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Netzanschluss-Ladegerät für Kleinakkumulatoren
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h.sichtbar ist. Puukt l ist an den Kontakt 3 der Umschaltvorrichtung (Fig. 1), Punkt 2 an das eine Ende der Primärwicklung 4 des Transformators und an einen Pol der Glimmlampe 5 angeschlossen. Der andere Pol dieser Glimmlampe ist an den Kontakt 6 der Umschaltvorrichtung angeschlossen. Die kleine handelsüb- liche Glimmlampe 5 besitzt Neonfüllung und zwei stabförmige Elektroden. Ihr üblicher Schutzwiderstand ist meistens entbehrlich, da ja die Lampe nur kurze Spannungsstösse erhält. In Fig. 1 ist das Gerät im Ladezustand dargestellt.
Es hält hiebei die bewegliche Zunge 7 der Umschaltvorrichtung die Wicklung 4 an die Wechselspannungsquelle angeschlossen. An der Sekundärweite des Transformators befinden sich die Sekundärwicklungen 8 und 9 nebst der Anzeigewicklung 10. Die Sekundärwicklungen 8 und 9 sind in ihren Mitten angezapft, wobei je eines ihrer Enden an je einen üblichen Trockengleichrichter 11 bzw. 12 der Sperrschichttype, die andern Enden und die Anzapfungen hingegen an die Kontaktpunkte 13,14, 15 bzw.
16 angeschlossen sind. Bei der in Fig. 1 dargestellten Lage der Umschaltzunge 17 ist demnach das Gerät bei der Spannung von 220 Volt zu gebrauchen, und kann durch Umlegen der Zunge 17 in die punktiert dargestellte Lage bei der Spannung von 110 Volt verwendet werden. Es erfolgt stets Gleichrichtung beider Halbwellen. Punkt 18 stellt den mit dem Ladewiderstand verbundenen negativen Pol der Gleichstromseite dar. Der Ladewiderstand besteht aus der Glühlampe 19 und dem Widerstand 20, die zueinander parallel geschaltet sind, und mit ihren andern Enden an den Kontakt 21 der Umschaltvorrichtung angeschlossen sind.
Die im Ladezustand des Gerätes an diesem Kontakt 21 anliegende bewegliche Zunge 22 der Umschaltvorrichtung ist an den negativen Pol des Akkumulators 23 angeschlossen, dessen positiver Pol mit eier Verbindungsleitung 24 der Gleichrichter 11 und 12 sowie einem Ende der Anzeigewicklung 10 verbunden ist. Das andere Ende der Wicklung 10 ist mit dem Kontakt 25 der Umschaltvorrichtung verbunden.
Die im betriebswarmen Zustand gemessenen Widerstände der Lampe 19 und des Widerstandes 20 sind einander praktisch gleich. Sollte daher das Gerät versehentlich in der punktiert dargestellten Lage der Zunge 17 an eine Wechselspannung von 220 Volt angeschlossen werden, brennt die Anzeigelampe 19 zwar aus, doch wird die Ladung des Akkumulators 23 hienach trotzdem mit der vorschriftsmässigen Stromstärke fortgesetzt und kann mittels der Umschaltvorrichtung bzw. der Glimmlampe 5 ungestört kontrolliert werden.
Die Wirkungsweise des Gerätes ist aus obiger Beschreibung und der Zeichnung klar ersichtlich. Die Umschaltvorrichtung ist durch entsprechende Wahl der Kontaktabstände und der Einstellung der Kontaktzungen derart eingestellt, dass bei ihrer Betätigung mittels eines Druckknopfes bzw. Tasters zuerst der Kontakt zwischen Zunge 7 und Kontakt 3, hienach jener zwischen der Zunge 22 und dem Kontakt 25 unterbrochen wird, und dann zuerst die Glimmlampe 5 an die Spule 4 und erst hienach der Akkumulator 23 an die Spule 10 angeschlossen wird.
Fig. 2 und 3 veranschaulichen eine zweckmässige Ausführung des gemäss Fig. 1 ausgebildeten Ge- rätes zur Ladung eines stabförmigen Ag-Zn-Akkumulators 23, der zu diesem Zweck einfach in die entsprechende Öffnung des Gehäuses des Gerätes geschoben wird, und mit seinen Kontaktorganen dann an den Gegenkontakten des Gerätes anliegt, die an die Leitung 24 bzw. die Zunge 22 gemäss Fig. 1 angeschlossen sind. Dieser kleine Akkumulator hat z. B. eine Kapazität von 250 Milliamperestunden, seine höchste Ladespannung beträgt 2 Volt, seine Betriebsspannung 1, 2 Volt. Die Umschaltvorrichtung wird mitteL des Druckknopfes 26 betätigt.
Dieser ist mitsamt der aus dem Gehäuse des Gerätes mit ihren Kolben herausragenden und daher leicht auswechselbaren, durch eine handelsübliche kleine Wolframfaden- lampe für 3, 8 Volt gebildeten Anzeigelampe 19 an der Stirnseite des Gerätes angeordnet. Die Glimmlampe 5 befindet sich an der Rückseite des Gerätes, innerhalb des aus durchsichtigen Kunststoff bestehenden geschlossenen Gerätegehäuses, in geschützter Lage und ihr Aufleuchten kann durch das durchsichtige Gehäuse gut beobachtet werden. DerDurchmesser des Akkumulators 23 beträgt etwa 14, seine Länge etwa 47 mm. Die Breite und Dicke des Gerätes betragen etwa 45 bzw. 50 mm, seine Höhe H etwa 65 mm.
Das Gesamtgewicht des Gerätes ist etwa 220 - 250 gr. Da der Leerlaufverbrauch des Transformators verschwinden klein ist, kann das Gerät auch ständig in einer Kontaktdose eL'1gestöpselt unter Spannungverbleiben. Durch Entfernung des Akkumulators 23 wird der Ladestromkreis unterbrochen und dies durch Verlöschen der Lampe 19 angezeigt. Diese Lampe besitzt in betriebswarmen Zustand einen Widerstand von etwa 50 Ohm, während die Anzeigewicklung 10 bei diesem Beispiel einen Widerstand von etwa 22 Ohm besitzt. Die (gestrichelt angedeutete) Umschaltung 17 ist an einem geschlitzten Knopf befestigt, in dessen Schlitz eine Geldmünze oder ein Schraubenzieher eingesetzt und hiemit die Umschaltung von aussen bequem vorgenommen werden kann.
Da die Spannungsprüfung des Akkumulators keineswegs vom Ladevorgang bzw. vom Vorhandensein einer Wechselspannung abhängt, kann das Gerät auch als vom Ladungsvorgang unabhängiges Prüfgerät des Ladezustandes von Akkumulatoren verwendet werden. Das aus licht- durchlässigem Kunststoff bestehende Gehäuse schützt sämtliche in demselben angeordneten Teile des Ge-
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rätes gegen Staub, Berührung und Beschädigung. Infolge der Ausbildung des die Kontaktstifte tragenden Gehäuseteiles 27 kann das Gerät auch in Kontaktdosen versenkter Bauart eingestöpselt werden.
Soll das Gerät für zwei Arten von Akkumulatoren verschiedener Beschaffenheit verwendbar sein, kann z. B. die Ladestromstärke durch Auswechslung der Lampe 19 verändert und die Anzeigewicklung 10 gegebenenfalls mit einer Anzapfung versehen sein, die, je nach der Art des zu ladenden bzw. zu prüfenden Akkumulators, statt oder neben der ansonsten stets angeschlossenen Zuleitung zum Kontakt 25 (Fig. 1), angeschlossen wird. Auch ansonsten sind zahlreiche andere Ausführungsformen des Gerätes möglich, ohne von der in den Ansprüchen gekennzeichneten Erfindung abzuweichen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Netzanschluss-Ladegerätfür Kleinakkumulatoren, welches einen Transformator nebst an dessen Sekundärseite angeschlossenen Gleichrichter und Ladewiderstand enthält, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schaltvorrichtung (3,6, 7,21, 22,25) vorgesehen ist, mit deren Hilfe ein Spannungsstoss erzeugbar ist, indem durch eine Anzeigewicklung (10) des Transformators ein von der Akkumulatorspannung abhängiger Strom geleitet wird, der in der Primärwicklung (4) des Transformators eine Spannung willkürlich erzeugt, welche an einer als optisches Anzeigemittel des Ladungszustandes des Akkumulators (23) dienenden, an die Primärwicklung (4) des Transformators willkürlich anschliessbaren Glimmlampe (5) wirksam wird.