DE142471C - - Google Patents

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DE142471C
DE142471C DENDAT142471D DE142471DA DE142471C DE 142471 C DE142471 C DE 142471C DE NDAT142471 D DENDAT142471 D DE NDAT142471D DE 142471D A DE142471D A DE 142471DA DE 142471 C DE142471 C DE 142471C
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coupling
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electrical
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G5/00Couplings for special purposes not otherwise provided for
    • B61G5/06Couplings for special purposes not otherwise provided for for, or combined with, couplings or connectors for fluid conduits or electric cables
    • B61G5/10Couplings for special purposes not otherwise provided for for, or combined with, couplings or connectors for fluid conduits or electric cables for electric cables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Snaps, Bayonet Connections, Set Pins, And Snap Rings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung elektrischer Leitungsverbindungen bei Eisenbahnzügen, durch welche erzielt werden soll, daß nach dem selbsttätigen Ineinandergreifen der Kupplungsköpfe die Stromschlußflächen genau aufeinander passen und sich bei Zug oder Stoß nicht lösen können. Die Vorrichtung ist in beiliegenden Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 und 3 Oberansichten des Kupplungskopfes, teilweise im Schnitt, Fig. 4 eine Seitenansicht des die Kontaktstücke enthaltenden Gehäuses, Fig. 5 einen Schnitt im vergrößerten Maßstabe durch V-V der Fig. 4, Fig. 6 eine Seitenansicht des Kupplungskopfes teilweise im Schnitt im vergrößerten Maßstabe. Der Kupplungskopf 1 ist gelenkig und mittels Zapfen am Rahmen des Wagens derart befestigt, daß er in gekuppelter oder ausgekuppelter Lage mit oder von einer Gegenkupplung" leicht beweglich ist. Die gelenkige oder Zapfenverbindung gestattet eine Bewegung des Kopfes nach jeder Richtung hin, ohne dabei die innige Berührung der Kupplungsteile zu beeinträchtigen. In den gewöhnlichen, bis jetzt bekannten Kupplungen besitzt nur der eine oder der andere der Kupplungsköpfe eine freie Beweglichkeit. Wie aus den Fig. 2 und 3 zu ersehen, ist der Kupplungskopf mit der Zugstange 2 fest verbunden, welch letztere mit einem Bufferapparat von beliebiger Bauart versehen ist, an dem anderen Ende besitzt die Zugstange eine Öffnung 3 zur Aufnahme des Hauptbolzens des Wagens. Die Verbindung zwischen einem Kupplungskopf und demjenigen der Gegenkupplung wird durch die feststehenden Kupplungshaken 4 bewirkt, welche von dem oberen und unteren Teile des äußeren Endes des Kupplungskopfes vorspringen und mit . gegeneinander gerichteten" schrägen Flächen versehen sind, die innig an entsprechenden Haken einer Gegenkupplung anliegen, während die beiden Kupplungsköpfe miteinander verbunden sind. Die Kupplungshaken werden in der Schlußlage durch eine besondere Schließvorrichtung gesichert. Die schrägen Flächen der Kupplungshaken sichern eine innige und genaue Verbindung der Kupplungsköpfe, wenn diese gekuppelt sind, und gestatten durch eine seitliche Verschiebung der Köpfe das Lösen der Kupplung, nachdem die Schließvorrichtung ausgelöst -worden ist. Zu diesem Zweck sind die Winkel der gegeneinander stoßenden Flächen nahezu gleich (s. Fig. 2). Um ein genaues Ineinanderpassen der beiden Kupplungsköpfe zu sichern, sind Führungsstücke 18 mit schrägen Flächen vorgesehen. Damit gleiche Punkte der entsprechenden Berührungsflächen der Kiipplungsköpfe stets gegeneinander gebracht werden, nachdem die Verkupplung der Teile stattgefunden hat, sind die oberen und unteren Flächen der vorspringenden Teile der Kupplungsköpfe ebenfalls schräg und passen auf entsprechende Flächen in Aussparungen der Gegenkupplung (s. Fig. 1 und 6).
Wenn zwei Kupplungsköpfe miteinander gekuppelt sind, kann eine wesentliche Verschiebung" der aufeinander liegenden Flächen nicht stattfinden, während eine seitliche Bewegung,

Claims (2)

wie sie zum Kuppeln bezw. Entkuppeln und zum Durchlaufen von Kurven notwendig ist, durch die Zapfenverbindung der Kupplungsköpfe mit dem Wagenrahmen ermöglicht ist. Die Kupplungsköpfe werden in der Kuppellage durch eine selbsttätige Schießvorrichtung gesichert, die aus einem Arm 19 besteht, welcher mit Spiel auf einer vertikalen, auf einer Seite des Kupplungskopfes gelagerten Welle befestigt ist. Dieser Arm wird nach außen mittels eines von einer Feder beeinflußten Bolzens gepreßt. Die Vorderfläche des Armes 19, die an der Fläche 25 der Gegenkupplung anliegt, ist exzentrisch zu der Achse der Welle 20 ausgebildet, und es ist ersichtlich, daß die Zugspannung den Schließarm in der Schlußlage zu erhalten bestrebt ist. Die Zugspannungen werden durch die Kupplungshaken 4 und nicht durch den Schließarm 19 übertragen, so daß ein Druck auf den genannten Arm durch die Wirkung der schrägen Fläche der Kupplung erfolgt. Das untere Ende der Welle 20 ist mit einem konischen Zahnradsegment 26 versehen, das mit einem entsprechenden Kegelrad 27 auf der am unteren Ende des Kupplungskopfes gelagerten Welle 28 in Eingriff steht. Diese Welle ist mit einem oder mehreren Armen versehen, mittels deren die Schließvorrichtung gesichert wird. Da die Kupplungsköpfe in der Kuppellage im wesentlichen eine feste Verbindung bieten, werden dieselben mit einer Vorrichtung" versehen, mittels deren ein selbsttätiges Kuppeln oder Auskuppeln elektrischer Leitungen, wie bei 58 dargestellt ist, bewirkt wird. Im vorliegenden Fall sind sieben solcher Leitungen veranschaulicht. Diese Leitungen sind durch ein geeignetes elastisches Rohr 59 nach einer mit Zapfen 60 versehenen Verbindung geführt. Diese Zapfen sind in einem aus Hartgummi oder anderem passenden Isolationsmaterial hergestellten Block 61 eingebettet, welcher in dem Gehäuse 39 befestigt ist. - Dieses Gehäuse ist in einer seitlichen Aussparung 38 des Kupplungskopfes durch Bolzen 40 befestigt (siehe Fig. 4). Die Zapfen 60 sind mittels Federn 62 mit Kontaktstücken 63 verbunden, welche in einem Körper 64 aus Isolationsmaterial, wie z. B. Weichgummi, in dem Kupplungskopf befestigt sind. Die Kontaktstücke 63 ragen etwas über einen Teil der Vorderfläche des Kupplungskopfes hervor; diese Fläche stößt gegen eine entsprechende Fläche der Gegenkupplung, und wenn beide Kupplungsköpfe in die Kuppellage gebracht werden, treten die Kontaktstücke miteinander durch den nach außen wirkenden Druck der Feder 62 in innige Berührung. Für den Fall, daß die Kupplung außer den elektrischen Kontaktstücken noch mit einem Rohr 59 (s. Fig. 5 und 6) versehen ist, um Leitungen für eine Druckflüssigkeit zu verbinden, wird der Druck der Federn 62 gegen die Kontaktstücke 63 noch durch den Eintritt der Druckflüssigkeit vergrößert, indem die letztere zwischen die Blöcke 61 und 64 durch den Kanal gelangt. Um eine nachgiebige Verbindung des Kupplungskopfes und des Wagenrahmens zu erzielen, können auch andere Anordnungen getroffen werden, ohne daß dadurch der Erfindungsgedanke beeinträchtigt wird. Die beschriebene Anordnung genügt allen Anforderungen eines praktischen Betriebes, indem die Kupplung oder Auskupplung elektrischer Leitungen selbsttätig erfolgt, ohne daß die Anwesenheit des Arbeiters zwischen den Wagen nötig wäre. Es ist somit nicht nur die Gefahr ernster Körperverletzung, die bei anderen Kupplungsanordnungen eintreten kann, gänzlich ausgeschlossen, sondern es wird auch durch diese Anordnung viel Zeit beim Kuppeln und Auskuppeln der Wagen gespart. r Patent-A ν Sprüche:
1. Vereinigte mechanische und elektrische Kupplung für Eisenbahnzüge, dadurch gekennzeichnet, daß in die in bekannter Weise mit festen prismatischen Kupplungshaken ineinander greifenden Kupp- go lungsköpfe einer selbsttätigen Wagenkupplung an ihren vertikalen, parallel zur Zugrichtung verlaufenden Flächen elektrische Stromschlußstücke derart eingebettet werden, daß nach dem selbsttätigen Ineinandergreifen der Kupplungsköpfe die Stromschlußflächen genau aufeinander passen und sich bei Zug oder Stoß nicht lösen können.
2. Wagenkupplung zur Herstellung elektrischer Leitungsverbindungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Stromschlußstücke aus einem oder mehreren in einem Block (61) aus hartem Isolierstoffe eingebetteten Zapfen (60) bestehen, die durch eine Feder (62) mit den von der Berührungsfläche des Kupplungskopfes vorspringenden eigentlichen Kontaktstücken (63) verbunden ist, die in einem aus weichem Isolierstoffe bestehenden Block (64) eingebettet n0 sind, zu dem bekannten Zweck, den Druck der Federn der Kontaktstücke durch den Eintritt eines Druckmittels hinter die Kontaktstücke (63) zu unterstützen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004024356A1 (de) * 2004-05-17 2005-09-08 Siemens Ag Übertragungseinrichtung für Infromationen und/oder Befehle bei Schienenfahrzeuge, Schienenfahrzeug und Zugkupplung hierfür

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004024356A1 (de) * 2004-05-17 2005-09-08 Siemens Ag Übertragungseinrichtung für Infromationen und/oder Befehle bei Schienenfahrzeuge, Schienenfahrzeug und Zugkupplung hierfür

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