DE276074C - - Google Patents

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DE276074C
DE276074C DE1913276074D DE276074DA DE276074C DE 276074 C DE276074 C DE 276074C DE 1913276074 D DE1913276074 D DE 1913276074D DE 276074D A DE276074D A DE 276074DA DE 276074 C DE276074 C DE 276074C
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DE1913276074D
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B47/00Circuit arrangements for operating light sources in general, i.e. where the type of light source is not relevant
    • H05B47/10Controlling the light source
    • H05B47/155Coordinated control of two or more light sources

Landscapes

  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zusatz zum Patent 275536.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Abänderung und Verbesserung der Wechselschaltung für im Ring angeordnete elektrische Lampen u. dgl. nach Patent 275536 (Kl. 21c2). Es soll damit einerseits bei der Ausschaltung von Lampen durch Kurzschluß, oder aber, wenn es sich um Elektromagnete handelt, bei der Entmagnetisierung der letzteren die starke Funkenbildung vermieden werden, welche im ersteren Falle bei hohen Stromstärken die Lampen, im letzteren Falle die Wicklungen beschädigen und zerstören kann und auch ungünstig auf die Isolierungen einwirkt, indem diese verbrennen können. Ferner soll damit bei Reklamebeleuchtung die Möglichkeit geboten werden, auf einer gewissen Strecke die Lampen allmählich dunkler werden, oder umgekehrt allmählich heller aufleuchten zu lassen. Die Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht bei einer Einrichtung, welche im übrigen im wesentlichen derjenigen nach Fig. 2 des Hauptpatents entspricht.
Es ist also angenommen, daß die Lampen oder deren Fassungen α innerhalb des aus den Leitungsstücken oder Segmenten c und den Isolierungen d bestehenden Stromverteilerringes im Kreise derart angeordnet sind, daß von jeder Lampe die eine Leitung b nach dem einen, die andere nach einem benachbarten Segment c führt. Ferner ist angenommen, 35
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daß die Stromzuleitung f mittels einer Bürste e auf einem Ring k und die Stromableitung i mittels einer Bürste g auf einem zweiten Ring I schleift, und daß von dem Ring k eine Leitung m zu einem der Segmente c und vom Ring I eine Leitung η zu einem anderen, z. B. wie gezeichnet, gegenüberliegenden Segment c des Strom Verteilerrings führt.
An letzterem schleift nun an derjenigen Stelle, wo Lampen oder sonstige mit der Vorrichtung zu betreibende Apparate, Elektromagnete o. dgl. ausgeschaltet werden sollen, ein Drahtbügel 0 von entsprechender Länge, der in seiner Wirkungsweise dem Bügel s in Fig. 2 des Hauptpatents entspricht. Neben diesem Bügel 0 ist nun ein zweiter Bügel mit einem Widerstand j> und noch ein dritter Bügel mit einem stärkeren Widerstand q angeordnet, und zwar können die Widerstände, wie gezeichnet, von dem Bügel 0 aus nur auf einer Seite oder aber auch zu beiden Seiten angeordnet sein.
Nimmt man an, daß sich der Stromverteilerring in Richtung des eingezeichneten Pfeiles, also im Sinne des Uhrzeigers dreht, während die Zu- und Ableitung, Bügel und Widerstände stillstehen, so ist es klar, daß diejenige Lampe, welche an den ersten Bügel mit dem starken Widerstand q kommt, etwas weniger Strom erhält als bis dahin und deshalb etwas dunkler leuchtet, daß sie ferner, wenn sie dann an den Bügel mit dem schwächeren Widerstand q ge-
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langt, noch weniger Strom erhält, also fast dunkel wird, und wenn sie endlich an den Bügel ο kommt, ganz stromlos und daher ganz dunkel wird. Eine Funkenbildung ist hierbei ausgeschlossen. Würden in dem Stromverteilerring an Stelle der Lampenfassungen α beispielsweise Elektromagnete angeordnet und der Stromverteilerring als Scheidetrommel ausgebildet sein, so würden durch die Widerstände ft
ίο und q und die nachfolgende Kurzschlußstrecke ο die einzelnen Magnete der Reihe nach allmählich entmagnetisiert und schließlich ganz stromlos gemacht werden, und zwar ohne jede — gerade bei den Magnetwicklungen zerstörend wirkende — Funkenbildung, und würde dann auf der Kurzschlußstrecke bei ο das bis dahin mitgenommene magnetische Material unbedingt glatt und rein abfallen.
Für Lichtreklame, namentlich bei geringerer Stromstärke, wo die Funkenbildung nicht so schädlich ist, könnte man den Apparat auch entgegen dem Uhrzeigersinne rotieren lassen, so daß also die an die Kurzschlußleitung ο kommenden Lampen plötzlich dunkel würden und dann auf den die Widerstände ft und q aufweisenden Strecken allmählich absatzweise heller leuchteten, bis sie auf der folgenden Strecke des Verteilerringes wieder ganz hell brennen würden.
Ordnet man die Widerstände ft und q in angeführter Reihenfolge auch nach der entgegengesetzten Seite neben der Kurzschlußleitung 0 an, so kann man den Verteilerring ohne Funkenbildung links- oder rechtsherum rotieren lassen, und zwar einerlei, ob es sich um hohe oder niedrige Stromstärken handelt, und es findet dann immer an der einen Seite zunächst eine allmähliche Abnahme der Lichtstärke bis zur vollen Verdunkelung und dann nach der entgegengesetzten Seite eine allmähliche Zunahme bis zur vollen Helligkeit statt. Bei dem gezeichneten Beispiel erstrecken sich der Kurzschlußbügel 0 wie auch die Bügel mit den Widerständen ft und q je über nur eine Isolierung d, also nur eine eingeschaltete Lampe o. dgl. von einem Segment c zum nächsten. Selbstverständlich können aber auch diese einzelnen Bügel sich je über mehrere Segmente des Verteilerringes erstrecken, namentlich kann die Kurzschlußleitung o, um eine größere Anzahl Lampen dunkel bzw. Magnetwicklungen stromlos und unmagnetisch zu erhalten, bedeutend länger sein und mehrere Segmente umfassen, wenn auch die Widerstände ft und q sich je nur über ein Segment erstrecken. Man kann natürlich die allmähliche Verdunkelung der Lampen bzw. Entmagnetisierung der Magnetspulen auch noch weiter abstufen, indem man statt der beiden Widerstände ft und q deren drei oder mehr von allmählich zunehmender Stärke vor bzw. hinter die Kurzschlußleitung 0 schaltet.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Wechselschaltung für im Ring angeordnete elektrische Stromverbraucher nach Patent 275536, gekennzeichnet durch folgende Ausführung: Neben der Kurzschlußvorrichtung (0) sind entgegengesetzt zur Drehrichtung hintereinander noch mindestens zwei Widerstände {q, ft), deren Stärke gegen die Kurzschlußleitung (0) hin aufeinanderfolgend abnimmt, angeordnet, so daß die in Parallelschaltung zu diesen Widerständen gelangenden Stromverbraucher (Lampen a, Elektromagnete u. dgl.) allmählich von einer geringeren Strommenge durchflossen und schließlich, wenn sie (a) neben der Kurzschlußvorrichtung (0) liegen, ganz
, stromlos werden, also auch Funkenbildung vermieden wird und Lichteffekte durch allmähliche Verdunkelung erzielt werden können.
2. Wechselschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nicht nur entgegengesetzt zur Drehrichtung, sondern auch in der Drehrichtung, von der Kurzschlußleitung (0) aus gerechnet, Stufenwiderstände (q, ft) angeordnet sind, um ein allmähliches Dunkelwerden der Lampen bis zum vollständigen Erlöschen und darauf wieder ein allmähliches Hellerwerden bis zuni Hellaufleuchten zu erzielen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1913276074D 1913-04-21 1913-04-21 Expired DE276074C (de)

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DE275536T 1913-06-21

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