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Schwachstromapparate, wie z. B. Kleinlampen, ärztliche Apparate usw., werden mit Strom normalerweise aus Batterien gespeist. Zur Beseitigung der sich hieraus ergebenden bekannten Übelstände wurden bereits verschiedene, die Stromstärke bzw. Spannung reduzierende Einrichtungen in Vorschlag gebracht, durch die also die Einschaltung dieser Schwachstromapparate, z. B. in das übliche Stadtnetz, ermöglicht wird, diese bekannten Einrichtungen sind jedoch zu umständlich und kostspielig, und ausserdem sind
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Der erfindungsgemässe Widerstand in Sehnuiform unterscheidet sich von den bekannten Widerständen dieser Art dadurch, dass sich innerhalb einer gemeinsamen Isolier- bzw. Schnurhülle mehrere Litzen, von denen mindestens die eine von einem Widerstandsdraht gebildet wird, befinden, die zu eine'1' einheitlichen Schnur zusammengefasst sind, so dass ein verhältnismässig dünner, sehr biegsamer Widerstand erhalten wird, der sich zum Tragen, z. B. in der Tasche, vorzüglich eignet und sich nicht verwickeln kann. Handelt es sich um einen Widerstandsdraht und einen üblichen Leiterdraht, so wird-letzterer
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Erfindungsgegenstandes dargestellt.
In Fig. 1 bedeutet a einen Schwachstromapparat beliebiger Ausführung ; hl ! h2 sind die aus Widerstandsdraht gebildeten Litzen des elektrischen Widerstandes in Schnurform, an'die im Nebenschluss normale Leitungsdrähte i, m für Schwachstrom angeschlossen sind. Der ganze Komplex aus Iden Leitern h1, h2, m1 und m ist durch eine gemeinsame Isolierhülle zu einer einheitlichen, biegsamen Leitungsschnur zusammengefasst, so dass, wenn diese Leitung mittels eines Steckkontaktes bei den Punkten C, D, z. B. in das Stadtnetz, eingeschaltet und der Schwachstromapparat a bei den Punkten A, B an die Leiter wh, % angeschlossen wird, dieser Schwachstromapparat im Nebenschluss an den Leitern h2 liegt, ohne dass hiefür irgendwelche besondere Schaltungen notwendig wären.
Der den Sohwachstromappa. rat a enthaltende Kreis kann hiebei an die Normalleitungen i, ? Ks der erfindungsgemässen Widerstandsschnur
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Stromkreis n des Schwachstromapparates an die Punkte A, B der Widerstandsschnur über einen regelbaren Nebenschluss j angeschlossen sein, wie dies Fig. 2 veranschaulicht. Auch im Falle der Fig. 1 kann ausserhalb der Widerstandsschnur dem Verbrauchskörper ein Regelungswiderstand vorgeschaltet werden.
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ausgehend allmählich erhöht werden kann, was bei gewissen Apparaten, z. B. zahnärztlichen Spiegelbeleuchtungsapparaten, von Wichtigkeit sein kann, bei denen ganz geringe Spannungen, z.
B. 1'5 Volt, erforderlich sein können.
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Stromzufuhr zum Apparat a und auch der Durchfluss von Strom über die Leitung dz hf. nùttels des Schalters p aufgehoben werden kann. Die von der Unterbrechungsstelle im Leiter Ai, ? 2 zum Schalter p führende Leitung o wird zweckmässig zusammen mit den Normalleitungen ml, m durch eine gemeinsame Deckenhülle zu einer einheitlichen, biegsamen Schnur zusammengefasst, an dessen einem Ende die zum Anschluss des Schwachstromapparates a dienenden Anschlussstellen A, B sowie die zum Anschluss des Schalters p dienenden Enden der Leiter o und an dessen anderm Ende die zum Anschluss eines Steckkontaktes dienenden Stellen C, D des Widerstandsleiters Ai, h2 herausragen.
Der Anschluss des Schwachstromapparates a an die Widerstandsschnur könnte auch in einfacher Reihenschaltung erfolgen, in welchem Falle die Widerstandsschnur eine Litze aus Widerstandsdraht und zur Rückleitung eine zweite Litze aus einem üblichen Leiterdraht enthält, der zweckmässig um den Widerstandsdraht als Kern unter Einschaltung einer Isolierschichte schraubenförmig gewickelt-ist.
Die jeweils erforderliche Länge der Widerstandsanordnung in Schnurform hängt vom Widerstand der in ihm enthaltenen Litze aus Widerstandsdraht, also von der Beschaffenheit, von den Abmessungen und der Dichte der Windungen dieses Drahtes, ab. Diese Faktoren werden zweckmässig derart gewählt, dass für die Widerstandsschnur eine zur Handhabung z. B. mit der Lampe a ausreichende Länge von etwa 1.5 bis 2 m sich ergeben soll, bei der auch die Erwärmung der Schnur praktisch unerheblich ist; anderseits ist es aber möglich, die Schnur durch einen normalen Leitungsdraht zu verlängern, falls die jeweilige Verwendungsstelle des Apparates a vom Konnektor ausnahmsweise weit entfernt liegen sollte.
Gemäss Fig. 3 sind an einen gemeinsamen Reduktor , in je einem Nebensehlusskreise mehrere
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in Fig. 3 der Einfachheit halber nur für den Apparat a4 angedeutet ist. Diese insbesondere für Sehaufensterreklame geeignete Ausführung hat den Vorteil, dass die einzelnen Kleinlampen an den Reduktor mittels normaler Schwachstromleitungen angeschlossen werden können und dass das Brennen der einzelnen Lampen von Störungen in den Kreisen der übrigen Lampen nicht beeinträchtigt wird.
In Fig. 4 bedeutet 1'1 eine übliche ärztliche Kleinlampe, r deren Griff, d den Reduktor gemäss der Erfindung und f den Anschlussstecker, der gemäss der Erfindung mit einem als Klemmfeder ausgebildeten Halter f4 ausgerüstet ist, in den der Griff r in der mit gestrichelter Linie angedeuteten Weise eingesteckt werden kann, wenn die Lampe 1'1 oder der sonstige beliebige Sehwachstromapparat nicht gebraucht wird. Bei diesem Einstecken von r in/ wird zwangsweise ein Schaltknopf derart verschoben, dass der Strom zum Apparat 1'1 unterbrochen wird. Auf diese Weise wird der Apparat 1"1 bei Nichtgebrauch durch das Einstecken in den Klemmenhalter f4 selbsttätig aus dem Stromkreis ausgeschaltet.
Der neue Reduktor kann überall Verwendung finden, wo es sich um den Anschluss von beliebigen Sehwachstromapparaten an Starkstromleitungen handelt. Als Beispiele von Verwendungsarten sollen erwähnt werden : Beleuchtung mittels Kleinlampen, z. B. Beleuchtung von Körperhöhlen für ärztliche Zwecke, Beleuchtung von dunklen Ecken und Stellen beim Montieren oder bei der Ausbesserung von feinmechanischen Maschinen und Apparaten jeder Art, für den elektrischen Antrieb von KinderspielBeugen, für die Zwecke der elektrischen Krankenbehandlung, wie z. B. Galvanisieren, Faradisieren, zum Füllen von Schwachstrombatterien, zu Untersuchungen von elektrischen Leitungen hinsichtlich etwaiger Unterbrechungen, als Zigarrenanzündapparate u. dgL m.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zweckmässig mit Anschlussstecker versehener elektrischer Widerstand in Sehnurform, dadurch gekennzeichnet, dass sich innerhalb einer gemeinsamen Isolierhülle zwei oder mehrere Litzen befinden, die zu einer einheitlichen Schnur zusammengefasst sind und von denen mindestens die eine von einem Widerstandsdraht gebildet wird.