DE249371C - - Google Patents

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DE249371C
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resistor
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N1/00Electrotherapy; Circuits therefor
    • A61N1/18Applying electric currents by contact electrodes
    • A61N1/32Applying electric currents by contact electrodes alternating or intermittent currents

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Radiology & Medical Imaging (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 249371 -KLASSE 3QfT GRUPPE ;l4<//
in BUDAPEST.
Stromumwandler für Heilzwecke. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. November 1910 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Stromumwandler für medizinische Zwecke, der in ein Starkstromnetz eingeschaltet werden kann und entweder Strom von regelbarer Spannung zur Speisung einer Lampe, zur Beleuchtung von Körperhöhlungen usw. oder durch Vermittlung eines Induktionsapparates und eines Schalters faradischen Strom liefert.
Die Einrichtung ist in der Zeichnung dar-
lö gestellt und zeigt
Fig. ι dieselbe in Ansicht, teilweise geschnitten,
Fig. 2 einen Schnitt nach einer auf die Ebene der Fig. ι senkrechten Ebene.
Fig. 3 und 4 sind Schnitte nach den Linien 3-3 bzw. 4-4 der Fig. 1 und 2.
Fig. 5 zeigt das Schaltungsschema der Einrichtung.
Der zur Verfügung stehende Starkstrom wird durch einen zweckmäßig als Glühlampe ausgebildeten Vorsatzwiderstand α durchgeleitet (Fig. 5), der den größten Teil der Spannung (z. B. im Falle des Vorhandenseins eines Netzes von 110 Volt 100 Volt) konsumiert. Mit dem Vorsatzwiderstand α ist ein zweiter Widerstand b verkettet, der genügend groß ist, um auch den verbliebenen Teil der Spannung (bei dem angeführten Beispiel 10 Volt) zu konsumieren. Dieser Widerstand ist als regelbarer Widerstand ausgebildet, so daß man von ihm vermittels des Schleifkontaktes c innerhalb gewisser Grenzen Strom von beliebig niedriger Spannung (im gegebenen Falle zwischen 10 und 0 Volt) von den Polklemmen d, e abnehmen kann. ' Von den Polklemmen ist die eine d an den Schleifkontakt c, die andere β an die mit dem Widerstand α vermittels des Widerstandes b verbundene Polklemme f angeschlossen. Der Widerstand α ist mit der Polklemme g unmittelbar verbunden. An den Polklemmen d, e steht uns also ein Strom von beliebiger niedriger Spannung zur Verfügung, den man zur Speisung von Untersuchungslampen usw. verwenden kann.
Parallel zum Widerstand b ist die Primärwicklung h und der Unterbrechermagnet i des Induktionsapparates eingeschaltet, so daß an den Polklemmen I, m seiner Sekundärwicklung k faradischer Strom zur Verfügung steht. Vor den Magneten i wird ein Ausschalter η in den Stromkreis eingeschaltet, um den Induktionsapparat außer Betrieb setzen zu können.
In der Praxis wird der Apparat zweckmäßig auf folgende Weise ausgeführt:
Der Apparat ist mit einem beliebigen, die Polklemmen f, g ersetzenden Sockel 0 und mit einer zur Befestigung der Lampe α dienenden Fassung φ versehen, die durch den hohlen Zylindermantel q miteinander verbünden sind. Am Zylindermantel q ist der Widerstand b angebracht, der aus auf den Mantel aufgewickeltem, in Isolationsmaterial gelagertem Draht angefertigt wird; auf der durch das Isolationsmaterial und der bloßen Oberfläche des Drahtes gebildeten zylindrischen Fläche gleitet das Kontaktstück c, das vorteilhaft eine auf der zum Zylinder q parallelen Stange r geführte Feder sein kann.
Im Innern des Zylinders q findet der Trans-
formator des Induktionsapparates Platz, um dessen Primärwicklung h die Sekundärwicklung k angeordnet ist. Um die Induktion ändern zu können, wird der Eisenkern s des Induktionsapparates verschiebbar montiert, z. B. kann der Kern in Gestalt eines Rohres ausgebildet werden, das eine Sehne t mit einer zum Aufwickeln der Sehne dienenden Rolle u verbindet. Die Achse der Rolle ragt
ίο aus dem Gehäuse q hervor und trägt an diesem ihrem Ende die Betätigungsscheibe v. •Der Eisenkern wird in die Wicklung ständig durch die Feder w zurückgezogen.
Der Elektromagnet i ist ebenfalls im Gehäuse q angeordnet. Der mit den aus dem Gehäuse vorstehenden Polen des Magneten zusammenwirkende Anker χ und die zugehörigen Kontakte hingegen sind außerhalb des Gehäuses angeordnet. Ebenfalls außerhalb des Gehäuses sind der Ausschalter η und die Polklemmen d, e und I, m angeordnet.
Die beschriebene Einrichtung ist leicht tragbar und ermöglicht, daß der Arzt in" der Wohnung des Patienten — wenn dieselbe mit dem elektrischen Beleuchtungsnetz verbunden ist — die verschiedensten, die Anwendung von Elektrizität oder Licht erfordernden Untersuchungen vornehmen kann, ohne zu diesem Zwecke schwere Batterien mit sich nehmen zu müssen. Es genügt, wenn man den Sockel 0 in eine beliebige Lampenfassung schraubt, wobei der Untersuchungsstrom an den Polens, e, der faradisierte Strom aber bei den Polklemmen /, m zur Verfügung steht. Die Stärke sowohl des einen wie des anderen Stromes kann man durch Verschieben des Schleifkontaktes c bzw. des Eisenkernes s in beliebigem Maße regulieren.
Die beschriebene Einrichtung kann bei jeder üblichen Netzspannung verwendet werden; zu diesem Zwecke braucht man nur den Widerstand entsprechend zu wählen, der auch nicht unbedingt eine Lampe sein muß, sondern z. B. auch als Stöpsel widerstand ausgebildet werden kann.
In die Polklemmen d, e kann nicht nur eine Leuchtlampe, sondern jedes beliebige Instrument, z. B. ein zur Messung der Stärke des Stromes dienender Mikroamperemesser eingeschaltet werden.

Claims (1)

  1. Patent-AnSPRUCH :
    Stromumwandler für Heilzwecke, bei dem am Starkstromnetz ein mit einem Vorschaltwiderstand in Reihe geschalteter regelbarer Widerstand liegt, dadurch gekennzeichnet, daß zu dem Widerstand (b) parallel der aus einer Spule (h), dem Unterbrecher (i, x) und einem Ausschalter (n) bestehende Primärstromkreis eines Induktoriums geschaltet ist, so daß beim öffnen des Ausschalters (n) zwischen einer festen Klemme (e) des regelbaren Widerstandes (b) und seinem Schleifkontakt (c, d) regelbarer Strom niedriger Spannung für kaustische Zwecke/ Galvanisierung, Untersuchungslampen o. dg]., dagegen beim Schließen des Ausschalters an den Sekundärklemmen (I, m) des Induktoriums regelbarer faradischer Strom zum Elektrisieren zur Verfügung steht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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