DE460183C - Handgriff fuer elektrische Untersuchungsinstrumente - Google Patents

Handgriff fuer elektrische Untersuchungsinstrumente

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DE460183C
DE460183C DEC36992D DEC0036992D DE460183C DE 460183 C DE460183 C DE 460183C DE C36992 D DEC36992 D DE C36992D DE C0036992 D DEC0036992 D DE C0036992D DE 460183 C DE460183 C DE 460183C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/05Detecting, measuring or recording for diagnosis by means of electric currents or magnetic fields; Measuring using microwaves or radio waves
    • A61B5/053Measuring electrical impedance or conductance of a portion of the body
    • A61B5/0534Measuring electrical impedance or conductance of a portion of the body for testing vitality of teeth

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Description

  • Handgriff für elektrische Untersuchungsinstrumente. Die Erfindung betrifft einen Handgriff für elektrische Untersuchungsinstrumente mit Einrichtung zur Erzeugung von Induktionsstrom, mit dem die Empfindlichkeit und Widerstandsfähigkeit von Zähnen o. dgl. festgestellt werden. soll.
  • Das Wesen. der Erfindung besteht darin, daß das an die Sekundärwicklung angeschlossene Kupplungsstück für den Elektrodenhalter derart dreehbewegliclh .eingerichtet ist, daß der Elektrodenhalter nach allen Richtungen im Handgriff drehbar ist, ohne daß der Induktionsstrom eine Unterbrechung erleidet.
  • In der Bohrung des Kupplungsstückes liegt drehbar eine mit Gewinde versehene Hülse, die einen Pflock aus Isoliermaterial aufnimmt, in dessen axialer Durchbohrung ein von einer Feder belasteter Leitstift verschieblich angeordnet ist, der an dem einen der Zuleitungsdrühte angeschlossen ist, während die Hülse mit dem anderen verbunden ist.
  • FeTner ist in einem Längsschlitz des Griffgehäuses ein Gleitkörper versch eblich angeordnet, der den Eisenkern für die Induktionsspule trägt.
  • Endlich. ist in dem Gehäuse ein. senkrecht zur Gehäuseachse verschiebbarer Kolben vorhanden, der bei seiner Verschiebung einen Schaltarm über geeignete, in den Primärstromkreis eingeschaltete Kontaktstücke derart hinwegbewegt, daß mit einer von Hand regelbaren Geschwindigkeit Unterbrechungen dieses Stromkreises hervorgerufen werden können und daß dementsprehend auch die Periodenzahl des Wechselstromes regelbar ist.
  • Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispi.el des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar zeigt: Abb. i eine Ansicht mit einem Untersuchungsinstrument in seinem Sockelende, Abb. a einen Längsmittelschnitt nach 2-a der Abb. i, jedoch ohne Untersuchungsinstrument, Abb.3 ein Stromverlaufschema, Abb. q. eine Seitenansicht mit zum Teil weggebrochenem, ,äußerem Gehäuse, welches die Einrichtung auf der entgegengesetzten Seite von Abb. a erkennen Mt, Abb.5 einen Querschnitt nach 5-5 der Abb. z, Abb. 6 eine ähnliche Ansicht nach 6-6 der Abb. 2 und Abb.7, 8 und 9 teilweise Einzelansichten von verschiedenen Untersuchungsinstrnun;enten.
  • Die Vorrichtung enthält einen Zylinder io, der vorzugsweise aus Hartgummi o. dgl. besteht. Derselbe ist mit einem Längsschlitz i i auf der einen Seite versehen., der sich bis an das eine Ende des Zylinders i o erstreckt. Der Zweck dieses Schlitzes i i wird weiter unten genauer beschrieben werden. Der Zylinder io ist an den beiden Enden durch konische Köpfe oder Kappen 1a und 13 abgeschlossen, welche über die Enden des Zylinders io passende, ringförmige Teile 13R und i3a haben. Sie werden mittels passender Schrauben o. dgl. in Stellung gehalten. Die Kappe 13 hat eine passende elektrische Pflockverbindung 1 4. bekannter Art, aber von besonders kleiner Ausführung. Von dem Pflock 1 ¢ führen, die Leitdrähte 15 und 16 zu den verschiedenen Einrichtungen, welche in dem Zylinder io iuitergebracht sind. In dem Zylinder io liegt eine Induktionsspule mit den Primärwindungen 17 ,auf einem passenden Rohr 18, welche von den Sekundärwindungen i9 umgeben sind.
  • Die Enden des Elektromagneten sind finit den bekannten Scheiben 2o versehen, welche auf die Röhre i8 eingreifen und in den äußeren Zylinder io einpassen. In dem Schlitz i i ist ein Bloc 2 i gleitbar untergebracht, welcher Längsnuten 22 in seinen Seiten hat. Ein rechtwinkliger Träger 23 ist an der unteren Seite des Blockes befestigt. Das untere Eride des herabhängenden Armes der Stütze 23 trägt die Zwinge 2.1, um die anliegenden Enden der Eisendrähte 25 aufzunelunen, welche den Kern der Spule bilden. und in das Rohr 18 ein- und aus ihm herausgeführt werden können, um welches die Spulen gewickelt sind. Das Hinundherscbieben des Kernes geschieht bei Hinundherbewegen des Gleitblockes 21 im Schlitz i i. Der Leitungsdraht 16 führt von dem Pflock 14, zu dem anliegenden Ende der Primärwicklung 17 und der Leitungsdraht 15 zu dem Punkte eines passenden und schrittweise arbeitenden Schalters, der nun beschrieben wird.
  • In dem Gehäuse io liegt eine Isolierplatte 26, auf welcher eine Anzahl von Kontaktstülkken 27 in Bogenform zueinander angeordnet sind. Diese Kontaktstücke sind in Reihen mit dem Leitungsdraht i 5 geschaltet. Ein Schaltarm 28 sitzt drehbar mittels einer Schraube 29 auf der Isolierplatte 26 und ist winkelförmig ausgebildet, so daß ein seitliches Glied 30 in den Längsschlitz 31 eines Kolbens 32 eingreift, der seinerseits so angebracht ist, daß er sich senkrecht zur Achse des Gehäuses io bewegen kann, so daß, wenn dieser Kolben durch Druck auf den Knopf 33 auf seinem .äußeren Ende in das Gehäuse io gedrückt wird, der Schalterarm 28 der Reihe nach in und außer Berührung mit den Kontaktstücken 27 gerät, wodurch ein unterbrochener Strom durch die Priniä.rwicklung fließt, welcher seinerseits den Wechselstrom in der Sekundärwicklung verursacht. Der Kolben 32 geht durch eine öffnung 34. in der Wandung des Gehäuses i o, seine Achse liegt im rechten Winkel zu der Achse des Gehäuses. Das untere Ende des Kolbens liegt in der Bohrung eines zylindrischen Blockes 35, der in eine Schraubenöffnung 36 des Gehäuses io eingeschraubt ist, welche der öffnung 3,1 gerade diametral gegenüberliegt. Eine Feder 37 liegt in der Bohrung des Blockes 35 hinter dem unteren Ende des Kolbens 32, wodurch der Kolben nachgiebig nach außen geschoben wird (Abb.2). Der Arm 3o de.s Winkelhebels 28 erstreckt sich durch den Schlitz 31 an dem Kolben32 und steht über die rückwärtige Fläche desselben hinaus, so daß das herausstehende Ende mit dem Teil des Gehäuses io in Berührung kommt, das neben der Öffnung 3,1 liegt (Abb.2). Dadurch wird es unmöglich, den Kolben 32 aus dem Gehäuse io zu entfernen. Der Schaltarm 28 ist mittels eines Leiters 38 mit der Primärwicklung 17 verbunden (Abb. 3 und 4.).
  • Das andere Ende des Gehäuses io ist durch die konische Kappe 12 geschlossen und trägt in ihrer Mittelbohrung ein drehbares -Sockelgehäuse .4o, um das Blockende des Untersuchungsinstrumentes aufzunehmen. Der eine Teil der Bohrung des Gehäuses 40 ist glatt und ohne Gewinde und hat einen etwas größeren Durchmesser, um eine Hülse .11 aufzunehmen, in welcher .ein Isolierblock .12 eingebracht ist. In der Mitte dieses Blockes liegt eine kleine Leitungsstange 43, die nach beiden Seiten hin über die Enden des Pflol:-kes hinausragt. Eine Federplatte .4d ist an dem einen Ende an dem inneren Teil der Kappe 12 befestigt und erstreckt sich radial davon, so daß ihr innerer Teil sich gegen das anliegende Ende der Leitungsstange.13 legt (Abb. a und 5). Ein Leitungsdraht ,15 verbindet die Sekundärwicklung i9 mit der Federplatte ,1¢ und ist an der Platte angelötet oder sonstwie befestigt. Ein Leitungsdraht 4.6 führt von dem- entgegengesetzten Ende der Seikundärwicklung i9 nach der Sockelhülse .4o, so daß der Stromkreis geschlossen wird, wenn irgendeine passende Vorrichtung in den Sockel eingeschraubt wird. Eine gerauhte Hülse :17 mit einem seitlichen Ringflansch. paßt über das Ende .der Kappe 12 und ist in ihrem Innern mit der Sockelhülse 4o verbunden, so daß bei Drehung der äußeren Hülse der Sockel des darin sitzenden Instrumentes .gedreht werden kann, um das Arbeitsende des Instrumentes nach verschiedenen Richtungen radial zu verstellen. Um aber gleichzeitig die einzelnen. Teile in der Kappe 12 in richtiger Einstellung zueinander zu erhalten, ist die Sockelhülse 40 mit einer Ringnut 51 ausgestattet, und ein mit Gewinde versehener Führungsstift 52 ist in den anliegenden Teil der Kappe eingeschraubt, so daß sein inneres Ende in die Nut eintritt.
  • Die Vorrichtung zum Untersuchen und Feststellen der Widerstandsfähigkeit eines Zahnes umfaßt die in Abb. i gezeigte Glasröhre 4.8, durch welche die Leitdrähte 4.9 und 5o hindurchgehen, welche von den Einsteckenden der besagten Vorrichtung attsgelica. Das Einsteckende hat die bekamite Form einer kleinen Lampenverbindung, das Rohr ist länglich und an seinem einen Ende seitlich abgebogen. an diesem Ende sitzen die Endstücke .19!, und Soa, welche durch das (=las oder sonsti:gcin Material, aus dem die Röhre besteht, hindurchragen, so daß sie frei liegen und mit dem zu untersuchenden Zahn in Berührung gebracht werden können. Die Einsteckenden .19a und 50a können je nach Wunsch verlegt «-erden, wie z. B. in Abb. t, ;, S und c7 dargestellt ist.
  • Soll die Vorrichtung benutzt werden, so schraubt der Zahnarzt oder sonstige Benutzer das Einsteckende 1 4 in dcii kleinen Empfangssockel, welcher mit Leitungen verbunden ist, und welchem Widerstände eingeschaltet sein können. Diese Leiter führen von einem ge-@e-öhnliche.n Lampensockel fort, dann wird das Gleitglied 2 i, welches den Kern 25 der Induktionsspule trägt, -eingestellt. Dadurch wird die Kraft des Stromes, welcher für die Untersuchung benutzt wird, verändert. Die Skala ioa auf dem anliegenden Teil des Geh-,iuses kann mit Angabezeichen versehen sein. welche dem Benutzer die relative Spannung des Stromes in der Sekundärwicklung angeben, dann kann der Benutzer die Endstücke .19,- und 50a mit dem zu untersuchenden Zahn in Berührung bringen. Hierauf drückt er den Kolben 32 nach unten, wodurch der Primärstromkreis sehr schnell geschlossen und geöitnet wird. Dadurch entsteht in entsprechenden Zeitabständen ;.in Wechselstrom in den Endstücken. Von diesem erhält der Patient Leichte elektrische Schläge, deren Wirkung von dem Zahnarzt zur Diagnose beobachtet werden kann. Es ist zu beachten, daß, wenn der Apparat nicht benutzt wird, der Kolben sich immer in seiner ganz nach außen verschobenen Stellung befindet, so daß der Schaltarm 28 außer Eingriff mit den Kontakten ä; liegt und gewöhnlich kein Strom in das Untersuchungsinstrument gelangen kann. wodurch die Gefahr ausgeschaltet wird, daß der Patient zufällig durch elektrische Schläge belästigt wird.

Claims (3)

  1. PATEN ANshui;cliL: i. Handgriff für elektrische Untersuchungsinstrumente mit Einrichtung zur Erzeugung von Induktionsstrom, dadurch gekennzeichnet, daß das an die Sekundärwicklung angeschlossene Kupplungsstück (12# für den Elektrodenhalter derart drehbei@-egdrehbeweglich ein, gerichtet ist, daß der Elektrodenhalter nach allen Richtungen im Handgriff (i o) drehbar ist, ohne da(.', der Induktionsstrom eine Unterbrechung erleidet.
  2. 2. Handgriff nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bohrung des Kupplungsstückes (12) eine mit Gewinde versehene Hülse (l.o) aus leitendem Material drehbar liegt, die einen Pflock (4a) aus Isoliermaterial aufnimmt, in dessen axialer Durchbohrung ein von eitler Feder (44'! belasteter Leitstift (43) verschi.eblich angeordnet ist. der an dem einen der Zuleitungsdrähte angeschlossen ist, während die Hülse (4o) mit dem anderen verbunden ist.
  3. 3. Handgriff nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Längsschlitz ii i ) des Griffgehäuses (io) ein Gleitkörper verschieblich allgeordnet ist, der den Eisenkerb l"2; @ für die Induktionsspule trägt. :1. Handgriff nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein in dem Gehäuse (io) senkrecht zur Gehäuseachse verschiebbarer Kolben (- ,2) bei seiner Verschiebung einen Schaltami (28,i über geeignete, izi den Primärstromkreis eingeschaltete Kontaktstücke (2;) derart hinwegbewegt, daß mit einer von Handregelbaren Geschwindigkeit Unterbrechungen dieses Stromkreises hervorgerufen werden können und daß dementsprechend auch die Periodenzahl des Wechselstromes regelbar ist.
DEC36992D 1925-07-23 1925-07-23 Handgriff fuer elektrische Untersuchungsinstrumente Expired DE460183C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1059619B (de) * 1955-05-24 1959-06-18 Ritter Co Inc Elektrisches Geraet zur Bestimmung der Vitalitaet von Zaehnen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1059619B (de) * 1955-05-24 1959-06-18 Ritter Co Inc Elektrisches Geraet zur Bestimmung der Vitalitaet von Zaehnen

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