DE24609C - Vorrichtung zur Regulirung der Erzeugungskraft des Stromes von dynamo-elektrischen Maschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Regulirung der Erzeugungskraft des Stromes von dynamo-elektrischen Maschinen

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DE24609C
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TH. A. EDISON in Menlo Park, New-Jersey, V. St. A
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/14Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
    • H02P9/16Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field due to variation of ohmic resistance in field circuit, using resistances switched in or out of circuit step by step

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Maschinen.
Vorliegende Erfindung bietet eine Vorkehrung, die beim Einschalten einer oder mehrerer Lampen in den Stromkreis durch diesen Act der Einschaltung selbst automatisch und gleichzeitig eine entsprechende Zunahme des Erzeugungsvermögens der Stromerzeuger bewirkt.
Diese Erfindung ist im besonderen bei Systemen anwendbar, in denen sich eine Anzahl Lampen in Parallelschaltung vorfinden, die zu Untersystemen verbunden sind, welche durch je einen Stromschliefser controlirbar sind, wie z. B. auf Schiffen, wo ein Untersystem für die Cajüten, eines für das Deck etc. gebildet werden kann, ferner in Städten, wo die Strafsenlampen in Untersystemen angeordnet sein können.
Zu diesem Zwecke laufen, wie gewöhnlich, Hauptleiter vom Stromerzeuger aus, und quer zu ihnen, als Gruppen oder Untersysteme, eine Anzahl parallel geschalteter Zweigstromkreise, die Lampen enthalten; je ein Stromschliefser ist zur Controle einer Lampe oder einer ganzen Gruppe vorhanden.
Die Spulen der erregenden Magnete des Stromerzeugers liegen in einer Parallelschaltung zum Hauptstromkreise, indem ein Ende direct an einem der Hauptleiter befestigt ist, während das andere Ende zu den Gruppen führt und, von ihm Stromwege abgezweigt sind, einer für jede Gruppe, die durch den den Stromkreis der betreffenden Gruppe controlirenden Stromschliefser geschlossen werden können.
In jedem Zweigstromkreise der Spulen befindet sich ein Widerstand, der so bemessen ist, dafs, wenn eine Gruppe in Gebrauch versetzt wird, nur der Betrag an Strom durch die Spulen des magnetischen Feldes gehen kann, der genügt, um die Intensität der erregenden Magnete bis zu dem Betrage zu bringen, dafs die Erzeugung der erforderlichen Strom quan ti tat zur Speisung dieser Gruppe gesichert ist.
Das Ingebrauchnehmen einer Gruppe in erster Stelle schliefst auch den Stromkreis nach den Spulen des Feldes, so dafs der Stromerzeuger zu derselben Zeit kräftiger wird und gerade bis zum geforderten Grade.
Wird noch eine weitere Gruppe in Gebrauch genommen, so wird ein weiterer paralleler Zweig zu den Spulen des Feldes geschlossen. Da diese Stromkreise nach den Spulen parallel zu einander liegen, so vermindert der Schlufs zweier derselben den Widerstand des Stromkreises des magnetischen Feldes, gestattet den Abflufs eines gröfseren Strombetrages nach den Spulen des Feldes, vermehrt die Intensität der erregenden Magnete und daher auch das Erzeugungsvermögen des Stromerzeugers.
Die in der Zeichnung ersichtliche Figur erläutert dies.
G ist der Stromerzeuger, bestehend aus den erregenden Magneten F M mit den Polflächen P, zwischen denen die Armatur A rotirt, auf deren Commutator die Federn C C' aufschleifen.
Vom Stromerzeuger her kommen die Drähte i, 2, quer zu welchen die die Lampen L ent-
haltenden Parallelschaltungen 5, 6 angeordnet sind.
Die Spulen der erregenden Magnete sind einerseits durch den Draht 7 mit dem Leiter 1 verbunden, andererseits führt ein Leiter 3 nach den entferntesten Gruppen, von welchen Zweigleitungen nach jeder Gruppe führen, wie bei 8, 9.
Jede Zweigleitung enthält einen Widerstand R oder Ji1. Eine jede Gruppe hat ferner einen Ausschalter S, mit welchem, wie aus der Zeichnung ersichtlich, gleichzeitig der Stromkreis der Gruppe und ein Zweigstromkreis nach dem magnetischen Felde geschlossen werden kann.
3, 8, .S bei Gruppe 5,1,7 bildet einen, 3, 9, S bei Gruppe 6, 1, 7 einen zweiten parallelen Zweigstromkreis nach den Spulen der erregenden Magnete.
Wird jetzt S von Gruppe 5 geschlossen, so schliefst es den Stromkreis von 5 und gleichzeitig einen Stromkreis für F M, der den richtigen Betrag von Magnetisirung in P hervorbringt, der zur Leistung der verlangten Arbeit nöthig ist.
Wird dann S, Gruppe 6, eingerückt, so werden die Lampen dieser Gruppe eingeschaltet und gleichzeitig der nächste Zweigstromkreis geschlossen, so dafs der totale Widerstand des Stromkreises des magnetischen Feldes vermindert wird, demzufolge der Strom darin, sowie der Grad der Magnetisirung von P vermehrt wird und der Stromerzeuger mehr gekräftigt wird, um dem vermehrten Bedarf genügen zu können.
Die Widerstände R R1 sind so bemessen, wie schon angeführt, dafs nur der zur richtigen Erregung der Magnete erforderliche Betrag an Strom durch den Stromkreis des magnetischen Feldes laufen kann.
Werden Gruppen abgestellt, so tritt die umgekehrte Wirkung ein.
Aufser den beschriebenen Parallelstromkreisen des magnetischen Feldes kann noch ein anderer, 10, benutzt werden, der einen Widerstand R2 besitzt; dieser Stromkreis ist beständig geschlossen, so dafs ein bestimmter Betrag an Strom stets durch die Spulen des Feldes gehen kann, der aber nicht genügt, die Lampen auf ihre normale Leuchtkraft zu bringen; der Schlufs eines Zweigstromkreises genügt dann, um so viel Strom durch diese Spulen zu leiten, dafs das Licht die normale Höhe erreicht.
Zur Darlegung des Princips vorliegender Erfindung genügte die Darstellung eines Stromerzeugers und zweier Gruppen; selbstverständlich aber kann eine beliebige Anzahl von Stromerzeugern und Gruppen oder Einzellampen mit derselben automatischen Regulirung der erzeugenden Kraft versehen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Combination eines Stromerzeugers und einer Lampe oder Gruppen von solchen, mit den unter Bezugnahme auf die Figur beschriebenen Vorkehrungen zur automatischen Regulirung der Erzeugungskraft des Stromes durch Regulirung des die Spulen des magnetischen Feldes erregenden Stromes und gleichzeitige Controlirung der Lampe oder der Gruppen unter Mitbenutzung oder Weglassung eines beständig geschlossenen Zweigstromkreises für die genannte Spule.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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