DE110697C - - Google Patents

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DE110697C
DE110697C DENDAT110697D DE110697DA DE110697C DE 110697 C DE110697 C DE 110697C DE NDAT110697 D DENDAT110697 D DE NDAT110697D DE 110697D A DE110697D A DE 110697DA DE 110697 C DE110697 C DE 110697C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L9/00Electric propulsion with power supply external to the vehicle
    • B60L9/02Electric propulsion with power supply external to the vehicle using DC motors
    • B60L9/08Electric propulsion with power supply external to the vehicle using DC motors fed from AC supply lines
    • B60L9/10Electric propulsion with power supply external to the vehicle using DC motors fed from AC supply lines with rotary converters

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Description

PATENTSCHRIFT
KLASSE 20 !/!Eisenbahnbetrieb. ' J', /
A. E. SCANES in LONDON.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Juni 1898 ab.
Die Vortheile des Wechselstromes für elektrische Kraftübertragungen sind bekannt, indessen ist seine Verwendung für elektrische Bahnen bisher so gut wie ausgeschlossen gewesen, \yeil die Wechselstrommotoren die Eigenschaft haben, synchron oder fast synchron mit dem Stromerzeuger zu laufen und weil das Anlaufen derselben Schwierigkeiten bereitet. " Mehrphasen-. strommotoren theilen den erstgenannten-Nach-· theil, während sie freilich .mit Leichtigkeit an-, laufen, haben aber den weiteren Nachtheil im Gefolge, dafs die Stromzuführung durch mehrere Drähte erfolgt und daher verwickelt wird. Diesen Uebelstä'nden will die vorliegende Erfindung durch eine Einrichtung abhelfen, bei welcher der Arbeitsleitung Wechselstrom .entnommen, den Motoren aber Gleichstrom zugeführt wird. Die Geschwindigkeit wird dabei durch Aenderung der Spannung des Stroms, welcher der Wechselstromseite des Wechselstrom-Gleich-' StiOmumformers zugeführt wird, geregelt.
Da im Allgemeinen der Spannungsunterschied in den Zuleitungen gröfser ist, als für den Be^ /trieb der Motoren erforderlich, oder zweckmäfsig, So wird diese Spannung durch einen Umformer herabgesetzt. Wenn Transformatoren mit einer einzigen Spule verwendet werden, so lassen sich leicht geeignete Abzweigungen anbringen, um die Spannung zu verändern. .
Die'beiliegende Zeichnung .stellt die Erfindung für einen Strafsenbahnwagen ausgeführt dar. Die Wechselstromleitung ist mit 1, die Schienen sind mit 2 bezeichnet;, die Strom- ■ .zuführung .geschieht mittelst Armes, und RoIIe^. \ Die Primärwickelung d'es auf dem Wagen befindlichen Transformators 4 ist mit 3, die Secundärwickelung mit 7 bezeichnet. 6 ist ein Draht, welcher zu den Rädern des Fahrzeuges und von dort zu den Schienen führt. Die Secundärwickelung 7 hat eine Anzahl Abzweigungen· 8, welche durch einen Schalthebel mit dem Gleichstrom-Wechselstromumformer 11, und Vvvar durch den Schleifring 12 in Verbin-· ,düng steht, während der zweite zugehörige Schleifring 10 mit dem Anfange der Wicke-.'lung 7 verbunden' ist.. Man erkennt, dafs je nach Stellung des Hebels 9 dem Umformer 11 eine verschiedene elektromotorische Kraft zugeführt wird. Auf der anderen Seite dieses Umformers wird von 13 Gleichstrom entnommen und ' in bekannter Weise den Motoren 14 zugeführt. Obwohl eine besondere Art des Gleichstrom-Wechselstromumformers nicht wesentlich ist, zeigt es sich doch vor- . theilhaft, den Anker mit einer einzigen Wickelung für den Gleich- und Wechselstrom auszurüsten und den Feldmagneten in Nebenschlufs zu schalten, wie es in den Figuren dargestellt ist.
Die parallel geschalteten Motoren 14 haben Hauptstromwickelungen 16, ohne dafs dieses wesentlich ist. Bei der gezeichneten Anordnung können offenbar die Hauptstrommotoren durch Aenderung der elektromotorischen Kraft ihre Geschwindigkeit in weiten Grenzen ändern. Wollte man Nebenschlufsmotoren an deren Stelle nehmen, so könnte deren Feldwickelung entweder von einem zweiten umlaufenden Um-

Claims (1)

  1. former" von gleichbleibender Spannung oder von einer unabhängigen Quelle gespeist werden. ■ Wenn Nebenschi ufsmotoren verwendet werden, deren Feldwickelung von ii aus gespeist wird, so stellt sich ein Regelungswiderstand als nothwendig heraus.
    Der umlaufende Umformer 11 kann unter gewissen Bedingungen ohne Zuhülfenahme einer anderen Quelle von selbst anlaufen. In Fallen jedoch, in welchen die elektromotorische Kraft über weite Grenzen geändert wird, kann es nothwendig sein, einen besonderen Antrieb für ihn vorzusehen, welcher von den Aendederungen der elektromotorischen Kraft unabhängig ist, um somit eine gleichbleibende Umlaufszahl zu sichern. Zu diesem Zwecke ist, wie die' Figur zeigt, ein kleiner Synchronmotor 17 vorgesehen, dessen Anker mit dem Anker von 11 unmittelbar gekuppelt ist und dessen Ankerwickelung von zwei festen Punkten der secundären Transformatorwickelung 7 aus gespeist wird. Die zugehörigen Leitungen sind mit .18 und 19 bezeichnet. Die Fcldwickclung 20 dieser Antriebsmaschine lä'fst sich irgendwie erregen. . Nach der Zeichnung geschieht dies mittelst des Stromwenders 21,. mit welchem die Wickelung 20 verbunden ist. Da der Motor 17 im Allgemeinen nicht von selbst anläuft, so ist eine Batterie 22 angeordnet, deren Einschaltung durch den Umschalter 23 geschieht, und-zwar in der Weise, dafs die Umschaltung'; sei'es selbsttätig j sei es von Hand, in dem Augenblicke vorgenommen wird, "wo die Maschinen im Tritte sind; ' . · . -;:, .·'■·'';
    Obwohl die Erfindung nur für, Einphasenströme dargestellt ist,· ist ihre Anwendung für Mehrphasenströme ohne Weiteres ersichtlich.
    Ρλ τ ε ν τ -A ν s ρ R υ c η :
    Eine Einrichtung zum Betriebe von Fahr-' zeugelektromotoren mittelst Gleichstroms unter Verwendung von Wechselstrom in den vom Stromabnehmer beschliffenen Leitungen, dadurch gekennzeichnet, dafs der Stromumwandler (11) mit einem Wechselstromhülfsmotor (17) gekuppelt ist, dessen Feldmagnet in üblicher Weise durch eine Batterie (22) erregt wird, bis der Gleichtakt der Maschinen erreicht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen. ''
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