DE35818C - Neuerungen an Regulatoren für elektrische Beleuchtung - Google Patents

Neuerungen an Regulatoren für elektrische Beleuchtung

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DE35818C
DE35818C DENDAT35818D DE35818DC DE35818C DE 35818 C DE35818 C DE 35818C DE NDAT35818 D DENDAT35818 D DE NDAT35818D DE 35818D C DE35818D C DE 35818DC DE 35818 C DE35818 C DE 35818C
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Siemens and Halske AG
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps
    • H05B31/0093Controlling of arc lamps with a threaded rod

Landscapes

  • Control Of Direct Current Motors (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)
  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Beleuchtung von den Masten der Kriegsschiffe, sowie im Felde von den dem feindlichen Feuer exponirten Stellen aus .wird es wünschenswerth, die elektrische Lampe nicht nur als automatischen Regulator zu benutzen, sondern sie auch aus gröfserer Entfernung im Falle des Versagens bedienen zu können, da dieser Gefahr Regulatoren namentlich bei Stöfsen niemals gänzlich entzogen '"werden können.
Die Anordnung der Lampe ist im wesentlichen folgende:
Ein Paar der Feldmagnete α α15 Fig. 1 und 2, eines Elektromotors - wird durch den Hauptstrom erregt, während das andere b bx mit dünnem Draht bewickelt ist, welcher als Nebenschlufs zu dem Bogen geschaltet ist. In gleicher Weise trägt auch die Armatur T zwei von einander unabhängige Wickelungen, deren jede ihren eigenen Commutator Cc1 besitzt. Wiederum wird der Strom der einen Wickelung vom Hauptstrom abhängig und die zweite Wickelung vom Nebenschlufsstrom durchflossen.
Diese Lampe gestattet nun in einfacher Weise die Benutzung als Handlampe oder als auto-•natische Lampe und als eine von Hand auf Entfernungen regulirbare Lampe.
Um die Lampe als Handregulator benutzen zu können, ist es nur nothwendig, vermittelst eines Commutators R die Regulirvorrichtung auszuschalten, und die Einstellung kann dann von Hand aus mittelst Kurbelt und Schraube ■ s S1 geschehen. Wird dagegen der gesammte Elektromotor mit Haupt- sowie Nebenschlufsstromkreisen eingeschaltet, so arbeitet die Lampe automatisch als Regulator in der im Eingang erwähnten Weise (s. Fig. 1).
Soll aber drittens die Lampe aus gröfserer Entfernung bedient werden, so können, Fig. 2 und 3, vermittelst Schnüre m m, oder auch durch einen anderen mechanischen oder elektrischen Mechanismus zwei Hebel h Ji1 unabhängig von einander bewegt werden, die ihrerseits Contacte derart herstellen, dafs entweder der Hauptstromkreis des Elektromotors allein oder aber der Nebenschlufsstromkreis allein eingeschaltet wird, wobei in einem Falle durch rechtsläufige Drehung der Armatur die Kohlenspitzen von einander entfernt werden, im zweiten Falle dagegen durch linksläufige Drehung einander genähert werden. Wird nun ein Voltmeter als Nebenschlufs zum Lichtbogen eingeschaltet, so kann man durch Beobachtung der Spannungsdifferenz und geeignetes Schliefsen der Stromwege die normale Bogenlänge von einer gröfseren Entfernung her constant halten.
Der Stromlauf, welcher für den Fall verdeutlicht ist, dafs die Lampe als automatischer Regulator benutzt wird, läfst sich in Fig. 1 der Zeichnung verfolgen. Der Hauptstrom, welcher durch —ν bezeichnet ist, tritt in die Klemme -f- ein und geht in die. vom Werke isolirte Führungsstange d und in den oberen Kohlenhalter H, über die obere Kohle durch den Lichtbogen, in die untere Kohle^_von dort in die Hauptstrombewickelung' der Feldmagnete α αλ und dann über die Klerryne — zum
Stromerzeuger zurück. Ein kleiner Theil des Hauptstromes (ungefähr Y10) der durch —>->-■>bezeichnet ist, zweigt sich ab von e aus über die Federn Jx und den Schlüssel R nach dem Commutator c, in die Bewickelung der Armatur mit stärkerem Draht und dann zur Klemme — in die stromerzeugende Maschine zurück. Derjenige Stromweg endlich, welcher einen Nebenschlufs zu dem Lichtbogen bildet, ist mit —>-»- bezeichnet. Derselbe zweigt sich von der Fjjh— rungsstange d ah. und geht über Feder f und" Schlüssel R nach Commutator c in die dünne Wickelung der Armatur, von dort in die mit dünnem Draht bewickelten Feldmagnete b b}, dann nach dem Körper der Lampe bezw. der damit verbundenen unteren Kohle.
Ohne Schwierigkeit läfst sich aus Fig. 3 die Anordnung der Hebel ZjZi1 erkennen, die an Stelle des Schlüssels R die Contacte zwischen den Federn f bezw. J\ unabhängig von einander herstellen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: An elektrischen Bogenlampen, bei denen die Regulirung des Kohlenabstandes durch einen mit Differentialwickelung versehenen Elektromotor bewirkt wird:
1. Die Anordnung zweier von einander unabhängigen Windungen für den Haupt- und Nebenschlufsstrom, sowohl· auf der Armatur wie auf den Feldmagneten des genannten Motors, zu dem Zwecke, die Lampe als Handregulator wie als automatische Lampe, und drittens als von gröfserer Entfernung. aus regulirbaren Lichtregulator benutzen zu, können.
2. Die Construction eines Commutators, Fig. 3, gekennzeichnet durch die Combination des Schlüssels R, der Contactfedern f, der Hebel h und Schnüre m, um die elektrischen Verbindungen herzustellen, welche für den in Anspruch 1. genannten Zweck nothwendig sind. χ
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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