eine Oeffnung al in diesem. Deckel gestattet den Aus- und Eintritt der Luft. Auf der Scheibe H kann eine Belastung mittelst Feder oder Gewichtes angebracht sein, welche demjenigen Druck entspricht, den die Flüssigkeit bei ihrem Ausflufs bei C haben soll, oder der Hohlraum über der Scheibe H kann mit einer Flüssigkeit gefüllt sein und mit einer Flüssigkeitssäule in Verbindung stehen, die den gewünschten Druck ausübt.
Die Einflufsöffnung B oder die Oeffnung d können mit einem Filter aus Gaze oder dergleichen versehen- sein, um das Eindringen von Unreinigkeiten und ein Verstopfen der Oeffnungen d e und α zu verhüten.
Wenn so viel Flüssigkeit abgelassen werden soll, als dem vollen Querschnitt des Einlasses B entspricht, so überwindet die einströmende Flüssigkeit den Widerstand der Feder- oder Gewichtsbelastung der Ventilscheibe D und fliefst über den Ventilsitz b, gelangt von da unmittelbar in den Hauptdurchflufs F und bewegt die Scheibe H nicht. Letztere befindet sich in ihrer (punktirt angegebenen) tiefsten Stellung, das Ventil G am Hebel G2 ist folglich von seinem Sitz abgehoben, und der Druck in der Kammer E kann nicht wesentlich über den im Raum F herrschenden Druck hinausgehen, da die Oeffnung d in der Scheibe D enger als der Ausflufskanal e ist. Wird der Auslauf der,j Flüssigkeit verringert oder abgeschlossen, so steigt der Druck im Raum F, und die biegsame Scheibe H wird entsprechend nach oben ausgebogen. Die Bewegung der Scheibe H zieht den Hebel G2 mit sich und verkleinert oder verschliefst den Durchgang durch den Kanal e. Infolge dessen wächst der Druck in der Kammer E, und die Ventilscheibe D schliefst theilweise oder ganz den Durchgang durch das Ventil b D. Bei gänzlichem Schlufs des Ventils G findet eine Ausgleichung des Druckes in dem Raum .F und dem Einlauf B statt, und da dann die dem Druck in der Kammer E ausgesetzte Oberfläche der Scheibe D viel gröfser als die dem halben Druck von unten ausgesetzte 'Scheibenfläche ist, so schliefst die Scheibe D auf ihrem Sitz b völlig ab. Die Scheibe D öffnet sich sofort wieder, sobald der Druck im Raum F durch Auslafs von Flüssigkeit geringer wird. Auf diese Weise wird der Druck am Ausflufs unverändert erhalten, ob viel oder wenig Flüssigkeit ausgelassen wird.
Der Hauptdurchflufsraum F kann erforderlichenfalls 'mit einem Ueberlaufrohr versehen werden.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Ein Druckminderungsventil für Flüssigkeiten, in welchem der Einlauf B von dem Hauptdurchflufs .Fund Auslaufe durch ein Scheibenventil D getrennt ist und mit einer darüber befindlichen Kammer" E durch eine kleine Oeffnung d in Verbindung steht, welche Kammer E mit dem Raum F durch einen Kanal e von gröfserem Querschnitt als d verbunden ist, dessen Durchgang von einem Ventil G oder G1 am Hebel G2 nach Mafsgabe des am Ausflufs herrschenden, eine zweite biegsame Scheibe H und durch diese den Ventilhebel G2 bewegenden Druckes geregelt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT46216D Drukminderventil mit Vorkammer und belastetem Ventilhebel Expired DE46216C (de)

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Publication Number Publication Date
DE46216C true DE46216C (de) 1900-01-01

Family

ID=321339

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT46216D Expired DE46216C (de) Drukminderventil mit Vorkammer und belastetem Ventilhebel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE46216C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3998305A (en) * 1974-01-15 1976-12-21 Allmanna Svenska Elektriska Aktiebolaget Arrangement in current supply systems

Cited By (1)

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