DE461479C - Rillenschienenweiche mit Federzunge - Google Patents
Rillenschienenweiche mit FederzungeInfo
- Publication number
- DE461479C DE461479C DEV21841D DEV0021841D DE461479C DE 461479 C DE461479 C DE 461479C DE V21841 D DEV21841 D DE V21841D DE V0021841 D DEV0021841 D DE V0021841D DE 461479 C DE461479 C DE 461479C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tongue
- grooved rail
- rail switch
- spring tongue
- rail
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000000945 filler Substances 0.000 claims description 4
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims description 2
- 238000005452 bending Methods 0.000 claims 1
- 210000005181 root of the tongue Anatomy 0.000 claims 1
- 230000005489 elastic deformation Effects 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 230000003313 weakening effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B7/00—Switches; Crossings
- E01B7/02—Tongues; Associated constructions
- E01B7/06—Constructions with flexible tongues or flexible fishplates
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Railway Tracks (AREA)
Description
- Rillenschienenweiche mit Federzunge. Den Erfinclungsgegenstand bildet eine Rillenschienenweiche mit Federzunge, die an ihrer Wurzel ein die Bildung einer Fuge verhinderndes Füllstück trägt.
- Der erfolgsmäßige Tatbestand der Erfin-(Jung wird darin gesehen, daß die Fugeni)iIdung ohne Vermehrung uer wesentlichen Teile der Weiche selbst verhindert ist, so daß auch deren f`berwachungs- und Instandhaltungsaufwand verringert wird. Dieser Erfolg gründet sich auf die technische Maßnahine, daß das Füllstück als Zwangsleiste ausgeführt ist, «-elche einen Teil der Backenschiene zur Bildung der Spurrille bildet und mit-ihrem freien Ende in an sich bekannter Weise an die Zuilgenwurzel angeschlossen ist.
- Zur Erläuterung des Erfinclungsgedanlzens ist ein Ausführungsbeispiel auf der Zeichiiung dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i den Grundriß einer halben Rillenschienenweiche gemäß der Erfindung, Abb. 2 einen Schn':t nach II-II der Abb. i, gesehen in der Richtung des Pfeiles x, die Abb.3, d., 5 und 6 Schnitte nach III-I11, bzw. IV-IV, bzw. V-V, bzw. VI-VI der Abb. i, wobei Abb. i eine zweite Ausführungsorm in der Darstellung der Abb.6 bildet, Abb. S eine Seitenansicht des Zungenendes, die Abb. 9 und i o sowie i i und i z den Grundr iß des Zungenendes und der zugehörigen anstoßenden Schiene in zwei verschiedenen Ausführungsformen, Abb. 13 den Grundriß einer Weichenhälfte mit großem Radius und Abb. 14 den Grundriß einer Weichenhälfte mit kleinem Radius.
- a bezeichnet die Backenschiene mit zugehöriger Zwangsleiste a, die im Ausführungsbeispiel mit der Backenschiene a, deren Rille mit a.' bezeichnet ist, aus einem Stück besteht und entsprechend frei gearbeitet ist. Die Anordnung kann noch so getroffen sein, daß eine selbständige Zwangsschiene ?1 (s. Abb.7) vorgesehen und an der zugehörigen Backenschiene a entsprechend befestigt ist. Zwischen der Anschlußschiene b, der Schutzschiene c und der Bakkenschiene a ist die federnd bewegliche Zunge d eingebaut. Würde das in der bisherigen Weise erfolgt sein, so bestünde auch bei einer Weiche mit großem Radius an der Stelle S ein dem Zutritt von Schmutz. und sonstigen Gegenständen offener Spalt (s. Abb. 13). Um diesen übelstand auszuschließen, sind erfindungsgemäß die Zwangsleiste und die Zunge d durch einen Verbindungsbügel e zusammengeschlossen, der sich gemeinsam mit diesen Teilen beim Umlegen der Weiche auf dem Zungenbett f verschiebt. Damit ist also der erwähnte schädliche Zwischenraum S beseitigt. An Stelle des Verbindungsbügels e kann natürlich irgendeine andere Verbindungsmaßnahme treten.
- Zur Eingliederung der Zunge an ihrem Ende zwischen den beiden Schienen a und b und für ihren Anschluß an die Schiene b ist die Zunge d mit einem Schwanzstück dl und einer Nase d 2 versehen; letztere greift in eine entsprechende Ausnehmung hl der Anschlußschiene b, unter welche der Zungenteil dl zu liegen kommt. Niedergehalten wird das Zungenende durch ein von oben in das Zungenbett zwischen die beiden Schienen a und b eingelegtes Druckstück g, so daß das Zungenende, wie Abb.3 erkennen läßt, nach jeder Raumrichtung starr festgehalten wird.
- In den Abb. f i und 12 greift die Nase d'= in eine entsprechende Ausnehmung b2 im Steg der Anschlußschiene b.
- Um nun noch zu verhindern, daß der Zwischenraum S1 (s. Abb. 13) bei Weichen mit kleinem Radius (Abb. 1q.) beim Mitnehmen der Zwangsleiste 2 zu groß wird, ist der Ausschlag von Zunge und Zwangsleiste begrenzt, und zwar in der Weise, daß die Zunge zwei Verschwächungen 3 und 4. in ihrem nach der Zungenwurzel zu gelegenen bzw. ihrem mittleren Teile aufweist. Weiterhin ist ein Anschlag 5 (s. Abb. i und 5) vorgesehen, an welchen die Zunge d anschlägt, wenn sie unter elastischer Durchbiegung ihrer verschwächten Stelle 3 einen Teil ihres Ausschlagwinkels zurückgelegt hat. Damit ist auch die. Bewegung der Zwangsleiste 2 begrenzt und der Zwischenraum Sl auf das zulässige. Maß beschränkt. Die Weiterbewegung der Zunge in ihre Endstellung wird dann unter Ausnutzung der elastischen Deformation des verschwächten Zungenteiles q. ermöglicht.
- Die Erfindung läßt sich in Ansehung ihrer technischen Mittel noch mannigfach abändern, ohne damit die Erfindung, soweit sie durch die Leitpunkte gegeben ist, zu verlassen. Die Zunge selbst könnte, anstatt federnd beweglich zu sein, einen Gelenkzapfen erhalten, desgleichen könnte auch die Zwangsleiste 2 zapfenbeweglich mit der zugehörigen Backenschiene a oder mit einem sonstigen Teil der Weiche verbunden sein.
Claims (3)
- PATENT ANSPRÜCHE: i. Rillenschienenweiche mit Federzunge, die an ihrer Wurzel ein die Bildung einer Fuge verhinderndes Füllstück trägt, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllstück als Zwangsleiste (2) ausgeführt ist, die als Fortsetzung des Führungsstegs der Backenschiene (a) eine Seitenwand der Spurrille (a1) bildet und mit ihrem freien Ende an die Zungenwurzel angeschlossen ist.
- 2. Rillenschienenweiche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Zwangsleiste (2) und des angeschlossenen Teiles der Zunge (d) auf einen Teil des Ausschlagwinkels der ganzen Zunge beschränkt ist, während der übrige Teil der Zunge durch elastische Durchbiegung den Rest des Ausschlagwinkels durchschreitet.
- 3. Rillenschienenweiche nach Anspruch 2 mit Federzunge, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge zwei verschwächte Teile (3, q.) besitzt und die federnde Durchbiegung des der Zungen--%vurzel benachbarten Teiles (3) durch einen Anschlag (5) begrenzt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV21841D DE461479C (de) | 1926-11-07 | 1926-11-07 | Rillenschienenweiche mit Federzunge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV21841D DE461479C (de) | 1926-11-07 | 1926-11-07 | Rillenschienenweiche mit Federzunge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE461479C true DE461479C (de) | 1928-06-22 |
Family
ID=7579447
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV21841D Expired DE461479C (de) | 1926-11-07 | 1926-11-07 | Rillenschienenweiche mit Federzunge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE461479C (de) |
-
1926
- 1926-11-07 DE DEV21841D patent/DE461479C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3115943C2 (de) | Klammerverschluß für Eisenbahnweichen | |
| DE461479C (de) | Rillenschienenweiche mit Federzunge | |
| DE6609528U (de) | Weichen-herzstueck. | |
| DE19924463A1 (de) | Herzstück | |
| DE2531216C2 (de) | Kupplung für schienengebundene Wagen, insbesondere Förderwagen | |
| DE808713C (de) | Zungenvorrichtung fuer Weichen, insbesondere Rillenschienenweichen | |
| DE477779C (de) | Zungenvorrichtung einer Rillenschienenweiche mit Federzungen | |
| DE2415278A1 (de) | Mittelverschluss fuer schienenweichen | |
| DE4393389C1 (de) | Herzstückbereich | |
| DE738149C (de) | Gelenkloser Zungenspitzenverschluss fuer Weichen | |
| DE3605617C2 (de) | ||
| DE919594C (de) | Weiche mit Schienenfederzungen, insbesondere fuer Grubenbahnen und Abraumbetriebe | |
| DE240359C (de) | ||
| AT61851B (de) | Durch die Fahrbetriebsmittel betätigte Weichenstellvorrichtung. | |
| DE924422C (de) | Achsfuehrung fuer Fahrzeuge mittels Blattfeder | |
| DE457172C (de) | Vorrichtung zum Verhueten des UEberfahrens von Haltsignalen durch Schienenfahrzeuge | |
| DE803910C (de) | Ausgleichsstoss fuer Schienenstraenge | |
| DE933092C (de) | Grubenweiche mit Aufgleiseinrichtung | |
| DE552157C (de) | Gleisriegel zur Verbindung von festen und beweglichen Schienenstraengen | |
| DE352502C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen OEffnen und Schliessen von Wettertueren mittels Druckschienen | |
| DE142471C (de) | ||
| DE255588C (de) | ||
| DE495457C (de) | Weiche fuer leichte Schienengleise | |
| DE456309C (de) | Selbsttaetige Eisenbahnkupplung | |
| DE862624C (de) | Fahrzeuganschlaghebel fuer mechanisch von der Strecke aus zum Fahrzeug wirkende Zugsicherungseinrichtungen |