DE68087C - Stromregelungsvorrichtung für Glühlampen und andere elektrische Stromaufnehmer - Google Patents
Stromregelungsvorrichtung für Glühlampen und andere elektrische StromaufnehmerInfo
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- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
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- H05B39/041—Controlling the light-intensity of the source
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Description
KAISERLICHES
(Maryland, V. St. A.).
Der Gegenstand dieser Erfindung ist eine stromregelnde Vorrichtung für Glühlampen und
elektrische Apparate, welche mittelst intermittirenden
oder Wechselstromes betrieben werden. Die Neuerung besteht darin, dafs der bei dieser Vorrichtung verwendete Kern von
einem aus mehreren Litzen bestehenden Kabel umgeben ist, wobei nach Bedarf mehr oder
weniger Litzen eingeschaltet werden können.
Die beiliegende Zeichnung zeigt die Anwendung der Vorrichtung bei einer Glühlampe,
doch kann natürlich durch dieselbe Vorrichtung die Stromzuführung auch nach irgend
einem anderen elektrischen Apparat geregelt werden.
Es ist Fig. ι ein Schnitt durch die Fassung ■mit daran befestigter Glühlampe.
Fig. 2 stellt die Fassung allein, theilweise im Schnitt dar, und zwar in einer gegen Fig. 1
um 90° gedrehten Lage.
Fig. 3 ist eine schematische Darstellung der Bewickelung und der Verbindungen der einzelnen
Litzen mit den Züleitungsdrähten und unter einander.
Fig. 4 zeigt schematisch eine etwas abgeänderte Wickelungsart.
Fig. 5 ist eine Sonderdarstellung des Drahtkabels.
Auf einem ringförmigen Kern A, zweckmäfsig
aus untertheiltem Eisen bestehend, ist das aus mehreren Litzen — in der Zeichnung
sieben — bestehende Kabel B gewickelt, und zwar beträgt die Höhe der Wickelung gewöhnlich
eine oder zwei Lagen. Die einzelnen Drahtlitzenenden werden durch in der isolirenden
Platte H befindliche Löcher k hindurchgeführt, hierauf ösenartig gebogen und durch
Contactstifte C befestigt. Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, sind die einzelnen. Drahtlitzen
hinter einander geschaltet. In der isolirenden Platte H ist auch der Schlüssel D drehbar
gelagert und mittelst einer Mutter P festgehalten,' die auf sein mit Gewinde versehenes
Ende aufgeschraubt wird. Mit dem Schlüssel D wird zugleich ein Schalthebel D' gedreht,
dessen Ende über die Contactstifte C schleift und dessen etwa 90° betragende Bewegung
durch Anschläge II begrenzt wird. An der Platte H ist oben die isolirende Platte N befestigt,
welche den eigentlichen Glühlampenhalter G trägt; ferner sitzen am unteren Ende
der Platte H die beiden Klemmschrauben M und L. Erstere steht in leitender Verbindung
mit dem Schlüssel D und Schalthebel Z)1, von letzterer führt der Draht Z?2 nach dem Glühlampenhalter
G, der mit dem einen Ende des Kohlenfadens leitend verbunden ist. Das ■ andere Ende desselben steht vermittelst der
Contäctfedern F und des Drahtes E mit dem
mit / bezeichneten Contactstift C in leitender
Verbindung (Fig. 3). O ist die äufsere, die Vorrichtung umgebende Hülse.
Die Gebrauchs- und Wirkungsweise der stromregelnden Fassung ist nun folgende:
In der Stellung Fig. 2 (in Fig. 3 in punktirten Linien angedeutet) tritt der Strom beispielsweise
durch die Klemmschraube M in den Apparat ein und gelangt über den Schalthebel
Z)1, den Contactstift 1, den Draht E und die Feder F in die Lampe, aus welcher er
durch G wieder heraustritt, um über den Draht E2 zur Klemmschraube L zu gelangen.
Bei der Stellung Fig. 2 fliefst also der Strom unmittelbar durch die Lampe, und das Kabel B
ist aus dem Stromkreis vollständig ausgeschaltet. Wird nun der Schlüssel D gedreht,
so dafs der Schalthebel D' mit seinem Ende
auf dem Contactstift 2 aufruht, so tritt der Strom nicht mehr unmittelbar von dem Schalthebel
D1 in den Draht über, sondern mufs zuerst die erste Drahtlitze des Kabels B durchlaufen.
Hierdurch wird in dem Kern A Magnetismus erzeugt, und die durch Rückwirkung
von letzterem in dem Kabel B erregten Indüctionsströme schwächen den ihnen entgegengesetzt
gerichteten Hauptstrom, so dafs die Helligkeit, mit welcher die Lampe brennt, vermindert
wird. Da es sich, nur um Betrieb mit. intermittirendem oder Wechselstrom handelt,
findet die Abschwächung des Hauptstromes und der Lichtstärke andauernd statt. Bei
weiterem Drehen des Schlüssels D werden mehr Drahtlitzen des Kabels B in den Stromkreis
eingeschaltet und die Lichtstärke der Lampe infolge der verstärkten elektromotorischen
Gegenkraft noch mehr herabgesetzt. Um Stromunterbrechungen während der Bewegung des Schalthebels D1 zu verhindern, ist das
Ende desselben zweckmä'fsig von solcher Breite, dafs es den Zwischenraum zwischen zwei auf
einander folgenden Contactstiften C gerade ausfüllt; um aber zu vermeiden, dafs der
Schalthebel D1 in einer dieser Stellungen stehen bleibt, wodurch für eine Drahtlitze ein Kurzschlufs
hergestellt werden würde, kann beispielsweise die untere Endfläche des Schalthebels,
der natürlich federnd ist, mit einer den Contactstiften C entsprechenden Aushöhlung
versehen sein. Befindet sich der Hebel £)' in
der äufsersten Stellung rechts, wie in Fig. 3, so sind alle Litzen des Kabels B in den
Stromkreis eingeschaltet, d. h. die Schwächung des Hauptstromes durch Induction und die
Verminderung der Lichtstärke erreichen ihr Maximum. Wird der Schalthebel D1 noch
weiter nach rechts gedreht, so findet Stromunterbrechung und völliges Erlöschen der
Lampe statt. Es ist nun augenscheinlich, dafs, da bei Rechtsstellung des Hebels JD1 eine
■ Stromschwächung eintritt, die nach rechts angeschlossenen Drahtlitzen geringeren Querschnitt
haben können als die nach links angeschlossenen ; dies ist in Fig. 3 und 5 ange-,
deutet. Infolge dessen wird der Durchmesser des ganzen Kabels B, geringer, und man kann
mehr Windungen desselben neben einander auf den Kern A wickeln, wodurch die Wirkung
verbessert werden soll.
Die stromschwächende Wirkung wird nur durch die durch Magnetismus erregten Indüctionsströme
erreicht, und die Einschaltung der einzelnen Drahtlitzen vermehrt den Widerstand
des Stromkreises nur unbedeutend, da dieselben aus gutleitendem Metall bestehen..
Die durch das DiagrammFig. 4 veranschaulichte Abänderung bezieht sich auf die Verbindung
der einzelnen Drahtlitzen mit den Contactstiften i, 2, 3, 4, 5, indem diese Litzen in zwei
Gruppen BB1 getheilt sind, von denen die
eine nur mit jedem Contactstift verbunden ist. Die Trennung der Gruppen BB1 ist natürlich
nicht eine räumlich vollständige, wie der Deutlichkeit wegen in Fig. 4 gezeichnet; die einzelnen
Litzen sind vielmehr genau wie bei der erstbeschriebenen Ausführungsform zu einem
Kabel zusammengewunden. Die Abänderung Fig. 4 ergiebt infolge der allmäligeren Zunahme
des eingeschalteten Drahtes eine gleichmäfsigere Wirkung bei der Drehung des Schlüssels D.
Die Einzelheiten der beschriebenen und durch die Zeichnung dargestellten Anordnung können
nach Bedarf abgeändert werden, z. B. läfst sich sehr wohl der ringförmige Kern A durch einen
stabförmigen ersetzen. Das Wesentliche der vorliegenden Neuerung ist die Bewickelung des
Eisenkernes mit einem aus mehreren Litzen gebildeten Kabel, wobei durch Drehung eines
passenden Schalthebels alle Litzen oder ein Theil derselben nach einander eingeschaltet
bezw. ausgeschaltet werden kann.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. Eine Stromregelungsvorrichtung, für Glühlampen und elektrische Apparate, welche mittelst intermittirenden oder Wechselstromes betrieben werden, bestehend aus einem aus mehreren Litzen zusammengesetzten Kabel, welches um einen Eisenkern -gewickelt ist, wobei die Enden der einzelnen Litzen derart mit einer Reihe von Contactstiften verbunden sind, dafs bei einer der äufsersten . Stellungen eines zugehörigen Ausschalters der Strom direct zur Lampe geht, bei Drehung dieses Ausschalters nach und nach alle Litzen hinter einander in den Stromkreis eingeschaltet werden, und bei der zweiten äufsersten Stellung des Ausschalters der Strom unterbrochen wird, zum Zweck, die infolge der Magnetisirung des Eisenkernes im' Kabel auftretenden Inductionsströme zur Schwächung und damit Regelung des Hauptstromes zu verwenden.
- 2. Bei der Unter 1. geschützten Stromregelungsvorrichtung die Anordnung, dafs die Stärke der nach einander in den Stromkreis eingeschalteten Drahtlitzen entsprechend . der möglichen Strombelastung eine abnehmende ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE68087C true DE68087C (de) |
Family
ID=341658
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT68087D Expired - Lifetime DE68087C (de) | Stromregelungsvorrichtung für Glühlampen und andere elektrische Stromaufnehmer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE68087C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1263170B (de) * | 1964-01-13 | 1968-03-14 | Westinghouse Electric Corp | Impulstransformator fuer Anlagen der Datenverarbeitung |
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0
- DE DENDAT68087D patent/DE68087C/de not_active Expired - Lifetime
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| DE1263170B (de) * | 1964-01-13 | 1968-03-14 | Westinghouse Electric Corp | Impulstransformator fuer Anlagen der Datenverarbeitung |
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